Knubbel Elfen Probleme

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  • Guten Morgen liebe Gemeinde,

    gefühlt hab ich hier seit hundert Jahren nicht mehr geschrieben.

    Zuletzt wollte ich dauerhaft in der Hängematte schlafen, hab mir dann was echt teures bestellt und dann kam was finanzielles dazwischen und ich habe das gute Stück wieder zurück geschickt und begnüge mich seitdem einfach damit dass ich eine Hängematte vom Decathlon auf der Veranda habe.

    Im Bett hab ich mittlerweile ne Futon Matratze und bin auch fein damit aber das Thema Hängematte lässt mich nicht los.

    Also liege ich am heutigen Samstag morgen noch ein bisschen gemütlich in meiner Hängematte auf der Veranda und weil es nur 1w Grad sind hole ich mir ne Decke und ein Kissen.


    Und Leute, was soll ich sagen! Ich bin fast ausgerastet weil ich die Decke nicht einfc hinlegen und mich dann drauf legen kann, weil sie einfach immer wieder raus fällt. Ich muss sie um mich rum wickeln und dann in der matte irgendwie meine Füße noch in die Decke kriegen.


    Bitte sagt mir, dass ich nicht zu bescheuert bin und es einfach an der Spannung der hängematte oder der Hängematte selbst liegt.

    Ich geb zu, ich bin keine grazile Elfe und ich schwebe nicht behände in die Hängematte aber dieser Fakt verdirbt mir echt den Spaß...


    Könnt ihr helfen?

    Herzliche Grüße,,

    Rahipa

  • Die Erfahrung mit der Decke hat wohl jede(r) schon mal gemacht. Physik lässt sich eben nicht überlisten.

    Etwas steifes gerades (Isomatte) in etwas gewölbtes (Hängematte) zu drücken erzeugt Falten (in der Isomatte), welche stören.

    Etwas flexibles (Decke) kann man auch nicht richtig reinlegen, weil es der Schwerkraft gehorchend zum tiefsten Punkt rutscht und nicht ausgebreitet liegenbleibt.

    Etwas gewölbtes (Du, mit Decke umschlungen) passt aber wunderbar in etwas gewölbtes (Hängematte), wie Du bereits festgestellt hast.

    Also: entweder einen Underquilt kaufen oder weiter improvisieren.

    Die Decke mit Klammern, Druckknöpfen oder anderweitig an der Hängematte zu befestigen wäre auch Improvisation.

    Omnia vincit lectulus pensilis.

  • Nö, zu bescheuert biste nicht, Rahipa .

    Mittagsfrost hat's ja schon sehr gut beschrieben. Deine Experimente hab ich auch schon alle durch.

    Einzig ein Fell könnte evtl. in der Hängematte vielleicht etwas besser funktionieren. Manche haben hier schon davon berichtet. Dafür muss aber dessen Lederseite widerum fest genug sein, um nicht in sich zusammenzuklappen. Und Gefummel wird es trotzdem immer noch sein. Und drehen darf man sich wahrscheinlich auch nicht wollen. Lass es bleiben, wenn Du nicht zufällig eines besitzt...

    Auf lange Sicht muss die Wärmedämmung ENGANLIEGEND und UNTER die Hängematte -> das Zauberwort heisst "Underquilt". ;)

    Herrliche Grüsse, jenshelge

  • Voraussetzungen für ein vollwertiges HM-"Schlafsystem" für zuhause oder für unterwegs:


    - Matte mit ausreichender Länge u. Breite sowie einer Ridgeline

    - Topquilt mit einer Fußbox und "Halsband", so dass nichts verrutscht

    - Underquilt der rundum abisoliert, nirgends drückt und in Position bleibt.


    Das sind 3 unumgängliche Voraussetzungen für guten Schlaf und für eine allgemein gute Handhabung bzw. Erfahrung mit einer HM. Alles andere würde ich sein lassen, weil es unnötiger Aufwand ist, der Einen letztlich nur wieder zum Ausgangspunkt seines Vorhabens führt.

    Einmal editiert, zuletzt von Gironimo (4. Juli 2026 um 14:16)

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