Tensahedron oder Turtle Dog Stand

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  • Könntest du mal die Maße der Röhre posten?

    für das Tensahedron:

    4 x Rohre 40x2,5x1000 mm und 8 x Rohre 35x3x1000 mm, die 35er sind auf 250 mm leicht verjüngt, damit sie in das 40er Rohr passen, die Länge der einzelnen Stangen ist dann 2500 mm

    für das Turtle Dog:

    Querstange: 4 x Rohr 40x2,5x1000 mm verbunden über 3 x Rohr 34x1,5x250 mm, macht eine Länge von 4000 mm

    Stützen: 12 x Rohr 35x3x1000 mm je zwei mit einem Rohr 28x2x250 mm verbunden (also 6 x) die oberen Rohrenden sind zum Stützenkopf leicht abgeschrägt

  • ukm gefällt mir sehr gut!

    Zum Turtle Dog habe ich noch eine Frage bzgl. der beiden Dreibeine: wie hast du die runde Platte oben auf den Beinen befestigt? Sind die Beine quasi durchgesteckt und in welchem Winkel hast du dann diese Durchlässe gebohrt? 60 Grad?

    Also die Beine bilden am Boden ein Dreieck mit einer Kantenlänge von 1500 mm. Die Beine sind 2000 mm lang und am oberen Ende leicht schräg abgelängt (Versatz von 15 - 16 mm). Die Platte liegt auf dem Rohrende auf. Am Rohrende befindet sich ca. 25 mm eine durchgehende 8,5 mm Bohrung. An der Platte sind Ösenschrauben 8x60 mm angebracht mit Flügelmuttern. Das Ösenende wird in das Rohr geschoben und mittels Schraube oder Splint gesichert, also der Splint wird durch die Bohrung im Rohr und durch die Öse der Schraube gesteckt. Mittels der Flügelmutter wird das Rohr fest an die Platte angezogen. Die Platte hat nach Montage der Beine kein Spiel und ist mit den Beinen fest verbunden.

    Die Bilder im Post #19 sind nur Vorschauen, evtl. auf die Bilder klicken, dann kann man es besser sehen.

  • Danke für die Erklärung: jetzt habe ich die Verbindungsart verstanden: gute Idee! Kannst du die Flügelmuttern so fest ziehen, dass die Beine wirklich wackelfrei an der Platte anliegen?

    Bis jetzt schon, allerdings kann man auch eine Zange/Leatherman zu Hilfe nehmen oder die Flügelmuttern durch normale Muttern ersetzen und mit einem 13er Maul-/Ringschlüssel festziehen. Durch die Paracordsicherung auf halber Beinlänge des Dreibeins oder in Bodennähe wird ein auseinanderdriften der Beine verhindert, so dass die Platte oben nicht mit brutaler Gewalt angezogen werden muss. Die Beine sollen in erster Linie nur fixiert werden. Durch das Gewicht der Hängematte und Nutzer drückte die Platte eh kräftig auf die Beine und die Sicherung an den Beinen sorgt für einen sicheren Stand. Bei Nutzung eines Tarps sollten die Dreibeine abgespannt werden, da das Tarp beim Spannen zu einem aufeineinderzukippen der Dreibeine führt. Man kann natürlich das Tarp auch an der Querstange befestigen dann hat man das Problem nicht, allerdings verliert man an Höhe und Komfort, wie ich finde. Außerdem ist das im Bild zu sehende Tarp 4 m lang, wie auch die Querstange und ist damit etwas zu kurz um es zu spannen. Eine Verlängerung auf 5 m hatte ich mir auch überlegt, allerdings mit den Auslegern um je 250 mm komme ich so auf 4500 mm mit einer Höherlegung des Tarps. 5 m Querstange wäre auch zu viel gewesen.

  • Danke!

    Mir dünkt du bist Metaller.

    Sieht echt professionell aus.

    Wollte bei Muttern im Garten auch eine Turtle bauen.

    Eigentlich finde ich ja den Tensa cooler aber ich denke sie ist dann mit Erdankern und Schnüren überfordert

  • Mir dünkt du bist Metaller.

    Sieht echt professionell aus.

    Nein kein Metaller oder Handwerker, nur akademischer Laborant in der Baustoffindustrie.

    Unsere Schlosser würden das wesentlich besser hinbekommen, aber ich bin soweit zufrieden.

    Jetzt werde ich noch eine Zweimastversion aus Alugerüststielen kreieren. Dann habe ich die freie Auswahl, je nach Komfortgrad.

  • Wollte ich noch nachreichen: meine Zweimastversion:

    Aus den Rohren des Tensahedrons bzw. Turtledog wäre es eine "light"-Variante, zu mindesten für meine Verhältnisse. Einfach je zwei Rohre zusammenstecken und ich hab zwei Masten mit einer Höhe von 175 cm.

    Oder die Heavy-Duty-Variante im "kleinen" Packmaß. Rohrlänge 60 cm, Mastlänge 180 cm. Rohrdurchmesser 48,3 mm. Alu ist aus dem Gerüstbau, also stabiler und eine andere Legierung als die normalen Rohre.

    Hier Beispielaufbau.

    Aufhängung der Matte.

    Stange im Ganzen.

    Verbindung der einzelnen Segmente.

    Mast in die Einzelteile zerlegt.

    Das verwendete Alurohr stammt von einem Layher-Gerüst und hat eine Wandstärke von 4 mm.

    Leider konnte ich noch keine vernünftige Belastungsprobe durchführen. Da der Boden im Garten sehr weich ist, muss ich eine extremere Verankerung verwenden. Die Boomstakes haben nicht ausgereicht.

    Aber ehrlich gesagt, der Turtledog oder auch das Tensahedron sagen mir mehr zu. Wenn es weniger sperrig sein muss, tut es auch ein Bodensetup, da muss ich aber noch ein bischen tüfteln, wegen des Tarpeinsatzes. Sicher ist nur die Verwendung von zwei vierfach segmentierten Alustangen, Höhe 150 cm Durchmesser ca. 10 mm.

    So, das soll es bei den Gestellen erst mal gewesen sein. Es geht doch eben nichts über Bäume.

    Ciao Uwe.

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