Zu Punkt 4 kann ich dir als günstige Alternative den Snugpak underblanket empfehlen. Kiriegste dort noch für 69 statt sonst 99 Euronen.
Ich bin mit dem Teil bis 5 Grad top zufrieden, wenn es kälter wird pack ich eine Evazote oder TAR unter.
Preis-Leistung TOP allerdings nicht sooo leicht
Bauerbyter goes DIY
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Hängematte: willst du eine mit Netz oder ohne (plus Bug Sock im Sommer)? Leider gibt es in Europa wenig gute Möglichkeiten - und schon gar nichts was sehr leicht wäre. Wenn es eine integrierte Hängematte mit einer vernünftigen Länge sein soll (also +300cm) bleiben eigentlich nur Hennessy Hammocks und UK Hammocks. Bei einer simplen Hängematte ohne Netz würde ich entweder DIY empfehlen, oder eine Bestellung in den USA. Wobei es davon abhängt, wie dehnbar der Stoff sein darf oder soll. Wenn du eine Isomatte als Isolierung nutzen willst, empfiehlt sich eine Doppellagen-Hängematte.
Tarp: bei einer Hängematte mit vernünftiger Länge sollte das Tarp eine Ridgeline-Länge mindestens 335cm betragen. Das Hennessy Rainfly (z.B. hier erhältlich) ist vermutlich das beste Hängematten-Tarp das man hier in Deutschland bekommt. Besser wäre ein Silnylon-Tarp - aber soweit ich weiss verkauft nur UK Hammocks so etwas. Ist auch nicht so leicht wie die amerikanischen Silnylon-Tarps. Ansonsten wohl wieder DIY.
Gearhammock: UK Hammocks verkauft eine Gear Hammock. Für eine DIY Gear Hammock geht wohl so ziemlich jeder Stoff. Du kannst sie so einfach oder komplex machen wie du willst. Im Prinzip kann es einfach nur eine Mini-Hängematte sein. Oder du kannst einen Reissverschluss einnähen. Oder eine Gear Hammock/Pack Cover-Combo nähen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Underquilt/Isomatte: Ich würde raten in einen guten Underquilt zu investieren. Bei fast allen anderen Sachen kann man sparen ohne allzu große Kompromisse zu machen - aber für einen guten Underquilt gibt es keine ähnlich gute Alternative. Wenn du einmal einen benutzt hast, willst du nichts anderes mehr. Ich kann mich nicht erinnern jemals gelesen zu haben, dass jemand den Kauf bereut hat. Wenn man erfahrene Hängematten-Nutzer fragt was sie anders machen würden wenn sie noch einmal von vorne anfangen würden, dann sagen mindestens 90% sie würden in den sauren Apfel beissen und sofort einen Underquilt kaufen. Die Alternativen habe ich ja schon genannt.
Wenn du eine Isomatte nutzen willst, würde ich zu einer "selbstaufblasenden" Isomatte oder Evazote raten. Matten wie die Neoair müssen voll aufgeblasen werden um den angegebenen R-Wert zu erreichen - aber in einer Gathered End Hängematte willst du keine prall aufgeblasene Isomatte verwenden. Und wenn du etwas Luft heraus lässt, verlierst du schnell eine Menge Wärme - abgesehen davon, dass Luft mehr Wärme ableitet als der Boden. Außerdem brauchst du vermutlich noch Isolierung im seitlichen Torsobereich (Hüfte / Schultern), weil die meisten Isomatten zu schmal sind. Wenn du nach SPE (Segmented Pad Extender) suchst, kannst du ein paar Ideen sammeln.
Rucksack: Mein Tipp - geh am besten in mehrere Outdoor-Läden und probier (mit Hilfe vom Verkäufer) alles an was sie da haben und deinen Vorstellungen ungefähr entspricht. Für mich ist es auf diese Weise der Deuter ACT Lite 35+10 geworden. Als ich den das erste mal aufgesetzt habe, wusste ich sofort dass es der ist. Kein anderer Rucksack hat bei mir so perfekt am Rücken gesessen. Es ist zwar nicht der leichteste (ca. 1.400g), aber bis 10kg spüre ich ihn kaum. Insofern: testen, testen, testen...
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- Offizieller Beitrag
Wenn du mal am Bayerischen Wald vorbei kommst, kannst du gerne vorbei schauen - dann kannst du dir meine Sammlung ansehen und auch gerne mal probeliegen etc. München ist ja nicht so weit weg

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1.Wenn du eine Isomatte nutzen willst, würde ich zu einer "selbstaufblasenden" Isomatte oder Evazote raten. 2. Matten wie die Neoair müssen voll aufgeblasen werden um den angegebenen R-Wert zu erreichen - aber in einer Gathered End Hängematte willst du keine prall aufgeblasene Isomatte verwenden. Und wenn du etwas Luft heraus lässt, verlierst du schnell eine Menge Wärme - abgesehen davon, dass Luft mehr Wärme ableitet als der Boden. 3. Außerdem brauchst du vermutlich noch Isolierung im seitlichen Torsobereich (Hüfte / Schultern), weil die meisten Isomatten zu schmal sind. Wenn du nach SPE (Segmented Pad Extender) suchst, kannst du ein paar Ideen sammeln.Guten Morgen,
1. Beides hat Vor und Nachteile. Die Haltbarkeit bei der ersten und viel Kondensbildung bei der 2. sollte der Schlafsack überdimensioniert und vollständig geschlossen sein. Auch bei Nutzungs eines Topquilts oder Schlafsack als Decke, kann alleine, die um 50% reduzierte Kondensbildung, den Tourenaltag auf Wintertour dermaßen versauen, wenn man keine Trocknungsmöglichkeit hat...(nasse Klamotten, nasse und zusammengefrorene Hängematte, feuchte und vereiste Isomatte, nasser Schlafsack) Dann noch Daune und viel Spass bei Temps unter -20...
2. Den Neo Air ist es egal ob sie halb oder prall aufgefüllt werden, denn die in V Form angeordneten Folien isolieren/reflektieren auch wenn die 1-2 cm weiter auseinander stehen. Getestet über 4 Winter mit allen Varianten der XTherm bis zum angegebenen Temperaturwert! Dazu noch extra mit dem Mund aufgepumt, für extra Eisbildung in der Matte ohne zusätzlichen weiteren Schutz, denn ne 4mm Eva hat keine nennenswerte zusätzliche Isolierung...
3. Die braucht er wenn die Hängematte nicht weit genug auseinander steht, bei weiter Brückenhängematte oder einer, die ähnlich einer Konradsky ist, wird das bei einer "Large Matte" nicht der Fall sein, wenn man nen vernünftigen Schlafsack nutzt und nicht so nen Flatterkram, was die Amis Topquilt nennen...Man kann sich noch mit guter Kälteschutzbkleidung behelfen oder ein Stück Evazote an den Schultern reinlegen, wenn man nun sehr breit gebaut sein sollte...
Das sei nochmal kurz erwähnt, falls hier doch noch welche mitlesen, die im Winter kälter als -10 machen wollen...;-)
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