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  • Heute habe ich meinen Mysgräs Sookie geschneidert. Bilder folgen.

    Ich habe jedoch länger gebraucht als geplant, weil die Materialkombination sich nicht ganz so leicht nähen lässt. Vermutlich habe ich auch die Spulenspannung falsch eingestellt. Jedenfalls ist öfter der Faden an der Unterfadenspule hängen geblieben.

    Nach dem ich die Isolierung zugeschnitten und einseitig eingeschlagen hatte, habe ich sie mit Klammern Zwischen HM und Trägerstoff (also auf dem Trägerstoff) fixiert, um die genaue Position festzulegen. Das übertragen hat anscheinend nicht richtig funktioniert.
    Nach dem Annähen war die Isolation zu schräg, sodass die Füße nicht mehr isoliert waren. Zum Glück hatte ich noch material übrig und konnte noch etwas annähen. Dadurch hat das Fußende jetzt allerdings patchwork-Charakter. Aber dieser besondere Charakter ist es ja, der Eigenkreationen zu unverwechselbaren Unikaten macht ;)

    Nach der Korrekturmaßnahme passt es jetzt. Und das zweite Missionsziel, die Gewichtsreduktion habe ich voll erreicht.
    Vorher wog das komplette Setup aus HM, RL, Moskitonetz, UQ, Aufhängung und Gurten 2100g. Davon gingen 1400g auf das Schlafsack-UQ
    Jetzt bin ich bei 1300g.Weniger platz braucht es zudem noch.

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    Wo es gerade im Bild zu sehen ist: Ich führe eine Aufhängung durch ein in den Packsack genähtes Knopfloch nach außen. Die Baumgurte sind ebenfalls außen befestigt. So kann ich als erstes einen Baumgurt befestigen und dann das ganze Ding im geschlossenen Zustand dranhängen. Dann öffne ich den Sack und ziehe die HM samt UQ zum zweiten Baum. Des Packsack bleibt am Whoopie-Loop. Dort ist noch das Moskitonetz drin, dass ich bei Bedarf längs der strukturellen First-Leine einfach über HM+UQ drüberziehen kann.

  • [ATTACH=JSON]{"alt":"Klicke auf die Grafik f\u00fcr eine vergr\u00f6\u00dferte Ansicht Name: IMG_20171014_013408.jpg Ansichten: 1 Gr\u00f6\u00dfe: 6,0 KB ID: 39020","data-align":"none","data-attachmentid":"39020","data-size":"medium"}[/ATTACH]
    Platzierung der Isolationsschicht


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    Testliegen von beiden Seiten

  • Ein erster Übernachtungs-Testlauf auf dem Balkon hat ergeben, dass es mit diesem Setup morgens bei 13 Grad im Schlafsack (Quechua Forclas Light 5°) schon etwas frisch war. Ich habe nicht richtig gefroren. Aber ein leicht kühles Gefühl am unteren Rücken war schon da. Ich werde es nochmal öffnen und das übrig gebliebene Material nutzen, um die Isolierung am Rücken zu verstärken.

    Update: Isolierung ist jetzt verstärkt. Da Zeigt sich ein Vorteil von der Verwendung der Myskgräs Decke. Deren Hüllenmaterial lässt sich leicht zusammenhähen.

  • Um noch mehr Gewicht zu sparen habe ich den Schlafsack (1175g) durch ein topquilt (520g) ersetzt, dass ich ebenfalls aus der Myskgräs Decke genäht habe.
    Wieder auf dem Balkon getestet war es in den frühen Morgenstunden, wenn es auf 10 Grad zuging etwas frisch. Und das lag am underquilt.

    Der lag nicht an allen stellen gut an.
    Ich hatte den Sookie etwas kürzer gemacht als die HM, damit ich ihn mit ein paar 10cm Gummiband auf Spannung halten kann. Aber die Seiten waren nicht richtig straff.
    Da ich die Enden nur gerafft und umschnürt habe, half es letztendlich, die Seiten etwas mehr aus der Umschnürung herauszuziehen. Langsam wird es.

  • Inzwischen haben der Sookie und ich uns gut eingespielt und einige Übernachtungen in verschiedenen Termperaturbereichen erfolgreich absolviert. Gefroren habe ich nur einmal als es in den Morgenstunden auf 8° runter ging. Dafür ist das Setup wohl einfach nicht geeignet.

    Entgegen meiner ersten Befürchtung, passt der 45° Winkel, mit dem ich die Mysgräs-Isolation auf den Trägerstoff genäht habe ganz gut zu meinen Liegegewohnheiten.

    Eine Erfahrung, die ich mit dem Topquilt gemacht habe und die meinen Vorannahmen widersprach war, dass es hilft, wenn ich am Rücken friere, die Seiten vom TQ zwischen Rücken und Matte zu schieben, sodass es fast wieder wie ein Schlafsack ist.
    Das hat mich bewogen, den Schlafsack als Upgrade für tiefere Temperaturen im Hinterkopf zu halten.

  • Ich bin auch wieder beim Schlafsack gelandet, zumal ich mich auch gerne mal hin und her wälze. Topquilt nehme ich nur bei kalten Temperaturen

    ->on top.

    Meine Quick-Empfehlung für ein preisbewusstes MYOG-Sommer UQ:

    Ikea-Myskgräs auf 1m Breite kürzen (eigentlich ja schmälern). Dazu am besten längs einer vorhandenen Steppnaht eine zweite setzen und zwischen den beiden Nähten auftrennen.

    Um die richtige Ausrichtung und Lage für die Isolierung zu finden, den Träger Stoff ohne Isolierung unter die HM hängen, reinlegen und von jemand anderem Ferse und Kopf markieren lassen.

    Isolierung schräg auf Stoffbahn legen, dass sie parallel zur Strecke zwischen den Markierungen für Kopf und Ferse verläuft. Überstehende Ecken (wie gehabt doppelt absteppen und) abschneiden.

    Das so gewonnene Hexagon einseitig in Stoff einschlagen, auf dem Trägerstoff fixieren und fest steppen.

    Beim nächsten versuche ich mich mal an einer Foto-Dokumentation.

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