Beiträge von echinotrix

    So in etwa hatte ich mir das vorgestellt, nur hätte ich mir eben gerne die extrem nervige Naht rundrum gespart. Ich kann aber schlecht abschätzen, ob das nur geklebt halten wird. Am besten mach ich wohl mal einen kleinen Vorversuch. Ich berichte dann.

    Hallo zusammen,

    ich bin bereit für's nächste Tarp. Die Ridgeline und die Tie-Outs mache ich wieder wie bei den Warbonnet Tarps, das ist in meinen Augen optimal.

    Bei den Pull-Outs sehe ich noch Verbesserungsbedarf. An der Warbonnet-Variante mit den Gurtband- bzw. Ripsband-Vs stört mich, dass man ziemlich rumsauen muss, um sie dicht zu bekommen. Auch wenn die Tropfen meist nicht auf der HM landen hätte ich sie gerne dicht, weil ich gerade bei Regen mein Zeug neben mir auf dem Boden liegen hab und nicht will, dass da was hintropft. Und davon abgesehen will ich ganz prinzipiell, dass ein Regenschutz überall dicht ist.

    Ich würde deshalb gerne versuchen, die Pull-Outs dieses Mal zu kleben, bzw. eine Kleb-Näh-Kombination zu machen. Die Idee: Ein rundes Stück Zeltboden (10-15 cm Durchmesser) an der Innenseite festkleben, dann auf der Außenseite eine Schlaufe aufnähen. Noch die Nähte auf der Innenseite versiegeln und gut sollt's sein.Ziemlich einfach, sauber, dicht und (hoffentlich) robust.

    Kleben würde ich mit Silnet, da seh ich keine Alternative.

    Hat jemand sowas schonmal ausprobiert? Meint ihr, das hält bzw. verteilt die Kräfte gut? Wie groß würdet ihr die Verstärkungspatches machen? Oder vielleicht lieber doch V-förmige Verstärkungen, von der Form her also wie die aktuellen Warbonnets? Hat jemand eins der alten Warbonnet-Tarps mit genähten, runden Pull-Out-Verstärkungen? Wie groß sind die da?

    Vielen Dank für Eure Hilfe.


    Gruß, Roland

    Achtung, rutscht doch. Gestern abend hab ich noch ein bisschen rumprobiert, und ganz unvermittelt landete ich plötzlich auf meinem Hintern. Schade, wär zu schön gewesen. Keine Ahnung, warum sich das vorher nicht gezeigt hatte. Und mit der ursprünglichen Idee von HF (dem Gurtband) scheint's ja auch zu gehen. aber wer weiss, vielleicht fängt das auch plötzlich an zu rutschen. Mal noch ein bisschen austesten.

    Hier ist mein Beitrag von HF. Ich hab ihn jetzt nicht übersetzt, ich hoffe, jeder versteht mein Nicht-Muttersprachler-Englisch.

    Hello all,

    i've been using Just Jeff's Gear Hammock / Pack Cover for several months now and really like it. It served me well on numerous occasions.

    I made mine from 1.1 oz PU4000 Silpoly, it's big (50 x 55 inches) and heavy (4.5 ounces).

    I made paracord-shell loops at each corner, and added four independant draw strings at each side, with four tiny cord locks.



    Additionally, a have two micro-S-biners attached to two of the corners that allow me to put the corners together easily.

    So far, I used it in every way originally suggested, everything works as suggested.

    As a (somewhat oversized) pack cover,

    as a gear hammock,

    as a small tarp,

    as a water bag / dry bag,

    and as a ground sheet.

    When used like this, I specifically like the possibility to close it up tight, thus effectively protecting my gear from spray. I also put my shoes in there, so the foxes can't steal them.

    Recently, I switched from rain cloth to an umbrella, and tried to use the All-in-One as a rain skirt. It worked like a charm.

    Grab one of the cord locks, wrap the shock cord around you and clip it into one of the micro-biners:

    Adjust the length by rolling the top edge:

    Slide it around and stay dry and yet breezy:

    Thank you, Just Jeff, for inventing this fabulous rectangular piece of waterproof fabric. KISS!

    Da hab ich auch schon dran gedacht, mich dann aber wegen der höheren Robustheit für das Polyester entschieden. Aber Paracordmantel werd ich bei Gelegenheit auch mal noch ausprobieren.

    Heut abend wird erstmal eine vollständige Aufhängung gebastelt: zweimal 120 cm Gurtband mit 3 m Dyneema. Die einfachste Aufhängung die ich je gemacht hab.

    Achso, das hab ich nicht bedacht, entschuldigung.

    Die ursprüngliche Idee des Threadstarters war das hier:

    Um das Dyneema (bzw. Amsteel) herum ein Tunnel aus Gurtband, der das lasttragende Seil schützt und das Rutschen verhindert. Die Radien werden vergrößert und dadurch wird das Knoten weniger kritisch.

    Ein Marlspiekerschlag hält nun im Dyneema und beschädigt das Seil nicht.

    Ich hab das ganze etwas abgeändert und kein Gurtband verwendet, sondern eine 4mm Polyesterschnur und das Dyneema durchgezogen. Im Grunde das gleiche wie in der ursprünglichen Idee, nur ein bisschen "sauberer" und ohne Nähmaschine machbar.


    Hab's schon ausprobiert, hält, ist supersimpel herzustellen, leicht, günstig und relativ einfach zu handhaben. Nicht ganz so elegant wie Spiders, Buckles oder Whoopies, aber annähernd.


    Roland

    So, ich habe jetzt die 1.0oz Robic Hängematte neben die 1.6oz HyperD Hängematte gehängt, und das Robic hat doch ein bisschen mehr Stretch. Im Vergleich zu anderen 1.0oz Stoffen ist es aber erstaunlich fest. Ich kann trotzdem keine Nacht drin schlafen :/

    Im Übrigen fiel mir noch ein, dass Dream Hammock keine 1.0oz/1.1oz Single Layer Hängematten mehr macht. Es gab wohl zuviele Probleme. Man müsste wohl erfragen ob sie beim Robic eine Ausnahme machen.

    Waren die getesteten Matten Double Layer oder hast Du zusätzlich noch Single Layer gemacht, um das auch auszuprobieren?

    Ich komm gut mit meiner 1.0 Robic Single Layer klar, obwohl ich eigentlich gegenüber Calfridge ziemlich empfindlich bin bzw. war.