Schön geworden!
Geht das mit den Line-Locks und dem UHMWPE-Seil am First gut? Rutscht das nicht?
Schön geworden!
Geht das mit den Line-Locks und dem UHMWPE-Seil am First gut? Rutscht das nicht?
Herzlich willkommen!
Da haben wir uns falsch verstanden. Ich hab gemeint, Du redest von diesem Seil, das ist ja ein 12-er Hohlgeflecht, das spleißbar sein sollte. Du hast von der Angelschnur gesprochen, oder?
Wieso kann man das nicht spleissen? Ist doch auch ganz normales Hohlfasergeflecht, oder? Ich meine, dass ich genau dieses Seil (1mm) schonmal bestellt hatte und ich es gespleisst bekam. Macht nicht wirklich Spaß, ging aber ohne Weiteres.
Zum Beispiel
. Anstatt der "traditionellen" Afhängung mit seitlichen Gummiseilen könntest Du auch so eine Aufhängung in Erwägung ziehen. Wenn man mit Plastikdruckknöpfen arbeitet ist der Aufwand kaum großer als in der originalen Anleitung und man hat einen deutlichen Komfortgewinn. Anstatt dem gewebten Knäuel (clew) kannst Du auch ganz einfach einzelne Gummiseile anbringen und diese am Hängemattenende zusammenführen.Ach ja, [USER="17"]dendronaut[/USER] macht übrigens auch eine GE-HM. Die kostet zwar etwas mehr als eine TTTM, ist aber dafür auch einige Gramm leichter. Wäre vielleicht eine Option für Dich.
Hallo,
wenn man allerdings auf Brücken-oder 90° Hängematten geht, machen Isomatten wieder sehr viel Sinn.
Gruss
Konrad, der nichts anderes nehmen würde.
Da meint man, dass man bei der Entscheidungsfindung gerade etwas weiter gekommen ist, und dann kommt wie aus dem Nichts einer daher und macht wieder ein ganz anderes Fass auf. Herzlich willkommen im Forum!
Richt schon mal ein paar Bündel Scheine her und meld Dich für den nächsten Nähkurs an. Da kommst Du nicht mehr raus.
Ich kann nur das Gesagte wiederholen: am Besten erstmal günstig und robust. Ich bin auf meiner ersten Tour mit der TTTM Double und eine PLUQ Underquilt unterwegs gewesen. Das war sehr bequem und mit insgesamt 100 Euro auch kein großes Risiko. Zugegeben, für längere Touren wär's zu schwer - aber für den Anfang mit 1,2 Kilo oder so auch nicht schlecht. Ein günstiges Tarp dazu (z.B. von Decathlon) und einen alten Schlafsack und Du bist von Frühjahr bis Herbst gut versorgt. Für den Winter müsstest Du aufrüsten. Die TTTM Double ist auch wunderbar zum kuscheligen Abhängen zu zweit am See geeignet.
Ultraleicht würde ich Dir auch nicht empfehlen, hör auf [USER="46"]TreeGirl[/USER]. Einmal nicht aufgepasst und ein Ästchen in der HM übersehen und Du landest auf dem Po.
Bridge- und 90°-HMs sind sehr interessante Optionen, allerdings relativ teuer bzw. schwer selbst herzustellen. Vielleicht auch eher was für später.
Ach was! Das war einfach Anfängerpech. Versuch's doch noch mal! Und noch mal. Solange, bis es klappt. Übung macht den Durchschläfer.
Der [USER="14"]Mittagsfrost[/USER] kann sich auch mit der HM neben die Autobahn hängen und 12 Stunden durchschlafen - wie ich gehört habe. Ist nicht bei jedem so. Aber ein großes Vorbild für uns alle. ![]()
Herzlich willkommen! Der Norden holt auf!
Hängematten habe ich bisher stundenweise im Wald und für ein paar Nächte auch hier im Garten genutzt, und dieses Jahr soll die Koma von Dendronaut mit auf eine kleine Trekkingtour im Pfälzer Wald.
Da hast Du Dir ein schönes Wanderziel ausgesucht! Und eine Gegend, die dicht mit Hängemattencampern bevölkert ist. Sag Bescheid, wenn Du da bist. Vielleicht geht ja ein kleines Treffen zusammen.
+1 auf längere HM und etwas unter den Beinen.
Oder probier mal eine Bridge-Hängematte. Es gibt hier auch eine sehr einfach herzustellende Variante, bei der man in Rückenlage mit etwas angewinkelten Beinen liegen kann.
Erste Nacht draußen im Wald und nix geht mehr.
Schläfst Du denn allgemein regelmäßig draußen? Das macht nämlich auch viel aus. Ich habe das letzte Jahr etwa 120 Nächte draußen geschlafen, 80 auf der Terrasse und 40 im Wald. Und es ist eigentlich immer so, dass ich die erste Nacht im Wald relativ unruhig schlafe und oft aufwache. Auf der Terrasse hatte ich das früher auch, da ist es aber mittlerweile nicht mehr so. Das liegt meiner Meinung nach einfach an der ungewohnten Umgebung, man ist einfach wachsamer.
Wenn ich nur eine Nacht draußen bin, schlafe ich seit einiger Zeit immer mit Ohrenstöpseln, dann ist's wie daheim. Oder im tiefsten Winter bei ordentlich Schnee - da ist's so ruhig, dass ich auch ohne Ohrenstöpsel wunderbar durchschlafe.
Edit: Sorry, hab gerade erst Deinen Post im anderen Thread gelesen, da wurde meine Frage beantwortet und meine Anmerkungen haben sich damit erübrigt.
Aber Ziel wäre es schon, auch eine Nacht bequem zu überstehen.
Gibt es Ideen, wie mir das gelingen könnte?
Die wichtigsten Tips in der Zusammenfassung:
- Nicht aufgeben! Es dauert manchmal ein bisschen, bis man sich an das Schlafen in der HM gewöhnt hat.
- Du musst herausfinden, was für Dich funktioniert. Hang your own Hang!
- Eine Gathered-End-HM am besten im 30°-Winkel aufhängen und diagonal liegen.
- Fussende 30-40 cm höher hängen. Das ergibt eine flachere Liegeposition und entlastet Knie und Fersen.
Schönen Gruß,
Roland
Mein Baum kann 60cm sein, damit auf der Rückseite Gurtband ist. Vorne kommt ja nicht der Druck drauf.
Solche Bäume habe ich aber nur sehr wenige gehabt.
Es finden sich ja wesentlich mehr Bäume, welche 2,5m auseinander stehen und nicht dick sind.
Sind im übrigen auch nur 81g statt 90g. Bisher hat das immer prima gereicht.
Zur Not habe ich noch Seil in meinem Survivelbag mit, aber das habe ich noch nie gebraucht.
Du hast ja auch eine 90°-HM, oder? Da brauchst Du einen deutlich geringeren Baumabstand. Und dann sind die Bäume natürlich auch weniger dick. Bei GE- oder Bridge-HMs wäre Deine Aufhängung viel zu knapp bemessen. Du vergleichst also hier Äpfel und Birnen.
Ich schaue, dass hinten [am Baum] Gurtband ist. Hat sich bisher bewährt.
Dazu eine Frage: wenn Du einen Baum mit 60 cm Durchmsser hast, dann hat der ja etwa 190 cm Umfang. Wie bekommst Du denn da das 90 cm Gurtband an die Rückseite des Baumes? Reicht bei mir rein rechnerisch nur bis zur Mitte, damit wäre dann eine komplette Hälfte des Baumes dem dünnen Seil ausgesetzt. Führst Du nicht wie üblich die Aufhängung durch eine Schlaufe bzw. einen Karabiner am einen Ende des Gurtbandes? Oder hast Du da noch eine Verlängerung dran?
Herzlich willkommen. Endlich mal einer aus dem Norden, war ziemlich leer da oben bisher.
Ich hab gerade auf hammockforums.net gesehen, dass Warbonnet eine chinesische Variante des Mambajamba anbietet (im Dropdown "UCP" auswählen). Laut diesem Bericht soll die Qualität gut sein. Der Preis ist auch sehr verlockend, könnte incl. Versand und und Zoll unter 100 Euro kosten ( Hammock Fairy?). Es scheint aber nicht viele mehr davon zu geben, also schnell zugreifen, wenn Bedarf besteht.
Gegen den RES spricht für mich, dass ich sehr lange Stangen (2m) bräuchte, die nicht zu schräg stehen dürften, was aber die Belastung erhöht und ich glaube eben, dass der RES in Querrichtung nicht so standsicher ist. Oder ich müßte die Querstreben unter dem Holzbalken sehr lang und stabil machen. Was, denkst du, würde eine Firststange bringen?
Die Querhlzer bei meinem RES sind etwa 1 Meter lang. Um den Ständer zum Umkippen zu bringen, müsste der Schwerpunkt also um etwa 50 cm ausgelenkt werden, um den Ständer zum Umkipen zu bringen. Das ist sehr viel, da muss man schon ordentlich schaukeln. Ich weiss es ja nicht, aber ich denke nicht, dass bei einem Querlieger da Probleme auftachen würden. Im statischen Zustand ist der Schwerpunkt ja auch im Bereich der Körpermitte, oder? Nur beim Ein- und Aussteigen muss man etwas aufpassen, aber auch da "schwingt" man sich ja nicht in die Matte, oder?
Die Firststange wäre eben dafür gedacht, die quer zur Liegerichtung wirkenden Kräfte aufzunehmen. Dann kannst Du die Rohre sehr steil stellen und sie müssen dadurch auch nicht so lang sein. Meine Wasserrohre aus dem Baumarkt sind 2 m lang, die würden also reichen.
Willst Du den Ständer auch mitnehmen, soll er also möglichst leicht sein? Dann wäre der RES nämlich sowieso nicht der Ständer der Wahl, weil er im Vergleich zu anderen Konstruktionen relativ schwer ist. Allein der Balken wiegt schon einige Kilo.
Der originale Rabbit Ear Stand (RES) ist mit EMT-Rohren gebaut worden, wenn ich nicht irre.
Für einen Querlieger würde ich glaube ich einen RES mit Firststange bauen, glaube ich. Bei einem Turtle Dog Stand könntest Du Probleme damit bekommen, dass die Tripods so nahe beieinander stehen müssen. Vielleicht.
Zum Daune absaugen habe ich mir auch schon meine Gedanken gemacht, und bin zu dem Schluss gekommen, dass für mich nur ein Fangsack vor dem Sauger in Frage kommen würde. Ich würde z.B. eine Wäschetonne nehmen, unten ein Loch für das Rohr meines Werkstattsaugers reinmachen, und dann einen Sack aus dünnem Stoff reinhängen der etwas kleiner ist als die Tonne. Oben einen Deckel mit Schlauf draufimprovisieren und los kann's gehen. Keine Sauerei und kein Verlust wertvoller Daune. Das sollte gut funktionieren.
Ein normaler Staubsauger mit neuem Beutel geht sicher auch, aber man muss den Beutel halt oft leeren. Dafür hat man das Rumgebastel im Vorfeld nicht.
Alles berechtigte Einwände. Ich kann mir vorstellen, dass das Nähen wirklich keinen Spaß machen würde.
Mir ist gerade noch was eingefallen. Im Grunde hast Du ja das gleiche Problem, wie bei einem Underquilt aus einer Daunendecke: keine Stege und (wahrscheinlich) kein differentieller Schnitt (?). Vielleicht wären ja falsche Stege ("faux baffles") eine Lösung, das würde beide Fliegen mit einer Klappe schlagen. Vielleicht wäre der Quilt dann warm genug für Dich.