Moin,
ja so war das damals kurz nach dem Krieg 😄ich erinnere mich..........
Auf kürzen Touren (meist 1-3 Wochen) in der Heimat oder in Mittel/Südeuropa hatte ich auch deutlich weniger Zeug mit als auf den langen Touren außerhalb Europas. Da haben mir im Sommer auch oft 2x 20l Hinterradtaschen plus 5l Lenkertasche gereicht............
Auf den längeren Touren außerhalb Europas hatte ich alleine schon deutlich mehr Werkzeug und Ersatzteile mit.
Um einer anderen meiner Leidenschaften auch unterwegs zu fröhnen, dem Angeln, hatte ich fast immer Rute und Rolle sowie Zubehör dafür mit an Bord.
In kälteren Regionen oder Jahreszeiten haben die ganzen Wollsachen ordentlich Platz gebraucht ( hatte nicht immer genug Kohle für hochwertige Daunensachen).
Mein erster diy UQ aus einem Kufa Schlafsack war auch ein Packmonster. So summierte sich das ganze oft.
War natürlich manchmal auf schlechten Wegen und bergauf eine ziemliche Quälerei das voll beladene Rad ans Tagesziel zu bringen...........aber ich hatte ja viel Zeit und den Willen immer weiter zu machen.
Hätte ich 2017 keinen Herzinfarkt gehabt, wäre ich bestimmt heute noch irgendwo in der Welt unterwegs 🥸😄
In verhältnismäßig kurzer Zeit möglichst viel Strecke machen, also eher sportlich unterwegs zu sein, hat mich persönlich nie interessiert.
Für mich war das Fahrrad hauptsächlich ein reines, günstiges Transportmittel um voran zukommen nachdem es immer schwieriger wurde per Anhalter unterwegs zu sein.
Schnell genug um einigermaßen voran zukommen aber langsam genug um rechts und links des Weges noch alles mitzubekommen.
Das störte mich öfter beim hitch hiking.........man wurde im Auto an vielen schönen Stellen vorbei chauffiert. Dafür hat man sehr oft hochinteressante Menschen kennengelernt.
Ich möchte aber keine von beiden Reisearten missen.........wie sooft im Leben hat alles seine Vor-und Nachteile. 🙂
Gruß von der Ostsee