Ich habe es den ganzen Sommer nicht geschafft, auf Tour zu gehen (Wasserwandern) und im September immer noch nicht.
Jetzt hoffe ich, dass mir nächste Woche mal nichts dazwischen kommt und ich ein paar Tage auf einem grossen See verbringen kann. Aber inzwischen sind nicht nur die Tage kurz und die Nächte lang, sondern es wird auch schon bannig kalt.
Da musste ich mal ein wenig testen und auch mal wieder Hängemattenluft schnuppern. Also habe ich die Matte im Garten zwischen einer Haselnuss und einem Schneeball ins Gesträuch geklemmt. Schaukeln kann sie da nicht und mein Kopf stösst gegen die Büsche.
Zwei Nächte lang habe ich getestet, was bei Temperaturen knapp unter null für mich passt. Wenn ich schlafen will, werde ich zur Frostbeule. Erst schwimme ich vor Hitze und ein zwei Stunden später fühle ich mich wie im Gefrierfach.
Ergebnis:
Oben ist ok mit zwei Daunenschlafsäcken, beide offen als Topquilt benutzt. Erst zu warm aber gegen Ende der Nacht schön mollig.
erste Nacht mit Underquilt von snugpak, synthetik und meinem selbstgebauten Anorakunderquilt, der sehr, sehr dünn ist; es war eisig von unten.
zweite Nacht mit meinem eigenbau Underquilt aus einem sehr dicken Daunenschlafsack; erst hing er etwas zu lose und es gab eisige Stellen, dann hatte ich ihn höher gehängt und habe gut geschlafen.
In der Pinkelpause und am Morgen war das Gras gefroren, die Bohnen und Zucchini sind erfroren. Es war um die -2 denke ich.
Ich denke mein frozen butt Test war erfolgreich. Jetz macht mir nur noch die Länge der Nacht etwas Sorge, aber das habe ich im vergangenen Jahr auch geschafft. Da war ich Anfang November das letzte Mal unterwegs.
Im Gebüsch
Der Schlafsackunderquilt
Es war schön, mal wieder draussen zu schlafen, auch wenn es nur im eigenen Garten war.