Beiträge von CliffHanger

    Hallo SERGE4NT


    die Max Pump 3 bringt schon gut Druck aufs Boot. Ich pumpe trotzdem noch ein wenig mit der Hand nach, Freunde von mir zum Teil nicht.


    Die Max Pump 2 Pro ist schwächer, größer, lauter, schwerer und hat weniger Volumenstrom als die Max Pump 3.

    Bis auf den größeren Akku und die offizielle IP Zertifizierung hat die Max Pump 2 Pro eigentlich nur Nachteile.


    Ich hatte die Max Pump 3 jetzt bei rund 20 Touren im Einsatz und würde sie immer wieder kaufen.


    Grüße

    Cliffhanger

    Huiiii... 1500g ist schon ne Hausnummer.... mim Bike verkraftbar, zu Fuß wär das für mich nix.

    Da würde ich persönlich mindestens 10€ fürs 4x4 von DD Hammocks drauflegen (wenns günstig bleiben soll) um wenigstens 200 Gramm zu sparen. Oder eher das immernoch recht günstige 12' von Onewind kaufen und direk auf unter 600 Gramm gehen (plus Aufhängung).


    Aber... jeder hat da andere Prioritäten. Bei 1,5kg muss ich aber wirklich schlucken...

    jenshelge das war auch mit einem Zwinkern gemeint. ;)

    Natürlich ist eine Diskussion vor Ort, wenn man es darauf anlegt vermutlich höchst unangenehm.

    Obwohl Verweilen tatsächlich nicht explizit verboten ist laut Gesetzestext. Und es ist auch keine Rede davon, das man den Wald verlassen müsste, wenn man sich bereits darin aufhält. Trotzdem ist mir völlig klar, dass man dann erstmal den Kürzeren zieht.

    Wobei man auch da dann nochmal genau recherchieren könnte was im Einzelnen dieser Passus bedeutet:

    Das Betreten in der Zeit von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang (Nachtzeit) ist auf Waldwege beschränkt. [...]


    Denn Übernachtungen per Hängematte fallen nicht unter:

    (2) Nicht gestattet sind

    [...]

    3.

    sonstige Benutzungsarten des Waldes wie [...] das Zelten

    und auch nicht unter Kampieren, sondern unter Biwakieren, weil keine selbsttragende Konstruktion als Übernachtungsunterkunft dient.

    Und Biwakieren ist, im Gegensatz zu Kampieren, in den meisten Bundesländern für je eine Nacht (pro Schlafplatz) erlaubt.


    Der Teufel (oder Engel) steckt wie so oft im Detail.

    was genau ist eigentlich das Problem mit der Isomatte in der Hängematte? Dass es nicht so komfortabel ist oder, dass es nicht genügend isoliert?


    Hängematten biegen sich von Natur aus (wenn es keine 90° Matten sind), Isomatten wollen in eine gerade und steife Lage. Das widerspricht sich.

    Wenn sich die Isomatte halbwegs der Hängematte anpassen soll gibt es Falten.

    Ist ein bisschen wie "das Runde ins Eckige" bekommen. Bzw. andersrum.

    Und wenn die Isomatte verrutscht, was wegen der unpassenden Form gerne mal passiert, wird's kalt.

    Lilixxl am besten baut man das Setup mal auf und justiert den UQ zu zweit.

    Sprich: Du legst Dich rein und eine andere Person justiert den Quilt. So lange zuppeln und justieren bis überall gerade so noch eine flache hand zwischen Matte und Quilt passt, die Matte und den Quilt aber sozusagen mit minimalem Druck auseinander drückt. Ohne Hand sollte der Quilt anliegen ohne zu sehr an die Matte gepresst zu werden.

    Dazu dann eben an den Aufhängenden mithilfe der Schnüre zusammenraffen.


    So justiert geht der, je nach Kälteempfinden, Bekleidung, Wetterverhältnissen und weiterer Isolation (Topquilt etc.) bis irgendwo zwischen -1° (für kalte Schläfer, kein Wind, gute Kleidung etc.) und +8° runter (für warme Schläfer, Wind, mäßige Isolation). Im Schnitt würde ich dem irgendwas um +4 Grad geben.

    Wobei es auch bei Onewind verschieden dicke KuFa-UQs gibt, die leicht voneinander abweichen... keine Ahnung, welche Ausführung Du hast.

    [....]dass ich das in der Natur sein und bisschen entschleunigen voll genossen hab

    [....]und das Nickerchen in der Hängematte ein absoluter Favorit war

    [....]die Sorge, dass ich mich da einfach gerade komplett reinhype und dann doch nicht wirklich mehr campe.


    Die ersten beiden Punkte betrachtend sehe ich da keine Gefahr, dass Du nicht mehr in die Natur gehst und die dann vorhandene Ausrüstung ungenutzt herum liegt. Ausserdem lässt sich ordentliches Equipment mit relativ wenig Verlust wieder verkaufen - sollte das wider Erwartens passieren rechne die darin verbrachten Nächte mal mit Hotelkosten gegen... du machst sozusagen auf keinen Fall was verkehrt.

    Ausserdem: Man bereut im Nachhinein eher das, was man nicht gemacht hat, als das, was man gemacht hat!


    Sprich: Wenn Ihr eh ne Hütte/Unterkunft als relativ nahe Sicherheit habt, dann kauf Dir ne Matte und genieß die Zeit. Wie schade könnte es sein sich im Nachhinein zu denken: "Mann, da hätte ich so viel mehr rausholen können, wenn ich ne Hängematte dabei gehabt hätte".


    Bei 200€ Budget bleibt für ein Komplettsetup allerdings meines Erachtens nur ne Onewind Tempest 11" (oder vergleichbar) mit nem günstigen (gescheit geschnittenem!!! - also keine Halbmonddinger ala OneTigris!) Kunstfaserunderquilt.

    Auch da mal bei Amazon (des Zeitdrucks wegen) nach den Onewind KuFa (Kunstfaser) Underquilts suchen. Oder meinethalben einen Cocoon Kunstfaser Underquilt kaufen - je nachdem, was Du günstiger bekommst.

    Wenn ein Tarp auch noch ins Budget passen soll bleibt fast nur Gebrauchtkauf, oder Du kaufst Dir (erstmal) so ein schweres Billotarp für 30€. Die halten schon auch trocken. Du schleppst halt ~1Kg nur fürs Tarp.


    Oder... und das wäre sinnvoll: Gebraucht kaufen, was schwer ist in so kurzer Zeit. Alternativ: Budget erhöhen und auch da ein Onewind Tarp kaufen.

    Selbstverständlich kannst Du auch zu einem NFT Setup greifen, das wird aber vermutlich teurer. Hab jetzt versucht nahe an Deinem angepeilten Budget zu bleiben.


    Lg

    Cliffhanger

    Das Benn ich doch mal einen guten Ausrüstungsgegenstand für Deinen Einsatzzweck.

    Super Multiuser bei den Stöcken! Schöne Sache!


    Wenn Du nen passenden Carbonspreizstab fürs Fußende brauchst kannst Du mir ne PN schreiben.

    Kann Dir da gegebenenfalls etwas auf Maß fertigen - sogar zerlegbar (Selbstkostenpreis, weil Hobbyunterstützung).

    Hab mir auch gerade zerlegbare Tentpoles aus Carbon gemacht und die nötigen Aufsätze gedruckt.

    Ohje... Jetzt hab ich "Tent" gesagt :S=O


    LG

    Cliffhanger

    Hallo Pauli,


    erstmal willkommen im Forum!

    Das ist ja schon eher eine Kaufberatung, als eine Vorstellung - das wird Mittagsfrost eventuell in einen passenden Bereich verschieben.


    Grundsätzlich ist eine gute Matte mit Moskitonetz ohne weiteres für 200€ machbar - aber:

    Die meisten werden Dir hier von einer Isomatte in Kombination mit einer Hängematte abraten - ausser, du wählst eine 90° Hängematte wie die Crosshammock (da lässt sich bei mir grad die Webseite nicht öffnen um sie zu verlinken - Du kannst aber sicher auch Cross Hammock anschreiben) oder die Amok Draumr - die sprengen allerdings beide Dein Budget.


    Mit Isomatte in ner Gathered End zu schlafen ist eigentlich immer eine Notlösung - egal, wie die Hersteller das bewerben.

    Eine Überlegung wäre also entweder Underquilt UND Isomatte mitzunehmen (schwierig beim Bikepacking), Geld für eine 90° Matte auszugeben oder weniger gut zu schlafen (Isomatte + Gathered End Matte).


    Gruß

    Cliffhanger

    Halte mich, wenns relativ leicht sein soll auch gern an Haferflocken, Kartoffelbrei und Couscous, manchmal auch Instant Nudeln. Beefjerky, Trockenobst, dehydriertes Hack, getrocknete Pilze und Kräuter - kann man alles selbst machen, oder selbst kaufen :D

    Dazu Müsliriegel aus diversen Nüssen und Honig, gekauft (schaut mal bei Aldi nach den Biomüsliriegeln "Nussmix", "Sesam", "Erdnuss" oder "Kirsch-Mandel" im Dreierpack. Haferbasierte Biomüsliriegel gibts dort auch - die sind mir aber zu weich) oder auch selbstgemacht (dann zusätzlich mit ein paar Haferflocken).

    Wenn aber in der Nähe der Zielregion ein Laden ist, den ich noch vor Ladenschluss erreiche trage ich auch super gerne frische Sachen ein paar letzte Kilometer weit. Dann halte ichs wie wuppitom - nur ohne Gusseisenpfanne ^^

    Jedenfalls lasse ich inzwischen draußen immer Luft ab, sobald es einen deutlichen Temperaturunterschied zwischen dem Wasser und der Luft gibt.


    Sonneneinstrahlung nicht vergessen. Da muss der Luft- Wasserunterschied gar nicht so groß sein um zu viel Druck zu haben.

    Wasser leitet Wärme besser als Luft, weshalb die Sonneneinstrahlung auf dem Wasser selbst bei gleicher Temperatur von Wasser und Luft weniger Einfluss hat, als an Land.

    Sprich: An Land überhitzt das Boot schneller, weil es die Wärme langsamer abgibt als auf dem Wasser. Selbst bei Lufttemperatur=Wassertemperatur.

    Ist das Wasser dann zusätzlich kälter als die Luft verstärkt sich der Effekt.

    Ja, Gewicht vorne wirkt wahre Wunder.

    Wenn übrigens das Boot an Land in der Sonne liegt ist es immer sinnvoll etwas Luft abzulassen. Vor allem, wenn man zwischendrin nachgepumpt hat, weil sich die Luft auf dem Wasser durch den Temperaturabfall zusammengezogen und abgekühlt hat. An Land kann durch die Erwärmung in der Sonne fix ein Überdruck entstehen, der die Nähte und Verklebungen belastet. Steht auch normalerweise so in den Betriebsanleitungen.

    Allerdings sieht es auf Deinem Foto so aus, als hättest Du das sogar gemacht - oder ihr hattet einfach wenig Druck auf dem Boot.

    Ist ja eigentlich Offtopic... aber:

    Das Boot hat in der Mitte einen aufblasbaren 'kiel', der den Geradeauslauf verbessern soll.

    Da ist dann natürlich wenig Platz für ne Finne. Also entweder den Kiel leer lassen und dort eine Finne platzieren oder zwei Finnen rechts und links davon?


    Das sieht schon so aus, als sei da hinterm Kiel genug Platz. Die Finnen werden oft sehr weit hinten befestigt.

    Das ist auch absichtlich so, damit die Finne so spät wie möglich Bodenkontakt bekommt.


    Bildquelle: packrafting-store.de


    Bei mir sitzt sie ähnlich weit hinten.