Beiträge von remorque

    Ja, barfuß , das ist tatsächlich nicht ganz offensichtlich, wie das geht. Ich wäre stolz darauf gewesen, wenn ich irgendwie einen Stock oder Stein in einen Spalt geklemmt hätte, doch es ist ein trivialer Verbund- oder Klebehaken, an dem die Hängematte hängt 🤷

    Keine Ahnung wer die (es hat da total 4 Stück) montiert hat und wozu. Die Abstände sind selbst mit meiner Kinderhängematte zu kurz und/oder der Abstand zum Boden zu knapp.

    remorque

    Der Felsüberhang kommt mir bekannt vor. Ist das in den pfälzer Wäldern?

    nein, das ist im Kanton Zürich in der Schweiz

    Wow, coole Sache. Wenn ich mit dem Rad ins Büro fahre, ist es nicht annähernd so spektakulär.

    bei mir auf direktem Weg auch nicht

    Geile Location. :thumbup:

    Aber den entliehenen Balken hasste am Morgen schon wieder am Geländer angebracht?! ;)

    schau dir das Geländer an, findest du irgendwo einen fehlenden Balken? (ganz hinten links ist etwas kaputt, aber das war nicht ich.)

    remorque Ein Super-Plätzchen, inbesondere mit dem kleinen Wasserfall ... Der Plan gelegentlich mit so 'nem E-Bike-Hobel auf Overnightertour zu gehen reift in mir. Gefällt mir, dass Du sowohl mit Bio- als auch mit E-Bike unterwegs bist. :thumbup: PS. Beruhigend und bodenständig, dass kein "S-Works" das Unterrohr ziert. 8o

    das E-Bike war dem späten Arbeitsende geschuldet. Um halb neun noch mit Gepäck und ohne Motor zu 600hm aufbrechen kann man machen, muss man aber nicht. Und ich dachte, ich hätte das Top-Modell, so teuer wie das war - doch ich habe jetzt kurz nachgeschaut: es gibt auch ein S-Works zum doppelten Preis 8|

    Mai-Overnighter
    Nach der Arbeit los und ab in die Hügel, über ein kleines Pässchen rein in die Nebelwälder.

    am anderen Morgen dann die Aussicht beim Erwachen in den triefenden Wald

    und ein Panorama des Felsüberhangs. Es brauchte am Abend vorher etwas Problemlösekompetenz, um die Hängematte aufgehängt zu kriegen.

    Einheizen fürs Frühstück

    und ab ins Büro

    Vor einiger Zeit habe ich mich in den Weitläufer Agilist verguckt - nach einem dezenten Hinweis von hangloose.

    Dann habe ich ihn bestellt.

    Gestern ist er angekommen:

    Allerdings haben mich die Dimensionen des Paketes etwas irritiert :

    Aber ausgepackt und ausgestopft sieht der Agilist tatsächlich wie ein Rucksack aus :thumbup:

    Heute auf dem Hundespaziergang dann der erste Test mit 7kg (als Bamlast u.a. eine Hängematte und ein Tarp) über 16km. Hat sehr gut funktioniert 👍

    Gestern um fünf bin ich doch noch los, obwohl ich nach einer anstrengenden Tour am Samstag etwas beinfaul war. Aber ich brauchte noch ein Aprilbiwak und ich wollte der ENO Sub6 noch eine dritte Chance geben, nachdem ich etwas mit der Ridgelinelänge rumgespielt hatte.

    Ich hatte recht leicht gepackt: Vorne Kleiderschrank und Schlafzimmer - hinten Küche und Vorratskammer. Mehr braucht man ja nicht.

    So erreichte ich nach gemütlicher Fahrt die Alpe d'Hueb 😉

    Der angepeilte Hängeplatz passte perfekt: Kein Wind, ein Bänkli und etwas Aussicht.

    Die Nacht war dann allerdings etwas Zäh. Die Hängematte passte jetzt so weit, doch hätte ich besser 150g Daunen mehr mitgenommen. Am Morgen bei 5°C war es mit dem Sommerunderquilt doch etwas kühl.

    Ich wechselte auf die andere Hügelseite an die Sonne fürs Frühstück und überlegte mir, was man mit dem angefangen Tag noch tun könnte.

    Radfahren ist immer eine gute Idee.

    Gelegentlich muss ich mich jetzt dann noch fragen, ob ich noch eine zweite Nacht anhängen will.

    @remorque

    Was ist denn in deiner 200g Apotheke drin?

    Versch. Gazeverbände, Pflaster, Rettungsdecke, Desinfektionsmittel, Minischere, Pinzette und das alles in einem 50g Beutel 8|
    Gazen hat es eher viel und ob es die Rettungsdecke wirklich braucht? Meiner Meinung nach fehlt eine elastische Binde (dafür könnte im Notfall jedoch auch ein T-Shirt herhalten, aber das wäre halt in einem nicht so nötigen Notfall zu schade, doch da kommt man dann wohl auch zur nächsten Apotheke) - und Schmerzmittel.


    Ich habe diese Listen bis jetzt immer belächelt, aber man sieht tatsächlich schön, wo sich die Gewichte verstecken.

    Ich habe mal ausgemistet und ein paar mögliche Neuanschaffungen aufgeschrieben: https://lighterpack.com/r/8iwlu1

    In den Weitläufer Agilist habe ich mich rein optisch sofort verliebt :love:

    Ausserdem war ich im Wald und habe die Hängematte mit dem Ponchotarp aufgebaut - das scheint für südfranzösisches Sommerwetter zu genügen, ausser ich erwische wirklich gerade eine Schlechtwetterperiode:



    Wenn alles läuft, wie geplant, gibt es am Wochenende eine Probetour mit 1-2 Nächten.

    Ich werde im Juli einen knappen Monat auf dem Hugenottenpfad durch die Cevennen und die frz. Voralpen unterwegs sein. Es ist meine erste längere Wandertour mit Übernachtungen draussen, bisher war ich maximal eine knappe Woche am Stück unterwegs. Mit dem Fahrrad habe ich mehr Erfahrung, allerdings trägt da das Rad ja die meiste Zeit das Gepäck.

    Darum dachte ich, dass es gut wäre, mein Gepäck etwas genauer unter die Lupe zu nehmen:

    https://lighterpack.com/r/fy6r48

    Mein Ziel wäre eigentlich, dass der komplette Rucksack samt 2l Wasser und einer Grundausstattung an Esswaren von, sagen wir mal ca.1.5kg, nicht mehr als 10 kg wiegt. Ich bin da nicht weit davon entfernt, allerdings bin ich schon ein paar Kompromisse eingegangen. Das Material auf der Liste besitze ich alles schon. Leichtere Dinge müsste ich nachkaufen.

    Schlafen:

    • Das Schlafsystem bestehend aus der ENO Sub6 und dem Sea to Summit Sil Poncho als Tarp ist sehr optimistisch. Weil die ENO so kurz ist, passt der Poncho von der Länge her als Tarp, die Breite des Regenschutzes ist jedoch sehr knapp. Ich habe bisher zwei Nächte in der ENO geschlafen, es geht, aber ob ich 30 Nächte am Stück darin schlafen will? Das muss ich auf jeden Fall noch etwas testen. Zudem hat sie kein Moskitonetz.
      • Als Alternative hätte ich noch eine Amazonas Moskito-Traveller Extreme, die ähnlich gross ist, ein Moskitonetz hätte, aber 330g mehr wiegt.
      • Oder meine geliebte Lesovik Draka, 475g schwerer als die ENO und so gross, dass der Poncho als Tarp nicht mehr funktioniert.
    • Tarps habe ich drei zur Auswahl: Den Poncho, der mit Leinen 237g wiegt, ein Sea To Summit 3x3m Tarp, das 400g wiegt und leider neongelb ist, und ein Amazonas Adventure Tarp mit Türen, das auf 600g kommt. (Bei den beiden anderen Tarps müsste der Poncho jeweils auch noch mit, da er auch meine Regenjacke ist.)
    • Der Lesovik Otul light als Underquilt passt. Der Cumulus Taiga 250 ist zu warm, doch der leichteste, den ich habe.

    Kochen:

    Hier bin ich mir sehr unsicher, was ich mitnehmen soll. Ich koche nicht gerne und verpflege mich lieber 1x am Tag in einem Restaurant oder einem Takeaway und esse sonst Brot, Nüsse, Riegel etc. Meine Erfahrung mit dem frz. Hinterland ist jedoch, dass es da nichts gibt. Noch schlimmer als Kochen finde ich, wenn man für Einkaufsmöglichkeiten Umwege in Kauf nehmen oder Restaurantbesuche zeitlich im Tagesablauf einplanen muss. Einen Etappenplan meiner Wanderung möchte ich auch nicht machen. Ich schau normalerweise ca. einen halben, bis maximal einen Tag im Voraus, wie die Route aussieht. Als Fussgänger könnte es so schwierig werden mit Restaurantbesuchen und auch Einkaufen möchte ich nur alle paar Tage müssen. Darum denke ich, dass ich nicht um einen Kocher rumkomme. Da Südfrankreich im Sommer eher trocken ist, denke ich, dass der Hobokocher eher ungeeignet ist und ich den Spirituseinsatz benötige. Da brauche ich dann natürlich auch Brennsprit. Und so wird meine Küche, die schon nicht aus besonders leichten Einzelteilen besteht, recht schwer. Ich sehe zwei Varianten:

    • GSI Outdoor Topf mit Griff, da passt mein kleiner Hobokocher perfekt rein. Ich könnte also mit Holz oder mit Brennsprit kochen. Gewicht total mit Titanwindschutz: 392g
    • Trangia mini, einfach mit dem Titanbrenner statt des original Trangia. Gewicht total: 281g
    • natürlich gäbe es noch die Variante Gas, die wäre auch vorhanden
    • oder die Variante: Leichter kaufen.
    • Oder eben: Weglassen, da hätte ich dann auf einmal ca. 800g gespart
    • Brauch ich eigentlich einen Wasserfilter? In 25 Jahren Outdoortouren bin ich bisher ohne ausgekommen.

    Kleider:

    • Hier ist der Regenponcho Neuland für mich. Ich rechne jedoch nicht mit viel Regen.
    • Sandalen hätte ich grundsätzlich gerne dabei, ich weiss aber, dass es auch ohne geht (Ich war mal 4 Monate auf Tour und hatte als einzige Schuhe halbhohe Goretex-Trekkingschuhe dabei).
    • Wasserdichte Schuhe brauche ich nicht, nur solche, die schnell wieder trocknen (auch hier habe ich Erfahrung, also v.a. mit wasserdichten Schuhen, die dann eben doch nass wurden und nur langsam trockneten).

    Elektronik:

    • Hier hoffe ich auf 350g Gewichtsersparnis durch ein leichteres Solarpanel. Ist bestellt, mal sehen.
    • Gemäss meiner Erfahrung könnte ich das Ladegerät fürs Handy weglassen, da die Sonne reicht.
    • Die Kamera ist ein Brummer, das ist klar. Doch die ist halt Hobby.
    • Stirnlampen gäbe es auch leichtere

    Hygiene:

    • Ich bin recht gut im Auffinden von öffentlichen Toiletten, doch ein Schäufelchen wäre vielleicht doch noch was.

    Transport:

    • Ein leichterer Rucksack wäre eine Überlegung wert - nur welcher? So ca. 30-35l sollten wohl reichen.

    Ich finde das Decathlon auf den ersten Blick keinen schlechten Deal. Klar es ist etwas schwer, doch man kann es nicht direkt mit den Rose Gravelbikes vergleichen. Das Decathlon ist eher ein Mountainbike mit Gravellenker, die Rosebikes sind viel näher an Rennrädern dran.

    Wenn du Levi ein bequemes und robustes Rad mit Berggang suchst, dann ist das Decathlon sicher eine Option. Wenn du ein flinkes, schnelles Rad suchst, das man ab und zu auch etwas mit Gepäck ausfahren will, dann eher zB das Rose.

    Kleinster Gang ab Werk beim Decatholon: 32:42=0.76

    Beim Rose: 30:34=0.88.

    Bezüglich der von wuppitom angesprochenen Teileverfügbarkeit: 26" ist tot. Der internationale Standard für Mountaibikes ist seit 10 Jahren 29". Mit 26" wird nur noch der Billigmarkt bedient (der je nach Land zugegebenermassen sehr gross sein kann).

    Kommt halt darauf an, wie das Wetter die Tage zuvor war. Wir hatten im Februar einen Overnighter nach ein paar kalten Nächten gemacht. Die Luft war da gar nicht mehr wirklich kalt, also tendenziell über 0°C, doch der Boden hatte wohl noch - 10°C oder so.

    Auf jeden Fall drückte die Kälte auf eine Art durch unsere Isomatten, wie ich das noch nie erlebt hatte.

    Da hätten wir wohl mal besser in der Hängematte geschlafen 😂

    Da bei meinem Overnighter offensichtlich der semiurbane Standort der interessanteste Teil ist:

    Die Autobahn nahm ich nicht bewusst wahr, der Bach, der gleich nebenan in den See plätscherte, war dominanter. Beim letzten Zug irgendwann gegen Eins schreckte ich noch auf, nachher kam keiner mehr und die nach 5 Uhr oder so nahm ich nur halb wahr.

    Dass die Natur selbst gehörigen Lärm produzieren kann, ist erahnbar, wenn man sich die Wasserfälle anschaut, die ich auf dem Rückweg fotografiert habe.

    Ich war allerdings auch schon alleine mit dem Rad in der Wüste, wo man wirklich gar nichts mehr gehört hat, und hab da auch übernachtet. Diese Totenstille fand ich überhaupt nicht angenehm, ja sogar beängstigend.

    Ich habe meinen März-Overnighter sauber zwischen Arbeit und eine Kaltfront gequetscht. 😄

    Wegen eines Abendtermins bin ich erst um 22 Uhr losgekommen. So gab es eine nächtliche Radtour unter dem schon schön vollen Mond. Allerdings gestaltete sich die Hängeplatzsuche im Dunkeln etwas schwierig. Doch hier wurde ich fündig.

    Auch wenn das recht idyllisch ausschaut: die Bahnlinie verläuft Luftlinie 31m neben der Hängematte, die Autobahn 128m und der Radweg sogar nur 5m. Allerdings ist das alles oberhalb einer steilen Böschung und somit war das nicht so tragisch. Und am Samstagmorgen von 00:15-06:30 Uhr läuft jetzt da auch nicht so viel.

    Problematischer fand ich, dass die Bäume, an denen ich die Hängematte aufhängte, näher zusammenstehen als mein Tarp lang ist. So verzichtete ich mit einem etwas unguten Gefühl darauf, da ja eine Kaltfront im Anzug war. Mir blieb nichts anderes übrig, als darauf zu vertrauen, dass der Regenradar recht hat und der Regen wirklich erst nach 7 Uhr ankommen soll.

    Am Morgen zeigte sich, dass das Wetter gehalten hat.

    Es gab sogar noch einen Sonnenaufgang. Und damit Zeit für ein gemütliches Frühstück.

    Doch dann zog es sich sehr schnell zu und ich kam total durchnässt zu Hause an.

    remorque

    Die scheinen sich jedenfalls regelmäßig aus dem Gestein herauszulösen. Oder täuscht das?

    Nein, das täuscht nicht, der Hund steht ja auf einem solche Stein, der irgendwann mal runtergefallen ist. Ich denke nicht, dass dieser Überhang aus verkittetem Schotter ein lohnender Hängeplatz ist, da gibt es bessere.