Beiträge von remorque
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Schwarzwaldine , Sundance und hangloose danke schon mal für euren unverstellten Blick und für eure Tipps 🙏
Ein Fasi ist übrigens schweizerisch für Faserpelz und das ist nichts anderes als ein Fleece 🫣
Und der Rucksack, den ich hier habe, ist ein Exped Mountain Pro 30. Da hat alles problemlos Platz drin.
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Ich werde im Juli einen knappen Monat auf dem Hugenottenpfad durch die Cevennen und die frz. Voralpen unterwegs sein. Es ist meine erste längere Wandertour mit Übernachtungen draussen, bisher war ich maximal eine knappe Woche am Stück unterwegs. Mit dem Fahrrad habe ich mehr Erfahrung, allerdings trägt da das Rad ja die meiste Zeit das Gepäck.
Darum dachte ich, dass es gut wäre, mein Gepäck etwas genauer unter die Lupe zu nehmen:
https://lighterpack.com/r/fy6r48
Mein Ziel wäre eigentlich, dass der komplette Rucksack samt 2l Wasser und einer Grundausstattung an Esswaren von, sagen wir mal ca.1.5kg, nicht mehr als 10 kg wiegt. Ich bin da nicht weit davon entfernt, allerdings bin ich schon ein paar Kompromisse eingegangen. Das Material auf der Liste besitze ich alles schon. Leichtere Dinge müsste ich nachkaufen.
Schlafen:
- Das Schlafsystem bestehend aus der ENO Sub6 und dem Sea to Summit Sil Poncho als Tarp ist sehr optimistisch. Weil die ENO so kurz ist, passt der Poncho von der Länge her als Tarp, die Breite des Regenschutzes ist jedoch sehr knapp. Ich habe bisher zwei Nächte in der ENO geschlafen, es geht, aber ob ich 30 Nächte am Stück darin schlafen will? Das muss ich auf jeden Fall noch etwas testen. Zudem hat sie kein Moskitonetz.
- Als Alternative hätte ich noch eine Amazonas Moskito-Traveller Extreme, die ähnlich gross ist, ein Moskitonetz hätte, aber 330g mehr wiegt.
- Oder meine geliebte Lesovik Draka, 475g schwerer als die ENO und so gross, dass der Poncho als Tarp nicht mehr funktioniert.
- Tarps habe ich drei zur Auswahl: Den Poncho, der mit Leinen 237g wiegt, ein Sea To Summit 3x3m Tarp, das 400g wiegt und leider neongelb ist, und ein Amazonas Adventure Tarp mit Türen, das auf 600g kommt. (Bei den beiden anderen Tarps müsste der Poncho jeweils auch noch mit, da er auch meine Regenjacke ist.)
- Der Lesovik Otul light als Underquilt passt. Der Cumulus Taiga 250 ist zu warm, doch der leichteste, den ich habe.
Kochen:
Hier bin ich mir sehr unsicher, was ich mitnehmen soll. Ich koche nicht gerne und verpflege mich lieber 1x am Tag in einem Restaurant oder einem Takeaway und esse sonst Brot, Nüsse, Riegel etc. Meine Erfahrung mit dem frz. Hinterland ist jedoch, dass es da nichts gibt. Noch schlimmer als Kochen finde ich, wenn man für Einkaufsmöglichkeiten Umwege in Kauf nehmen oder Restaurantbesuche zeitlich im Tagesablauf einplanen muss. Einen Etappenplan meiner Wanderung möchte ich auch nicht machen. Ich schau normalerweise ca. einen halben, bis maximal einen Tag im Voraus, wie die Route aussieht. Als Fussgänger könnte es so schwierig werden mit Restaurantbesuchen und auch Einkaufen möchte ich nur alle paar Tage müssen. Darum denke ich, dass ich nicht um einen Kocher rumkomme. Da Südfrankreich im Sommer eher trocken ist, denke ich, dass der Hobokocher eher ungeeignet ist und ich den Spirituseinsatz benötige. Da brauche ich dann natürlich auch Brennsprit. Und so wird meine Küche, die schon nicht aus besonders leichten Einzelteilen besteht, recht schwer. Ich sehe zwei Varianten:
- GSI Outdoor Topf mit Griff, da passt mein kleiner Hobokocher perfekt rein. Ich könnte also mit Holz oder mit Brennsprit kochen. Gewicht total mit Titanwindschutz: 392g
- Trangia mini, einfach mit dem Titanbrenner statt des original Trangia. Gewicht total: 281g
- natürlich gäbe es noch die Variante Gas, die wäre auch vorhanden
- oder die Variante: Leichter kaufen.
- Oder eben: Weglassen, da hätte ich dann auf einmal ca. 800g gespart
- Brauch ich eigentlich einen Wasserfilter? In 25 Jahren Outdoortouren bin ich bisher ohne ausgekommen.
Kleider:
- Hier ist der Regenponcho Neuland für mich. Ich rechne jedoch nicht mit viel Regen.
- Sandalen hätte ich grundsätzlich gerne dabei, ich weiss aber, dass es auch ohne geht (Ich war mal 4 Monate auf Tour und hatte als einzige Schuhe halbhohe Goretex-Trekkingschuhe dabei).
- Wasserdichte Schuhe brauche ich nicht, nur solche, die schnell wieder trocknen (auch hier habe ich Erfahrung, also v.a. mit wasserdichten Schuhen, die dann eben doch nass wurden und nur langsam trockneten).
Elektronik:
- Hier hoffe ich auf 350g Gewichtsersparnis durch ein leichteres Solarpanel. Ist bestellt, mal sehen.
- Gemäss meiner Erfahrung könnte ich das Ladegerät fürs Handy weglassen, da die Sonne reicht.
- Die Kamera ist ein Brummer, das ist klar. Doch die ist halt Hobby.
- Stirnlampen gäbe es auch leichtere
Hygiene:
- Ich bin recht gut im Auffinden von öffentlichen Toiletten, doch ein Schäufelchen wäre vielleicht doch noch was.
Transport:
- Ein leichterer Rucksack wäre eine Überlegung wert - nur welcher? So ca. 30-35l sollten wohl reichen.
- Das Schlafsystem bestehend aus der ENO Sub6 und dem Sea to Summit Sil Poncho als Tarp ist sehr optimistisch. Weil die ENO so kurz ist, passt der Poncho von der Länge her als Tarp, die Breite des Regenschutzes ist jedoch sehr knapp. Ich habe bisher zwei Nächte in der ENO geschlafen, es geht, aber ob ich 30 Nächte am Stück darin schlafen will? Das muss ich auf jeden Fall noch etwas testen. Zudem hat sie kein Moskitonetz.
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Frage dazu, was sind das für Carbonstangen?
Ungefähr die: https://www.trekking-lite-store.com/Easton-Carbon-FX-Pole.html
Meine ist aber schon etwa 8 Jahre alt.
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Vielleicht ist die Idee ja hilfreich oder regt zu besseren Lösungen an. Oder ihr habt bereits eure eigenen Lösungen gefunden.
Ich montiere die Carbonstange, die ich auf Radtouren anstelle eines Trekkingstockes für mein Zelt benutze, mit Klettbändern ans Unterrohr.
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Ich finde das Decathlon auf den ersten Blick keinen schlechten Deal. Klar es ist etwas schwer, doch man kann es nicht direkt mit den Rose Gravelbikes vergleichen. Das Decathlon ist eher ein Mountainbike mit Gravellenker, die Rosebikes sind viel näher an Rennrädern dran.
Wenn du Levi ein bequemes und robustes Rad mit Berggang suchst, dann ist das Decathlon sicher eine Option. Wenn du ein flinkes, schnelles Rad suchst, das man ab und zu auch etwas mit Gepäck ausfahren will, dann eher zB das Rose.
Kleinster Gang ab Werk beim Decatholon: 32:42=0.76
Beim Rose: 30:34=0.88.
Bezüglich der von wuppitom angesprochenen Teileverfügbarkeit: 26" ist tot. Der internationale Standard für Mountaibikes ist seit 10 Jahren 29". Mit 26" wird nur noch der Billigmarkt bedient (der je nach Land zugegebenermassen sehr gross sein kann).
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Kommt halt darauf an, wie das Wetter die Tage zuvor war. Wir hatten im Februar einen Overnighter nach ein paar kalten Nächten gemacht. Die Luft war da gar nicht mehr wirklich kalt, also tendenziell über 0°C, doch der Boden hatte wohl noch - 10°C oder so.
Auf jeden Fall drückte die Kälte auf eine Art durch unsere Isomatten, wie ich das noch nie erlebt hatte.
Da hätten wir wohl mal besser in der Hängematte geschlafen 😂
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Da bei meinem Overnighter offensichtlich der semiurbane Standort der interessanteste Teil ist:
Die Autobahn nahm ich nicht bewusst wahr, der Bach, der gleich nebenan in den See plätscherte, war dominanter. Beim letzten Zug irgendwann gegen Eins schreckte ich noch auf, nachher kam keiner mehr und die nach 5 Uhr oder so nahm ich nur halb wahr.
Dass die Natur selbst gehörigen Lärm produzieren kann, ist erahnbar, wenn man sich die Wasserfälle anschaut, die ich auf dem Rückweg fotografiert habe.
Ich war allerdings auch schon alleine mit dem Rad in der Wüste, wo man wirklich gar nichts mehr gehört hat, und hab da auch übernachtet. Diese Totenstille fand ich überhaupt nicht angenehm, ja sogar beängstigend.
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Ich habe meinen März-Overnighter sauber zwischen Arbeit und eine Kaltfront gequetscht. 😄
Wegen eines Abendtermins bin ich erst um 22 Uhr losgekommen. So gab es eine nächtliche Radtour unter dem schon schön vollen Mond. Allerdings gestaltete sich die Hängeplatzsuche im Dunkeln etwas schwierig. Doch hier wurde ich fündig.
Auch wenn das recht idyllisch ausschaut: die Bahnlinie verläuft Luftlinie 31m neben der Hängematte, die Autobahn 128m und der Radweg sogar nur 5m. Allerdings ist das alles oberhalb einer steilen Böschung und somit war das nicht so tragisch. Und am Samstagmorgen von 00:15-06:30 Uhr läuft jetzt da auch nicht so viel.
Problematischer fand ich, dass die Bäume, an denen ich die Hängematte aufhängte, näher zusammenstehen als mein Tarp lang ist. So verzichtete ich mit einem etwas unguten Gefühl darauf, da ja eine Kaltfront im Anzug war. Mir blieb nichts anderes übrig, als darauf zu vertrauen, dass der Regenradar recht hat und der Regen wirklich erst nach 7 Uhr ankommen soll.
Am Morgen zeigte sich, dass das Wetter gehalten hat.
Es gab sogar noch einen Sonnenaufgang. Und damit Zeit für ein gemütliches Frühstück.
Doch dann zog es sich sehr schnell zu und ich kam total durchnässt zu Hause an.
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Die scheinen sich jedenfalls regelmäßig aus dem Gestein herauszulösen. Oder täuscht das?
Nein, das täuscht nicht, der Hund steht ja auf einem solche Stein, der irgendwann mal runtergefallen ist. Ich denke nicht, dass dieser Überhang aus verkittetem Schotter ein lohnender Hängeplatz ist, da gibt es bessere.
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Das Gute an der Sache ist doch, dass alle so unterwegs sein können, wie sie wollen und wo sie wollen. Meine exotischsten Touren hab ich so unternommen :
Da hatte ich den Rucksack für mehrtägige Wanderungen direkt dabei oder konnte, wenn ich das Bike entladen hatte, ernsthafte Biketouren machen.
Natürlich bin ich auch immer mal wieder so unterwegs:
Da muss man sich nichts überlegen, ist aber bei der Routenwahl ziemlich beschränkt, da die Taschen offroad klappern, beim Schieben stören und die ganze Sache längere Zeit tragen geht schon gar nicht.
Das ist so hingegen möglich:
Rucksack abschnallen und die ganze Kiste kann auf den Rücken (die Hängematte ist in der roten Tasche vorne).
Oder so, es muss ja nicht immer ein Gravelbike sein.
Und auch die Rucksackoption ist natürlich optional.
Besonders beim Gravelbike, denn das muss man ja nicht so häufig den Berg hochtragen.
Und wenn man den Hund mitnehmen will, gibt es ja den Anhänger.
Oder man montiere eine genügend grosse Kiste.
Hab ich eigentlich schon gesagt, dass ich eure Altmark-Tour eine super Sache finde? Und die Fahrräder und Bepackung sehr adäquat? Und dass doch wirklich wurscht ist, wer was fährt, hauptsache man hat Spass dabei?
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Ja, dann muss sakura den Belastungstest selbst machen.
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Moin,
ganz schön mutig...............ein heraus wachsender Ast in der Stärke wäre mir wohl zu "kriminell" zum aufhängen da ich ja leider nicht in das Innere reinschauen kann wie fit denn der Baum überhaupt noch ist.
Wenn ich hier so manchen noch dickeren, abgebrochen sehe............wie gesagt mutig, mutig 😳
Gruß von der Ostsee
Ich denk mir da jeweils: der Ast hat den vergangenen Winter überlebt mit soundsoviel Nassschnee noch viel weiter aussen belastet, da bin ich mit der Hängematte dagegen nur ein Fliegen💩
Ob das mit der Schneelast für den gezeigten Ast auch gilt, weiss ich natürlich nicht.
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Ich feiere eure Aktion gerade sehr! Ich liebe ja meine Berge, aber so, wie ihr da die Altmark in Szene setzt, will man selbst da hin.
Ist das das sog. Kaisergrab im Haldensleber Forst? Bei dem bin ich vorbeigekommen:
Ansonsten fuhr ich ziemlich souverän an allen vorbei 🙄
Vielleicht hattest du nur kein Komoot.
Ja, ich navigierte damals noch mit Garmin. Heute mit dem Handy wär mir das aufgefallen.
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Ich bin mal mit dem Rad von Rügen in die Schweiz gefahren und fand da die Altmark den trostlosesten Abschnitt. Bei euch sieht das ganz anders aus 😍
Gefühlt gab es keine Alternative zur Hauptstrasse. Ich hatte wohl zu wenig Phantasie 😂
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Ich habe es für mich so gelöst. Von links: Ausserhalb des Bildes befindet sich eine Säule des Carports, dann ein ca. 2m langer Ast aus dem Wald um die Höhe zu halten, dann die Hängematte und schliesslich ein zweiter Ast, der V-förmig zu den Fundamenten des Gartenzauns abgespannt ist. Statt des Gartenzauns könnte ich mir auch richtig fette Heringe vorstellen, wie sie z. B. Trekking Treez verwendet. Die Kräfte, die da wirken, sind kleiner, als man denkt.
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👍🎖️🏆🏅Brandenburg wird chronisch unterschätzt 😂
Und es erinnert mich an meine erste und einzige Paddeltour überhaupt in MeckPom: Wir hatten uns für ein März-Ostern in ganz Europa nach Kanuvermietern umgeschaut, die schon offen haben und die einzigen waren in Ostdeutschland. Also nix mit Südfrankreich 🤷
Und als wir den Kanadier dann abholten, sagte der Vermieter noch so: In einem See solltet ihr nicht kentern, sonst seid ihr tot! ☠️