Unser Hund wurde von Klein auf daran gewöhnt, mit sehr unterschiedlichen Situationen zu recht zu kommen: Fahrradkorb, Pendlerstess in der S-Bahn, Sessellift, Camping, Skifahren im Rucksack, stundenlang im Büro unter dem Tisch liegen etc.
Hängemattencamping war dann kein Problem für sie. Meist schläft sie tief und fest bei mir in der Hängematte, so tief, dass sie mich mal im Schlaf tüchtig gepackt hat, als ich sie umbetten wollte.
Bezüglich Wild im Wald ist meine Erfahrung, dass sie meistens nicht reagiert und wenn, dann mit einem tiefen Knurren, bei dem ich mich manchmal frage, woher das aus den knapp 8kg Hund kommen kann 😂
Also ich weiß nicht, ob man unbedingt seinen Hund nachts mit in den Wald nehmen sollte. Ich würde es nicht tun, wenn ich einen hätte.
Das Ding ist halt, dass ein Hund auf der Abhängigkeitsstufe eines Kleinkindes mit grossen sozialen Bedürfnissen ist. Den kann man nicht länger allein lassen. Wenn ich also länger als ein paar Stunden in den Wald will , muss ich ihn mitnehmen, zu Hause bleiben oder eine alternative Betreuung organisieren.