Beiträge von remorque

    In Grossbritannien sind Zecken verschiedenerorts ein Thema und es wird auch darauf aufmerksam gemacht. Übrigens auch auf Kreuzottern (wegen Hunden).

    Und auch in den Cévennen habe ich beim Wandern Hinweisschilder entdeckt.

    hangloose mein Mittleid und mich nerven die Viecher auch. So sehr, dass ich den Winter schon fast zu meiner bevorzugten Outdoorjahreszeit erkoren habe. Hat dann auch weniger störende Mitmenschen unterwegs 😁

    Hast du gezeltet?

    ^^ stimmt, könnte man meinen. Nein, unter dem Tarp hing knapp über dem Boden eine Hängematte. Als der Ast gebrochen war, hab ich sie in der Nacht noch abgebaut und ins Haus gerettet - nicht dass die Daunen übermässig nass werden - und im Bett fertig geschlafen.

    Auf dem Bild sieht man ein gelbes Seil oberhalb der schwarzen Gurte, an dem hing das Kopfende der Hängematte.

    In der vergangenen Gewitternacht wollte ich mein Zeug bei Starkregen testen. Also alles schön aufgebaut und bis 4:30 Uhr ging es auch gut, doch dann merkte ich dass ich den Boden berühre. Also bin ich kurz aufgestanden und hab etwas nachgespannt. Das hat soweit funktioniert, denn als ich mich wieder hinlegte, schaukelte ich schön. Doch 10min später hörte ich ein leises Knacken, dann wieder und wieder und dann lag ich am Boden 😂

    Am Morge präsentierte sich die ganze Sache so:

    Der Ast war wohl schon etwas dürr geworden.

    Nutzt du Wanderstöcke? Dann schau dir mal die TrekkingTreez von Tensa an👍🏼

    Ich nutze - wegen Hund und Leine - keine Trekkingstöcke. Die TrekkingTreez hab ich mir natürlich trotzdem angeschaut, weil ich es mir sehr gediegen vorstelle, überall abhängen zu können. Aber wenn ich eine Kosten-Nutzen-Rechnung mache, geht es für mich nicht auf. Mein Bodensetup ist tendenziell schon leichter als mein Hängemattensetup. Wenn ich da jetzt noch Carbonstangen, Monsterheringe und verschiedenes Tauwerk mitschleppen muss, macht es das nicht einfacher.

    Anschliessend müssen die Heringe in den Boden. Das ist je nach Untergrund schon bei Zeltheringen eine Herausforderung. Und schliesslich ist es im Hochgebirge fast immer windiger als im Wald, dieses Problem müsste ich also auch noch lösen.

    Ob all des Obengenannten dünkt mich, dass es durchaus Umstände gibt, wo ein Zelt seine Berechtigung hat.

    Weil mich Isomatten nur so mässig überzeugen, hab ich mich auch schon bezüglich Trekking-Feldbetten schlau gemacht. Die gibt es, doch als erfahrener Hänger frag ich mich natürlich, ob man da nicht auch einen Underquilt braucht, oder halt zusätzlich eine Isomatte.

    So bleibt wohl nur die Isomatte und da muss ich rausfinden, was am besten funktioniert. Nach einigem Probeschlafen vermute ich dass es eine mit offenporigem Schaum ("selbstaufblasend") werden wird, da die den Körper besser stützen als solche die nur mit Luft gefüllt sind.

    Ich schweife ab...

    Hmmm...., wenn die Felswand eine "Bucht" oder Ecke bildet könnte man mit Kletterhaken sich behelfen. Hat vielleicht jmd. das schon ausprobiert?

    Ist natürlich eine verlockende Idee, allerdings musst du zuerst so ein Hufeisen finden - und dann haben es Felswände so an sich, dass da allerhand runterfallen kann.

    Selbst mal wieder eine Nacht am Boden verbracht... Ist das mühsam! Flache Stelle finden, die nicht (zu) sumpfig ist, extra einen Stuhl mitnehmen, weil ich ja keine Hängematte dabei habe - vom Schlafkomfort beginnen wir gar nicht... Dann am Morgen früh aufstehen, weil ich nicht mehr liegen kann 🤣

    Naja, weil ich dieses Jahr ein paar Nächte über der Baumgrenze verbringen will, muss ich mich wohl daran gewöhnen. Die mobilen Lösungen zum Abhängen ohne Bäume scheinen mir etwas umständlich zu sein.

    So Bäumchen halten problemlos, das Problem liegt meiner Erfahrung nach eher darin, dass sie sehr nachgiebig sind und es darum schwierig ist, bei Hängematte und Tarp die richtige Spannung hinzukriegen. Wenn man sich hinlegt, neigt sich das Bäumchen und die Spannung ist im Eimer.

    Danke wuppitom, ja, das ist die Draka. Die hat jetzt so ca. 50 Nächte treue Dienste geleistet und passt mir gut.

    Ich habe das Aufhängesystem ausgewechselt. Im Original sind da Whoopi Slings direkt eingefädelt. Ich habe die durch Soft Shackles ersetzt, was leichter und flexibler ist.

    Ebenfalls mit vernünftiger Bereifung :D ich bin damals ja auch mit Fat Alberts gefahren.

    Bei mir war was (links) die letzte Entwicklung des MTB-Reiserades - 2018. Ein Cotic Solaris; leider ohne Gepäckträgerösen im Rahmen. Heute könnte man das mit einer entsprechenden Steckachse und z.B. dem Ortlieb Quickrack beheben. Von der Schweiz an die Nordsee

    und von der Schweiz nach Slowenien und da Bären suchen (haben keine gefunden).


    2019 habe ich mir ein Gravelbike gekauft und das war es dann seither mit den längeren Touren mit dem Mountainbike.

    ja, es ist ein OnOne 456, das mich auf 1000en Kilometern treu begleitet hat mit seiner Pike mit U-Turn. Ich glaube, das waren 95mm zum Strecke machen und bis zu 140mm zum biken. Damit konnte man ein bisschen rumspielen

    ziemlich ernsthaft Mountainbiken

    Bikebergsteigen

    und zwischen den verschiedenen Stationen auch Strecke machen

    Die Montage war völlig simpel. Auf einen 0815 Blackburngepäckträger hatte ich ein ca. 30cm langes Brett, das ich neben einer Baustelle am Boden gefunden hatte mit Riemen montiert und dann den Rucksack darauf gelegt und den locker mit einem elastischen Spannriemen fixiert. Das hält auch auf holprigen Waschbrettpisten tadellos.

    Unter das Brett konnte ich auf der einen Seite das Zelt zurren und auf der anderen Seite - als ich bei einer zweiten Reise öfters in der Wüste unterwegs war - eine 6l PET Wasserflasche.

    Weil ich so alles dabei hatte, um auch wandern zu gehen, konnte ich mich auch in die eisigen Höhen hoch über Mendoza wagen.


    ok, ich drifte ab. Den Rucksack, der senkrecht hinter dem Sattel hängt, befestige ich mittels eines solchen Stummels:

    Das hält nicht so gut, darum muss der Rucksack in ernsthafteren Abfahrten auf den Rücken - aber das ist ja gerade die Idee an der Sache.

    Zum Thema Rucksack auf Radtouren kann ich folgendes beitragen :

    Vor mehr als einem Jahrzehnt wollte ich eine Radreise in Südamerika mit Mountainbiken und Mehrtageswanderungen kombinieren. Also brauchte ich einen 40l Rucksack und weil ich nichts doppelt mitnehmen wollte, hab ich einfach auf die Radtaschen verzichtet.

    Ich war vier Monate unterwegs und bin so durch verschiedene Klimazonen gekommen.

    Die Sache hat für mich so gut funktioniert, dass ich anschliessend immer wieder so unterwegs war.

    Auf Island hatte dieses Setup den Vorteil, dass ich bei Furten jeweils nit 1x durch den Bach musste, während die klassischen 4-Taschen-Tourer jeweils zuerst mit zwei, dann mit den anderen zwei und schliesslich noch mit dem Rad durch die Fluten spaziert sind.

    Für Touren in zivilisierterwn Gegenden habe ich mein Equipment leichter gemacht, so konnte ich auf einen kleineren Rucksack umstellen. 3 Wochen Kanaren:

    Damit war auch ernsthafteres Mountainbiken möglich. Westalpen von Zürich bis ans Mittelmeer:

    Weil dann eine absenkbare Sattelstütze den Weg an mein Reiserad fand, musste eine andere Lösung her. 3 Wochen Schottland

    Und schliesslich ist auch das eine Weiterführung des Gedankens, einen Rucksack auf Bikepackingtouren dabei zu haben:

    Ich hab die Osprey Seral 7, da passt Wasser und eine Hängematte rein 🙃

    Seit ich die hab, bleibt der Rucksack oft zu Hause.

    Zum Bikepacking hab ich sie jedoch noch nie benutzt da reichte mir bisher der Stauraum.

    So: 5 Nächte in den Westalpen Ende Oktober


    Oder so: 2 Nächte Nordostschweiz im Mai

    Beide Male mit Hängematte 👌

    Nachdem der März-Overnighter leider irgendwie ausgefallen war, packte ich gestern Abend die Gelegenheit beim Schopf

    und machte mich auf in die heimatlichen Hügel, um da mal etwas auszuprobieren. Bei der Tanne liess ich das Rad stehen und ging zu Fuss weiter.

    Bald war ich da, wo ich hinwollte.

    Man sieht's: Grosse Bäume mit viel Abstand, da muss gebastelt werden. Erster Versuch:

    Es gibt also doch einen Grund, warum die Trekking Treez nicht einfach normale Wanderstöcke sind 💡

    Nun gut, die Stöcke waren alt und korrodiert, einer war schon krumm, der Verlust ist also verschmerzbar. Zweiter Versuch mit einem herumliegenden Ast:

    Und hält 👌

    Wegen der Trockenheit verzichte ich auf ein Feuerchen, aber es ist ja mild und das Panorama bietet guten Outdoorfernsehersatz. Und eine chemiebetriebene Bettflasche hab ich auch dabei.

    Noch ein Bildchen im Mondschein vor dem Ins-Bett-Gehen (ja, ganz schön zersiedelt da unten)

    Kur vor 01 Uhr werd ich wieder wach: Ein heftiger Wind bläst mir das Tarp ins Gesicht. Also muss ich nochmal raus und alles sauber abspannen. Das lohnt sich doppelt, denn ein kurzer Schauer kommt auch noch vorbei. Anschliessend schlaf ich mehr oder weniger durch bis mich mein Hund gegen 07 Uhr weckt.

    Am Morgen gibt's nochmals kalte Küche und nach dem Aufräumen eine schöne Gassirunde

    bis wir wieder zurück zum Rad kommen.

    Ha, es ist schon schön, wenn es mild und nicht mehr so lange dunkel ist 🤗

    Das Thema portabler zweiter Abspannpunkt bleibt allerdings bestehen. Die Nacht hat mir gezeigt, dass meine Heringe funktionieren. Einen herumliegenden Ast findet man häufig, aber halt nicht immer...

    Das mit der zusätzlichen Wärme kann ich bestätigen. Ich habe auf meiner Tour vergangenen Sommer 2x meinen Poncho als Underquiltprotector zweckentfremdet und ihn dazu locker unter den Underquilt gehängt.

    Dabei hat sich mir jedoch beide Male tüchtig Kondens auf der Innenseite des Ponchos gebildet. Passiert das bei eigentlichen Underquiltprotectoren nicht?

    Radtour mit Hund, bei Obelix vorbei.

    Dann immer schön aufwärts zu einem aussichtsreichen Mittagspausenhängeplatz mit Eigernordwandblick.

    Leider etwas windig, darum manchmal kühl.

    Weiter geht's zu einem schönen Gubel.

    Ist geradezu häuslich eingerichtet hier, vielleicht komm ich hier mal vorbei zum Abhängen?

    Schön Füsse baden und ab nach Hause.

    Wir hatten mal ein gusseisernes Waffeleisen dabei und dieses dann direkt in die Glut gelegt, hat tipptopp funktioniert.

    Gestern mussten wir improvisieren bei der Wasserfassung (Holunder) - ist das jetzt Bushcrafting?

    Die Nacht war prima mit kulinarischer Luft nach oben.