Beiträge von remorque

    Unser Hund wurde von Klein auf daran gewöhnt, mit sehr unterschiedlichen Situationen zu recht zu kommen: Fahrradkorb, Pendlerstess in der S-Bahn, Sessellift, Camping, Skifahren im Rucksack, stundenlang im Büro unter dem Tisch liegen etc.

    Hängemattencamping war dann kein Problem für sie. Meist schläft sie tief und fest bei mir in der Hängematte, so tief, dass sie mich mal im Schlaf tüchtig gepackt hat, als ich sie umbetten wollte.

    Bezüglich Wild im Wald ist meine Erfahrung, dass sie meistens nicht reagiert und wenn, dann mit einem tiefen Knurren, bei dem ich mich manchmal frage, woher das aus den knapp 8kg Hund kommen kann 😂

    Also ich weiß nicht, ob man unbedingt seinen Hund nachts mit in den Wald nehmen sollte. Ich würde es nicht tun, wenn ich einen hätte.

    Das Ding ist halt, dass ein Hund auf der Abhängigkeitsstufe eines Kleinkindes mit grossen sozialen Bedürfnissen ist. Den kann man nicht länger allein lassen. Wenn ich also länger als ein paar Stunden in den Wald will , muss ich ihn mitnehmen, zu Hause bleiben oder eine alternative Betreuung organisieren.

    Ja, die 2375 waren eine konservative Schätzung. Als ich die Hängematte da aufhängte, ging ich nicht davon aus, dass das ein Rekord sein könnte und hab darum auch nichts gemessen/aufgezeichnet; es ging mir nur um den Spass an der Freude.

    Ich hab gestern nach einer langen Radtour kurz vor Sonnenuntergang ohne zu überlegen mein Zelt aufgestellt - also doch, ich hab viel überlegt: Flach soll es sein, trocken und ohne unangenehme Steine im Rücken. Und als ich am Morgen so rausschaue, frage ich mich: Das könnte doch eigentlich möglich sein...


    Und siehe da:


    Es ist möglich, sogar ohne basteln.


    In der Nacht hat es ziemlich gewindet, es wäre also ein kalter Häng gewesen. So war es nur ein Spasshäng, doch, falls die Liste auf S. 1 aktuell ist, immerhin der höchste des Forums: 2375m kurz unterhalb des Maighelspass bei Andermatt.

    remorque Ja, das kommt mir sehr bekannt vor. Gruss nach Rapperswil. Ich tippe auf Federispitz oder doch Speer?
    Sehr schöne Photos. Mit dem Handy gemacht?

    Weder noch, das ist auf dem Chüemettler. Fotos mach ich mit dem Handy, einer One X2 (1-3) und einer günstigen Wechselobjektivamera (4).

    Nicht heute aber vor Kurzem: Abenteuerhund vor Tödi.

    Da war ich heute auch und hab den Hund mitgenommen, nicht dass wuppitom ihm seine den Preis für den Hund mit dem unterhaltsamsten Leben alleine erhält.

    So von wegen Natur und Instinkt und so: Die Kleine ist doch heute tatsächlich in den Fluss gefallen, weil sie die Steilheit der Böschung unterschätzt hat... und dann nicht mehr aus eigener Kraft aus dem Wasser gekommen - weil eben Böschung steil.

    Ich hatte schon das Handy ins Gras geworfen und wollte hinterher springen, doch dann reichte es, mich auf den Bauch zu legen und die Böschung runterzurobben, um sie wieder rauszufischen.

    Im übrigen hat es hier nicht nur Hochspannungsleitungen, sondern auch Neophyten in rauen Mengen.

    Bezüglich unterhaltsames Hundeleben: Am Sonntag haben wir Gipfel gesammelt

    In Grossbritannien sind Zecken verschiedenerorts ein Thema und es wird auch darauf aufmerksam gemacht. Übrigens auch auf Kreuzottern (wegen Hunden).

    Und auch in den Cévennen habe ich beim Wandern Hinweisschilder entdeckt.

    hangloose mein Mittleid und mich nerven die Viecher auch. So sehr, dass ich den Winter schon fast zu meiner bevorzugten Outdoorjahreszeit erkoren habe. Hat dann auch weniger störende Mitmenschen unterwegs 😁

    Hast du gezeltet?

    ^^ stimmt, könnte man meinen. Nein, unter dem Tarp hing knapp über dem Boden eine Hängematte. Als der Ast gebrochen war, hab ich sie in der Nacht noch abgebaut und ins Haus gerettet - nicht dass die Daunen übermässig nass werden - und im Bett fertig geschlafen.

    Auf dem Bild sieht man ein gelbes Seil oberhalb der schwarzen Gurte, an dem hing das Kopfende der Hängematte.

    In der vergangenen Gewitternacht wollte ich mein Zeug bei Starkregen testen. Also alles schön aufgebaut und bis 4:30 Uhr ging es auch gut, doch dann merkte ich dass ich den Boden berühre. Also bin ich kurz aufgestanden und hab etwas nachgespannt. Das hat soweit funktioniert, denn als ich mich wieder hinlegte, schaukelte ich schön. Doch 10min später hörte ich ein leises Knacken, dann wieder und wieder und dann lag ich am Boden 😂

    Am Morge präsentierte sich die ganze Sache so:

    Der Ast war wohl schon etwas dürr geworden.

    Nutzt du Wanderstöcke? Dann schau dir mal die TrekkingTreez von Tensa an👍🏼

    Ich nutze - wegen Hund und Leine - keine Trekkingstöcke. Die TrekkingTreez hab ich mir natürlich trotzdem angeschaut, weil ich es mir sehr gediegen vorstelle, überall abhängen zu können. Aber wenn ich eine Kosten-Nutzen-Rechnung mache, geht es für mich nicht auf. Mein Bodensetup ist tendenziell schon leichter als mein Hängemattensetup. Wenn ich da jetzt noch Carbonstangen, Monsterheringe und verschiedenes Tauwerk mitschleppen muss, macht es das nicht einfacher.

    Anschliessend müssen die Heringe in den Boden. Das ist je nach Untergrund schon bei Zeltheringen eine Herausforderung. Und schliesslich ist es im Hochgebirge fast immer windiger als im Wald, dieses Problem müsste ich also auch noch lösen.

    Ob all des Obengenannten dünkt mich, dass es durchaus Umstände gibt, wo ein Zelt seine Berechtigung hat.

    Weil mich Isomatten nur so mässig überzeugen, hab ich mich auch schon bezüglich Trekking-Feldbetten schlau gemacht. Die gibt es, doch als erfahrener Hänger frag ich mich natürlich, ob man da nicht auch einen Underquilt braucht, oder halt zusätzlich eine Isomatte.

    So bleibt wohl nur die Isomatte und da muss ich rausfinden, was am besten funktioniert. Nach einigem Probeschlafen vermute ich dass es eine mit offenporigem Schaum ("selbstaufblasend") werden wird, da die den Körper besser stützen als solche die nur mit Luft gefüllt sind.

    Ich schweife ab...

    Hmmm...., wenn die Felswand eine "Bucht" oder Ecke bildet könnte man mit Kletterhaken sich behelfen. Hat vielleicht jmd. das schon ausprobiert?

    Ist natürlich eine verlockende Idee, allerdings musst du zuerst so ein Hufeisen finden - und dann haben es Felswände so an sich, dass da allerhand runterfallen kann.

    Selbst mal wieder eine Nacht am Boden verbracht... Ist das mühsam! Flache Stelle finden, die nicht (zu) sumpfig ist, extra einen Stuhl mitnehmen, weil ich ja keine Hängematte dabei habe - vom Schlafkomfort beginnen wir gar nicht... Dann am Morgen früh aufstehen, weil ich nicht mehr liegen kann 🤣

    Naja, weil ich dieses Jahr ein paar Nächte über der Baumgrenze verbringen will, muss ich mich wohl daran gewöhnen. Die mobilen Lösungen zum Abhängen ohne Bäume scheinen mir etwas umständlich zu sein.

    So Bäumchen halten problemlos, das Problem liegt meiner Erfahrung nach eher darin, dass sie sehr nachgiebig sind und es darum schwierig ist, bei Hängematte und Tarp die richtige Spannung hinzukriegen. Wenn man sich hinlegt, neigt sich das Bäumchen und die Spannung ist im Eimer.

    Danke wuppitom, ja, das ist die Draka. Die hat jetzt so ca. 50 Nächte treue Dienste geleistet und passt mir gut.

    Ich habe das Aufhängesystem ausgewechselt. Im Original sind da Whoopi Slings direkt eingefädelt. Ich habe die durch Soft Shackles ersetzt, was leichter und flexibler ist.

    Ebenfalls mit vernünftiger Bereifung :D ich bin damals ja auch mit Fat Alberts gefahren.

    Bei mir war was (links) die letzte Entwicklung des MTB-Reiserades - 2018. Ein Cotic Solaris; leider ohne Gepäckträgerösen im Rahmen. Heute könnte man das mit einer entsprechenden Steckachse und z.B. dem Ortlieb Quickrack beheben. Von der Schweiz an die Nordsee

    und von der Schweiz nach Slowenien und da Bären suchen (haben keine gefunden).


    2019 habe ich mir ein Gravelbike gekauft und das war es dann seither mit den längeren Touren mit dem Mountainbike.

    ja, es ist ein OnOne 456, das mich auf 1000en Kilometern treu begleitet hat mit seiner Pike mit U-Turn. Ich glaube, das waren 95mm zum Strecke machen und bis zu 140mm zum biken. Damit konnte man ein bisschen rumspielen

    ziemlich ernsthaft Mountainbiken

    Bikebergsteigen

    und zwischen den verschiedenen Stationen auch Strecke machen

    Die Montage war völlig simpel. Auf einen 0815 Blackburngepäckträger hatte ich ein ca. 30cm langes Brett, das ich neben einer Baustelle am Boden gefunden hatte mit Riemen montiert und dann den Rucksack darauf gelegt und den locker mit einem elastischen Spannriemen fixiert. Das hält auch auf holprigen Waschbrettpisten tadellos.

    Unter das Brett konnte ich auf der einen Seite das Zelt zurren und auf der anderen Seite - als ich bei einer zweiten Reise öfters in der Wüste unterwegs war - eine 6l PET Wasserflasche.

    Weil ich so alles dabei hatte, um auch wandern zu gehen, konnte ich mich auch in die eisigen Höhen hoch über Mendoza wagen.


    ok, ich drifte ab. Den Rucksack, der senkrecht hinter dem Sattel hängt, befestige ich mittels eines solchen Stummels:

    Das hält nicht so gut, darum muss der Rucksack in ernsthafteren Abfahrten auf den Rücken - aber das ist ja gerade die Idee an der Sache.