Nachdem der März-Overnighter leider irgendwie ausgefallen war, packte ich gestern Abend die Gelegenheit beim Schopf
und machte mich auf in die heimatlichen Hügel, um da mal etwas auszuprobieren. Bei der Tanne liess ich das Rad stehen und ging zu Fuss weiter.
Bald war ich da, wo ich hinwollte.
Man sieht's: Grosse Bäume mit viel Abstand, da muss gebastelt werden. Erster Versuch:
Es gibt also doch einen Grund, warum die Trekking Treez nicht einfach normale Wanderstöcke sind 💡
Nun gut, die Stöcke waren alt und korrodiert, einer war schon krumm, der Verlust ist also verschmerzbar. Zweiter Versuch mit einem herumliegenden Ast:
Und hält 👌
Wegen der Trockenheit verzichte ich auf ein Feuerchen, aber es ist ja mild und das Panorama bietet guten Outdoorfernsehersatz. Und eine chemiebetriebene Bettflasche hab ich auch dabei.
Noch ein Bildchen im Mondschein vor dem Ins-Bett-Gehen (ja, ganz schön zersiedelt da unten)
Kur vor 01 Uhr werd ich wieder wach: Ein heftiger Wind bläst mir das Tarp ins Gesicht. Also muss ich nochmal raus und alles sauber abspannen. Das lohnt sich doppelt, denn ein kurzer Schauer kommt auch noch vorbei. Anschliessend schlaf ich mehr oder weniger durch bis mich mein Hund gegen 07 Uhr weckt.
Am Morgen gibt's nochmals kalte Küche und nach dem Aufräumen eine schöne Gassirunde
bis wir wieder zurück zum Rad kommen.
Ha, es ist schon schön, wenn es mild und nicht mehr so lange dunkel ist 🤗
Das Thema portabler zweiter Abspannpunkt bleibt allerdings bestehen. Die Nacht hat mir gezeigt, dass meine Heringe funktionieren. Einen herumliegenden Ast findet man häufig, aber halt nicht immer...