Beiträge von DerMajo

    Was denn nun, Survival oder Camping? Bei Survival brauchst Du doch keinen Underquilt! :)

    :D da hat er mich 8o Naja, zumindest fast - ein UQ benötige ich schon, wenn ich mit Hängematte unterwegs bin. Beim Survival-Urlaub benötige ich aber nicht zwingend eine Hängematte. Den Gedanken hatte ich eher in dieser Art schon.

    Es ist tatsächlich so, dass ich am Anreisetag vermutlich erst Abend/Nachmittag in den Wald gehen kann. Dann auch gleich noch für eine Schlafgelegenheit/Unterkunft zu sorgen ist mir für (doch nur) ein Urlaub zu stressig. Da ist die Hängematte erstmal schnell aufgespannt. Wie lange die dann hängt, sei dahin gestellt. Wird zum Chillen bestimmt hängen bleiben :saint:

    Ein Biwak-Sack hab ich mir auch angeschaut. Aber das wird mir dann doch argh zu teuer in der gesamten Konstellation. Zukunftssicherer ist es, das Equipment für die Hängematte zu erweitern. Die werd ich auch nach diesem Urlaub noch öfter raus holen und benötige dafür Under-Quilt und Top-Quilt oder Schlafsack.

    Bist Du bisher zurecht gekommen mit Deinem Schlafsack, dann würde ich den weiter verwenden für die paar Nächte pro Jahr. Denke nicht, dass noch große Komfortsprünge machbar sind mit Top-Quilt, aber das können andere hier besser einschätzen.

    Ja, bin damit schon zufrieden gewesen - der Schlafsack war mir allerdings zum Einschlafen zu warm, sodass ich ihn erst mitten in der Nacht erst zu gemacht hab. Daher glaube ich, wäre ein Top-Quilt ganz cool, wo ich (wie bei ner Zudecke) meine Gliedmaßen rausstrecken, bzw. einziehen kann, um die Temperatur zu regulieren.

    1. Hammockfairy besorgt dir auch den Wooki XL, du musst halt nur schauen wann sie wieder eine Lieferung aus den USA bekommt.

    2. Warum nicht in Tchechien bestellen?

    Ah, gut zu wissen. Dann kann ich sie zur Not auch kontaktieren. Bis August hab ich ja noch ein wenig Zeit.

    Zu 2. - Ich hab gern mehrere Shops zur Auswahl. Mit nur einem Anbieter kann ich keine Preise vergleichen. Leider kenn ich die normalen Preise für den Wooki XL 20F (glaub der würde für mich ausreichen) nicht auswendig.

    Irgendwie hoffe ich bis dahin auch noch auf ein gutes Angebot hier im Marktplatz :saint:

    Hi :)

    Alle Fragen die ich gleich stelle sind im Groben schon gestellt worden. Leider habe ich für mich aber noch keine konkrete Antwort gefunden. Daher frage ich nach eurer Meinung.

    Ich habe eine Warbonnet Eldorado und hatte für meine Norwegen Tour einen DIY Wooki (KuFa) von Hammock Fairy geliehen. Den Schlafsack hatte ich von meinem Stiefvater (irgend ein Daunen Decathlon Sack). Insgesamt hatte das ganz okay funktioniert.

    Nun war die komplette Isolation nicht von mir und es geht für mich darum eigenes Equipment zu kaufen.

    Denn meine nächste Tour soll im August nach Schweden gehen und ein zweiwöchiger Survival-Urlaub werden.

    Nun zur ersten Frage. Eher Daunen oder Kunstfaser? Kunstfaser soll nicht so anfällig für Nässe und nasses Wetter sein, ist dafür schwerer und bedeutet auch ein größeres Packmass. Zudem soll es günstiger sein.

    Daunen kann bei gleicher Isolation leichter sein und das Packmass ist geringer. Soll aber bei feuchtem Wetter ?verklumpen? Zudem ist es teurer.

    Eine Aussage die ich mal gelesen hatte war, dass wenn die Isolation so nass wird, dass man bei Daunen Probleme bekommt, dann habe man schon vorher etwas massiv falsch gemacht :/

    Ich habe Khibu wegen eines Kunstfaser Under- und Topquilt angeschrieben. Bin auf die Angebote gespannt. Wobei der Wooki XL sich eigentlich bei mir anbietet. Leider vertreibt Hammockfairy diese nicht mehr und ich müsste direkt in den USA oder in Tschechien bestellen.

    Unsicher bin ich mir auch bzgl. Schlafsack oder Topquilt. Ich weiß noch nicht, ob ich die ganzen zwei Wochen in der Hängematte pennen will, da ich schon Bock auf Lagerbau und Shelter habe. Hab aber gelesen, dass es Top-Quilts auch Abseits der Hängematte gibt. Hat das in der Hängematte und auf dem Boden schon mal jemand ausprobiert? Funktioniert ein Quilt für beides?

    Liebe Grüße

    Mario

    Ganz so schwarz-weiß würd ich das Bild nicht malen.

    Vorsicht - alles von mir getroffene Annahmen 🫣

    Ich könnte mir gut vorstellen, dass Fritz gut mit der Abtretung der Rechte an seiner Idee Geld verdient hat. Damit darf er aber mit Sicherheit nicht mehr steuern, wohin die Reise geht.

    Damit könnte es sein, dass sich die Show in eine Richtung verändert, die Fritz nie dafür vorgesehenen hat.

    Und Prime nun die Kuh melkt, bis die Leute satt sind es zu gucken.

    Ich wiederhole mich gern nochmal, dass das alles Annahmen sind.

    Was mir besser gefallen hätte, denn so habe ich die erste Staffel wahrgenommen und die Idee hinter dem Konzept verstanden, wäre eine reine Survival-Show, in der man als Zuschauer lernt und gleichzeitig zum nachmachen angeregt wird.

    So...ick hab mir durch die Staffeln gekämpft und war nun genau an der Fritz-Aufgebe-Stelle 😊

    Aber von vorn...die erste Staffel hat mich extrem begeistert und ich hab sofort Bock bekommen, das ganze in abgespeckter Version selbst mal in Angriff zu nehmen. Selbstverständlich nicht allein und nicht mit der Einschränkung von Gegenständen.

    Ick fand jeden Charakter super und authentisch und man hat das Freundschaftsband der Gruppe sofort aufgenommen und verstanden. Jeder hatte seine eigene Technik, Motivation und Know-how. Fand ich sehr unterhaltsam und die Folgen habe ich verschlungen.

    Dann kam Staffel 2 in Panama 🤦...ungelogen, habe ich fast mehr als die Hälfte der Teilnehmer geskipt. Ick konnt mir das weder ansehen 🙈 noch anhören 🙉 Was haben dort in so einem Format Selbstdarsteller und Influencer zu suchen? Ick kapiers nicht. Absolut unfähre Spot-Verteilung. Während die einen Kokosmilch-schlürfend aufs Ende der 7 Tage warten könnten, mussten andere immens kämpfen und haben im Endeffekt nix gegessen. Otto fand ich krass - der Typ sprach mir aus der Seele, als er eeeendlich mal den Müll dort ansprach. Tiefsten Respekt in der Situation mit seinem Know-how und Möglichkeiten die eigenen Bedürfnisse zurück zu stellen.

    Man warnte mich vor Staffel 3, da ich schon Staffel 2 nicht besonders gut fand. Aber da muss ich durch. Es mutiert leider weiter zu BigBrother im freien. Streamer, C-Prommies und andere Selbstdarsteller. Ich hätte es schön gefunden, Leute zu sehen, die wissen was sie tun und die ungefähr einen Plan haben, wie man sich in der Wildnis bewegt, damit man lernen kann. Ich find es einfach Eckelhaft, wie dort gesunde Bäume für Shelter umgeholzt, Pflaste-planen ausgebreitet und sich direkt in nen Wildpfad gelegt wird 🫣 Ich hoffe es räumt danach noch jmd auf 😕

    Klar ist es spannend zu sehen, wie und ob die einzelnen Kandidaten durchhalten und ich werde die Staffel zuende schauen. Aber das Gefühl, dass ich das auch machen möchte, kam nur in der ersten Staffel auf.

    Zum Thema Fritz und Aufgeben...meine Theorie ist, dass er Mattin nicht bloß stellen wollte (sind ja Kumpel) und daher das Wasser Thema mit benutzt hat.

    Der Spot war mal wieder, wie die Staffel zuvor total unfair gewählt. Ich glaube aber schon, dass sie mit weiteren Suchen irgendwann etwas gefunden hätten. Ich schätze sie hatten auch definitiv noch die Kraft dazu. Schade - um so zäher wird es für mich sich da jetzt durch zu beißen 😅

    Beim Campen lege ich recht viel Wert auf das Kochen und die Verpflegung. Da ich ungern Dinge zweimal kaufe und irgendwann in meinem Leben auch mal ne Trekking Tour in fernen Ländern machen will, war bei meiner damaligen Kaufentscheidung wichtig unabhängig von Gaskartusche zu sein und ein kleines Packmass zu haben.

    Ich habe mir dann einen Multibrennstoffkocher gekauft, mit dem ich nun schon mehrere Jahre auf Tour gehe. Das Teil lässt sich super bedienen und kocht extrem effizient mit Gas (Schraubkartusche) als auch mit Benzin (95 Oktan). D.h. er erwärmt wahnsinnig schnell und es ist fast unmöglich mit ihm etwas sanft zu garen, selbst auf kleinster Stufe. Teilweise nehm ich dann den Topf in die Hand und halt ihr etwas weiter drüber oder baue mir ne Vorrichtung für den Topf. Braten geht damit natürlich extrem gut.

    Auf Motorradtouren konnte ich das Teil mit anderen Kochsystemen von Freunden vergleichen. Ich würd mir immer wieder so ein Gerät kaufen.

    Von Alu Töpfe über Eisenpfannen und Edelstahl Töpfe stand alles drauf. Man muss für einen geraden Stand sorgen, sonst rutscht der Topf evtl. beim rühren herunter. Aber das ist vermutlich bei allen Kochern der Fall.

    Die Benzin-Druck Flasche und eine Druckpumpe mit Regler für das Benzin ist mit dabei.

    Eins musste ich allerdings beim ersten Betrieb lernen. Daher hab ich das auch klar dazu geschrieben. Super plus (98 Oktan) funktioniert bei dem Kocher nicht. Steht auch klar in der Anleitung :D

    Achso...ich nutze den Soto StormBreaker :thumbup:

    Mir ist der Sinn nicht ganz klar, warum sich die Anspannung dehnen soll ?( Könnte mir das jemand erklären?

    Ob die Anspannung bei Überlastung reißt ohne sich zu dehnen oder mit Dehnung spielt doch eigentlich keine Rolle :/

    Wichtig ist doch nur die Angabe des Seils zur Reißfestigkeit. Was übersehe ich hier?

    Und warum nimmst du nicht einfach Reepschnur? Ich kaufe sie immer in Meterware hier (Tendon - 2mm). Ich glaub aber auch, dass es zum Abspannen dünnere tun würde. Das selbe übrigens mit der Ridgeline. Hier hab ich (wenn ich mich recht erinnere) 5mm - würde aber auch dünner genügen.

    Keine Bastelei, keine Längung bei Regen oder längerem Hängen. Lässt sich super Knoten und auch wieder lösen.

    Mich hatte im Prinzip dieses Video inspiriert. Ich habe das quasi so übernommen, mache aber zum anspannen ein truckers hitch (manchmal auch doppelt übersetzt).

    Was ich aus Erfahrung noch dazu sagen will - und da scheiden sich die Geister - Paracord vs Reepschnur.

    Ich bin für Reepschnur, da sie im nassen nicht so viel nachgibt und auch bei längerem Hängen des Tarp gespannt bleibt. Paracord hängt da meist schon nach nem Tag durch und man muss nach spannen.

    Aber wie gesagt - Geschmackssache :saint:

    Ich wollte im Anschluss noch ein paar Dinge teilen, die mir auf der Tour geholfen haben oder geholfen hätten :saint: Das betrifft Equipment aber auch Planung.

    Equipment:

    • Wasserreservoir - ich hätte gern ein Kanister oder der gleichen um beim wilden Camping immer genug Trinkwasser zu haben. Ein Kanister ist etwas sperrig und schwer zu verpacken und auf dem Motorrad noch schwerer zu transportieren. Daher hatte ich mich umgeschaut und entdeckt, dass man auch Drybags zum Transport von Wasser nutzen kann. Leider hat mein Experiment hier zu Hause das Gegenteil gezeigt X/ Also habe ich weiter gesucht und bin auf Wassersäcke gestoßen. Die gibt es von vielen Herstellern in unterschiedlichen Größen. Ich habe mich für den 10l Sack von MSR entschieden, weil er praktische Ringe besitzt um dort zum Beispiel Gurte zur Befestigung durch zu ziehen. Damit konnte ich den Sack extrem gut um die Packrolle schnüren. Kann ich also nur empfehlen. Wir haben die 10l zu zweit in zwei Tagen aufgebraucht.
    • komprimierbare Drybags - momentan nutze ich so ein Sack nur zum Verpacken des Tarp. Ich würde sowas aber locker für eine Handvoll anderer Dinge als sinnvoll erachten. Das Zelt, der Schlafsack, der Underquilt und Zeltplanen könnte man damit effizienter verstauen.
    • Kopfkissen - ich hatte leider keins || Würd mir aber für die Hängematte das nächste Mal eins mitnehmen. Hatten auch schon einige Kommentare als Tipp gegeben.
    • Mückenspray - Wir hatten auf der Reise kaum Probleme mit Mücken. Jedoch das eine Mal als wir Probleme hatten, konnten wir nichts dagegen machen. Ein paar Jungs, die ebenfalls campen, hatten uns Aushilfe gegeben. Wir konnten uns ein wenig Anti-Mücken-Milch mit DEET auftragen. Das half extrem gut.
    • Brettchen - als Unterlage für den Motorradständer auf weichem Untergrund. Hilf dabei, dass das Motorrad mit dem Seitenständer nicht einsinkt und umkippt.

    Planung:

    • park4night - Das ist eine App, die eigentlich für Caravans gemacht wurde, um Stellplätze für eine Übernachtung zu finden. Wenn man allerdings "Umgeben von Natur" anklickt, bekommt man teilweise brauchbare Spots zum wild campen. Leider ist das immer noch keine Garantie, dass dort auch ne Hängematte gespannt werden kann.
    • google.maps - hier wurden in Norwegen teilweise schöne Spots markiert. Ich habe leider noch kein Algorithmus gefunden, nur nach diesen Spots zu suchen. Meist habe ich sowas immer mit gefunden, wenn ich nur nach "Camping" gesucht habe. Der Nachteil ist, es könnte sein, dass die Spots schon belegt sind ;)
    • norwegische Websites nutzen - Man kann gut Geld sparen, wenn man über einheimische Websites geht und bucht. Im Falle der Fähre kann man das gut nachvollziehen. colorline.com und colorline.no liefern hier unterschiedliche Preise 8o
    • https://udinaturen.dk/ - in Dänemark läd das Land wortwörtlich zum Übernachten in staatlichen Wäldern ein. Wo diese sind, wo es Feuerstellen oder überdachte Shellter gibt und noch viele andere nützliche Infos, verrät euch diese Website.

    Sollte mir noch etwas einfallen, werd ich die Liste erweitern :) Evtl. hilft es ja dem ein oder anderen.

    Ich habe das DD Hammock Tarp. Das hatte ich mir für unsere Campingurlaube gekauft. Hier die ersten Einsätze in unserem Elternzeiturlaub in dem wir durch halb Italien gecampt sind :love:

    Der Tarp von meinem Kumpel könnte das Aqua Quest sein. Bin mir aber auch nicht sicher.

    Das Tarp hatte ich jetzt auch nicht speziell für die Hängematte gekauft. Ist eben schön groß um überall Verwendung zu finden. Leider auch teilweise zu groß, denn ich brauchte immer zwei Bäume, die min. 4,50m auseinander standen.

    Ich habe ein 4x4m Tarp. Das spannt sich in der Tat auf den Boden am einfachsten ab. Mein Kumpel hat ein 3x4m Tarp, welches aber auch so konzipiert ist, dass die Ridgeline auf der kurzen Seite gespannt wird. Damit ist es an den Seiten auch am idealsten, es direkt am Boden abzuspannen.

    Wir haben dadurch eigentlich nur Vorteile gesehen (bis auf, dass man nicht mehr raus gucken kann).

    Du bist witterungsgeschützt, man hat sein kleines eigenes Reich (Privatsphäre), man nimmt nicht so viel Platz weg und hat weniger Schnüre gespannt (Stolperfallen).

    Da wir eigentlich nur zum Schlafen in der Hängematte sind, war der Ausblick eher irrelevant :saint:

    Nach einem ausgedehnten Mittagessen - es gab Spareribs :saint: - haben wir uns auf den Weg zu Fähre gemacht.

    Huiuiui, war dort ein Treiben. Es hatte eine Fähre aus Holland angelegt und kurz darauf direkt daneben unsere. Es war allerdings kein Problem sich auf die richtige Fähre zu mogeln.

    Drei langweilig Stunden später legten wir auch schon in Hirtshals an. Gegen 20 Uhr starten wir vom Hafen zu unserer nächsten und letzten Unterkunft. Einen Wald bei Skørping.

    Nach einer Stunde auf der E45 und einem sehr coolen Sonnenuntergang, kamen wir auf dem Parkplatz an. Schnell die Stirnlampen rausgekramt und erstmal den Wald inspiziert um einen geeigneten Platz zu finden. Ein vorbei kommendes Pärchen hat uns noch einen Tipp gegeben, wo wir was finden könnten. Wir hatten beide allerdings keine Lust unseren Kram soooo weit in den Wald zu schleppen :D

    Wir haben kurzerhand was passendes, keine 50m vom Parkplatz und keine 10m vom Weg entfernt.

    Im dunklen aufbauen war schon cool. Man kannte ja nun jeden Handgriff. Das Einstellen der Hängematte war allerdings eher so lala. Die Ridgeline war im Endeffekt zu straff und die Höhe von Kopf- und Fussteil nicht gaaaanz korrekt. :S

    Mir hat leider die Stirnlampe beim Umziehen ein kleines Missgeschick beschert X/ Ich hatte sie angeschaltet von außen auf die Matte gelegt um mich umzuziehen. Dabei hat sie mir ein Loch in die Matte gebrannt ?( (ist sehr unscharf, kann man aber gut erahnen). Hat jemand ne Idee, wie ich so was reparieren kann?

    Geschlafen habe ich trotzdem ganz gut. Der Kopf lag halt wieder Recht hoch. War aber okay soweit.

    Hier noch ein paar Bilder von unserem Setup am morgen danach.

    Früh noch fix die Unterlagen trocknen und los geht's.

    So gegen 9 Uhr sind wir gestartet. Bis Neumünster fuhren wir noch zusammen. Ab dort trennten sich unsere Wege. Mein Kumpel musste insgesamt glaube um die 1.000km fahren, ich hingegen nur etwas über 700km.

    Bis wir uns trennten, wäre es natürlich unglaubwürdig, wären wir nicht nochmal richtig schön in den Regen gekommen :D Klitschnass haben wir uns dann verabschiedet und jeder ist seiner Wege. Natürlich war ab dann das Wetter gut 8o

    So bin ich wieder gut zu Hause angekommen und wurde gleich von meiner Familie herzlichst empfangen :love:

    Vielen lieben Dank für eure Teilnahme und die Tipps. Evtl.schreibe ich noch ein paar Empfehlungen für so einen Trip nach Norwegen zusammen :thumbup:

    Beim Frühstück hatten wir uns ausgiebig mit einer Familie unterhalten, die mit dem Rad unterwegs war. Da wir alle darauf warteten, dass die Zelte trocknen, hatte wir bis fast Mittag zusammen gesessen und uns ausgetauscht. Hier erhielten wir den Tipp, wo wir mit den Motorrad etwas Spaß haben könnten. Sie haben uns auch eine Stelle empfohlen, an der wir mal anhalten sollten, weil in einem Tunnel eine Galerie geschaffen wurde, von der man in schwindelerregender Höhe über das davor liegende Tal gucken und in der man sogar übernachten könne :/

    Also eingepackt und los gefahren.

    Und siehe da, die Sonne kam heraus 8)

    Keine 500m weiter mussten wir schon wieder anhalten. Baustelle. Ich glaube wir haben 10-15 Minuten zugeschaut, wie zwei Bagger auf dem ab gesprengten Geröll herum turnten und ein Sprengmeister direkt neben uns die nächste Sprengung vorbereitete 8o Beides sehr beeindruckend. Vor allem die Fahrkünste der Baggerfahrer:thumbup:Irgendwer winkte uns dann durch und es ging weiter.

    Leider kam die Stelle, von der uns die Familie berichtete, viel zu schnell und plötzlich. Wir hatten sie erst beim vorbei fahren bemerkt und auf dem Weg nach unten ins Tal betrachtet. Ich glaube aber, dass wir da keine Chance gehabt hätten mit den Motorrädern anzuhalten ohne uns und andere Fahrzeuge zu gefährden. Mit dem Rad sähe das anders aus. Btw. habe ich tiefsten Respekt vor der Leistung der Familie, die hier mit dem Rad hoch und runter ist 8|

    Nachdem wir nun ein paar kleine Straßen (teilweise nicht mal asphaltiert) hinter uns gebracht hatten, sind wir auf einen Zeltplatz direkt am Meer abgebogen. Auf die Frage an der Rezeption, ob es hier irgendwo auch drei/vier Bäume gibt um unsere Hängematten zu spannen, zeigte er uns zwei Stellen. Bei der einen war der Abstand leider viel zu eng. Die andere sah eigentlich machbar für mich aus. Jedoch zu lang für die Matte meines Freundes. Zudem bestand der Boden an der Stelle nur aus Matsch :rolleyes:

    Damit haben wir dann wieder mal das Zelt aufgebaut.

    Hier war es richtig windig. Es grenzte an einem Wunder, dass Nachbarzelte nicht weg geflogen sind, so wie sie befestigt waren :D

    Die Aussicht aufs Meer war aber schon irgendwie cool.

    Wir trafen einen Angler mit dem wir gesprochen hatten. Er gab uns einen Tipp für eine App, die er immer nutzt, wenn er Angelspots sucht. Die App heißt Fiskher. Hätten wir das mal früher gewusst, wäre es uns bestimmt leichter gefallen, den Ort zu bestimmen, wo wir angeln sollten ^^

    Am Abend haben wir noch ausgiebig darüber diskutiert, wo es den nächsten Tag hingehen soll.

    Mein Freund wollte unbedingt schon nach Kristiansand. Ich wollte gern noch etwas weiter in den Norden. Das Wetter Argument hat mich dann aber überzeugt. Es sollte die ganze Nacht durch regnen (was sich auch bewahrheitet). Also planten wir ein Hotel in Kristiansand ein.

    Wir sind den morgen wieder recht spät vom Campingplatz los gekommen. Weit zu fahren hatten wir ja nicht.

    Wir wollten uns aber noch den Leuchtturm um die Ecke ansehen. Leider wollte man dafür Eintritt, weil der Turm zu einem Museum umgebaut wurde. Sooo dringend mussten wir ihn dann doch nicht sehen. Anhand der Spitze kann man ihn aber erahnen (rote Spitze auf dem linken Hügel).

    Hier waren auch die Überreste von einer alten Bunkeranlage und in Stein gehauene Schützengräben sichtbar. Die haben wir uns ein wenig angesehen, bevor wir wieder los sind.

    Ah, noch etwas...uns ist ein Wegweiser aufgefallen...ob der uns irgendwas sagen wollte? :/

    Wir sind natürlich nicht direkt nach Kristiansand. Wir wollten noch ein paar kleine Straßen fahren, die auf der Karte ganz nett aussahen.

    Unterwegs sind wir an einem im Wald gelegen Naturcampingplatz vorbei und gefahren. Der wäre für Hängematten auf den ersten Blick garantiert geeignet. Aber das Zimmer war gebucht X/

    In Kristiansand haben wir erstmal abgeladen und haben das Zimmer bezogen. Danach wollten wir zur Fiskebrygga.

    Ich kann mir vorstellen, dass der Fischmarkt sehr cool ist, wenn er geöffnet ist.

    Am Pier haben wir dann noch einem größeren Kreuzfahrtschiff beim ablegen und Auslaufen zugesehen. Ist schon imposant, wenn sich so ein Riese in Bewegung setzt.

    Den Abend haben wir in verschiedenen Pubs verbracht. Wir hatten richtig Spaß, auch wenn das ganz schön ins Geld geht. Ein Ale für umgerechnet 10 Euro darf man hier schon mal rechnen ?(

    Gerade warten wir darauf, dass das Wetter besser wird und wir die Motorräder beladen können. Bis 11:30 Uhr müssen wir das Zimmer geräumt haben und um 15:30 Uhr sollten wir uns langsam am Hafen einfinden. Dazwischen werden wir uns noch etwas zum Mittagessen gönnen.

    Heute Abend haben wir uns wieder einen staatlichen, dänischen Wald auserkoren, in dem wir nächtigen werden. Die Bilder sahen definitiv nach Hängematte aus ^^ Wir sind gespannt.

    DerDirk ... sehr guter Plan. Das Land ist der absolute Hammer :thumbup: So viel atemberaubende Natur und Sehenswürdigkeiten wie hier, hab ich bisher noch nicht erlebt.

    Mit dem Auto ist das ganze evtl. auch etwas entspannter, da es mich in ganz vielen Ecken zum Wandern verleiten würde (in Motorradkluft leider n wenig umständlich). Da erlebt ihr das Land garantiert viel intensiver.

    Da es gerade schon wieder kippt wie aus Eimern, habe ich ma wieder etwas Zeit die letzten zwei Tage Revue passieren zu lassen :)

    Wir hatten uns dazu entschieden, den Spot am Fjord noch einen Tag zu genießen und uns nochmal intensiver mit dem Angeln auseinander zu setzen.

    Dazu sind wir vormittags mal etwas durchs Gebüsch gekraucht und haben uns einen Platz gesucht, der laut Karte schon nach wenigen Metern um die 30m Tiefe hat. Hier muss man tatsächlich unglaublich vorsichtig sein um nicht auf rutschigen Stellen des Felsens das Gleichgewicht zu verlieren :huh:

    Gefangen haben wir dort natürlich nichts 8o

    Am Nachmittag sind wir dann die Straße den Fjord rauf gelaufen um an eine Stelle zu kommen, die tiefer ist. Mit der richtigen Wurftechnik, wären wir bestimmt bis zu 70m Tiefe gekommen. Bei mir waren es höchstens 50m (aber immerhin). Hier haben wir dann auch tatsächlich mal 35g Pilker verwendet. Schön auf Grund sinken lassen und dann am Grund lupfend wieder eingeholt.

    Absolut nix ||

    Frustriert hab ich dann meine Angel meinem Kumpel übergeben und seine kaputte Angel n wenig ins Wasser gehalten. Ufernähe mit 17g Pilkern auf evtl. 10m Tiefe. Und schwupps - ich merke wie da unten etwas versucht zu beißen. Nach ein nochmals gezielten Wurf hatte ich einen kleinen armlangen Pollack am Haken. Hätte man bestimmt mitnehmen können. Wir fanden ihn allerdings zu klein und haben ihn wieder frei gelassen.

    Kurz darauf wieder ein Biss. Diesmal allerdings ein Lippisch (mussten wir erst ergooglen). Auch recht klein. Diesmal hatten wir uns aber gesagt, besser als nichts.

    Das ausnehmen war bei dem Fisch allerdings etwas problematisch, da er so unglaublich feste Knochen/Knorpel/Gräten hat, dass mein Kumpel den leider etwas zerfleddert hat =O Wir haben ihn dann als Köder genutzt. Damit haben wir dann noch zwei extrem kleine Fische gefangen, die wir wieder ausgesetzt haben.

    Abends sind wir dann wieder zurück ins Camp. Unterwegs haben wir noch trockenes Holz aufgesammelt um uns ein kleines Feuer zu machen. Darauf haben wir uns dann eine fischlose Instant Suppe gekocht :S

    Den Tag - aber besonders den Abend - wurde es an dem Spot noch richtig voll. Ich meine 10 Zelte gezählt zu haben :huh:

    Die Nacht hat es ma wieder geregnet. Unter dem 4x4m Tarp ist man aber überaus geschützt. Die Nächte in der Hängematte werden immer angenehmer. Nur eins merk ich mit der Zeit. Mein Nacken schmerzt von der Haltung. Ich bekomme die Matte im Kopfbereich nie ganz auf die Breite gezogen, sodass sich im Kopf/Nackenbereich immer eine Art Stufe befindet. Das führt dazu, dass mein Kopf recht hoch liegt und mein Nacken nicht gestützt wird oder ich mit schiefen Kopf liege.

    Ich weiß nicht, ob ich es anschaulich erklärt habe und hoffe ihr wisst ungefähr was ich meine. Für Tipps bin ich immer offen ;)

    Achso - zurück zu diesem Traum-Spot. Wenn kein Wind ist, kommen so ganz winzig kleine Fliegen/Mücken. Sowas hab ich noch nicht erlebt. Die stechen alles was nicht bedeckt ist. Die Viecher sind kleiner als Fruchtfliegen und es sind unglaublich viele. Meine Arme sind übersät mit Stichen. Mein Kumpel in seiner Kinderhängematte hatte sogar das Problem, dass sein Mückennetz zu grobmaschig war und die da durch geklettert sind 8|

    Das war tatsächlich das erste Mal für uns hier in Norwegen, dass wir dieses Problem hatten. War wirklich nicht angenehm.

    Gestern sind wir dann weiter gefahren und wollten wieder Richtung Meer. Leider sind die Zeltplätze sehr rar und meist nur Stellflächen für Camper. Wir haben uns aber was nettes weiter weg von der Küste raus gesucht.

    Eeendlich ma wieder ne Dusche :D Unterwegs waren wir noch Zutaten für ein Salat kaufen. Schien uns das einfachste fürs Abendessen.

    Die Nacht hat es natürlich wie erwartet gegossen. Heut morgen auch und es wird nach ner Pause wieder bis kurz vor Mittag regnen :rolleyes:

    Wir überlegen uns so lange, wo wir heute hin fahren. Meine Idee wäre, an Kristiansand vorbei und die Küste Richtung Oslo zu besuchen oder evtl. nochmal ins Landesinnere :/

    Ist der Campingspot öffentlich ohne Gebühren/Eintritt? Wie siehts aus mit Sanitäranlagen?

    Das ist ein öffentlich zugänglicher Bade-/ Anlege-/Camping Spot ohne Eintritt oder sonst etwas.

    Dementsprechend ist er aber auch besucht.

    Überall sind Feuerstellen von Vorgängern verstreut. Es gibt ein überdachtes Grillhäuschen und ein Plumpsklo (besser als nix). Tagsüber waren einige Badegäste hier.

    Vom Anleger aus haben wir geangelt. Und unser Abendessen war dann... *Trommelwirbel*

    Spoiler anzeigen

    Nudeln :D

    Wir hatten einen Fang der nur etwas größer als ne Hand war. Den hätte man evtl. als Köder nehmen können. Da wir uns aber so schon kaum auskennen, haben wir es erst gar nicht versucht und ihn wieder frei gelassen :saint:

    Sollten wir uns entscheiden morgen hier noch zu bleiben, gehen wir ma n wenig die Küste entlang U und versuchen eine geeignetere Stelle :thumbup:

    Weiter geht's ^^

    Die Verabschiedung von dem Campingplatz war genau so herzlich wie unsere Ankunft. Als wir die Motoren gestartet haben, hat der alte Mann alles stehen und liegen lassen und er uns seine Frau kamen winken <3 Sehr knuffig.

    Keine 20km weiter fuhren wir auch schon durch den Hardangervidda-Nationalpark und mussten gleich am ersten Staudamm anhalten (später kamen davon noch etliche).

    Dort haben wir uns in Form eines Steinmännchens verewigt.

    Von dem Staudamm aus konnte man den Eis bedeckten Gipfel eines Berges sehen, dessen Name ich leider nicht recherchiert bekam. So blau, wie der in der Sonne geleuchtet hat, hätte es auch ein Gletscher sein können.

    Unser Weg führte weiter durch den Nationalpark vorbei an skurrilen Felsformationen, weiten Bergseen und Grassteppen. Kaum ein Baum oder Strauch. Fühlte sich irgendwie merkwürdig an, so ohne Wald :saint:

    Auf der Suche nach Mittagessen, sind wir etwas von unserer Route abgewichen und waren in einem kleinen Restaurant essen, die alles regional beziehen und (wenn ich es richtig verstanden habe) eine Ziegenkäserei betreiben. Im Preisvergleich war das ganze nicht mal teurer, als hätten wir uns am Rastplatz verpflegt.

    Unser nächster Stopp war ein extrem schöner Campingplatz an einem See in Austbygde. Hier fand ich sogar zwei nette Bäume für meine Hängematte :D

    Mein Kumpel hat sich wohl eine Erkältung eingefangen und blieb im Zelt.

    Die Nacht hatte ich unglaublich gut geschlafen :sleeping: Ich muss aber gestehen, dass ich nicht weiß, was ich anders gemacht habe :D

    Die Nacht hatte es natürlich geregnet. Sodass wir früh alles schön nass einpacken dürften :rolleyes: Die Wetterprognose für den kommenden Tag sah auch nicht so gut aus. Regen den ganzen Nachmittag und Abend. Also haben wir uns frühzeitig um eine Hütte bemüht und siehe da, wir wurden fündig.

    Wir sind den Tag komplett bis zum nächsten Campingplatz durchgefahren. Es wurde nur einmal zum Tanken angehalten. Vier Stunden später (wovon sicher zwei Stunden im Dauerregen in kälteren Höhen des Nationalparks) haben wir dann in Suldalsosen am Campingplatz angelegt und sind in die kleine Hütte eingezogen.

    Es hat tatsächlich durch geregnet nur um uns früh morgens dann mit Sonnenstrahlen zu begrüßen. Endlich mal wieder verheißungsvolles Wetter.

    Da wir beide die Nacht irgendwie nicht so gut geschlafen hatten (mein Kumpel wegen der Erkältung und mir fehlt doch schon meine Familie sehr), haben wir unser Tagesziel nicht all zu weit gesteckt.

    Nach der Umrundung des Nationalparks, war nur sicher, dass wir wieder an ein Fjord wollen. Voila - Google hat und einen schönen Camping Spot direkt am Fjord zum wildcampen ausgespuckt. Es ist echt schön hier. Man ist zwar nicht alleine aber dafür ist der Wald mit Strand aber auch etwas weitläufiger.

    Wir werden jetzt erstmal angeln gehen. Ich hab keine Lust schon wieder Nudeln essen zu müssen :D

    Ich hoffe, du findest noch schöne Bäume zum Hängen. Sieht ja schon so aus, als dass es genug davon gäbe

    Ja, auf den Fotos sieht man Bäume :D Es ist nur so, dass ich keine 1h-2h Lager aufbauen will, wenn ich Zelt und Matte raus hole. Es ist Urlaub 8o

    Unterwegs sieht es tatsächlich anders aus. Zwei Bäume findest du da auch. Nur sind da eben größten Teils tote oder andere Bäume im Weg, Gestrüpp, was sich nicht überspannen lässt, Abhänge, Geröll. Das 4x4m Tarp (ich hab kein anderes) muss da auch hin passen ;)

    Ich war dahingehend echt naiv und dachte, das wird schon nicht so schwer sein. Jeder andere, den ich gefragt hatte, der schon mal in Norwegen war, hat mir dazu geraten das Zelt auf jeden Fall mitzunehmen.

    Ein großes Hindernis, etwas passendes zu finden, ist tatsächlich aber auch das Motorrad. Da ist soooo viel Gepäck drauf - das willst du keine 100 m weit durch den Wald schleppen. D.h. der Spot muss zusätzlich gut für uns erreichbar sein.

    Da wo man vorbei fährt und denkt - perfekt - ist eingezäunt, also im Privatbesitz und man sollte den Besitzer fragen. Tja, hier stehen leider keine Telefonnummern an den Schafweiden ^^

    Könnte ich nicht mehr Angeln und nirgends meine HM aufspannen, hieße das für mich nur eins: ABBRUCH!! ^^

    So hat es sich auch schon hier und da angefühlt ^^ Aber das kam eher vom miesen Wetter.

    Ich glaube auch, dass wenn wir den richtigen Spot finden, mein Kumpel sich nochmal zur Hängematte überreden lässt :saint:

    Und momentan heißt Abbruch nichts anderes als das, was jetzt eh noch vor uns liegt. Und zwar der Rückweg :D Den treten wir ja so gesehen gerade an. Heute ist Freitag und in einer Woche müssen wir wieder in Kristiansand sein.

    Angeln werden wir bestimmt nochmal. Wenn wir genug Zeit haben, geht es auf jeden Fall nochmal Richtung Fjord oder Meer :thumbup:

    Hallo mal wieder :)

    Wir sind vom Disc-Golf Platz weiter Richtung Bergen.

    Übrigens sehr krasses Video jenshelge. Ich kannte den Sport aus Potsdam aus dem Stadtpark, dachte aber eher an ein lustigen Zeitvertreib und nicht an richtigen Sport. Echt abgefahren :thumbup:

    Unser erster Stopp war an der kleinen Freiheitsstatue ^^

    Als wir von dort wieder aufbrechen wollten, bekam ich meine Motorradjacke nicht mehr ordentlich zu. Halt Stopp! Nicht was ihr denkt :D Der Reißverschluss war kaputt :rolleyes: Wir sind darauf hin bestimmt zwei Stunden durch Haugesund getobt um ein Regenüberzug zu bekommen, den ich über die Motorradjacke ziehen konnte.

    Damit hätten wir später leider nicht mehr genug Zeit um uns ein wildes Plätzchen zu suchen und sind auf einen abgelegenen Campingplatz in Vikedal untergekommen. An einem kleinen Bach, der in einem See mündet.

    Dort hätte man sicherlich auch die Hängematte nutzen können. Meinem Kumpel ist es allerdings zu unbequem mit seinem (wie es hier im Forum gern genannt wird) Kinder-Equipment ^^

    Ich glaube, dass die Luft bei ihm raus ist. Vermutlich wird er keine Matte mehr aufspannen. Ich bin aber noch guter Hoffnung, dass wir auf unserer Tour noch schön, geeignete Plätze finden.

    Heute sind wir bei schönstem Wetter aufgestanden.

    Und es hielt den ganzen Tag. Eigentlich hatten wir uns schöne Spots am Fjord bei Eidfjord ergooglet. Leider waren diese alle schon belegt ;( Nach ein wenig herum stapfen am Ufer, haben wir auch diesmal nix passendes gefunden ?(

    Dafür stehen wir jetzt auf einem kleinen, gemütlichen Campingplatz um die Ecke. Der alte Herr und seine Frau haben uns wirklich herzlich empfangen. Sie war vorhin schwarze Johannisbeeren pflücken. Die kenn ich nur sauer und verschmähe sie daher. Sie hat aber drauf bestanden, dass ich koste und was soll man sagen. Total süß und fruchtig. Irgendwas machen wir da in Deutschland anders 8o

    Leider verlassen wir die Fjorde nun. Das bedeutet für uns, dass wir unsere Angelkünste erstmal nicht weiter ausbauen können :(Denn für das Angeln in Seen und Flüssen benötigt man einen lokalen Angelschein. Da müssten wir uns erst noch kundig machen, wo man sowas für welches Gewässer kaufen kann.

    Das heißt eigentlich auch, dass wir jetzt am nördlichsten Punkt unserer Reise angekommen sind und wir nun nur noch weiter südlich fahren werden. Wir fahren also im Uhrzeigersinn einmal um den Hardangervidda-Nationalpark herum. Sollten wir noch Zeit haben, geht es bestimmt nochmal gen Osten an die Fjorde.

    Haha, gut zu wissen...heute Nacht ist die zweite Übernachtung dran :)

    Die letzten zwei Nächte hatten wir uns in ein extrem gemütliches, historisches Hotel in Sandnes eingebucht.

    Dort hatten wir die Chance uns und das Equipment zu trocknen :D

    Die trockene Tageszeit nutzen wir um unsere ersten Angelversuche zu tätigen. Dazu ging es ab an den Fjord.

    Sechs Köder und eine kaputte Angel später haben wir es etwas frustriert aufgegeben ;(

    Heut ging es dann weiter. Unser nächstes Ziel haben wir uns nich all zu weit ausgesucht. Wir hatten eigentlich sehr schlechte Wetterprognosen, die sich heute Morgen aber Gott sei Dank nicht bewahrheitet haben. Also ab in den Baumarkt den Ködervorrat auffrischen, dann zu den Sverd i fjel (die Schwerter im Fels) und auf zur Insel Talgje.

    Hier sind wir neben (oder auf) einem Disc-Golf Platz. Nachdem wir mit dem Besitzer kurz gesprochen hatten, dürfen wir gegen einen kleinen Obolus dort unser Lager aufschlagen und sogar die Feuerstelle mit trockenen Holz benutzen :)

    Natürlich hat es während des Aufbaus wieder geregnet, sodass ich wieder erst mit dem Tarp anfangen musste. Dann habe ich mir mal ausreichend Zeit genommen und hab mehrfach Probe gelegen. Ich glaube jetzt gut und gemütlich zu liegen.

    Der Wald und der Platz generell sind phänomenal. Direkt am Wasser mit sehr schönem Wald. Der Besitzer hatte uns noch ein paar Angel Spots empfohlen, von denen wir direkt einen ausprobiert hatten.

    Keine 10 Minuten später konnten wir auch schon zusammen mit einem Pollack zusammen packen und wieder ins Camp fahren :P

    Jetzt sind wir schon ganz gespannt und vor allem hungrig 8)

    Wo es morgen hin geht wird sich noch herausstellen :/

    Die Ankunft gestern in Kristiansand verhieß erstmal Gutes. Wir hatten uns auf der Überfahrt ein Spot am Meer ausgeguckt. Auf dem Weg dahin fing es an zu regnen. Wie soll es anders sein. Am Spot angekommen war es wieder weniger Regen :S Allerdings war es dort auch schon recht voll und hat uns überhaupt nicht zugesagt.

    Also weiter fahren und gucken, was sich ergibt. Wie es natürlich kommen musste, hat es unterwegs wieder richtig schön angefangen. Irgendwann hatten wir die Nase voll, sind irgendwo in einen Wald und haben uns zu Fuß auf die Suche gemacht.

    Himmel ist es schwer hier was für ein Hängemattensetup zu finden. Tote Bäume und Äste, Abstand, Gestrüpp und dann noch ein Platz für zwei Hängematten zu finden war aussichtslos. Es ist hier wirklich alles naturbelassen, was ich sehr schön finde. Allerdings sehr anstrengend, wenn man ein Platz zur Übernachtung sucht ^^

    In einer Regenpause haben wir uns dann kurzerhand entschlossen das Zelt aufzustellen.

    Nun sitzen wir seit ca. 9 Uhr unter dem Tarp und warten bis der Regen nachlässt. Das Zelt konnte ich noch trocken verpacken.

    Wir haben ja nun genug Zeit um zu recherchieren. Da vorwiegend die Motorradstiefel und Handschuhe durchtränkt sind und sich das Wetter vermutlich bis Dienstag nicht großartig besser wird, werden wir gegen Mittag aufbrechen und Richtung Stavanger fahren und hoffen, daß wir auf irgend einen Zeltplatz noch eine Hütte mieten können.

    Ist irgendwie alles etwas frustrierend. Besonders die Suche nach dem richtigen Spot hatte ich mir anders vorgestellt 8o

    Aber der Ausblick auf die kommende Woche ohne so viel Regen lässt uns noch hoffen ^^

    Btw. wir haben uns gerade Gedanken gemacht, wie man bei Regen an trockenes Holz für ein Feuer kommt :/