Beiträge von atlasrider

    Moin wuppitom,

    das stimmt natürlich, ich finde auch, dass ein schwarzes Netz um einiges besser gewesen wäre. Und ja, die Maschen sind relativ groß. Die Praxis wird zeigen, ob es funktioniert...🤔

    Selbst wenn es nicht funktioniert, hatte ich Spaß beim Nähen und wieder was dazu gelernt. Teuer war es ja jetzt auch nicht.

    Nun kommt die Auflösung:

    Nein, keine Gearhammock, kein Hängesitz, sondern....

    Nur Clickbait😎

    Naja, Clickbait ist ja schon ein bisschen was anderes 😅

    Es handelt sich bei dem unbekannten Objekt um eine DIY Version eines HUG (Half Bug Net) Ich hatte heute viel Zeit und dachte mir, dass ich mir mal einen Mückenschutz nähe. Ich übernachte nämlich gerne im Garten in der HM, nur stören mich die Mücken😕

    Also habe ich vor ein paar Tagen beim Einkaufen im ALDI ein Moskitonetz der Marke adventureridge gekauft. Es hat nur 5 Taler gekostet und so dachte ich mir, das nehme ich mal mit. Mal sehen, was sich damit machen lässt 😉

    Dann habe ich heute das gute Stück zurechtgeschnitten und dann so genäht, dass es den Oberkörper in der HM gut schützt. Mit dem Gesamtergebnis bin ich sehr zufrieden!

    Leider kann ich vorerst nur mit Bildern des Netzes ohne HM dienen. Das Netz konnte ich bis jetzt nur Indoor testen.

    Nun ein paar Bilder:

    Hier die Befestigung für die Ridgeline:

    (Nicht schön, aber selten.) Hält auch, die Belastung ist nicht groß.

    Die Befestigung am Kopfende der HM:

    Die Montage ist denkbar einfach!👍

    Schritt 1:

    Schritt 2:

    Schritt 3:

    Fertig!

    Bilder von der gesamten HM mit Netz gibt es beim nächsten Outdoortest...

    Viele Grüße!

    Die Isofläche ist fast auf der ganzen Länge 85 cm breit. Aber ich habe nur 70cm Breite mit 266g/qm isoliert. Die restlichen 7,5 cm auf beiden Seiten sind nur einlagig. Ich wiege 65kg. Für die aktuellen Temperaturen reicht diese Breite für mich vollkommen aus. Man muss sich aber vorher echt Mühe geben und genau arbeiten, damit man die Isolation genau so festnäht, dass auch die bequemste Liegeposition isoliert ist.

    Vor Wind schützt mich ja aber auch der windabweisende Trägerstoff.

    Danke für euer nettes Feedback!

    Weil ich immer ein Kopfkissen dabei habe, ist mir aufgefallen, dass die Isolation gar nicht so lang sein muss. Sie muss nur knapp über die Schulter reichen. Dadurch kann man theoretisch Material sparen, weil der Kopf u. Nacken so oder so warm bleiben.

    Den einzigen Nachteil den ich bisher mit der Isolation "innen" gefunden habe ist, wenn die 2, HM zu stramm an der 1. HM anliegt. Das ist nicht ideal.

    Irgendwann findet man die passende Zugstärke der Gummis, und das Apex liegt gut am Körper an. Meine 200gr.-Schicht presst sich dann auf ca. 1-3 cm unter mir zusammen und hält gut warm. Auf Deinen Bildern siehts so aus, als ob Du Dich direkt auf die Isofläche legst (?).

    266gr. sind besser als 200gr. wenn du gerne auch unter 5C° draußen bist. Ich denke die Material-Wahl wirst Du nicht bereuen.

    Meine Isofläche ist deutlich breiter als Deine. Ich wollte damit erreichen, dass ich besser vor Luftzug geschützt bin. Würde mich interessieren, wie Dein Eindruck dabei ist.

    Ein Kopfkissen benutze ich nicht in der HM und komme gut damit klar. Werde ich aber evtl. bald mal ausprobieren. Habe noch ein bisschen Apexreste😎

    Das stimmt natürlich, zu stramm ist nicht so gut. Aber wenn man, wie ich, relativ dünne Gummis verwendet, wird da auch nichts plattgedrückt. Es schmiegt sich perfekt an!

    Für die Bilder habe ich die HM kurz unter die Isolation getan, um ein paar Bilder nur vom Sooki zu haben😉 Ich setzte mich nicht direkt in den Sooki😅

    Aktuell finde ich die Breite sehr ausreichend. Mal schauen wie es aussieht, wenn es kälter wird (bezüglich Wind).

    Toll, dass du das in Angriff genommen und auch tatsächlich umgesetzt hast. Mir gefällt dein Projekt sehr gut und ich kann mir gut vorstellen, dass diese Kombination (also die Isolierung zwischen HM und Trägerstoff zu legen) sehr gut ist. Es könnte zwar dann sein, dass an manchen Stellen die Isolierung etwas zusammengedrückt wird, aber dafür liegt sie insgesamt sicher besser an der HM, als wenn die Isolierung auf der Unterseite ist. Und das Problem mit der Dehnung des Trägerstoffes hat man so auch nicht. Gratuliere! :thumbup:

    Danke! Ich denke auch, dass man so einigen Problemen einfach aus dem Weg geht. Bei Apex ist es besser, wenn es zu eng anliegt (und somit leicht komprimiert wird), als wenn es zu locker hängt (Luftlöcher).

    Noch ein paar Details:

    Das Kopfende habe ich wie bereits erwähnt mit einem Tunnelzug versehen. Dann habe ich einen Maurerschnur Dogbone durchgeführt. Dieser kann dann einfach über die Aufhängung der HM gezogen werden.

    Das Fußende habe ich gewhippt und mit einem starken Gummi an der HM-Aufhängung befestigt. So ist sichergestellt, dass sich der Sooki immer schön anschmiegt.

    Und das tut er wunderbar😃

    Ich habe diese Nacht (Indoor bei rund 18°C) in der mit Sooki isolierten HM geschlafen und es war schön angenehm warm. Das Limit ist lange noch nicht erreicht. Ich schätze, dass ich definitiv unter 10°C komme. Wie weit, wird sich in Zukunft noch zeigen.

    Am Morgen habe ich meine Taschen für eine Radtour gepackt. Es war nichts Großes geplant, ich wollte nur mal für 2 Stunden mein aktuelles Setup testen.

    Ich habe eine 10l Arschrakete von Topeak. In dem Drybag der Rakete befindet sich die Isolation und meine Hängematte.

    Gewicht: 1290g (800g für den Sooki; 490g für die HM mit Ovalschnallen von AustriAlpin)

    Die Aufhängung kommt auch noch dazu:

    2× 3,5m Gurtband von extex mit Dreistegen und Evoloops

    Gewicht: 146g

    Damit bin ich losgefahren und habe eine ausgiebige und warme 😜 Pause in der HM gemacht.

    Das ist das Kopfende

    Und das Fußende

    Angenehm warm 😃

    Es ist soweit: Das MYOG-Fieber hat ein weiteres Opfer gefunden 🤣

    Ich habe mir nach langer Recherche nun auch einen Underquilt im Wooki-Style selbstgenäht.

    Dabei möchte ich ähnlich wie Gironimo vorgehen. Gironimo platziert die Isolation zwischen Trägerstoff und Hängematte. Das möchte ich auch machen.

    Ein Diskussion über das Thema gibt es hier. Gerade die letzten Beiträge von Hammock Fairy sind ganz interessant.

    Als Isolation verwende ich 133g/qm Apex Climashield. Das Apex verwende ich doppelt, um so eine wärmere Isolation zu erhalten (266g/qm).

    Hier einmal der grobe Ablauf der Näharbeit:

    1. Stoffbahn genauso wie die Hängematte ablängen und säumen. Das Fußende habe ich genauso wie die HM gewhippt (Hennessy-Whipping). Das Kopfende habe ich mit einem Tunnelzug versehen, um die Seiten des Sooki's etwas hochzuziehen.

    2. Jetzt habe ich die 2. HM unter meine HM gehangen und die Fläche, die isoliert werden soll, abstecken lassen.

    Dann habe ich eine relativ simple Form aus meinen 2m×1,55m Apex geschnitten. Dabei ist eine Fläche leicht kleiner als die andere.

    3. Jetzt habe ich die Apex-Lagen in Stoff gehüllt:

    Leider hat jetzt die kleinere Lage Apex nur wenig Kontakt zur Hülle. Deswegen habe ich mich dazu entschieden, noch zwei Nähte an den langen Seiten zu setzen. Das seht ihr auf den letzten Bildern.

    4. Ich habe mich ja dazu entschieden, die Isolation zwischen Trägerstoff und Hängematte zu nähen. Das hat mir die Positionierung der Isolation sehr erleichtert, da ich sie einfach dazwischen legen kann und beliebig verschieben konnte.

    Jetzt konnte ich auch schon feststellen, wie gut das Material isoliert.👍

    5. Die richtige Position ist gefunden! Also habe ich die Isolation nun mit Stecknadeln am Trägerstoff fixiert.

    (Hier sieht man jetzt auch die zwei zusätzlichen Stütznähte)

    6. Jetzt geht es ans festnähen. Hier ist Genauigkeit sehr wichtig, da ich keine Falten in den Trägerstoff nähen möchte. Die Folge könnten Kältebrücken sein.

    Es war nicht ganz leicht, aber es hat alles gut geklappt 😃

    Fertig!

    Den ersten Outdoor-Test gibt es im nächsten Beitrag!

    Ein paar Updates meinerseits:

    Ich habe mir gedacht: Warum nicht einfach mal ein paar Nächte in der HM verbringen. Also habe ich jetzt 7 Nächte in der HM geschlafen. Ich wollte einfach mal testen, ob ich auf eine begrenzte Anzahl an aufeinander folgenden Tagen limitiert bin oder ob ich gut auch über längere Zeit in der HM schlafe.

    Und die 7 Nächte waren immer erholsam und ich habe mich an jedem folgenden Tag topfit gefühlt 👍

    Jetzt gehe ich aber lieber wieder ins Bett zurück. Ich möchte nicht, dass ich dort nicht mehr gut schlafe😅

    Für die Hängematte habe ich mir noch einen Bishop-Bag genäht. Dafür habe ich mir einfach einen großen Nylonpacksack von irgendeiner Abdeckplane genommen und die Nähte aufgetrennt. Den Packsack der Plane brauchte man sowieso nicht.

    Dann habe ich genäht und bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis:

    Der Beutel sorgt für ein angenehm geringes Packmaß, was sehr vorteilhaft für Touren ist.

    Die Matte inklusive Packsack wiegt:

    430g

    Damit bin ich sehr zufrieden!

    Insgesamt bin ich mit meiner ersten DIY-HM sehr Happy.

    Cool, dass man sich mit wenig Geld quasi einen Ersatz für das Bett basteln kann👍

    Für die Ridgeline ist dein Dogbone absolut in Ordnung. Man sieht, dass mit einem Brummel Lock gespleißt wurde. Zur Sicherung des Burys am besten etwas per Hand vernähen, denn sonst kann der Bury sich nicht herauswirken.

    Genau! Gespleißt habe ich mittels Brummel Lock.

    Das Bury hat bei mir eine Länge von 5cm, was meiner Meinung nach für eine Ridgeline locker reicht (Zumal bei meiner Verwendung nur die Hälfte der Last auf je einem gespleißten Auge ist).

    Da bewegt sich auch nichts.

    Zusätzlich noch Vernähen halte ich für ein bisschen zuviel des Guten.

    die Stabilität und Sicherheit kommt da noch immer vom entsprechend langen Bury und nicht durch den Brummel Lock, der verhindert nur ziemlich effektiv, dass sich der Bury wieder frei arbeitet

    So sieht's aus! Die Burylänge von 5cm finde ich wie gesagt völlig in Ordnung für die RL.

    Gestern Abend habe ich noch ein bisschen mit Hängewinkeln und der richtigen Ridgeline-Länge gespielt.

    Als alles gut eingestellt war, dachte ich mir, kann ich doch mal testen, wie es sich in der selbstgenähten Hängematte so schläft.

    Test: Kann ich in der Hängematte gut schlafen?

    JA! Ich bin innerhalb von wenigen Minuten eingeschlafen und habe die ganze Nacht durchgeschlafen.

    Und das, obwohl ich immer auf dem Bauch schlafe. Aber das Liegen auf dem Rücken in der Hängematte empfinde ich als sehr bequem :thumbup:

    Mein Projekt war also erfolgreich. Mit relativ wenig Geld habe ich mir eine schöne Hängematte selbstgemacht.

    Danke für das nette Feedback!

    Genau das habe ich auch schon getan!😉

    So eine Ridgeline macht echt Sinn.

    Ich hatte noch 2mm Dyneema rumliegen und habe mir daraus eine verstellbare Whoopie-Sling gespleißt.

    So habe ich sie befestigt:

    Als erstes habe ich mir einen möglichst kleinen Dogbone gespleißt. Dieser ist aufgrund der kurzen Spleißlänge von 5cm nicht so sicher, dass ich meine Hängematte daran aufhängen würde, aber für die Ridgeline reicht das.

    Ich bin tatsächlich unter 15cm gelandet. Cool ^^

    Dieser Mini-Dogbone ist super für die verstellbare Schlaufe der Whoopie-Sling.

    Die andere Seite mit der festen Schlaufe habe ich einfach mit einem Ankerstich versehen.

    Danke für die vielen Likes!

    Fragen beantworte ich gerne.

    Die fertige Matte musste natürlich gleich getestet werden!

    Also habe ich mich mit meinem Atlas auf in die Natur gemacht und habe 1 1/2 Stunden die Matte getestet.

    Da mussten erstmal meine Gurtbänder der alten Matte als Aufhängung mittels Beckethitch herhalten.

    Das hat aber echt gut funktioniert.

    Das Whipping hat mir sehr gut gefallen und ist sehr kompakt.

    Ich habe etwas gefroren, aber die Matte ist echt super.

    Der Stoff fühlt sich sehr angenehm an und ist auch nicht zu dick.


    Ich hoffe euch gefällt dieser Beitrag!

    PS: Selbernähen und Spleißen macht echt Spaß😁

    Hallo liebes Forum!

    In diesem Faden möchte ich euch meine kleine Näharbeit präsentieren.

    Mein Ziel ist es, eine angemessen große Hängematte selber zu nähen. Bis jetzt lag ich nur in den typischen Amazon-Kindermatten.

    Mit einer Körpergröße von 186cm muss aber jetzt endlich mal etwas Vernünftiges her.

    Also habe ich mich einige Tage hier im Forum eingelesen und 4 Meter folgenden Stoffes erworben.

    extremtextil
    ✔ Stoffe Meterware ✔ Bänder ✔ Kordeln ✔ Klettband ✔ Reißverschlüsse Spezialist für Outdoor- und Sportausstattung
    www.extremtextil.de

    Zusätzlich noch ein paar Meter 2,5mm Dyneema für Continuous Loops und andere nette Spielereien.

    extremtextil
    ✔ Stoffe Meterware ✔ Bänder ✔ Kordeln ✔ Klettband ✔ Reißverschlüsse Spezialist für Outdoor- und Sportausstattung
    www.extremtextil.de

    Nun zur eigentlichen Dokumentation:

    Als erstes habe ich den Stoff an den langen Seiten gesäumt. Dafür habe ich mir immer ca. einen Meter mit Klammern gesteckt und anschließend mit der Maschine genäht. Beim Saum war ich sehr (vielleicht etwas zu extrem :P) genau. Ich habe mich immer exakt an die Ripstop-Kästchen gehalten.

    So hatte ich nach einiger Zeit die beiden langen Seiten gesäumt.

    Anschließend folgen die beiden kurzen Seiten, die ich etwas breiter säumte, da ich den ungeraden Schnitt von Extremtextil begradigen musste.

    Die Endbreite habe ich natürlich auch gemessen: 149,5cm

    Auf dem Bild sieht man die gewhippten Enden und die zwei Dyneema Loops.

    Ich mich für das Hennessy-Whipping entschieden:

    Der Stoff gefällt mir optisch auf jeden Fall schon einmal sehr gut! Im nächsten Beitrag werde ich euch von dem ersten Test erzählen.