Beiträge von 22kN

    Als Geschenk von mir möchte ein junges Familienmitglied ein Feuerstahl bekommen, "ein sehr großes".

    Ich habe immer wieder welche von anderen probiert und sogar eins davon sofort kaputt bekommen, ein kleines von Primus. Ich bin bereit mehr Geld auszugeben aber nur, wenn die Qualität stimmt. Hat jemand Erfahrung damit? Für jegliche Information oder direkte Produktempfehlung bin ich sehr dankbar.

    Die Crystal Bridge ist eine normal Bridge. Die Aufbauart mit zwei Gurten, die Onewind als was besonders verkauft, geht auch bei anderen Bridges, die Split Dogbones haben, z.B. Ridgerunner. Wenn die Bäume nicht breit und stämmig sind, dann hat diese Feature kaum Wirkung.
    Weil die Crystal eine Bridge ist, wackelt auch sie mehr als all GE Matten. Man kann sich daran gewöhnen.
    Je länger die Spreaderbars sind, desto wackeliger sind Bridges. Das kann man ein wenig kompensieren mit längeren Dogbones.

    Was ich an der Crystal interessant finde, ist das Tarp. Es seiht aus wie ein 3x3 aber mit Beaks und echten Türen. Das ist kein schlechter Ansatz.

    Ich habe schnell aufgegeben, auf Campingplätzen in der Hängematte zu schlafen. Zu oft fand ich keine geeigneten Bäume, oder die Situation wurde absurd oder indiskret: Kommentare, Spott oder ich musste jemanden bitten, das Zelt zu versetzen, oder ich hing direkt an einem Wohnwagen.
    Für mich bedeutet Hängematte Wald oder man hat einen Ständer oder irgendwelche Struktur vorhanden in der Landschaft (Pfosten, Masten, Felsen etc.).

    Meine Hängematten kommen niemals mit dem Boden in Berührung. Ein Riss in der Hängematte kann eine komplizierte Reparatur bedeuten, die nicht immer gelingt.

    Ich sehe es wie Merlin , am besten fragt man im Vorfeld nicht, sondern erscheint einfach. Es mag sein, dass eine Mitleidsgeschichte hilft: „Mein Zelt ist gestern vom Rad gefallen, und ich habe nur eine Hängematte dabei.“.

    Das dunkle Dyneema von Extex ist sehr geschmeidig. Fast schon zu geschmeidig. Die Schnur rutscht schnell mal durch den Spleißkanal durch, wenn man es gar nicht will, z.B. beim Einpacken.

    Angenommen, der Bury ist ausreichend lang und wurde gemolken/milked: Ich würde die gesamte Ridgeline einem Salzpeeling verpassen. Dafür unter dem Wasserhahn nass machen, in einer Hand halten, mit der anderen seeehr großzügig mit Tafelsalz bestreuen und dann mit beiden Händen (ggf. mit Abwaschhandschuhen) kräftig zusammenreiben. Anschließend das Salz gründlich ausspülen. Das Dyneema ist danach weniger glänzend und etwas fusseliger.

    Ich klettere oft an Seeklippen, meine Dyneema-Schlingen und Dogbones kommen häufig mit Salzwasser in Kontakt. Das ist kein Problem, solange das Salz nachher ausgespült wird!

    EDIT: Ich verwende Liros D Pro, auch für Klettersachen.

    Von einem Ende zum anderen Ende fand ich 290cm passend für mich. Ist das bei 12' HM-Läge ok?

    Bei meinen 12' Matten ist die RL meistens länger als 290 cm. Mach einfach eine verstellbare Liegelänge von ca. 280 bis 320 cm und experimentiere damit. Ich schlafe täglich in einer Matte und ändere meine RL oft. Das mit den 83% ignoriere ich inzwischen. Das Liegegefühl zählt! Augen zu... nutz die Macht, Luke!

    Mich hat aber dein Winkel gewundert. Wenn du die Tunnelzüge so ansetzt, und dann die flatternden Seiten entsprechend abschneidest, dann bekommst du doch einfach nur eine kleinere, rechteckigen HM, oder?

    Müssten die Züge nicht genau anders herum geneigt sein, damit du einen asymmetrischen Grundkörper bekommst?

    Naja, meine Idee ist nicht besonders super. Ich habe lediglich darüber nachgedacht, wie man experimentieren könnte, bevor man schneidet.
    Mit welchem Winkel ich anfangen würde, kann ich nicht sagen. Du hast absolut recht, dass die Seiten nicht flattern dürfen. Meine Skizze war halbgebacken: Die Tunnelzüge müssen verschoben werden, sodass die Seiten nicht flattern, denn sonst hat man ungefähr nur ein Rechteck. Das will man nicht.

    Kannst du deinen Gedankengang bezüglich der angewinkelten Tunnelzüge näher erklären?

    Eine Möglichkeit, mit der Geometrie zu spielen, ohne den Stoff am Anfang zu zerschneiden, wäre, zwei lange Tunnelzüge separat zu nähen, die du dann immer wieder anbringen und testen kannst. Wenn ein Versuch nicht die gewünschte Geometrie bringt, trennst du einfach die Nähte wieder auf und probierst einen anderen Winkel. Die Tunnelzüge, die ich vorschlage, sind Opfer-Tunnelzüge zum Experimentieren. Wichtig dabei ist, dass die Tunnelzüge nicht komplett von Seite zu Seite verlaufen – aber das hast du ja mit deiner Skizze schon verstanden.

    Das ist schon einiges an Experimentation. Außerdem muss man danach auch noch herausfinden, welcher Stoff an den Seiten überflüssig ist und daher entfernt werden kann.
    Das Versprechen der Sidewinder ist, dass sie leichter ist, keine Tieouts braucht und kein Stoff ins Gesicht hängt.
    Für den Grundkomfort sind mir diese Sachen nicht die erste Priorität. Aber die Idee eine A-Symm Matte so hinzubekommen finde ich gut. Auch die Grundform des angenähten UQs finde ich richtig gut. Dass der UQ fest angenäht ist, wäre wiederum nichts für mich.

    Motte148 Schematisch macht dein Diagramm für mich Sinn. Der entfernte Stoff bedeutet, dass nicht alles unter Spannung steht, sodass Foot- und Headbox entstehen. Leider kann ich keine Dimensionen beisteuern, die dir konkret helfen könnten, eine passende Geometrie zu finden. Den Trick, gezielt etwas Stoff zu entfernen, um eine Box zu erzeugen, finde ich jedoch gut, denn den Box-Effekt bekomme ich nur mit einem breiten Stoff und einer eher kürzeren Ridgeline hin.

    Mein Bauchgefühl sagt mir, dass die Enden nicht im 90-Grad-Winkel zu den Seiten stehen. Ich würde zuerst versuchen, einen Tunnelzug gewinkelt anzunähen, dann mit Whip-Stichen fixieren und testen. Sobald du den gewünschten Box-Effekt erreichst, würde ich den überschüssigen Stoff an den Seiten schrittweise entfernen. Stoff von einem breiten Stück wegzunehmen ist dasselbe, wie Stoff an ein schmales Stück anzufügen – nur eben ohne Nähte. Ich weiß, dass das offensichtlich ist, aber es könnte dir helfen, die geschätzten Startwinkel der Enden besser einzuschätzen.

    Siga Rissan, ein Dampfsperrekebeband, funktioniert sehr gut für Fieldrepair bis hin zu semipermanent. Das Band hat eine Folie, sodass mann Stücke (Flicken) mitnehmen kann.

    :thumbup: Hast du dabei die längere Seite quer oder parallel zu den Hängematten?

    Parallel. Das Tarp ist ziemlich flach aufgebaut.

    Für Tandems reichen Stöcke/Tandembars mit einer Länge von ca. 80cm, auch für Erwachsene. Es gibt aber auch Softoptionen. Zur Orientierung: ein Bild des Herstellers Bushmen, hier. Der abgebildete Gurt ist eine Daisychain aus der Kletterwelt. Damit kann man den Abstand zwischen 2 Bäume reduzieren für einen Tandemhang. Es gibt viele Möglichkeiten.