Dyneema kann man nicht mit Karabinern vergleichen. Da Dyneema soft ist, ist die Richtung der Belastung nur sehr selten, wenn überhaupt problematisch, während Karabiner eine Belastung in Längsrichtung benötigen. Eine Querbelastung bei einem Karabiner, auch gut dimensionierte Kletterkarabiner ist schnell problematisch. Alu Karabiner, die korrekt dimensioniert sind, haben so gut wie keine begrenzte Lebensdauer. Kletterkarabiner Hersteller geben zwar 10 Jahre an, aber das hat andere Gründe.
Bei dem 6kN TTTM Karabiner, um den es geht, wäre das Klettersport-Äquivalent ein Materialkarabiner. Selbst ein Materialkarabiner fürs Klettern mit genau 6kN ist in der Regel deutlich robuster als der 6kN Ticket to the Moon Karabiner, vgl. Kong Kong MINI D, der auch eine Bruchlast von 6kN hat, ist aber sechs mal schwerer mit 30g. Der angegebene 6kN-Wert ist auch nur theoretisch, weil nicht PSA Karabiner nicht prüfpflichtig sind. @'Trotz Matte Glatze hat Recht, dass der Schließmechanismus die deutliche Schwachstelle ist und muss öfters geprüft werden.
Ich würde sowas nur verwenden, wenn es nicht anders gäbe. Dabei würde ich mich sehr undynamisch in der Matte bewegen, vorsichtig ein- und aussteigen. Ich würde erwarten, dass der Karabiner hält. Aber entspannt sieht für mich anders aus. Mein Prognose bei dem Karabiner wäre, das die Öffnung/das Tor irgendwann "ping" mach und durch die Gegend fliegt. Also, auch die Augen wegdrehen.