Beiträge von Schwarzwaldine

    Achhisan : Cold Soaking wäre auch noch eine Alternative. Hier gibt es einige Anregungen. Ich habe allerdings damit noch wenig Erfahrungen, für eine Nacht nehme ich heißes Wasser in einer leichten Thermosflasche mit, weil ein heißer Kaffee am Morgen ein heißer Kaffe ist.

    Außerdem gibt es noch flammenlose Kochsysteme wie Barocook u.ä., aber auch mit denen habe ich mich nur theoretisch beschäftigt, ist mir doch auch etwas zu teuer.

    Den Omnia habe ich auch, aber der kommt nur beim Autocamping zum Einsatz ... und ja, ich koche und backe ebenfalls sehr, sehr gerne und je einfacher die Bedingungen, desto mehr macht es mir Spaß, nicht doch noch ein mehrgängiges Menü zu zaubern.

    jenshelge : perlgenoppt ist man nicht, die Noppen sind sehr weich, die drücken sich leicht ein. Leichte Abdrücke könnten sich ergeben, nach der Hängemattennacht ist mir allerdings nichts aufgefallen, ist ja aber auch etwas anderes. Ob man auf dem Boden eine Nacht lang gut drauf schläft, habe ich noch nicht ausprobiert, ich nutze sie derzeit aber für meine Schulterübungen und finde sie erstaunlich bequem, auch in Seitenlage. Könnte ein Versuch wert sein?

    jenshelge : ja und danke. Ich bin immerhin schon (nach 7 Wochen ...) in der Phase, in der die Schmerzen weniger werden und die Unbeweglichkeit dafür deutlich wird ... aber immerhin, vielleicht, weil ich schon die ganze Zeit brav die Übungen von der Physio gemacht hatte, geht es noch. Aber ja, die andere Schulter auch noch wäre der Gau, dann bekäme ich keine Baumgurte mehr aufgehängt!

    Ich bin mittlerweile nur noch mit der Nitecore TIKI unterwegs: 11g, dafür sehr hell als Taschenlampe und eine angenehme Seitenlampe im Laternenmodus. Leider gibt es als Seitenlampen entweder Rot/Blau oder Warmweis/ UV. Ich hätte lieber Warmweis/Rot.

    Aufgrund der Größe kann man sie wie einen Stift aufs Ohr legen oder mit der Schnur dran hängen und hat für kleinere Aufgaben eine Kopflampe.

    300 Lumen ist ja wirklich ein Wort für so ein Miniteil! Bisher verwende ich für Sommer-Overnighter noch so eine alte LED-Schlüsselringleuchte von Globi, aber die funktioniert noch mit Knopfzellen und ich möchte auf Akku umstellen. Da ich sie aber höchst selten brauche (im Normalfall komme ich in Sommernächten ohne Lampe klar), werden die Knopfzellen auch noch eine ganze Weile durchhalten.

    Gerne würde ich mal in der Schweiz eine Anfänger taugliche 2 Tages Tour mit Hängematte unternehmen. Weiss jemand ob Hängematten Übernachtungen in der Schweiz gleich wie Wildcampen eigentlich nicht wirklich erlaubt ist ? Ich hab mal aufgeschnappt, in Deutschland darf man nicht Wildzelten, aber Hängematte sei irgendwie erlaubt.

    Liebe Grüsse
    Manu

    Willkommen im Forum!

    Das mit dem "irgendwie erlaubt" ist m.E. eine urban legend, weil zu Zeiten der Gesetzschreibung Hängematten noch nicht wirklich aktuell waren ... manche Landesgesetze verbieten jegliche Übernachtung im Wald, die sind eindeutig, andere machen einen Unterschied zwischen "zelten" (verboten) und "biwakieren" (nicht verboten). Ist jetzt mein höher gehängtes Zelt ohne Boden mit Schwebebett zelten oder biwakieren? ... aber eigentlich ist das ein Thema für einen eigenen Thread bzw. taucht immer mal auf.

    Schwarzwaldine

    Meinst Du, wenn die CH sich wegen fehlender Aussteifung zusammenfaltet und sich anfühlt wie ein Lattenrost mit einer Latte? Jepp, da hilft einmal lang machen. ^^ Hab' das in der Nacht gelernt, als die LuMa ein Loch hatte.

    Genau das, gute Beschreibung! Lang machen hat da allerdings nicht gereicht, ich musste die Stofffalten händisch auseinanderziehen und in Richtung Kniekehlen weiterbewegen. Dort durften sie dann bleiben. :thumbup:

    Edit: gut geschlafen habe ich aber trotzdem, obwohl ich dank einer eingefrorenen Schulter || nur jeweils kurz auf der rechten Seite liegen konnte. Aber wenigstens hält mich das Ding nicht komplett vom Hängen ab. Sogar die Baumgurte-Anbringen ging erstaunlich gut.

    Sommerferienbeginn, ein Abend ohne Regen -> Waldnacht Nr. 4! Diesmal an einem neuen Spot, wunderschön auf einem kleinen Bergsattel im nordisch angehauchten Kiefernfelswald gelegen, da war ich sicher auch nicht zum letzten Mal!

    Dieses Mal habe ich den Eierkarton von Decathlon ausprobiert, der zwar auch außen am Rucksack montiert werden muss, aber trotzdem wesentlich geringer aufträgt als die Flexmat in L. Und auch mit dieser Matte liege ich gut in der CH, und wenn ich früher auf die Idee gekommen wäre, dass die komische "Erhöhung" unterm Po :/ am doppelt und dreifach gelegten CH-Stoff an dieser Stelle lag und ganz einfach zu beseitigen war, hätte ich auch nicht die ganze Nacht auf der Seite liegend verbringen müssen ... 8o . Der Eierkarton wird also wohl die bevorzugte Matte werden! Es ist soooo viel einfacher, die CH als bequemes Sitzmöbel zu verwenden und der von barfuß beschriebene "Wegklapp-Effekt" tritt bei mir nur im Sitzen auf, was bei mir aber sogar willkommen ist, denn so sitzt es sich beim Frühstück noch bequemer, mit den Füßen im Quilt eingemummelt.




    Zu den Cones: aktiv fehlt mir dazu die Erfahrung, aber sie werden ja immer wieder für ihre Effizienz, gerade im Spiritusbetrieb, gelobt ... aber ich bin sehr gespannt, was bei Deinen Basteleien herauskommt, ich habe ja auch einen ausgeprägten Bastel- und Experimentiertrieb, allerdings scheitert es bei mir in puncto Metall etwas am Werkzeug und der Materialbeherrschung und geht über Dosenkocher bisher nicht raus.

    Du meinst die Cones, z.B. Caldera. Gibt es auch als Multifuel-Teil, z.B. das Ti Tri von Trail Designs, da hast Du dann auch die Holzoption dabei und standfest ist das ganze auch.

    Mein Bushbuddy wohnt einfach im 900ml-Topf, das ist auch relativ platzsparend verpackt. Und für mich stimmt die Standstabilität (z.B. im Vergleich zu so wirklich wackeligen Dreibeinständern wie dem Quiwiz Hinge Pot Support), aber das ist wohl auch eine Frage der persönlichen Einschätzung.

    Aber zumindest für mich war der größte Nachteil am Holzvergaser, die Dinger können eben nur Holz und nicht noch einen Spiritusbrenner bedienen. Dualität/ Flexibilität war und ist mir wichtig.

    Mal schnell unterwegs (unauffällig) einen Espresso, oder wo oben zu sehen (dort aber im Burggarten deshalb mit Holz) einen Mokka machen, da würde ich eher auf einen Spiritusbrenner setzten. Bei Futter dann wieder eher auf Holz, da quasi unendlich vorhanden. Natürlich immer stets regelkonform.

    Natürlich hab ich versucht, gerade beim Toaks den Toaks Spiritusbrenner gescheit mit zu kombinieren. Ist aber alles irgendwie Murks.

    Holzvergaser und Spiritusbrenner funzen doch bestens? Zumindest Bushbuddy und Dosenbrenner, beim Toaks (hatte auch den kleinen, habe ihn aber abgegeben, nachdem ich den Bushbuddy ergattert habe). Nur mit der Kombi Bushbuddy - Dosenfilzbrenner war ich nicht zufrieden.

    Hallo Zusammen,

    was ich bei der Durchsicht hier noch gar nicht erwähnt gefunden habe: Holzvergaserkocher !

    Das ist eigentlich ne ziemlich geniale Geschichte, denn die brennen viel effizienter, als z.B. eine Bushbox.

    Doch, hin und wieder wurden die auch schon erwähnt, z.B. auf S. 10. Aber der Thread ist mittlerweile doch etwas unübersichtlich geworden, weil doch viel kommentiert wird (was ja auch nicht ganz verkehrt wird).

    Für Solo-Touren in der kälteren Jahreszeit, jenseits von Waldbrandgefahr, nehme ich auch gern meinen Bushbuddy (141g) mit - und rede mir das Mehrgewicht damit schön, dass es sich schon fast wieder amortisiert, sobald ich heißes Wasser für die Platypus-Faltflasche brauche, denn da spare ich ja dann einiges an Spiritus (fürs Frühstück kommt aber trotzdem eine kleine Menge + 9g Myog-Dosenkocher mit, der prima in den Bushbuddy passt).

    Zecken würdest Du bemerken, die saugen ja ein paar Tage und werden irgendwann so groß, dass sie auch im Tierfell auffallen ...

    und ja, Blutegelbisse bluten ewig, die setzen Blutverdünner ein, deshalb klumpt das Blut nicht mehr zusammen. Weiß ich aber zum Glück nur aus Erzählungen und nicht aus eigener Erfahrung.

    Das ICE-Trike von meinem Mann lässt sich zumindest teilweise falten und braucht dann erheblich weniger Platz, dann kriegt man es auch in einen normalen PKW-Kofferraum. Fahren macht mit den Dingern ja schon richtig Spaß, was man aber nicht unterschätzen darf: die geringe Sitzhöhe, die macht mich persönlich in der Stadt kirre, ist durchaus auch ein gewisses Sicherheitsrisiko - mir ist die Sitzhöhe von unserem Pino (Stufentandem) wesentlich lieber. Sofern man gesehen wird, überholen die meisten Autofahrer allerdings übervorsichtig und mit Extra-Abstand. Vermutlich erwarten sie einen unberechenbaren Fahrer ;) .

    Wenn ich an TAR denke, denke ich immer an den Klassiker, also Schaummatratze. Meine Vermutung ist, das der „Nachhaltigkeitsgedanke“ nicht so ganz unschuldig an der geringen Haltbarkeit ist. Kann man den Menschen halt schön oft Dinge verkaufen und die geringe Haltbarkeit macht das mitgekaufte Gute Gewissen wett, weil ja „komplett recyclebar“ oder „Sortenrein“, „CO2 neutral“ oder weiß der Henker was.

    Ich denke eher, dass barfuß hier den Nagel auf den Kopf trifft, das geringere Gewicht und Packmaß der Lumas dürfte die entscheidende Rolle spielen, ist ja auch toll. Mir war der Begriff "Delaminieren" bei Kauf der ersten UL-Luma gar kein Begriff, habe ich dann erst beim Lesen im UL-Forum mitbekommen und auch das hat dazu geführt, dass ich mich nach Alternativen umgesehen habe. Bei TAR führt sicher auch die lebenslange Garantie plus der guten Ruf der "alten" Matten dazu, dass man automatisch davon ausgeht, die Langlebigkeit bei gutem Umgang müsse auch für die Luma-TARs gelten.

    Die alte TAR Prolite Plus werde ich sicher nicht abstoßen und dass sich die CH für mich auch mit der Flexmat "beliegen" lässt, finde ich nicht nur aus Gewichtsgründen prima. Nur beim Bodenbrüter-Bikepacking (ha, was für ne perfekte Alliteration! ;) ) sehe ich wenig Alternativen für die Kombi Exped Airmat Double und EVA 5mm, alles andere braucht einfach zu viel Packvolumen und mein Mann kann leider nicht mit Arschrakete fahren, sonst könnte jeder eine Flexmat Plus oben draufschnallen.

    Das ist so nicht korrekt. Auch bei den Schaumstoff Matten kann sich der Oberstoff von dem Schaumstoff lösen. So selbst bei einer TAR erlebt und als Reklamation unproblematisch eine neue im Austausch bekommen.

    Passiert allerdings nicht so oft wie bei der von mir zur Zeit benutzten Exped SynMat. Diese musste in den Jahren ihrer Benutzung mehrfach reklamiert werden. Nachhaltigkeit sieht für mich anders aus.

    Im Gegensatz dazu verrichtet die allererste TAR, und damit meine ich die allererste auf dem Deutschen Markt verfügbare, seit 25 Jahren ihren Dienst und zeigt auch bei dauerhafter Platzierung im Auto keinerlei Auflösungserscheinungen.

    Meine nächste Matte wird wohl wieder eine TAR.

    Luma oder Schaummatratze? Bei Lumas scheint sich die Marke ziemlich egal zu sein, delaminieren können alle. Meine beiden alten TARs (25 und 14 Jahre alt) halten immer noch, bei den Lumas habe ich zweifel - die Uberlite (3 Nächte in Gebrauch) habe ich, weil nicht weiter gebraucht, weiterverkauft und sie ist in der ersten Nacht beim neuen Besitzer delaminiert ... und im UL-Forum gibt es genügend Berichte über delaminierte TARS, auch schon eine NXT.

    Zurück zur Statistik: ich hatte dieses Jahr erst zwei Zecken, eine aus dem Garten, eine beim letzten Overnighter. Ich schaue mir meine Hosenbeine grundsätzlich unterwegs mehrfach an, insbesondere, wenn ich durch hohes Gras gehen musste, da fängt man sich häufig welche ein. Und ansonsten wird zeitnah abgesucht, oft erwische ich sie noch vor dem Festbeißen.

    Gegen FSME bin ich geimpft, sollte aber mal wieder auffrischen gehen, danke für die Erinnerung!

    Mücken mögen mich dafür nicht sonderlich. Eine weitere Person dabei ist da das beste Schutzmittel, spätestens mit Auswahl bin ich ziemlich uninteressant für die Mädels.