Beiträge von Schwarzwaldine

    Da hier von der Flexmat Plus in der Überschrift die Rede ist, dürften die mm ein Verschreiber sein, die ist mit ihren Nöppeln nämlich 3,8 cm dick ... nur bevor ihr vor Begeisterung Schnappatmung bekommt.

    Ich gehöre mit CH und Bridge ja auch zur Fraktion HM und Schaum-Faltmatte und besitze auch eine Flexmat Plus, aber ob ich die wiederum mal in der HM einsetzen, weiß ich noch nicht so ganz. Am Boden bringen die Fettnöppel auf jeden Fall Komfortgewinn, bei der HM vermute ich bis zum Gegenbeweis eher das Gegenteil.

    ... was ich bis heute nicht verstehe. Wie steifst Du denn die Matte aus? Die wölbt sich dann doch hoch wie ein Taco?

    ... genau das. Aber ich habe (auf Anregung von hangloose ) gemerkt, dass ich die Aussteifung gar nicht brauche zum Schlafen. Der Körper bleibt ja dank der Aufhängung trotzdem in der Waagrechten und ich mag es sogar gerne, wenn sich die Matte in Seitenlage mit angezogenen Beinen einfach der Körperform anpasst. Ganz abgesehen vom wesentlich geringeren Gewicht, dem viel schnelleren Auf- und Abbau und dem leichteren Ein- und Ausstieg. Die fette Luftmatte kommt mir nur noch auf kühlere Temperaturen mit - wobei ich da wohl in Zukunft eher auf die Banyan setze, weil die einen besseren Zugluftschutz bietet.

    Ich habe keine Erfahrung mit der Draumr, aber mit der Crosshammock und von daher würde ich stark vermuten, dass es die Spannung der Luftmatte braucht, um die Matte in Form zu bringen und damit für die XL-Variante auch eine XL-Matte her muss.

    Die CH lässt sich dagegen aufgrund der vielsträngigen Aufhängung gut mit etwas kleineren Matten verwenden, ich selbst bin mittlerweile (außer im Winter) komplett von Luftmatten weg zu Faltmatten - und mit diesen wiederum lässt es sich in der CH sehr bequem sitzen. Nur die Rückenlehne fehlt, Fußstütze ist aber inklusive, weil ohne spannende Matte im Sitzen sich das Fußende deutlich absenkt. So lässt es sich herrlich frühstücken, noch schön eingemummelt in den Schlafsack, mit einer "Schwarzen Biene" in Reichweite für Kocher und Kaffeetasse.

    DerMajo : da wären wir mal wieder bei der CH ;) . Da ich bisher ja zu Fuß leider nur Overnighter machen kann, hatte ich das Problem noch nie, dass ich keinen vernünftigen Hängeplatz gefunden hätte, aber noch bin ich guter Hoffnung, dass es mal wieder was wird mit längeren Touren - und dann bin ich mit CH, Isomatte und dem CH-Tarp, das durch seine geschlossene Form sehr gut als Zeltersatz genommen werden kann, absolut auf der sicheren Seite.


    Ich habe das auch noch die leichte einfache Ausführung. Leider hängt das nach mehrmaligen tragen eher wie eine Kette um den Hals, anstatt zu wärmen wie ein Schal. Deshalb bin ich mit der dickeren Version eigentlich sehr zufrieden. Das große Problem da oben scheint wirklich das Wetter zu sein. Von 25° und Sonne bis 5° und kälter in der Nacht muss man alles abdecken. Da muss ich noch mal schauen was klug kombiniert und doppelt verwendet werden kann.

    Ja, das mit dem "Ketteneffekt" als Schal stört mich bei "normalen" Buffs auch und ich mag die deshalb auch nicht so gerne. Das Finkhof-Teil bekommt das durch die Länge aber nicht, das ist ein echter Schal, aber auch lang genug, um wie eine Balaclava über die Ohren oder gleich den Kopf gezogen zu werden und trotzdem weiterhin den Hals zu wärmen.

    bogus : ich greife mal hangloose s Frage auf. An der Titantasse hänge ich mich persönlich gar nicht auf, ich habe zwar auch Falttassen zum Kaffeetrinken (z.B. Wildo Foldacup, 24g), trinke aber lieber aus Metall und spätestens bei Zweiertouren ist eine größere Titantasse für uns beide dabei) aber der große Topf in Kombination mit Tütenfutter, so viel Volumen bräuchtest du nur, wenn du im gleichen Kochvorgang noch Wasser für eine Wärmeflasche heiß mache wolltest. Der Toaks 700ml-Pot wiegt mit Deckel 83g und ist im Prinzip auch schon überdimensioniert, die große Titantasse reicht auch (und wird auch zunehmend genutzt, wenn ich nicht eh die Titanflasche zum Wasser Heißmachen verwende).

    Das Merinobuff in schwer hast du vermutlich schon? Etwas leichter (46g) wäre der Wolle-Seide-Sportschal von Finkhof, der durch seine enorme Länge sehr flexibel eingesetzt werden kann. Seitdem ich den habe, brauche ich nur noch einen Buff.

    Hammockfairy hatte auch Mal so einfache Uhmwpe Gurte im Shop. Aktuell scheinen die leider nicht vorrätig zu sein.

    Wenn man zehn Minuten Zeit investiert um den Becket hitch zu lernen, ist das wohl die leichteste Aufhängung. Meine 3m Gurte wiegen jeweils 26g und ermöglichen eine stufenlos verstellbare Aufhängung ganz ohne Hardware

    ... ich kenne den als Anbindeknoten für Pferde - wobei da für die sicherere Variante noch eine Schlaufe mehr reinkommt. Habe ich bisher bei meiner MYOG-Aufhängung (Gurt + Dynemakordel, 58g f ür zwei)auch so gehandhabt.

    Ich erläutere mal:

    Flame 0 = Sommerschlafsack von SeatoSummit.

    Kissen - ich habe nichts mehr übrig, ich brauche häufig alle Klamotten für die Nacht.

    Das MUT ist relativ schwer, ja - flexibler als die Daunen- oder Alphajacke, ich ich alternativ mitnehmen würde.

    Kein weiteres Shirt, ja, die sind aus Alpha 70 und tragen sich auch bei Hitze sehr angenehm.

    Zwei Titanflaschen ermöglichen eine prima Gewichtsverteilung und ja, für das Wasserheißmachen auf einem Sommerovernighter (ist ja explizit nur dafür) reicht mir das aus. Ansonsten kommt ein kleiner Titanpot mit - dann aber trotzdem die Wildo Falttasse.

    Bei gutem Wetter ziehe ich tatsächlich für den Overnighter los (der Decathlon ist tatsächlich, sagen wir mal, wasserabweisend, beworben wird er als wasserdicht, was ich aber nicht glaube), ansonsten ist der Schirm auf der Liste.

    Zum Matte zerschnippeln: der Langzeittest steht noch aus, aber in der Bridge hat es erstaunlich gut funktioniert. Ich werde auf jeden Fall berichten, ob es in der Crosshammock auch funktioniert, da kommt ja mehr Bewegung drauf.

    Ich hänge hier mal noch zwei Bilder vom fertigen Tarp bei der ersten Nacht an (und nicht nur im Overnighter-Faden) - etwas Wind und Regen hat es abgekommen und sich dabei gut geschlagen. Der freie Blick in den Himmel ist einfach nur toll. Im Gegensatz zu Omorotschka habe ich die Ecken und die Mitten der kurzen Seiten mit Hartplastik verstärkt und noch Gewebeband drüber geklebt. Außerdem noch Gummiringe als Verbinder durch die mit einer Lochzange gestanzten Löcher geknotet. Gewicht mit Abspannschnüren: 128g, Maße: 3x1,6.

    Nachdem meine Bandscheibe meint sich wieder einmal vorwölben zu müssen, muss ich umdisponieren. Es wird Belgien. Ist zwei Stunden von mir entfernt und wenn ich abbrechen müsste, ist die Anfahrt nicht so weit. Erste Recherchen ergeben: erstklassige Radwege an Flüssen, Kanälen und Trassen. Ich werde berichten, wenn ich etwas gefunden habe.

    Erstens gute Besserung - und zweitens: gute Wahl! Wir haben zwar bisher nur Tagestouren und keine durchgehende Radtour in Belgien gemacht, aber die waren alle schön. Und tagsüber sich mit Waffeln stärken und abends lecker vor dem Abhängen Moules Frites, Grimbergen und Schokolade reinziehen :love: :thumbup:

    Im Schwarzwald-Boden halten die Titanhaken (hab die Toaks, sind identisch) ebenso gut.

    ...naja, wer von uns wohl nicht.

    Hei,

    die normalen Menschen sehen einen Wald. Unsereins sieht Bäume und deren Abstände zueinander. Ist schon eine verrückte Welt.

    Und zu Schwarzwaldine könnte man sagen ja, aber dies werden Gebäude sein, die zum dortigen Museum gehören. Ansonsten geht man ja hier recht offen mit dem Thema Draußen sein um.

    Klar - wollte schon schreiben, das versteht sich von selbst, hab dann aber gemerkt, dass ich da zu sehr von meinem eigenen Kenntnisstand über die nordmenn und ihr Verhältnis zum friluftsliv ausgegangen bin. Von da her eine durchaus sinnvolle Anmerkung. Wobei "offen umgehen" etwas untertrieben ist für das norwegische friluftsliv-Selbstverständnis. Das Draußen-Sein ist so tief verwurzelt, dass es einen eigenen Begriff für "Wetter ohne Regen" gibt, nämlich oppholdsvaer, Aufenthaltswetter.