Beiträge von Gironimo

    Ich kann jene thermo-flexiblen schweizer Heringe empfehlen, die man angeblich in der Mikrowelle wieder in die Ursprungsform bringen kann, wenn verbogen.. Die Dinger sind der Hammer. Halten sehr gut auch in Kies.

    Ich persönlcih kann Heringen grundsätzlich nichts abgewinnen. Jedes Mal Kopfschmerzen bei Verwendung.

    Der Ripstop-Nylon hat 125g/lfm = 83g/m². Das ist für mein Empfinden gerade noch stabil genug. Bei mir kommt es immer mal wieder vor, dass ich versehentlich an Hängen herunterrutsche, mich in Brombeeren setze usw. Kann daher nicht stabil genug sein.

    Mir ging es bei dem Projekt darum eine "wasserabweisende" All-in-one-Lösung zu haben die man sich auf den Rucksack oder ans Moped schnallen kann, und damit Stauraum freibekommt im Rucksack o. Moped-Topcase. Eine Snakeskin bringt das Material in eine handliche Form. Ich möchte mehrere Anforderungen abdecken mit dem Sack. Mein UQ ist ebenfalls wassrdicht und könnte im Notfall als wasserdichte Decke auf dem Boden herhalten.

    Hallo,

    bedingt durch meine erste längere Wanderung mit meinem Kufa-Setup, sind mir in den vergangenen Wochen neue Ideen bezgl der Verbesserung meines Setups gekommen. In der ersten Nacht mussten wir gegen 2.00 Uhr, übermüdet und im Regen in einem Waldstück unser Lager notaufbauen. Wir mussten im Dunkeln schnell die Tarps aufspannen und in die warmen Quilts kriechen um den Witterungsverhältnissen zu entkommen. Das hat nicht gut geklappt. Es dauerte ca. 30-40 min bevor alle soweit waren, dass sie sich aufwärmen konnten. Dabei ist mir die Idee einer All-in-one-Lösung wieder in den Sinn gekommen, die in dieser Situation ideal gewesen wäre.

    Mit All-in-one ist hier gemeint, dass für den Aufbau bzw. für das Setup keine Einstellung oder Montage notwendig ist. In dem Zusammenhang habe ich heute einen großen Stuff Sack aus Armee-OEM-Riptstop genäht, in dem HM+UQ+TQ-Moskitonetz+Baumgurte+Kopfissen Platz finden.

    Der Sack ist mit ca. 75cm Länge und einem Durchmesser von 45cm sehr groß. Erste Tests waren soweit ok. Alles lässt sich zügig herausziehen. Das Reinstopfen braucht noch etwas Übung. Die richtige Technik macht den Unterschied.

    Ich werde das Teil noch verbessern. Dafür sind 4 Gurtschlaufen vorgesehen um das Packstück sichern zu können. Weiterhin möchte ich den ganzen Sack mit einer Silikon-Benzin-Mischung einschmieren um ihn wasserabweisend zu machen. Für die seitlichen Öffnungen überlege ich mir auch noch etwas (Regenschutz) .

    Fürs Wandern ist er überdimensioniert aber bietet sofern er stabil auf dem Rucksack sitzt den Vorteil, dass der Stauraum des Rucksacks damit größtenteils entlastet wird. Fürs Mopedfahren ist der Sack gut, weil ich anstatt 4 Packstücke nur noch eines benötige, welches sich auf der Rückbank leicht verzurren lässt.

    Anregungen Tipps, Ideen, bitte gerne posten Danke.


    Grüß Dich und willkommen Kroko,

    wir hatten vor ca. 6 Monaten einen Faden von einem Mitglied der auch sehr groß ist. Er hat sich eine Matte in , ich glaube, 370cm anfertigen lassen. Könnte vielleicht jemand verlinken.

    Viel Spaß hier.

    Danke für eure Beiträge. Ich bin der Meinung, dass ich alles verkleben sollte bevor man die Nähte belastet. Deshalb will ich mich nicht reinsetzen.

    Es wäre auch egal wenn die HM dadurch unflexibel wird. Das Gewebe ist von der Tragkraft ok, nur lässt es sich leicht öffnen. Ist bestimmt das einfachste PVC-Gewebe was es auf dem Markt gibt.

    Hallo,

    ein Freund von mir arbeitet in der Kaffee-Branche und hat mir einige Kaffeesäcke mitgegeben, damit ich mich damit näherisch austoben kann. Das Material der Säcke sind PVC-Fasern. Ich hätte auch Jute nehmen können, aber ich hielt die Säcke aus Kunststoff für praktischer und zum Nähen besser geeignet.

    Habe von 6 Säcken die Nähte aufgetrennt, dann die Schnittkante versäubert und erstmal geschaut wie ich die Stoffstücke für eine HM anordnen könnte. Eine doppelte Längsreihe erschien mir am ehesten für ein HM-Maß geeignet. Bin zum Schluß auf 180er Breite und 360er Länge gekommen.

    Die einzelnen Sackstücke habe ich mit einer Flachnaht (ich weiß nicht ob das die richtige Bezeichnung ist. Es sind 3 Nähte die 2 Stoffstücke verbinden) vernäht.

    Das Problem ist, dass das Gewebe nachgibt bei Zug. Habe die HM provisorisch gewhippt und aufghängt, aber ich traue mich nicht mich reinzusetzen. Ich würde gerne auf Nummer sicher gehen, dass alle Nähte bombenfest halten. Habt ihr vielleicht eine Idee wie ich das bewerkstelligen kann?

    Ich überlege mit einem Kunstoffkleber nachzuhelfen, d.h. alle Nähte nochmal von beiden Seiten mit einem Kleber zu bestreichen, ggf. die ganze HM. Es handelt sich nun einmal um günstiges Verpackungsmaterial, welches nicht für Wechselbelastungen ausgelegt ist. Sollte sich letztlich heraustellen, dass das Material für eine HM ungeeignet ist, dann kann ich aus dem Stoff noch etwas Anderes machen und habe wenigstens noch eine neue Naht erlernt/geübt.

    Danke.



    Hallo Naphtet

    das Tarp ist von Decathlon 4x4m, 0,0015 t schwer, also nix für ZuFuß ;)

    Meins ist 430 x450. Habs auch mitgenommen auf eine Wanderung. Mein Rucksack war mit 3 x 0,5er Bier + 1L Wasser sowie Verpfelgung für 24Std 14,6 Kg schwer. Die Rucksäcke meiner Kumpels waren ähnlich schwer. Ich habe ein vergleichsweise schweres Setup.

    Die paar Pfund die man ggf. mehr schleppt,sollte man so oder so in Form von mehr Wasser mitführen bis man an der Gewichtskomfortgrenze angelangt ist, im Fall wenn man weniger Gewicht schleppen müsste (leichteres Setup). Daher finde ich die Diskussion ums Gewicht für eher unerheblich. Was doof ist, istt wenn man so schon 18-20 kg schleppt und dann noch Wasser mitführen muss. Das wird dann sehr zermürbend.

    Ich finde das Packmaß viel entscheidender was das HM-Setup/Gepäck betrifft.

    Gestern Nacht ist es mir nun auch zum ersten mal passiert, und ich hab mich in meinen Wooki gesetzt =O
    Glücklicherweise haben sich aber diese Onewind Karabiner als gute Sollbruchstelle bewährt, und der Wooki ist heile geblieben :)

    Habe mich letzte Woche auch zwischen HM u. UQ gesetzt, und bin rücklinks in die Brombeeren geplumpst.

    Meine Kumpels sagten es hätte ausgesehen, als hätte die Hängematte "gekalbt" :D

    Habe das Problem technisch gelöst für meine Onewind. Bei Gelegenheit poste ich das Ergebnis.

    Walkabout Genau das ist mir in der HM auch aufgefallen. Warme Füße, Gesäß, Rücken bringen 0 Komfort wenn man an Brust u. Hals friert. Man könnte mutmaßen warum das so ist. Vielleicht liegt es an der größten Arrterie u. Vene die an Hals u. Brust verläuft. Sind die warm, kann der Körper besser herunterfahren. Die Kernversorgung ist gewährleistet.

    Ich habe viele Nächte mit regulärem Mumien-Schlafsack, den ich zum Topquilt umgedreht und geöffnet habe, geschlafen. Mir wars oben herum immer kühl. Der Hinterkopf-Bereich der die Mumienform macht, war verschwendetes d.h. ungenutztes Material, was nur im Weg stand Dadurch bin ich auf die Idee mit dem Änderungs-Schnitt gekommen.

    Auf unserer letzten 5 Tage-Wanderung habe ich hervorragend mit dem Prototyp geschlafen., Kein Kälteempfinden mehr an Brust u. Hals und Schutlern waren auch warm. Mit der Kordel im Tunnelzug lege ich mir eine Schlaufe um den Hals. Dadurch verrutscht nachts auch nichts mehrs.

    Habe mir noch einen Topquilt aus einem Billigschlafsack genäht. Dieser ist etwas wärmer als der Prototyp mit dem ich den Eignungsnachweis eingeholt habe, mit ca. 20 Testnächten. Endlich ist an Hals u. Brust alles warm. Ich meine, dass dieser Bereich der Wichtigste ist, wenns um eine mögliche Unterkühlung geht. Lieber friere ich am Po, als an Brust u. Hals, wenn ich es mir aussuchen müsste.

    Ich muss aber dazu erwähnen, dass sich für die Änderungsarbeiten am besten eine zusätzliche Overlock-Maschine eignet. Zunächst müssen die Schnittkanten versäubert werden. Danach kann man den Wärmekragen recht einfach mit Tunnelzug annähen.


    Wir haben auf unserer letzten 5-tägigen Wandertour bei Campinplätzen angefragt ob wir kurz die Duschen gegen Bezahlung nutzen können. Nur einer von 3 hat uns sofort duschen lassen und wollte auch gar kein Geld. Trinkgeld gab es trotzdem. Meistens sind es die kinderfreundlichen Campingplätze die eher aufgeschlossen und unkompliziert sind. Dort wo viele Rentner mit Wohnwagen stehen,... (den Rest des Satzes spare ich mir).

    Wir haben abends immer eine Wanderhütte aufgesucht und dort unsere HM aufgehangen. Zwischendurch heiß duschen tut beim Wandern gut.

    Möchtest Du gerne in Deiner HM draußen in der Natur übernachten, empfehle ich Dir ein paar andere Hänger zu suchen mit denen Du irgendwo 4-5 Nächte verbringst. Damit kannst Du am ehesten die wichtigen Erfahrungen rund um Dein Setup sammeln und gleichzeitig besser entspannen.

    Es kann sein, dass Du die erste Nacht nicht gut schläfst wegen der Eingewöhnung. Ab der 2. Nacht wirds dann gemütlich weil man übermüdet ist und man holt den Schlaf nach.