Beiträge von Gironimo

    Hallo,

    ich nutze die HM hauptsächlich zum Nachtangeln und habe diesen Sommer damit als Einsteiger nur gute Erfahrungen gemacht. Endlich kann man mit relativ leichtem Gepäck weitläufige Angelstellen zu Fuß erreichen, um dort 1-3 Nächte fischen zu können, ohne dabei auf einen guten Komfort verzichten zu müssen.

    Die Rückmeldungen von Spaziergängern oder anderen Anglern, die einen mit der HM sehen, sind durchweg positiv. Das Thema scheint mittlerweile jeden anzusprechen und löst Bewunderung aus. Karpfenangler die ihre schweren Zelte u. Liegen ans Wasser schieben (mittlerweile mit Sackkarren) und mehrmals zum Auto gehen müssen, werden neidisch. Ihre Ausrüstung ist nicht nur viel schwerer sondern auch sehr viel teurer.

    Wer hier im Forum gerne angelt und aus der Region kommt, kann sich gerne melden zwecks Planung eines Nachtangel-Treffs. Gewässervorlieben u. Erlaubnisscheine etc. sind zunächst zweitrangig. Erstmal schauen wer Interesse hat.

    MfG

    Hallo,

    als Anfänger habe ich mir angeschaut was andere Youtuber sich als Underquilts selbst bauen und bin dabei auf die Wolldecken-Option gestoßen. Ich mag Schurwolle allgemein sehr gerne und fand zuhause eine alte 140x170 100% Wolldecke, die ich nicht nutze.

    Diese habe ich mit Kabelbindern, Wasserflaschen-Schraubverschlüssen (Kunststoff), Karabinern, Gummizügen und Klettverschluss-Bändern zu einem ersten Prototypen zusammengebaut. Der Schlafkomfort bei 12C, während der ersten Test-Nacht war genial.

    (Die Farbe passt eher in ein gemütliches Wohnzimmer und nicht in einen grünen Wald, ich weiß schon ^^ )

      

    Die Absicht lange Wandertouren zu machen habe ich nicht, sondern nutze die HM hauptsächlich zum Nachtangeln. Deshalb stört mich der Transport einer Wolldecke nicht und ich möchte die Option dauerhaft nutzen.

    Ich finde die Wolldecken-Option auch ziemlich cool, weil es eine alte Biwak-Tradition wieder aufleben lässt.

    Das einzige Problem das ich derzeit habe sind die Maße der Wolldecke bei diagonaler Schlafposition, bei der meine Füße nicht mehr isoliert werden. Ich nutze eine 12" Onewind XL (170 breit) und die Wolldecke ist mit 170 nicht lang genug.

    In Betracht habe ich eine Bundeswehr-Wolldecke gezogen, mit 200x210, die das Problem ggf. löst.

    Hat jemand Erfahrungen mit Wolldecken-Underquilts? Gibt es Konstruktionen/Methoden die sich noch besser eignen für eine 12' HM?

    Danke.

    der HM-Packsack von onewind ist für mich angemessen leicht und robust. Der soll die HM aufnehmen und gut ist. Du kannst die HM auch lose in den Rucksack stecken. Ist dann halt lose.

    Das Tarp packe ich häufig lose in die Netztaschen aussen am Rucksack. Da kann es etwas trocknen.

    Aber wenn Du es gerne robust magst, dann hast Du vermutlich keine Netztaschen am Rucksack.

    Generell lasse ich viele Beutel einfach weg und stopfe alles was trocken bleiben muss in einen Liner im Rucksack. Der Rest bleibt lose.

    Danke. Die Beiträge haben mir gut geholfen. Für einen schnellen Abbau stopfe ich alles in einen größeren Rolltop. Ich habe noch einen davon der auch relativ stark vom Material her ist. Ist mir vorher nicht eingefallen.

    Was wirkt daran nicht robust? Es würde mich sehr wundern, wenn Onewind ein empfindliches Material für die Packsäcke verwenden würde. Und warum muss der Packsack extrem robust sein? Er soll doch eigentlich nur die Ausrüstung zusammenhalten und ist nur eine Art Organizer für den Rucksack (oder die Radtasche).

    Für mich muss alles robust sein, deswegen nutze ich seit meiner Kindheit am liebsten Armee-Produkte für alles was man draußen so macht. Damit bin ich immer am besten gefahren. Die BW-Faltmatte auf der ich gestern Nacht in der HM geschlafen habe, habe ich 1992 für 8 DM in einem NATO-Shop gebraucht gekauft. Sie funktioniert immer noch tadellos.

    Onewind hat es ganz gut genäht. Der Packsack zieht keine Fäden (bis jetzt), aber er wirkt auf mich so, als ob er stärkeren Zug nicht standhalten würde. Des Weiteren ist es vorteilhaft wenn der Sack gleichzeitig eine guten Schutz für die HM beim Transport bietet. Gerade wenn man mit Kindern unterwegs ist, können die unglücklichsten Umstände eintreten.

    Das ist ein richtig guter Tipp mit diesem Rolltop Packsack! Genau sowas suche ich. Die gibts auch in verschiedenen Materialstärken. Da kann dann auch mal eine Gabel quer im vollen Rucksack sitzen. Vielen Dank!

    Das einzige Problem wird sein wenn man vergisst den Tarp zu trocknen wird es anfangen zu gammeln im Rolltop-Packsack.

    Für die Hängematte:

    Doppelseitiger Beutel oder alternativ ein Bishop-Bag: RE: «Bishop Bag Hack»

    Fürs Tarp eine Snakeskin / Tarp-Sleeve: Snakeskin-Konstruktionen

    Die richtige Grösse hängt von der Grösse und dem Stoff deiner Hängematte ab. Das gleiche gilt für dein Tarp.

    Diesen doppelten Beutel habe ich ja, wo beide Enden Öffnungen haben. Das ist schon sehr praktisch, aber richtig robust erscheint er mir nicht.

    Hallo,

    ich habe gestern meine Onewind 12' XXL geliefert bekommen und damit direkt die erste Nacht in Wald übernachtet. Ohne große Vorkenntnisse war der Aufbau um 1 Uhr morgens, dann Regen ab 2 Uhr, genau die richtige Bewährungsprobe für Mensch u. Material, die man braucht um wichtige Erfahrungen zu sammeln.

    Ich hatte vorher noch nie ein Tarp aufgebaut. Der Aufbau war mitten in der Nacht entsprechend amateurhaft. Dennoch ist alles trocken geblieben trotz viel Regen.

    Mir sind dadurch viele Dinge aufgefallen die verbesserungswürdig sind. Die größte Schwierigkeit die mir auffiel war beim Abbau.

    Der Transportbeutel der HM ist zwar ausreichend groß, so dass alles darin Platz findet, man benötigt aber eine saubere Technik um die HM u. Aufhängung schnell einzupacken. Weiterhin erscheinen mir die Nähte des Transport-Beutels der Onewind HM nicht sehr stabil zu sein. Im Eifer des Gefechts kann es daran zu Schäden kommen.

    Der Transport-Beutel des Tarps ist ebenfalls so klein, dass ich das Tarp dort nicht gut reinbekomme, geschweige denn den kleinen Sack mit den Heringen.

    Meine Frage an euch lautet deshalb: Gibt es Alternativen zu den regulären Beuteln die mehr Platz bieten und stabiler sind als die Standard-Beutel? In einer Starkregen-Situation will ich alles ohne viel Technik zügig einpacken, bzw. stopfen. Vielleicht gibt es auch Kniffe wie man das Material besser einpackt?

    Danke.

    Das sieht auch sehr gut aus. Die Türen sind vermutlich an kälteren windigen Tagen vermutlich goldwert.

    Danke Leute. Ich habe jetzt ein 4,5 x 4,2m bei Amazon bestellt und teste es mal. Es lag bei 62€ und liegt damit in der unteren Preiskategorie. Weil ich keinen großen Wert auf Gewicht u. Packmaß lege, da ich ebenfalls hauptsächlich zum angeln "abhänge" (so wie Bogus), kann ich mit einem großen günstiges Tarp zunächst nichts falsch machen. So zumindest die Theorie.

    Ein weiterer Grund warum ich erstmal ein günstiges Großes kaufen wollte ist, dass wenn man mit mehreren Freunden unterwegs ist, ein zusätzliches großes Tarp immer wertvoll sein kann, als zusätzlicher Unterstand für Material etc., d.h. vielleicht kaufe ich irgendwann noch eines, behalte aber gerne das erste als zusätzliche Option.

    Alle Tarps die mindestens 12ft messen ;)

    Ob du Türen brauchst, Cat Cuts oder sonstige Highlights musst du selbst entscheiden. Ich persönlich finde gerade bei der Länge tie outs (die Abspannpunkte mittig auf den Seiten des Tarps) schon sehr sinnvoll. Der Platzgewinn und das Raumgefühl unterm Tarp sind gewaltig.

    Kompetenter Hinweis. Danke u. schöne Grüße.

    Hallo,

    ich habe mich für eine 12' Onewind Hängematte entschieden die ich in Kürze über Amazon bestellen möchte. Ich nehme an das 3,65m Tarp von Onewind ist das passende für diese HM. Das wird nicht 100%ig deutlich in den Angeboten.

    Meine Frage ist welche Tarps zu empfehlen sind für eine 12' HM. Für mich zählt Komfort generell mehr als Gewicht, deshalb darf das Tarp auch gerne größer sein.

    Danke.

    Wie kommst Du eigentlich auf 3,8m? Bei Deiner Größe sollten 11 Fuss ausreichen und 12 Fuss bringen wahrscheinlich nur noch sehr wenig Komfortgewinn, wenn überhaupt.

    ich hatte ein älteres Video gesehen wo ein Youtuber nochmal den Unterschied zwischen 11' u. 12.5' was den Liegekomfort angeht aufzeigt. Ich hatte das umgerechnet und bin auf 3,8m gekommen. Das wird dann natürlich schwierig mit dem Underquit. Ich denke auch dass 11' oder 12' dann ausreichen, weil ich nicht so lang bin

    Es ist mir auch nicht so wichtig ob die Baumabstände dann schwierig werden. Hauptsache man freut sich abends auf sein gemütliches Bett. Das ist mir mehr wert als die anderen Umstände, und es bringt für mich eine ganz neue Qualität in das Outdoor-Vergnügen.

    Du kannst auch ein separates Moskitonetz kaufen. Ich habe z.B. eins von Ticket to the moon. Das passt von der Länge her gerade, aber ich habe meins erst 2x benützt.

    Ich habe gern frische Luft um die Nase und vorallem bei warmem Wetter, wie zur Zeit, ist es unter einem Moskitonetz einfach stickiger.

    Moskitos sind primär in der Dämmerung unterwegs. Wenn ich mich zum Schlafen in die HM lege ist es dunkel. Ich klappe beim Tarp die eine Seite über die andere, weil sich unter dem First Viehzeug aller Art sammelt, das dann "entfleucht". Dann schlage ich das Tarp wieder zurück und schlafe in aller Ruhe. Und falls du die HM auch zu Hause in der Wohnung, auf dem Balkon oder im Garten verwenden willst, ist eine HM ohne Netz ohnehin bequemer.

    Ich habe im Sommer am Niederrhein schon echte Mücken-Plagen erlebt. Momentan gibts kaum Mücken weil wir kaum Niederschlag hatten die letzten Monate. Eine HM mit separaten Netz ist bequemer. Da gebe ich Dir Recht.

    Gironimo brauchst du eine Matte mit Moskitonetz oder geht auch eine ohne? Die ohne Moskitonetz sind natürlich günstiger und du hättest mehr Auswahl.

    Dann könnte ich dir (im Shop von Hammock Fairy) die Warbonnet Traveler oder die Lesovik Spirit 11 empfehlen, die ich beide habe. Länge und Breite wären passend für dich und die Stofffestigkeit ist sehr gut d.h. du sinkst nicht zu tief ein.

    Ich kann doch auch ein Moskitonetz nachrüsten oder nicht? Ich fand ein Moskitonetz schon gut. Man fühlt sich insgesamt etwas geborgener als an der freien Luft, und weil ich hauptsächlich an Gewässern übernachte ist es notwendig. Die Modelle schaue ich mir mal an. Danke!

    Nur um es erwähnt zu haben: außer diesem Knoten brauchst du für erste Gehversuche keinerlei Schulungen (und auch keine Nähmaschine):

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    Stoff gibt es z.B. bei Extremtextil oder im Shop vom Hammock Fairy, sobald er wieder geöffnet ist. Das dürfte die kostengünstigste Möglichkeit sein dich zwischen 11 und 12 Fuß Hängematten zu entscheiden (neben Probeliegen bei Foristen in deiner Nähe).

    PS: Es versteht sich von selber, dass der Knoten mit Sorgfalt erstellt und kontrolliert wird! Und die ersten Belastungstests mit vorsichtigem Reinsetzen sollten möglichst über einem weichen Boden stattfinden.

    Sehr interessant. Danke dafür. Du meinst einfach ca. 4 x 2m gutes Nylon kaufen und den Knoten an beiden Enden machen? Es muss doch sicher etwas umgenäht werden, oder nicht?

    Das hatte ich eigentlich nur vorgeschlagen, weil du schon eine so genaue Länge vorgegeben hattest. In der Länge ist mir keine "echte" Outdoorhängematte bekannt. Es ist jedoch die Frage ob diese Länge wirklich nötig ist.

    Ich bin 1,78m und noch schwerer als du, ich finde meine DIY-Matte mit 3,55 fertiger Nutzlänge teilweise schon etwas lang.

    Mit Onewind könntest du schon auf einem für dich passenden Weg sein. Da das eigene Hängeempfinden schon recht subjektiv ist wäre meine Empfehlung vielleicht vorher ein paar Matten auszuprobieren. Gibt es (laut Nutzerkarte) Forumsmitglieder in deiner Nähe, die dich mal in ihren Matten zur Probe liegen lassen? Wenn du deine Vorlieben zwischen längeren und kürzeren, schmaleren und breiteren Matten und festerem und dehnfähigerem Stoff kennengelernt hast, wirst du mit größerer Wahrscheinlichkeit eine für dich gut passende Matte auswählen können.

    PS: Selbst ohne eigene Nähfähigkeiten könntest du dir ein Stück Hängemattenstoff kaufen und das in verschiedenen Längen whippen und so schon einmal ein Gefühl für eine mögliche Länge zu finden. Häufig finden etwas schwerere Hänger stabilere Stoffe bequemer als sehr leichte Stoffe, die sich dann noch mehr dehnen.

    PPS: Selbst bei meiner langen Matte habe ich von der ursprünglichen Breite 15cm abgeschnitten, da ich die komplette Breite nicht nutzen konnte und mir sonst zu viel loser Stoff herumflatterte.

    das mit dem Stoffen habe ich auch befürchtet, dass man schnell Vorlieben und Abneigungen entwickelt. Die Overmont war vom Stoff ok. Sehr fest/stabil und Liegeseite angenehm weich.