Beiträge von Gironimo

    Hallo,

    gibt es Bau bzw. Näh-Anleitungen für Underquilts, die auch bei Minusgraden noch warm halten? Ich überlege aus Spaß an der Freude so ein Projekt anzufangen, weil es interessanter ist als nur stumpf auf "jetzt kaufen" zu klicken und man dabei noch etwas lernt. Eine Nähmaschine würde ich mir ausleihen im Freundeskreis.

    Bei Youtube habe ich schon viele Amis gesehen die sich selbst Daunen-UQs nähen.

    Weil meine HM eine 12" Onewind XL ist, orientiere ich mich nach deren UQs die alle 210x130 messen. Was unterschiedliche Materialien u. Bezugsquellen angeht habe ich wenig Wissen. So wie ich es recherchiert habe führt kaum ein Weg an Daunen vorbei, wenn es sehr kalt wird.

    Insgesamt will ich etwas sehr robustes haben. Gewicht spielt nicht die größte Rolle. Es soll mehr in die Jäger/Angler-Welt passen, als in die Trekking-Szene.

    Falls jemand Infos zuschicken kann zu

    - Daunen Füllmengen

    - Außenmaterial/Stärke/Wassersäule

    - Innenmaterial

    - Bezugsquellen

    - Anleitungen

    - Technik

    ..würde ich mich freuen. Vielen Dank.

    Ich denke du hast eine gute Auswahl getroffen für den Anfang. Am besten finde ich die lange HM für 29€. Super Preis, d.h. gut recherchiert.

    In diesem Sommer war so gut wie kein Moskitonetz notwendig, weil so gut wie keine Mücken unterwegs waren, bedingt durch die Trockenheit. Dem Moskitonetz-Konzept von Onewind, bei dem man von unten einsteigt, konnte ich als Anfänger mehr abgewinnen als der Reißverschluss-Variante, die ich auch getestet habe. Moskitonetz für die HM würde ich definitiv dabei haben in der

    nächsten Sommersaison.

    Bezgl. Tarp: Ich habe mir ein riesen Tarp von 450x430 gekauft und bin damit sehr zufrieden. Man hat viel mehr Stauraum und wenn es wirklich ernst wird, ist man um jeden trockenen Quadratzentimeter dankbar. Letzte Nacht am Rhein war es auch wieder im Einsatz und hat sich bewährt.

    Super Infos. Vielen Dank. Ich finde die Wuppertalsperre schließlich landschaftlich auch sehr interessant, habe aber gezögert die 2 Tagesscheine aus den genannten Gründen zu lösen.

    Mein Eindruck und Einschätzung überschneidet sich mit Deinen Erfahrungen. Es muss so oder so immer deutlich erkennbar sein, dass man über die nötige Kompetenz verfügt, sich in der Natur aufzuhalten, ohne dabei der Umwelt zu schaden. Saufgelage/Lärm, Vernachlässigung der Müllentsorgung, Rauchentwicklung u. Brandstellen am Boden, beweisen immer, dass man keine Rücksicht auf seine Umwelt nimmt (Pflanzen, Tiere, Mit-Menschen).

    Grüß Dich,

    mir fiel noch was ein was ich Dich fragen wollte, weil du Wuppertalsperre erwähntest. Wie verhältst Du Dich hinsichtlich Nachtangeln mit HM in Landschaft/Wasser/Natur-Schutzgebieten. Ich weiß als Angler haben wir Uferbetretungsrecht und durch das BGB ist unser Recht auf Erholung in der Natur geschützt.

    Mich würden deine praktischen Erfahrungen interessieren, die du mit HM an vergleichbaren Gewässer wie der Wuppertalsperre gemacht hast.. Vielen Dank.

    Ja klar, die Angelläden u. Gewässer in der Gegend kenne ich gut. Ich frage mich auch warum wir Angler nicht schon vor 20 Jahren auf den Trichter mit der HM gekommen sind!? Was wir uns damals für einen Aufwand gemacht haben, um mal eine einzige Nacht am Wasser zu verbringen, und dabei auch nie gut geschlafen haben..

    Ich überlege gerade ob ich hier in einen Verein eintrete der abgezäunte Gewässer bereitstellt. Ich war die letzte Zeit viel am Rhein, Ruhr und anderen öffentl. zugänglichen Gewässern nachts unterwegs. Es ist zum Teil viel zu viel los am Wasser in unserer Gegend. Früher habe ich die alte Garde belächelt die stolz auf ihren umzäunten Vereins-See war, aber mittlerweile muss ich sagen: sie hatten Recht.

    Danke und Petri

    Ich bin auch Einsteiger seit Juni diesen Jahres und kann Dir kurz berichten was ich im Hinblick Komfort erlebt habe. Ich habe mir ohne große Vorkenntnisse eine billige Overmont mit 285x170 bestellt und darin 3 Nächte geschlafen. Ich bin 175 groß u. 100Kg schwer. Sie war mir zu eng. Ich hatte eine einzige Schlafposition die ok war, aber sobald ich wenige Zentimeter davon abwich, gab es Druck auf Schultern und Füße.

    Ich habe sie wieder zurückgeschickt und mir eine Onewind mit 365x170 bestellt. Darin schlafe ich bedeutend besser. Es gibt eigentlich keine Schlafposition die unbequem ist, egal wieviel ich mich bewege. Eine sehr flache Liegeposition kriege ich auch hin, wenn ich mich diagonal lege.

    Deshalb würde ich jetzt immer eine längere HM empfehlen, egal ob man größer oder kleiner ist. Das passt immer. Mit den Baumabständen habe ich bisher auch gar keine Probleme gehabt.

    Hallo,

    ich nutze die HM hauptsächlich zum Nachtangeln und habe diesen Sommer damit als Einsteiger nur gute Erfahrungen gemacht. Endlich kann man mit relativ leichtem Gepäck weitläufige Angelstellen zu Fuß erreichen, um dort 1-3 Nächte fischen zu können, ohne dabei auf einen guten Komfort verzichten zu müssen.

    Die Rückmeldungen von Spaziergängern oder anderen Anglern, die einen mit der HM sehen, sind durchweg positiv. Das Thema scheint mittlerweile jeden anzusprechen und löst Bewunderung aus. Karpfenangler die ihre schweren Zelte u. Liegen ans Wasser schieben (mittlerweile mit Sackkarren) und mehrmals zum Auto gehen müssen, werden neidisch. Ihre Ausrüstung ist nicht nur viel schwerer sondern auch sehr viel teurer.

    Wer hier im Forum gerne angelt und aus der Region kommt, kann sich gerne melden zwecks Planung eines Nachtangel-Treffs. Gewässervorlieben u. Erlaubnisscheine etc. sind zunächst zweitrangig. Erstmal schauen wer Interesse hat.

    MfG

    Hallo,

    als Anfänger habe ich mir angeschaut was andere Youtuber sich als Underquilts selbst bauen und bin dabei auf die Wolldecken-Option gestoßen. Ich mag Schurwolle allgemein sehr gerne und fand zuhause eine alte 140x170 100% Wolldecke, die ich nicht nutze.

    Diese habe ich mit Kabelbindern, Wasserflaschen-Schraubverschlüssen (Kunststoff), Karabinern, Gummizügen und Klettverschluss-Bändern zu einem ersten Prototypen zusammengebaut. Der Schlafkomfort bei 12C, während der ersten Test-Nacht war genial.

    (Die Farbe passt eher in ein gemütliches Wohnzimmer und nicht in einen grünen Wald, ich weiß schon ^^ )

      

    Die Absicht lange Wandertouren zu machen habe ich nicht, sondern nutze die HM hauptsächlich zum Nachtangeln. Deshalb stört mich der Transport einer Wolldecke nicht und ich möchte die Option dauerhaft nutzen.

    Ich finde die Wolldecken-Option auch ziemlich cool, weil es eine alte Biwak-Tradition wieder aufleben lässt.

    Das einzige Problem das ich derzeit habe sind die Maße der Wolldecke bei diagonaler Schlafposition, bei der meine Füße nicht mehr isoliert werden. Ich nutze eine 12" Onewind XL (170 breit) und die Wolldecke ist mit 170 nicht lang genug.

    In Betracht habe ich eine Bundeswehr-Wolldecke gezogen, mit 200x210, die das Problem ggf. löst.

    Hat jemand Erfahrungen mit Wolldecken-Underquilts? Gibt es Konstruktionen/Methoden die sich noch besser eignen für eine 12' HM?

    Danke.

    der HM-Packsack von onewind ist für mich angemessen leicht und robust. Der soll die HM aufnehmen und gut ist. Du kannst die HM auch lose in den Rucksack stecken. Ist dann halt lose.

    Das Tarp packe ich häufig lose in die Netztaschen aussen am Rucksack. Da kann es etwas trocknen.

    Aber wenn Du es gerne robust magst, dann hast Du vermutlich keine Netztaschen am Rucksack.

    Generell lasse ich viele Beutel einfach weg und stopfe alles was trocken bleiben muss in einen Liner im Rucksack. Der Rest bleibt lose.

    Danke. Die Beiträge haben mir gut geholfen. Für einen schnellen Abbau stopfe ich alles in einen größeren Rolltop. Ich habe noch einen davon der auch relativ stark vom Material her ist. Ist mir vorher nicht eingefallen.

    Was wirkt daran nicht robust? Es würde mich sehr wundern, wenn Onewind ein empfindliches Material für die Packsäcke verwenden würde. Und warum muss der Packsack extrem robust sein? Er soll doch eigentlich nur die Ausrüstung zusammenhalten und ist nur eine Art Organizer für den Rucksack (oder die Radtasche).

    Für mich muss alles robust sein, deswegen nutze ich seit meiner Kindheit am liebsten Armee-Produkte für alles was man draußen so macht. Damit bin ich immer am besten gefahren. Die BW-Faltmatte auf der ich gestern Nacht in der HM geschlafen habe, habe ich 1992 für 8 DM in einem NATO-Shop gebraucht gekauft. Sie funktioniert immer noch tadellos.

    Onewind hat es ganz gut genäht. Der Packsack zieht keine Fäden (bis jetzt), aber er wirkt auf mich so, als ob er stärkeren Zug nicht standhalten würde. Des Weiteren ist es vorteilhaft wenn der Sack gleichzeitig eine guten Schutz für die HM beim Transport bietet. Gerade wenn man mit Kindern unterwegs ist, können die unglücklichsten Umstände eintreten.

    Das ist ein richtig guter Tipp mit diesem Rolltop Packsack! Genau sowas suche ich. Die gibts auch in verschiedenen Materialstärken. Da kann dann auch mal eine Gabel quer im vollen Rucksack sitzen. Vielen Dank!

    Das einzige Problem wird sein wenn man vergisst den Tarp zu trocknen wird es anfangen zu gammeln im Rolltop-Packsack.

    Für die Hängematte:

    Doppelseitiger Beutel oder alternativ ein Bishop-Bag: RE: «Bishop Bag Hack»

    Fürs Tarp eine Snakeskin / Tarp-Sleeve: Snakeskin-Konstruktionen

    Die richtige Grösse hängt von der Grösse und dem Stoff deiner Hängematte ab. Das gleiche gilt für dein Tarp.

    Diesen doppelten Beutel habe ich ja, wo beide Enden Öffnungen haben. Das ist schon sehr praktisch, aber richtig robust erscheint er mir nicht.

    Hallo,

    ich habe gestern meine Onewind 12' XXL geliefert bekommen und damit direkt die erste Nacht in Wald übernachtet. Ohne große Vorkenntnisse war der Aufbau um 1 Uhr morgens, dann Regen ab 2 Uhr, genau die richtige Bewährungsprobe für Mensch u. Material, die man braucht um wichtige Erfahrungen zu sammeln.

    Ich hatte vorher noch nie ein Tarp aufgebaut. Der Aufbau war mitten in der Nacht entsprechend amateurhaft. Dennoch ist alles trocken geblieben trotz viel Regen.

    Mir sind dadurch viele Dinge aufgefallen die verbesserungswürdig sind. Die größte Schwierigkeit die mir auffiel war beim Abbau.

    Der Transportbeutel der HM ist zwar ausreichend groß, so dass alles darin Platz findet, man benötigt aber eine saubere Technik um die HM u. Aufhängung schnell einzupacken. Weiterhin erscheinen mir die Nähte des Transport-Beutels der Onewind HM nicht sehr stabil zu sein. Im Eifer des Gefechts kann es daran zu Schäden kommen.

    Der Transport-Beutel des Tarps ist ebenfalls so klein, dass ich das Tarp dort nicht gut reinbekomme, geschweige denn den kleinen Sack mit den Heringen.

    Meine Frage an euch lautet deshalb: Gibt es Alternativen zu den regulären Beuteln die mehr Platz bieten und stabiler sind als die Standard-Beutel? In einer Starkregen-Situation will ich alles ohne viel Technik zügig einpacken, bzw. stopfen. Vielleicht gibt es auch Kniffe wie man das Material besser einpackt?

    Danke.

    Das sieht auch sehr gut aus. Die Türen sind vermutlich an kälteren windigen Tagen vermutlich goldwert.

    Danke Leute. Ich habe jetzt ein 4,5 x 4,2m bei Amazon bestellt und teste es mal. Es lag bei 62€ und liegt damit in der unteren Preiskategorie. Weil ich keinen großen Wert auf Gewicht u. Packmaß lege, da ich ebenfalls hauptsächlich zum angeln "abhänge" (so wie Bogus), kann ich mit einem großen günstiges Tarp zunächst nichts falsch machen. So zumindest die Theorie.

    Ein weiterer Grund warum ich erstmal ein günstiges Großes kaufen wollte ist, dass wenn man mit mehreren Freunden unterwegs ist, ein zusätzliches großes Tarp immer wertvoll sein kann, als zusätzlicher Unterstand für Material etc., d.h. vielleicht kaufe ich irgendwann noch eines, behalte aber gerne das erste als zusätzliche Option.