Beiträge von Gironimo

    Die Nähte an den Längsseiten werden so gut wie gar nicht belastet. Sie sorgen lediglich dafür, dass sich der umgeschlagene Stoff nicht öffnet. Ich verwende für nicht lasttragende Nähte (z.B. Warbonnet Whip) am liebsten Gütermann Mara 100 bzw. Gütermann Allesnäher (gleiches Garn). Für Hängematten bei denen die Aufhängung direkt durch den Tunnelzug gezogen wird, verwende ich Gütermann Mara 70 und mache 3 Nähte. Das hat bis jetzt noch jeden Hänger ausgehalten. Der Schwachpunkt ist ohnehin der Stoff unter der lasttragenden Naht. Dort reißt die Hängematte am ehesten. Es ist also ziemlich unsinnig, Dyneema Garn zu verwenden. Das kostet vermutlich nur mehr, und es ist fraglich, ob es sich gut nähen lässt. Und einen Mehrwert hat es nicht.

    super, danke vielmals.

    Wieviel wiegt das Ding? Wenn es einem wichtig ist das Tarp bis zum Boden abspannen zu können, dann kann ich das DD Hammocks 3,5x3,5m Tarp empfehlen. Das schränkt die Baumsuche auch nicht so ein wie so ein 4,5m langes Monster ^^

    Das wiegt 1,3 kg. Ich gehe hauptsächlich zum fischen raus, und habe mehr Sachen dabei die ich bei Regen verstaue. Dafür ist es ok.

    Bis jetzt hatte ich 0 Probleme mit Baumsuche.

    Polyester. Die Hauptlast am Rand trägt der Stoff. Das Garn fixiert ihn bloss. Aber ich stimme dir zu, dass es nichts schaden kann, ein etwas festeres Garn zu verwenden.

    Schau mal hier:

    Friedolino
    20. November 2016 um 14:22

    Oder hier:

    Der olle Hansen
    6. Oktober 2019 um 04:09

    Danke u. schönes Wochenende Dir.

    Für diese Säume würde ich ganz normales, aber qualitativ gutes Nähgarn verwenden.

    • Die Seitenränder werden eh nicht belastet. (Oder nicht mehr als ein Hemd)
    • Die Tunnelzüge an den Enden werden unterschiedlich belastet, je nach Befestigungsmethode.

    Zu den Befestigungsmethoden:

    • Wenn du die Aufhängung durch den Tunnelzug ziehst, solltest du drei oder vier parallele Nähte, nicht zu nahe beieinander, machen. Ich habe auch hier immer gewöhnliches Nähgarn verwendet. Andere verwenden hier ein etwas festeres. Ich kann mich nicht mehr an den Namen erinnern. Da meldet sich bestimmt noch jemand.
    • Wenn du die Aufhängung um die Enden der Hängematte legst (siehe "Whipping-Methoden"), dann reicht ein ganz gewöhnliches Nähgarn ohnehin aus.

    Vielen Dank. ich meine aber schon, dass auch die Längsseiten teilweise größeren Belastungen ausgesetzt sind, z.B. wenn man sich auf die Seiten setzt.

    Woraus besteht Dein Garn?

    Grüß Gott,

    ich habe mir nun eine gebrauchte u. generalüberholte Pfaff 90, mit stärkerem Motor gekauft. In Kürze geht es endlich los mit dem Nähen.

    Welches Garn benutzt ihr wenn ihr Hängemattenstoff säumt? Auf Anhieb würde ich etwas sehr stabiles nehmen wie Dynema.

    Hat jemand dazu Erfahrung? Danke.

    welches Tarp hast Du?

    Ich habe mir ein billiges Unigear bei Amazon bestellt für 65€. Das Tarp an sich ist gut. Die Chinesen haben aber natürlich bei dem Zubehör gespart. Heringe und Abspannseile sind von minderwertiger Qualität.

    Vor 2 Wochen gab es Sonntagmorgen wieder Sturzfluten (Ahrtal 2.0!) und ich lag unter Tarp mit HM. Die größeren Maße haben sich dafür wieder voll bezahlt gemacht. Weil ich die Seiten komplett bis auf den Boden abspannen kann, kann auch kein Spritzwasser von unten reinspritzen. Allerdings ist das riesen Teil schon ein bisschen umständlich von der Handhabung mit 450 x 420 cm.

    Das Bild zeigt das kleinere Modell. Das größere ist gleich geschnitten.

    Kann man Apex Climashield auf die Größe einer Wooki-Iso-Fläche zurechtschneiden und aneinander-nähen, so dass man es als Zusatzoption mitnimmt, und im Zweifelsfall noch einlegt?

    Optional mehrere Apex-Lagen griffbereit zu haben, erscheint mir eine gute Lösung ganz allgemein.

    Ich kenne das Material nicht, und stelle mir die Frage wie es sich mit der Handhabung und Bearbeitung verhält.

    Eine 1zu1 Anleitung wirst du nicht finden. Aber hier im Forum gibt es sehr gute Anhaltspunkte...

    Ich würde auch nicht mit einem Daunenunderquilt anfangen, sondern erst mal einen Apex Underquilt angehen.

    Die Meisten hier, machen es halt per Trial and Error und bissi bei den Komerziellen abkupfern.

    Man sollte denke ich generell mal wissen, das ein Daunenunderquilt, Schlafsack etc. Kammern hat, die durch Netzstoffe getrennt werden etc....

    Würde dir die Wooki Clone Variante empfehlen mit Apex, evtl. beide Seiten Isolieren und nicht wie beim Wooki nur wo man liegt, dann kann man auch mal ein Bein anwinkeln, ohne das es kalt wird, oder sogar die Liegerichtung wechseln...

    Danke dafür. Ich habe mich mit Apex beschäftigt. Das Video hat mir gut geholfen. Bezugsquelle Apex ist klar .UQ Modell Wookie sieht gut aus. Alles gute Hinweise wie man sich tiefer einarbeitet in das Thema.

    Ich stelle mir die Frage ob ich überhaupt einen passenden Stoff finde. Ich möchte einen Camouflage-Oberstoff verwenden.

    Wisst ihr wo ich mehr Infos dazu kriege welcher Stoff bzw. Material sich am besten eignet? Ich vermute, dass er atmungsaktiv, winddicht u. mindestens wasserabweisend sein sollte. Wahrscheinlich werde ich Abstriche machen müssen, weil es die eierlegende-Wollmilchsau in dem Bereich einfach nicht gibt.

    Ich brauche nicht den letzten Schrei am Textil-Himmel, als Stoff. Er sollte die grundlegendsten Voraussetzungen erfüllen und ein mittel-dunkles Camouflage-Muster haben.

    Danke sehr.

    Hallo,

    gibt es Bau bzw. Näh-Anleitungen für Underquilts, die auch bei Minusgraden noch warm halten? Ich überlege aus Spaß an der Freude so ein Projekt anzufangen, weil es interessanter ist als nur stumpf auf "jetzt kaufen" zu klicken und man dabei noch etwas lernt. Eine Nähmaschine würde ich mir ausleihen im Freundeskreis.

    Bei Youtube habe ich schon viele Amis gesehen die sich selbst Daunen-UQs nähen.

    Weil meine HM eine 12" Onewind XL ist, orientiere ich mich nach deren UQs die alle 210x130 messen. Was unterschiedliche Materialien u. Bezugsquellen angeht habe ich wenig Wissen. So wie ich es recherchiert habe führt kaum ein Weg an Daunen vorbei, wenn es sehr kalt wird.

    Insgesamt will ich etwas sehr robustes haben. Gewicht spielt nicht die größte Rolle. Es soll mehr in die Jäger/Angler-Welt passen, als in die Trekking-Szene.

    Falls jemand Infos zuschicken kann zu

    - Daunen Füllmengen

    - Außenmaterial/Stärke/Wassersäule

    - Innenmaterial

    - Bezugsquellen

    - Anleitungen

    - Technik

    ..würde ich mich freuen. Vielen Dank.

    Ich denke du hast eine gute Auswahl getroffen für den Anfang. Am besten finde ich die lange HM für 29€. Super Preis, d.h. gut recherchiert.

    In diesem Sommer war so gut wie kein Moskitonetz notwendig, weil so gut wie keine Mücken unterwegs waren, bedingt durch die Trockenheit. Dem Moskitonetz-Konzept von Onewind, bei dem man von unten einsteigt, konnte ich als Anfänger mehr abgewinnen als der Reißverschluss-Variante, die ich auch getestet habe. Moskitonetz für die HM würde ich definitiv dabei haben in der

    nächsten Sommersaison.

    Bezgl. Tarp: Ich habe mir ein riesen Tarp von 450x430 gekauft und bin damit sehr zufrieden. Man hat viel mehr Stauraum und wenn es wirklich ernst wird, ist man um jeden trockenen Quadratzentimeter dankbar. Letzte Nacht am Rhein war es auch wieder im Einsatz und hat sich bewährt.

    Super Infos. Vielen Dank. Ich finde die Wuppertalsperre schließlich landschaftlich auch sehr interessant, habe aber gezögert die 2 Tagesscheine aus den genannten Gründen zu lösen.

    Mein Eindruck und Einschätzung überschneidet sich mit Deinen Erfahrungen. Es muss so oder so immer deutlich erkennbar sein, dass man über die nötige Kompetenz verfügt, sich in der Natur aufzuhalten, ohne dabei der Umwelt zu schaden. Saufgelage/Lärm, Vernachlässigung der Müllentsorgung, Rauchentwicklung u. Brandstellen am Boden, beweisen immer, dass man keine Rücksicht auf seine Umwelt nimmt (Pflanzen, Tiere, Mit-Menschen).

    Grüß Dich,

    mir fiel noch was ein was ich Dich fragen wollte, weil du Wuppertalsperre erwähntest. Wie verhältst Du Dich hinsichtlich Nachtangeln mit HM in Landschaft/Wasser/Natur-Schutzgebieten. Ich weiß als Angler haben wir Uferbetretungsrecht und durch das BGB ist unser Recht auf Erholung in der Natur geschützt.

    Mich würden deine praktischen Erfahrungen interessieren, die du mit HM an vergleichbaren Gewässer wie der Wuppertalsperre gemacht hast.. Vielen Dank.

    Ja klar, die Angelläden u. Gewässer in der Gegend kenne ich gut. Ich frage mich auch warum wir Angler nicht schon vor 20 Jahren auf den Trichter mit der HM gekommen sind!? Was wir uns damals für einen Aufwand gemacht haben, um mal eine einzige Nacht am Wasser zu verbringen, und dabei auch nie gut geschlafen haben..

    Ich überlege gerade ob ich hier in einen Verein eintrete der abgezäunte Gewässer bereitstellt. Ich war die letzte Zeit viel am Rhein, Ruhr und anderen öffentl. zugänglichen Gewässern nachts unterwegs. Es ist zum Teil viel zu viel los am Wasser in unserer Gegend. Früher habe ich die alte Garde belächelt die stolz auf ihren umzäunten Vereins-See war, aber mittlerweile muss ich sagen: sie hatten Recht.

    Danke und Petri

    Ich bin auch Einsteiger seit Juni diesen Jahres und kann Dir kurz berichten was ich im Hinblick Komfort erlebt habe. Ich habe mir ohne große Vorkenntnisse eine billige Overmont mit 285x170 bestellt und darin 3 Nächte geschlafen. Ich bin 175 groß u. 100Kg schwer. Sie war mir zu eng. Ich hatte eine einzige Schlafposition die ok war, aber sobald ich wenige Zentimeter davon abwich, gab es Druck auf Schultern und Füße.

    Ich habe sie wieder zurückgeschickt und mir eine Onewind mit 365x170 bestellt. Darin schlafe ich bedeutend besser. Es gibt eigentlich keine Schlafposition die unbequem ist, egal wieviel ich mich bewege. Eine sehr flache Liegeposition kriege ich auch hin, wenn ich mich diagonal lege.

    Deshalb würde ich jetzt immer eine längere HM empfehlen, egal ob man größer oder kleiner ist. Das passt immer. Mit den Baumabständen habe ich bisher auch gar keine Probleme gehabt.