Beiträge von Gironimo

    Auf dem letzten Forumstreffen habe ich die Methode der "ridgeline quilt hooks" von Dutch erstmalig gesehen. Kann man sich leicht selbst basteln. Ich habe das bei mir installiert mit Gummis und es funktioniert gut. Zieht den UQ hoch zur RL.

    Der UQ wird nicht mehr nur durch die beiden Enden an die HM gespannt , sondern noch durch 1-2 Gummis die hoch zur RL gehen.

    Das "Gelabber" der Seiten ist bei mir jetzt weg.

    Ich würde nicht unter 200gr. Apex gehen. Besser sogar 300gr. Ist es zu warm kann man immer noch den UQ lösen und für etwas Durchzug sorgen. Ein schmaler Streifen von ca. 60cm Breite (von Kopf bis Fuß) mit doppelter Apex-Lage bringt auch schon mehr Komfort, so dass Wirbelsäule, Po und Waden doppelt isoliert sind.

    Muckelig warm wirds bei mir nur im Rückenbereich wo ich ein großes Stück doppelt gelegt habe (400gr.).

    Der Vorteil von Kufa ist natürlich der Preis , aber auch die Robustheit. Ich mache mir zuhause nicht die Mühe den UQ zu pflegen, so wie es bei Daune erforderlich wäre. Kufa ist pflegeleicht und die Faser ist unkaputtbar, (außer Funkenschlag beim Lagerfeuer). Aus den Gründen bin ich schon zufrieden auf Kufa gesetzt zu haben. Zum Wandern ist es nicht optimal, aber für Leute die viel draußen sind und etwas Robustes suchen in jedem Fall ok.

    An das Digitale wage ich mich noch nicht ran. Aber ich lerne da gerne von dir.

    Rollschneider habe ich auch, funtioniert bei mir nur so medium. Viele "unserer" Stoffe ziehen dann immer noch Fäden, hier wäre wohl ein Heißschneider erste Wahl.

    Es gibt einen Podcast von ripstopbytheroll und da geht es auch immer mal wieder um Themen rund um das Nähen.

    Naja, von mir lernen wäre erst dann plausibel, wenn ich die praktische Umsetzung schon hinter mir hätte. Ist bislang nur Theorie. Ich bin eher der faule und nachlässige Typ weshalb ich mich vorbeugend in die Materie eingelesen habe. Ich will Frustration unbedingt vermeiden. Schnittmuster aus Pappe die irgendwo herumliegen würden mich schon stören. Das Ausdrucken ist mir ein Dorn im Auge und wenn Du Deinem Hänger-Freund etwas maßschneidern willst, wirds richtig aufwändig. Sind die Schnitt-Teile in einer Cloud gespeichert und über einen Beamer abrufbar, bin ich schneller beim Nähvorgang. Das Nähen ist das was mir am meisten Spaß macht. Tüfteln eher weniger.

    Seamly2d ist open source und die Kalibrierung des Beamers ist dank Pattern projector auch schnell gemacht. Bevor es die Webanwendung gab, war die Beamer-Kalibrierung deutlich aufwändiger.

    Für einen Rollsäumer braucht man eine Schneidmatte, damit er gut funktioniert, aber ich gehe auch davon aus, dass das bei Outdoorstoffen nicht zufriedenstellend funktioniert. Mit Heiißschneidern habe ich mich noch nicht befasst. Podcast von ripstopbytherroll klingt interessant. Höre ich mal rein. Danke.

    Ich wollte mich auch bald an Schnittmuster heranwagen und habe Einiges an Informationen dazu durchgearbeitet. Ich will versuchen die Schnittmuster in Seamly2D digital zu zeichnen, und über einen Beamer auf den Stoff zu projizieren, um dann mit einem Rollschneider direkt auszuschneiden. Ich will möglichst wenig Bastelmaterial einlagern und die Software kann unterschiedliche Körpermaße direkt auf das Schnittmuster umrechnen. So der Plan, aber ob das alles so klappt weiß ich nicht. Um das Abzeichnen auf transparenten Papier kommt man nicht drum herum, wenn man ganz was Neues machen will.

    Solche Fäustlinge sind ideal als Schnittmuster-Einstieg und das Polartec-Fleece macht einen sehr guten Eindruck. Gute Materialwahl und Umsetzung :thumbup:.

    Was Bierpulver angeht bin ich sehr skeptisch ob das Bierliebhaber überzeugen kann. Bier ist ein Lebensmittel ähnlich wie Brot, Es lebt und vergeht. Ist für mich schwer vorstellbar, dass ein Pulver an ein frisch gereiftes Bier rankommen kann, aber probieren würde ich es trotzdem mal.

    Hier gibt es noch Infos zu der Biersorte. Sie wurde auf britischen Handelsschiffen der Kronkolonien mitgeführt, weil es besonders haltbar ist. Es wurde extra stark gehopft um es für tropisches Klima haltbarer zu machen, als es noch keine Kühlmöglichkeiten gab.

    Es ist gefühlt "mehr" Bier, weil auch der Hopfen 3 x so stark ist. Ich trinke abends gerne Bier weil der Hopfen beruhigt, nicht nur wegen dem Alkohol, aber dafür natürlich auch. Es ist eine Art Bierkonzentrat. Mehr Stammwürze und deutlich mehr Hopfen, weniger Wasser.

    Nach der Test-Dose war ich komplett zufrieden. Mehr brauche ich dann auch nicht. Daher ist das für mich definitiv ein ideales Outdoor-Bier. Ich muss jetzt weniger schleppen.

    Hallo,

    ich habe eine Biersorte entdeckt die sich zum Wandern oder für sonstige HM-Ausflüge gut eignet. Ich trinke abends gerne Bier wenn ich draußen bin, insbesondere beim Wandern. Das große Problem dabei ist, dass Bier viel wiegt und man an Tag 2 o. 3 Nachschub besorgen möchte, was wiederum einen organisatorischen Mehraufwand bedeutet.

    Ich habe das IPA (indian Pale Ale) von Lidl probiert und finde es ideal für Outdoor-Ausflüge. IPAs sind ca. 3 x so stark gehopft und mit ca. 8% Alkoholgehalt deutlich stärker. Man erhält in etwa doppelt soviel "Bier" pro Gewichtseinheit, im Gegensatz zu regulären Sorten. Anstatt 3-5 Dosen zum Wandern mitzunehmen, reichen also 1-2.

    Geschmacklich ist die Umstellung nach meinem Empfinden kein Problem.

    Ich weiß, dass es hier noch andere Outdoor-Biertrinker gibt, und euch wollte ich hiermit eine kleine Anregung geben. Kennt ihr noch andere IPAs als Dosenbier, gerne hier posten. Danke.


    Wenn man bei einer GE die RL aushängt und die Matte sehr niedrig und sehr stramm aufhängt, kann man sie zum "Loungen" nutzen. Füße raushängen und gemütlich ein Buch lesen oder sich unterhalten. Weil man niedrig (ca. 10-30cm überm Boden) mit Schuhen hängt, kann man auch zügig aufstehen und sich wieder reinsetzen.

    Es gab in einem anderen Faden einen Tipp von Wuppitom, wie er sich unter Zuhilfenahme eines 3. Baumes und einem Gurt, einen Sitz aus einer GE montiert.

    Ich habe auch einen Campingstuhl dabei. Das macht den Aufenthalt draußen schon deutlich angenehmer, insbesondere wenn man mehr als nur eine Nacht an einem Spot hängt.

    Auf unserer Mosel-Wanderung haben wir am letzten Abend auf dem X-fire ordentlich gegrillt. Nach ca. 55km Gesamtstrecke, 3 Biwak-Nächten und diverser Riesling-Flaschen, die die Jungs sich in jedem Dorf vom örtlichen Wein-Automaten gezogen hatten, waren wir um 21.00 Uhr schon sehr müde und mehr als bettfertig.

    Ich habe dann noch 1 Rumpsteak, 2 Nackensteaks und Cevapcici perfekt gegrillt. Vor dem Hintergrund der strapaziösen Umstände und dem leichten Gepäck, ist mir das super gelungen. Ich schwöre auf das Teil.