Beiträge von Gironimo

    Kommt auf die Außentemperatur an. Ab so ca. 5 Grad macht mir als unruhigem Schläfer Quilt keinen Spaß mehr und ich nehme den Schlafsack. Letzteren kann ich einfach offen lassen und wie einen Quilt benutzen, wenn es wärmer ist.

    Einsteigen erfolgt dabei immer erst in der Hängematte. Beim Schlafsack: Füße rein, Arsch hoch (Brücke), Schlafsack drunter, Schultern hoch, Reißverschluss zu, fertig. Anders stelle ich mir das auch sehr nervig vor. 😅

    ok, verstehe. So habe ich es letztes Jahr auch gemacht, d.h. offen lassen, bzw. als TQ nutzen. Das mit Arsch hoch klappt mit meinem Schlafsack irgendwie nicht. Das wird dann noch schwieriger reinzukommen. Der Reißverschluß schließt nicht gut, und ich verkeile iin der HM ^^ .

    Man will halt wenn es unter 5C° kalt ist , und man schon übermüdet ist, so schnell es geht wieder in die Komfort-Temperatur kommen. Habe dann keine Lust noch irgendwelche Techniken zu entwickeln, wie man nun am besten reinkommt. Deshalb stelle ich mich kurz neben die HM, stelle mich in den Schlafsack, ziehe den Reißverschluss zu und lege mich dann rein.

    Ein Topquilt kann nichts, was ein Schlafsack nicht auch kann. Ein Quilt ist ein Schlafsack ohne Rücken, Kapuze und Reißverschluss, was ein geringeres Gewicht zur Folge hat. Insofern: Jeder Quilt ist für die Hängematte „geeignet“. Die Frage ist, ob Dir die Komforteinbußen (es zieht leichter kalt rein) die Gewichtsersparnis wert sind.

    Das hatte ich mir schon gedacht, dass er nicht so warm hält und es reinzieht.

    Mir gehts hauptsächlich darum, dass ich schneller einsteigen kann in die HM. Gewichtsersparnis ist natürlich auch gut. Aktuell muss ich erstmal in den Schlafsack einsteigen, Schlafsack verschließen, dann in HM einsteigen. Das nervt ein bisschen.

    Was nutzt ihr denn am liebsten?

    Hallo,

    ich habe zwar in meinem alten Vaude-Schlafsack bislang ganz ok geschlafen, aber für die HM hat ein regulärer Schlafsack einige Nachteile. Nachts kurz raus auf die Toilette ist jedesmal mit ein wenig Akrobatik verbunden, um wieder voll isoliert in der HM zu liegen. Ich hatte ein wenig recherchiert und viele nutzen genau aus diesem Grund Top-Quilts.

    Könnt ihr mir zeigen welche Top-Quilts gut für die HM geeignet sind? Ich könnte mir auch einen nähen, wollte mich aber vorher schlau machen was der Markt so hergibt, und welche Anforderungen ein Top-Quilt erfüllen muss.

    Danke.

    Ich möchte heute meine erste DIY Hängematte nähen. Dazu muss ich ja die Länge abmessen.

    Bei 178 Köpergröße * 1,9 + 2*3cm für Whippen komm ich auf 344cm.

    Reicht das oder sollte man etwas mehr Länge lassen?

    Abschneiden ist ja einfacher als drannähmen 😉

    Gruß Patrick

    Ich habe keine Ahnung vom Whippen, kann aber was zu Tunnelzügen sagen. Ich würde jetzt immer großzügige Tunnelzüge nähen, wo man mit der Hand durchgreifen kann, für weniger Fummelei bei Montage. Ist praktisch und ein Tunnelzug ist in 10 Min fertig genäht.

    Ich habe es schon erlebt, dass man unterwegs ist und etwas durch den Tunnelzug schlaufen will, und dann 15min herumfummelt, weil die Öffnung so schmal ist. Total nervig.

    Das Problem falsch gewhippt zu haben ist mit Tunnelzügen auch vom Tisch.

    Du musst natürlich bei größeren Tunnelzügen darauf achten auf welche Gesamtlänge du am Schluss kommst. Ich denke für Deine Größe kannst du mit einer Gesamtlänge von 355 -365 cm kalkulieren. Das wären dann in etwa 12'.

    Das liegt halt auch an der Hängematte in Relation zu Deiner Körpergröße. Mit 1,74 liegst Du in ner 12 Fuß Onewind halt einfach immer bequem. Die richtige Aufhängung ist eher bei einer relativ kurzen Hängematte wie der Warbonnet Blackbird XLC wichtig, da Du da einfach Dein Körperschwerpunkt richtig zum liegen kommen muss, ansonsten verlierst Du zu viel Platz in Kopf- oder Fußrichtung. Damit es passt muss sie mit mehr Gefälle von Kopf zu Fuß gehängt werden, insbesondere wenn Du noch einen Wooki benutzt. Bei der Onewind papst Du Dir die Isolation an die Stelle wo Du liegst und fertig.

    ok verstehe. Die Recherche hier im Forum hat sich für die Anschaffung gelohnt.

    Vielleicht bin ich zu sehr Amateur, aber die Wissenschaft um das richtige Aufhängen der HM erschließt sich mir nicht. Ich spanne sie einfach auf, dass sich die Ridgeline spannt, wenn ich drin liege und dann passt es immer. Ich habe es auch mit höherem Fußende probiert, aber ich merke keinen Unterschied im Liegekomfort.

    Ich habe einen für mich passenden Liegewinkel mit der Ridgeline gefunden und liege immer gut. Für mich ist eigentlich nur die Höhe von Bedeutung. Ein Rauskrabbeln mag ich überhaupt nicht. Lieber zu hoch als zu niedrig.

    Ich glaube es sieht einfach professioneller in der Wohnung aus, und jeder Hänger wird eine unterschiedliche Einstiegshöhe haben wollen. Ein 1,90m Mann wird die HM höher hängen als eine zierliche 1,70 Frau. Das lässt sich dann je nach Länge der Schiene einstellen und falls du einem Schlaf-Gast die HM anbietest, kannst du die Einstiegshöhe genau auf die Körpergröße einstellen.

    Ich habe noch keine Airlineschienen und leite das nur ab...

      

    Ich (33 Jahre, 184cm, 75-80kg) möchte jetzt gerne mal ausprobieren ob das auch was für mich wäre, mit dem Aspekt, dass man ohne Bett mega Platz einsparen könnte, da bald Nachwuchs ansteht :)

    Was benötige ich alles und worauf muss ich achten wenn ich die Matte in meinem Schlafzimmer aufhängen möchte?

    Ich möchte nun auch eine Wandaufhängung für die Wohnung haben. Dazu wurden hier im Forum s.g. "Airlineschienen" häufig erwähnt. Die machen auf mich den besten Eindruck für eine Wandmontage. Sie sehen gut aus und sind praktisch.

    Eine Platzersparnis für Haus/Wohnung ist tatsächlich ein Pluspunkt. Sollte man aus irgendwelchen Gründen einmal nicht im Bett schlafen können, wegen Kindern oder Gästen, kann man schnell auf die HM ausweichen. Der geringe Aufwand für das Aufhängen und das Packmaß sind unübertroffen. Keine Schlafcouch mehr ausklappen oder schwere Matratzen herum-schieben.

    Definitiv würde ich auch für Zuhause einen UQ (Underquilt) nutzen wollen. Der perfekte Schlafkomfort stellt sich erst ein wenn einem rundherum angenehm warm ist. Im Sommer wird man wenig Isolierung brauchen. Eine leichte Decke als UQ wird wahrscheinlich reichen.

    In jedem Fall ist der Schlafkomfort Gewöhnungssache. Das Gefühl zu Hängen ist mit Matratzen nicht vergleichbar. Deshalb nicht wundern wenn man anfangs ungewöhnlich schläft. Leg Dich anfangs am besten erst rein, wenn du richtig müde bist.

    Bei Deiner Körpergröße würde ich zu einer 12'-HM raten.

    Nach längerem testen und neuerlichen Näharbeiten, hier nun mein DIY "interior" Sookie für meine 12' Onewind:

    Ich habe mich dazu entschieden die Iso-Fläche "innen" aufzunähen, so dass man sich wie auf ein Kissen legt. Dabei ist aufgefallen, dass der UQ genau die richtige Spannung haben muss. Er darf nicht zu stark gespannt aber auch nicht zu locker sitzen. Überall da wo er sich anschmiegt, wirds angenehm warm.

    Man kann ihn leicht unter sich zurecht-rücken, und er bleibt in Position. Sehr Positiv ist, dass ich perfekt diagonal liegen kann, ohne, dass er irgendwo drückt. Negativ ist, dass er meine Schultern nicht isoliert. Wie das realisierbar ist, ist mir aber auch nicht ganz klar, will man diagonal liegen.

    Mit den Maßen der Isofläche bin ich soweit zufrieden. Es ist nicht zu viel und nicht zu wenig.

    Bei -1C° habe ich ihn getestet und mir ist sofort aufgefallen, dass der Torso-Bereich wesentlich wärmer wird. Dort hatte ich das übrig gebliebene Apex eingenäht. Das Gesäß und die Beine wurden nicht so gut isoliert, aber es reicht fürs erste. Bei -3C°bis 3C° muss ich so oder so noch einen besseren Schlafsack haben.

    Bei 5C° habe ich grandios komfortabel geschlafen, mit einem einfachen Vaude 3 Jahrezeiten-Schlafsack. Die letzte Nacht mit dem UQ war so komfortabel, dass ich mich erschrocken habe, wie tief man darin schlafen kann, gegenüber einer Matratze.

    Kann es sein, dass der Schlaf in einer HM tiefer ist als in einem Bett? Daran muss ich mich gewöhnen, was natürlich Spaß macht.

    Um unter dem Tarp mehr Platz zu haben, verwende ich bei meinen zwei großen Tarps mit pull outs die external pole mods von Dutch, die diese dann über kurze Gummischnüre anliften. Das schafft unter dem Tarp schön viel Raum und ich möchte das keinesfalls mehr missen. Es ist ein Riesenunterschied unter dem Tarp mit der aufgewölbten Decke. Selbst bei ordentlichem Wind haben sie bisher bestens gehalten.

    Ja super. Die engen Dachschrägen sind weg.

    Das ist die Konstruktion die ich weitestgehend meine, d.h. 90° zur Ridegeline. Hierbei könnte man mit Stangenmaterial, Stangenlänge, der Stangenkrümmung, der Aufhängung und der Spannung experimentieren.

    Ich denke das ist die schlaueste Variante um mehr Platz unterm Tarp zu bekommen, ohne viele Schnüre, Lange Stöcke etc.

    Kleine kompakte Glasfaser-Gestänge würden sich bestimmt auch eignen. Man braucht nur 2 Stk die nicht sehr lang sein müssen.

    Da bin ich auch am Überlegen.
    Es gibt zwei Möglichkeiten:

    Ich will mir mal noch die zweite Lösung selbermachen. Aber bevor ich Carbonstangen kaufe, werde ich erst mal mit Plastikrohre (für Elektroinstallationene) die Länge ausprobieren.

    Ich bin kein Trekking-Enthusiast, von da her sind meine Ansprüche nicht so minimalistisch. Das einfache Glasfaser-Zeltgestänge von Iglozelten ist mir in den Sinn gekommen, allerdings kürzer und nicht so stark im Durchmesser. Es gibt das auch in sehr schmal, so ca. 5mm Stärke. Ob das ein Tarp halten kann, weiß ich nicht. Das ist nur Brainstürming.

    2 solcher zusammengesteckter Stangen könnte man über dem Tarp, im 90 Grad-Winkel zur Ridgline anbringen, so dass es ein Dach wie ein Iglozelt abspannt (US-Iglozelte haben das Gestänge auch außen).

    Damit wäre in Kopfhöhe schon mehr Bewegungsfreiheit, wo sonst die Dachschrägen stören. Man könnte die Seiten des Tarps dann tief zum Boden abspannen (Wind/Sichtschutz), und trotzdem bequem drin stehen.

    Verstehe ich trotzdem nicht so ganz, im Porch Mode ist das doch dann ein wahrer Palast mit dieser Größe!

    Im Porch Mode hast du viel Platz drunter, korrekt. Ich habe keine Wanderstöcke dabei, und jedes Mal 2-4 lange Äste zu suchen, ist nicht mein Ziel. Die Äste müssen länger sein, weil das Tarp entsprechend breiter ist.

    Daher bin ich am überlegen ob man sich etwas mit Gestänge selbst nähen kann.

    Bitte was? Man kann sein Tarp auch einfach auf 2m Höhe hängen, erst recht wenn es mit 430x450 vollkommen überdimensioniert ist. Ich habe mein Tarp eigentlich immer auf Stehhöhe, kein Problem...

    Niedirg ist die falsche Beschreibung gewesen. De Bewegungsfreiheit ist das Problem.

    Kennt jemand ein Tool/App womit man Tarps am Rechner entwerfen kann?

    Crazy idea: Häng es doch einfach so hoch, wie Du es brauchst. 🥸

    ich hänge es so hoch wie es meine Körpergröße noch zulässt. Vielleicht sollte ich es mal mit Stöcken noch höher schieben.

    Es sind aber auch die Seiten, bzw der Winkel der den Unterstand schmal macht. Ich ziehe die Seiten gerne bis auf den Boden runter.

    Weil es gerade hier rein passt:

    Mich stört bei HM-Tarps generell, dass sie relativ niedrig aufgespannt werden, und man kaum Bewegungsfreiheit drunter hat. Bei meinem Tarp ziehe ich die Seiten komplett bis auf den Boden (430x450cm), was dann einen super Schutz bietet, aber es ist trotzdem eng drunter.

    Man kann sich zwar umziehen, aber bequem drin stehen geht eigentlich nicht.

    Ich hatte überlegt ob man nicht mit Zeltstangen ein größeres "Komfort-Tarp" bauen könnte, wo man mit 2 Personen bequem drin stehen u. sitzen kann, trotz HM.

    Für Leute die weniger aufs Gewicht u. Packmaß achten, wäre das bestimmt interessant.

    Hallo Leute,

    Spannt ihr standardmäßig immer gleich ein Tarp über eure HM wenn ihr Outdoors seid oder macht ihr das Wetterbericht-abhängig?

    Gibt es sonst noch Vorteile eines Tarps wenn es nicht regnet oder stark windet?

    Im Hochsommer gut als Sonnenschutz.

    Wind stört immer. Stärkerer Wind ist für mich eigentlich immer ein Grund gar nicht erst rauszugehen.

    Wir werden in den Süden von Schweden fahren.

    Hätteboda Vildmarkscamping

    +46 70 722 19 97

    https://maps.app.goo.gl/ADfjZ28MyohW89ti8?g_st=ic

    Die Fotos bei Google sind oft schon älter aber eigentlich ist alles so wie auf den Bildern

    Sieht gut aus. Ist auch nicht zu weit von der Fähre in Malmö entfernt.

    Besorg Dir in jedem Fall eine HM wenn du solche Ausflüge häufiger machst. Es gibt nichts schöneres als morgens in der HM vor so einer Kulisse aufzuwachen. Einfach genial. Alleine das ist schon besser als in einem Zelt..