Willkommen und Grüße aus Solingen.
Hier werdet ihr alle Infos bekommen. Am besten diesen Beitrag erstmal lesen.
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Das Kanu erhöht die Fangchancen tatsächlich enorm. Eigentlich unverzichtbar wenn man sich auf Fisch als Nahrungsquelle verlassen muss
OT:
Das ist so. Ich kann auch aus Erfahrung sagen, dass Fisch als Nahrungsschwerpunkt (im Urlaub) nicht wirklich angenehm ist. Man kann die leckersten Filets haben, aber es nervt ab Tag 3 nur noch. Ich esse wirklich sehr gerne Fisch und wenn ich einen Angelurlaub mache, plane ich trotz frischen Filets immer ein Stück Fleisch, Gemüse mit ein als tägliche Mahlzeit.
Übrigens habe ich im Hochsommer ausprobiert Hechtfilets unterwegs zu salzen und ohne Eis haltbar zu machen. Das kann man dann z.B. unterwegs mit Kanu gut machen und sich ein paar Kilo mit nach Hause nehmen, ganz ohne Kühlkette. Bei Interesse kann ich das erklären. Das konserviert den guten Hechtgeschmack, und Hecht ist ein guter Speisefisch.
Okay, sollte hier eigentlich nicht Thema werden aber um den Grund und das Ausmaß des Urlaub-Plans zu erläutern:
Nach dem Norwegenurlaub mit dem Motorrad haben wir beide bemerkt, dass das Outdoor-Leben doch zu kurz kam. Was uns im Nachgang gestört hat, waren tatsächlich die ständigen Ortswechsel. Wir hätten gern mehr "Lagerbau" betrieben und kennen gelernt, mehr geangelt, geschnitzt und am Feuer gesessen. Damit war der Keim als Wunsch bei mir gelegt, nochmal einen Outdoor-Urlaub zu machen, wo ich einzig und allein das Umsetze (also ohne Motorrad).
Dann kam ich irgendwann auf die "7 vs Wild" Serie und war von der ersten Staffel total geflashed (hab mit der Zeit aber alles Staffeln gesehen und von einigen interessanten Teilnehmern noch mehr). Da ich mir im Vorfeld schon einige Gedanken zum Land gemacht hatte, wurde ich von "7 vs Wild" inspiriert und denke auch genau an den selben See zu fahren. Es gibt dort eine Menge Stellen, an den man das Auto stehen lassen kann um Richtung See zu wandern.Das Jedermannsrecht ist mir aus Norwegen schon sehr bekannt und ich werd mich diesbezüglich natürlich für Schweden genauso informieren.
Ich habe tatsächlich vor mir einen kleinen Unterstand zu bauen. Dafür würde ich aber keine Bäume fällen. Auch ein Versuch mit nem Floß auf das Wasser würd mich reizen, wenn man genug und geeignetes Holz findet. Das ich einen Platz so verlasse, wie ich ihn vorgefunden habe, muss mir kein Jedermannsrecht erklären, das gehörte allgemein zu meiner Erziehung. Für Details werd ich mir aber alles nochmal genau durchlesen
Ich nehme an, euer Outdoor-Leben kam zu kurz weil das Wetter nicht mitgespielt hat. Das ist bei "Minimal-Equipment" das Hauptproblem. Regnet es 2 o. mehr Tage durch, ist ein Aufenthaltszelt wo man drin stehen kann bereits erforderlich, damit man entspannt bleibt und sich die Laune der Beteiligten nicht zu sehr eintrübt. Ansonsten liegt man genervt nur unterm Tarp in seiner HM. Klar, das kann man "mal" machen, aber auf Dauer wirds schwierig.
7 vs. Wild hat mich auch inspiriert, und ich sehe das so wie Du. Lieber ausgiebig an einem Platz bleiben und entspannen, anstatt häufige Ortswechsel. Im Grunde genommen sehen die Ufer und Wälder sowieso alle gleich aus in Schweden. Ob ich nun 100 km nördlich fahre oder 5km westlich macht für mich keinen Unterschied.
Unterstand und Floß bauen sind romantische Vorstellungen die man entwickelt wenn man zuviel Youtube guckt. Geht mir aber auch so. Vor Ort sieht die Welt anders aus. Groß irgendwas sägen und bauen ist einfach nicht praktikabel, als "Urlauber"
Was allerdings praktikabel ist , ist insgesamt für einen runden komfortablen Aufenthalt zu sorgen. Dafür gibt es wirklich genug zu tun, wie z.B.
- zusätzlich ein größeres "Aufenthalts-Tarp" mitnehmen und aufbauen für 2-3 Personen
- Outdoor Stühle und Tisch mitbringen
- Kanu ausleihen und Fische fangen
- Genügend Feuerholz besorgen , so dass man auch mal gemütlich bis Mitternacht am Feuer sitzen kann.
- Gute Verpflegung in ausreichender Menge dabei haben, und 1 x am Tag erstklassig kochen (ab Tag 3. nervt Fisch, glaubt es mir)
- Für Nachschub samt Kühlkette sorgen
- Dafür sorgen dass man alle 2 Tage heiß duscht und Klamotten waschen kann
- Vernünftiges WC
Das alles ist aufwändig genug, und man versteht warum Campingplätze ihre Daseinsberechtigung haben. Für mich ist ein Mittelmaß am besten. Nicht zuviel, aber auch nicht zu wenig Komfort. Die notwendigen Dinge müssen erstklassig laufen, und man erhält sich trotzdem eine rustikale Biwak-Romantik.
Das ist ja das tolle an meiner Situation. Ich besitze nur einen billigen über 20. Jahre alten KuFa Schlafsack, der gar nicht mehr isoliert. Der Schlafsack zur Norwegen-Tour war gar nicht meiner und so wieder UnderQuilt auch nur ausgeborgt. Somit kann ich mir gern mal eigenes Material zulegen und damit hab ich die Qual der Wahl
ok, dann kannst Du stumpf nach Budget gehen, d.h. je nachdem was Du ausgeben möchtest stellst Du Dir das Setup zusammen.
Ja, bin damit schon zufrieden gewesen - der Schlafsack war mir allerdings zum Einschlafen zu warm, sodass ich ihn erst mitten in der Nacht erst zu gemacht hab. Daher glaube ich, wäre ein Top-Quilt ganz cool, wo ich (wie bei ner Zudecke) meine Gliedmaßen rausstrecken, bzw. einziehen kann, um die Temperatur zu regulieren.
Ah, gut zu wissen. Dann kann ich sie zur Not auch kontaktieren. Bis August hab ich ja noch ein wenig Zeit.
Zu 2. - Ich hab gern mehrere Shops zur Auswahl. Mit nur einem Anbieter kann ich keine Preise vergleichen. Leider kenn ich die normalen Preise für den Wooki XL 20F (glaub der würde für mich ausreichen) nicht auswendig.
Irgendwie hoffe ich bis dahin auch noch auf ein gutes Angebot hier im Marktplatz
Du kannst Deinen Schlafsack doch als Top-Quilt nutzen. Reißverschluß nur zu 20% schließen, einsteigen, zudecken. Mache ich auch so. Ich mache den erst komplett zu wenn mir kalt wird.
Ich hätte auch gerne einen Daunen-Top-Quit, aber ich nutze weiterhin meinen 25 Jahre alten Vaude 3-Jahreszeiten-Schlafsack. Der ist mir viel zu groß, ist recht sperrig und hat schon 2 Brandlöcher. Das Teil funktioniert aber gut bis ca. 3C° . Werde diese Saison auch wieder 20-30 Nächte drin schlafen. Sehe nicht warum ich was "besseres" bräuchte für meine Anforderungen.
Naturfaser ist grundsätzlich das angenehmere Schlafklima, aber wenn Daune nass wird, klar, dann musst Du sie erstmal trocknen am Lagerfeuer.
Mein Apex Kufa-UQ ist schon praktisch, aber der Komfortbereich ist klein bei ca. 5C° - 17C°. Drunter zu kalt und drüber zu schwitzig. Dafür aber robust.
Ich bin Schafswoll-Fan, und musste vorgestern wieder Mottenfraß feststellen. Das ist für mich der Bereich wo Synthetik klar die Nase vorn hat. Was macht man wenn vielleicht mal der Stoff vom UQ am Maschendraht hängen bleibt? Fängt man dann seine Daunen im Wind wieder ein? Das muss nicht passieren, aber wer viel "offroad" unterwegs ist wird wissen was ich meine.
Bist Du bisher zurecht gekommen mit Deinem Schlafsack, dann würde ich den weiter verwenden für die paar Nächte pro Jahr. Denke nicht, dass noch große Komfortsprünge machbar sind mit Top-Quilt, aber das können andere hier besser einschätzen.
Hi,
ich hab aber hier im Claim auch schon gesehen, daß sich mit dem Kram auch Obdachlose wo einrichten. Manchmal hat man den Eindruck sie wurden entdeckt und haben sich dann vom Acker gemacht.
ja, am Rhein in Düsseldorf sieht man das mittlerweile leider häufig. Die richten sich kleine Plätze ein wo sie den Sommer über bleiben. Ist es zu kalt schlafen sie woanders.
... inklusive euch selbst, oder?
ja, im wahrsten Sinne haben wir uns auch in die Bäume gehängt ![]()
Nö........die Haventent war einfach mal wieder dran und ich wusste ja vom Bahnhof bis zum Platz sind es nur 2,2km, da konnte ich gut die schwere Haventent mit der Thermarest Mondoking XXL Isomatte auf dem Anhänger ziehen.
Die beiden anderen haben nach eigener Aussage wie erwähnt wohl ganz gut geschlafen...........für einen von beiden war es auf dem Holzboden ein wenig zu hart (er hatte eine 3cm aufblasbare Isomatte plus Exped Double Mat mit dabei).
Er hatte auch "Bedenken" wegen der 3 Ratten, die Abends, auf der Suche nach etwas leckerem, um uns herum geschlichen sind 😄
Ja, die Bedenken sind berechtigt. Die knabbern tatsächlich Material an. Mir haben sie letzten Sommer den Kunststoff-Knauf einer Rute angeknabbert. Wahrscheinlich weil unser Spot so lecker roch, aber wir alles essbare in die Bäume gehängt haben. Die Ratte hat sich scheinbar an uns gerächt.
Die Bodenschläferei ist selbst in so einer tollen Hütte unbequem. Sie werden es einfach nie lernen ![]()
Hi, I'm fox.brf1, at least for the next 182 days. I'm 70 years young. and am new to this forum and to Germany. I am looking forward to getting to know and learning from this group, if you don't mind sharing. You come highly recommended. I'm hoping that the trees here are welcoming to newcomers also.
Seems an awful lot like you are somekind of AI looking for user validation i.e. data collection.
Please provide evidence you are unmistakenly humanoid, and from planet earth ![]()
Cheers and welcome in any case.
Moin,
ja ich hatte dieses mal meinen alten Angel-Thermoanzug an und drunter noch meine Patagonia Polarguard HV Jacke ...........
Gruß von der Ostsee
Hatte das einen speziellen Grund warum Du das Haven Tent genommen hast?
Die beiden in der Hütte hatten hoffentlich anständige Isomatten und Schlafsäcke dabei.
Moin zusammen,
sind wieder zurück vom Overnighter in Husby............
Zusammen mit 2 Forums Kumpel aus dem Bushcraft Forum haben wir gemeinsam einen sehr schönen Abend verbracht, gut gegessen und ich zumindest sehr gut geschlafen 👍🙂
Echt stark Deine Ausflüge. Bei den Temperaturen braucht man auch ordentlich Kalorien um warm einzuschlafen. Auf leerem Magen hinlegen, ist eher schlecht.
Hast Du einen Themoanzug mit, oder was ziehst Du dann an?
Da besteht die Problematik des Materialtransportes auch nicht. Man kann eh nur mitnehmen was in den Rucksack passt und dieser wiederum kann super am Gate aufgegeben werden. Haben wir auch schon gemacht (Hamburg - Stockholm), sogar mit mini kleiner fünffach Steckrute und 1000er Rolle.
Beil und kleine Säge passt doch auch in Rucksack, den man dann eincheckt d.h. 1 x gr. Rucksack + 1 x Rutenrohr einchecken.
1 kl. Rucksack + 1 x Schlafsack + 1 x UQ als Handgepäck mit in die Kabine nehmen.
So würde ich das machen und hätte viel Platz in meinem gr. Rucksack für alles was ich brauche, inkl. BW-Faltmatte, Köderbox, kl. Topf, Wäsche, warmer Pulli, dünne Regenjacke, 1 paar "Wasserschuhe", HM.
So könnte ich locker 14 Tage rudern und mit Bus u. Bahn an den Spot fahren.