Beiträge von Gironimo

    Nein, kann ich da oben immer essen. Da ich zu Hause so gut wie keinen Fisch auf dem Teller habe ist es im Urlaub gerne gesehen. Gerade wenn er so frisch aus dem Teich kommt und in dem Ambiente :love:

    Es hat beides seinen Reiz. Wenn es noch mal an den Bolmen gehen sollte ist man vorbereitet und weiß was kommt. Dann kann man die ganze Sache im Vorfeld besser planen. Finde auch eine Rundtour immer interessanter als Planlos auf dem See zu dümpeln. Aber das war diesmal der knappen Zeit geschuldet....wird nicht wieder Vorkommen ;)

    Ich würde sagen, dass Angel-Outdoor-Einsteiger besser bei geringerer Wassertiefe aufgehoben sind als bei tiefen Gewässern. Ab 8m Tiefe verstehen die meisten Angler eh nur noch Bahnhof und wissen nicht mehr was sie überhaupt machen sollen, bzw. wo die Fische zu finden sind .

    Eure Fänge am Bolmen waren doch gut genug, auch aus der Sicht erfahrener Angler. Für Leute die so einen Urlaub planen und defintitiv fischen gehen wollen, kann das schon eine wichtige Info sein.

    100m Wassertiefe ist schon fast wie am Vättern. Kannst Du vom Ufer Lachse fangen..

    Der viele frische Fisch in Schweden st großartig. Vorallem die schönen Barsche. Ging was mit Zandern?

    Danke für die Blumen :thumbup:

    Gerne. wenn ich dicke Barschfilets brutzeln sehe, bin ich sofort begeistert. Ich würde dafür extra grünen Speck mitnehmen, und Butterschmalz. Damit gibt der Fisch noch mehr Kalorien her. Echt super soviel frischer Fisch. Geht Dir denn Fisch auch nach 3-4 Tagen irgendwann auf die Nerven? Mir meistens schon.

    War das Revier jetzt besser oder schlechter, als das wo Du zuvor warst, 5 Std nord-westlich?

    Das hatte ich letztes Jahr schon mal versucht aber meine Gummis sind zu lasch dafür, ich vermute die müsste ich erstmal einnähen und dann Millimeter weise anpassen. Auf jeden Fall hat sie da nicht gewärmt.

    Danke auf jeden Fall für die Tipps, dann bastel ich wohl nochmal ein paar Stunden dran.

    Möchtest Du nur eine Decke drunterspannen, dann nimmst Du Dir entweder die größeren Stoffklammern, oder Kieselsteine (ca. 3cm Durchmesser) im Stoff, über die du dann "Palstek"- Knoten legst.

    Als Gummis nimmst Du entweder die kräftigen Gepäckexpander oder kaufst im Bauhaus 2,5m zu 4 mm Gummischnur. Die kannst Du bei Bedarf doppelt legen.

    Besser funktioniert allemal das Konzept mit einer Lage dehnungsarmen Stoff, den du drunter spannst und dann die Decke dort einfach drauflegst.

    Richtig guter Reisebericht von einem "Kenner" . Danke dafür Bogus!

    Dieses Setup hält mich unter normalen Bedingungen (also nicht komplett durchnässt, den ganzen Tag nichts gegessen u. ä. Umstände) in Verbindung mit einem passendem Topquilt oder Schlafsack warm bis max. -5°C.

    Apropos "durchnässt". Letztes Jahr im Juli bei den schweren Gewittern war ich 3 Nächte draußen und habe extra mal meine Kufa-Weste komplett durchnässen lassen, dann angezogen um zu gucken ob sie noch wärmt.

    Für das reine Survival ist Kufa in der Hinsicht weltklasse. Solltest du z:.B. während einer Kanutour im Oktober bei 3C^Wassertemp. umkippen und deine komplette Ausrüstung ist nass, egal. Fahr ans Ufer, Zieh die Kufa-Jacke direkt auf die Haut an, und leg Dich in Deinen Kufa-Schlafsack. Dir wird wieder warm, trotz dass Du triefend nass bist. Das geht schon in die Richtung Neopren. Die Wärmedämmung setzt sofort ein bei Hautkontakt.

    Mit Daune geht das nicht.

    Verstehe, ich halte fest, kalte Temperaturen -> Daune eher unabdingbar

    Windschutz aber sowohl bei Kunstfaser als auch bei Daune eine Überlegung wert.

    Aber eigentlich unbedingt eine Warbonnet Wookie Kombination.

    Es ist nicht unmöglich mit Kufa bei Kälte klarzukommen. Hier mal reinschauen wenn es Dich interessiert. Ich nutze selbst Kufa. 5C° geht mit meinem Setup gut, aber unter 2-3C° hört der gute Komfort auf. Habe aber schon bei -2C° darin geschlafen. 2 Lagen à 200gr. Apex sind schon was, aber eben schon viel zu viel Material.

    Ich habe am Dienstag bei Kleinanzeigen 2 Schlafsäcke für je 5€ abgeholt, weil ich damit etwas nähen wollte. Ich halte Kufa nach wie vor für genial, in einigen Hinsichten. Nicht umsonst wird die meiste Winterkleidung weltweit damit hergestellt.

    Komm zum nächsten Forum-Wintertreffen, dann wirst Du aus 1. Hand Infos zum Temperaturkomfort kriegen, und Dir eine bessere Übersicht verschaffen. Letzten Februar hatten wir schon noch frostige Bedingungen. Ich habe mit Winterjacke geschlafen.

    Das ist halt der Scheixx mit Kufa. Da wird geworben mit DIN-Normen wie auf dem Hamburger Fischmarkt, und wenn man dann mal draußen bei 5C° hängt, und friert, ist man selbst schuld, weil man sich falsch informiert hat.

    Grundsätzlich ist es so, dass alles unter 5C° und Kunstfaser ein Balance-Akt ist. Man kann dem nur entgegenwirken mit deutlich mehr Kufa, sprich Volumen. Das wird irgendwann unmölglich. Niemand hat Lust mit Material herumzulaufen was Platz wegnimmt wie eine Regentonne.

    Das Verstehe ich schon, aber bei stärkerem Regen waren das jetzt eher so Spritzer, die nicht gleich gänzliche Nässe bedeutet haben aber ich werde mit dem Tarp noch mal rausgehen, wenn es richtig ungemütlich ist, um noch einmal zu schauen, ob da nicht noch was zu machen ist.

    Und der Wookie wird ja in vielen Forenbeiträgen gepriesen, ich mag aber schon flexibel sein mit meiner Schlafrichtung.

    Sind denn andere gängige UQs mit Winddichten Außenstoffen bezogen? Bzw. Kann ich die namentlich erkennen, die Stoffe?

    Vielen Dank schon Mal für die Antwort :)

    Die meisten Firmen bieten extra noch UQPs an. Ich habe mir einen winddichten Stoff eingenäht.

    Bei Kunstfaser besteht das Problem, dass die warme Luft schnell durch leichten Windzug ausgeweht wird. Muss man auch testen. Vielleicht hält Dein UQ Luftzug gut stand.

    Mit der Schlafrichtung, ist für mich eine Nebensache. Gewöhnt man sich schnell dran.

    Vielleicht legst Du Dir zunächst mal eine Wolldecke in den UQ und schaust mal wie die Temperatur sich ändert. Vielleicht ist das sofort die Lösung. Du musst auch darauf achten, dass er unten gut anliegt und an den Längsöffungen die warme Luft nicht wieder abgibt.

    Die meisten hier werden wohl bestätigen, dass der 0C° Wookie gut warm hält in dem Bereich, und weil er mit Daune ist, wirst Du das als Radfahrer begrüßen.

    Du könntest auch in Deinen Moonquilt eine zusätzliche Isolier-Lage einlegen und fest klammern. Das wäre die günstigste Lösung, aber die würde ich nur angehen, wenn ich auch bequem drin liege in dem UQ.

    Ist Dein UQ nicht mit einem winddichten Außenstoff bezogen, ist ein UQ-Protector Pflicht bei unter 12C°.

    Ein wärmerer Schlafsack hilft auch gut. Wird mir draußen einmal kalt, weiß ich auch nicht direkt den Grund, ob UQ o. Schlafsack, Wind etc.

    Die Auflage eines Wasserbettes lässt sich doch abnehmen und waschen. Für die Matratze selbst gibt es Reinigungs- und Pflegemittel für außen und Konditioner für das Wasser innen. Ich finde das sehr hygienisch. Besser, als ein "normales" Bett allemal.

    Man muss die Matratze so gut es geht anheben und drunter und drumherum alles mit einem feuchten Lappen abwaschen. Die Mühe macht sich kaum einer.

    Manche Leute schwitzen nicht soviel, weil sie ihre Heizung nicht so hoch stellen, bei anderen wiederum kommt Nacht für Nacht immer wieder Feuchtigkeit nach, und die kann auch nicht wirklich wegtrocknen, wenn sie einmal unten im Bettkasten ist. Dazu kommt dann die ständige Wärme von der Heizung...

    Ich habe jahrelang auf einer freeflow Wassermatratze geschlafen, Maße ungefähr 200 x 220. Das war ein lustiges Geschaukel und ich habe super drauf gepennt. Aber der Aufwand ist wirklich immens.

    Momentan überlege ich, auf ein Luftbett umzusteigen, ähnlicher Komfort, kein Aufwand, leicht.

    Mein Bruder hat auch so einen großen "Tank" zuhause, aber mit "Beruhigung" . Er mag es. Ich habe ihm genau erklärt, wie er das Bett regelmäßig reinigen sollte. Ich befürchte das macht er aber nicht, wie die meisten Nutzer.

    Ich habe bei Kunden Wasserbetten abgebaut, was zum Teil furchtbar ekelhaft war. Das kann man sich kaum vorstellen. Die Matratzen werden 24/7 beheizt auf ca. 22C°. Reinigt man die Matratze nicht vernünftig, liegt man irgendwann in einer "Petrischale", zur Aufzucht von Bakterienkulturen.

    Das ist wiederum auch sehr gut an einer HM. Schweiß, Hautpartikel u. Hautfett sinken nicht in eine Matratze ein. Die bleiben in der HM u. UQ. Kann man problemlos waschen.

    Ich bin auch am überlegen mein qualitativ sehr gutes 200 x 140 Buchen-Vollholz-Bett zu verkaufen. Nimmt unnötig Platz weg. Ein riesiger Trümmer. Mit einer HM würde das Schlafzimmer viel mehr Platz bieten.

    Vor einigen Jahren habe ich in einem Wasserbett-Geschäft gearbeitet. Wasserbetten sind noch viel schlimmer was den Platz, den Aufwand, Hygiene usw. betrifft. Ich habe darauf nicht gut geschlafen und nach 3 Nächten das Teil wieder umgetauscht gegen aktuelles Bett. Bin froh dass ich mich darauf nicht habe eingelassen.

    Die Rentabilität einer HM ist einfach unschlagbar..

    Ich finde, dass Du ein Talent hast komplexe Sachverhalte in Ruhe zu erklären. Es dürfen gerne noch weitere Videos folgen. ist angenehm zuzuhören.

    OT:

    Ich meine bei der Gewichtsklasse von Jenshelge sieht man von außen wie sich der Stoff entsprechend dehnt (ich bin ggf. noch schwerer) . Ist natürlich klar, dass jeder Stoff ein wenig arbeitet. Bei der Onewind 70D finde ich sieht man es besonders stark.

    Tagsüber zum Fleezen in der Sonne, echt am besten RL u. UQ abmontieren, HM niedirg hängen und gemütlich loungen. Das ist bequemer als jeder Campingstuhl.

    Das sieht echt gut aus. Hast Du eine Bezugsquelle?

    Habe ein Angebot mit 4 Stk genommen. Bei dem hier verlinkten sieht man auch wie man die Dinger vor den Nähfuß mit einer Schraube befestigt. Bei meiner Nähmaschine gibt es vor dem Fuß aber kein Schraubloch. Hat man beide Hände frei kann man natürlich noch weit schneller nähen.

    Habe das nur bei den geraden langen HM-Seiten ausprobiert. Ob er Stoff-Rundungen einrollt, weiß ich nicht.

    Meinst du allgemein oder Rollsaum? Allgemein nähe ich alles, was geht, mit der Overlock, eventuell mit anschließendem Absteppen an der normalen Maschine, aber nur an den Nähten, die mehr Belastung aushalten müssen. Rollsaum kommt bei mir grundsätzlich an Jerseys, an die meisten Polartec Alpha-Kanten und sonstige elastische Stoffe. Durchaus auch aus Faulheits-Gründen ;) , a geht es schneller und b erfordert sie weniger Genauigkeit beim Zuschnitt.

    Ich hätte die Frage besser formulieren sollen. Sorry. Wobei braucht man im Hängematten-Bereich diese Overlock-Naht?

    Ist die Overlock-Naht nicht dazu da um eine Kante schnell stabil zu bekommen?

    Finde ich klasse, dass ihr euch auch Kleidung näht. Ich hätte bekleidungstechnisch für meine Anforderungen auch sehr viele Ideen.