Beiträge von Gironimo

    1. ist bei meiner Liegeposition (Kopf rechts, Füße links) der linke Arm bzw. die linke Schulter etwas zu eingeengt. Dort geht der Stoff logischerweise nach oben. Das ist kein größeres Problem, ich konnte aber bisher weder mit stärkerer / schwächerer Spannung, noch Variation der Diagonallage hier großen Einfluss drauf nehmen.

    2. ist mein linker Fuß etwas zu eingeengt, wodurch er nicht ausgestreckt wie im Bett liegt, sondern nach links gekippt (siehe angehängtes Bild). Dadurch bin ich tatsächlich nachts zwei mal aufgewacht und musste meine Liegeposition etwas ändern.

    3. war unter meinen Knien eine "Wulst" an Hängemattenstoff. Hier war ich nicht sicher, ob es eine positive Unterstützung oder negative Einschränkung für mich ist. Ich habe allerdings festgestellt, dass ich die Hängematte nicht wie empfohlen abgespannt hatte. Es sind zwei seitliche Abspannungen der Hängematte mit Gummischnüren angedacht. Ich hatte eine am Kopfende rechts und eine am Fußende links angebracht und jeweils schräg abgespannt. In den Abbildungen von Khibu sind beide am Kopfende rechts und links, jeweils schräg nach hinten angebracht. Diese Variante hatte ich die Tage auch kurz getestet und festgestellt, dass hierdurch zumindest Punkt 3 behoben wird. Für Punkt 1 und 2 hat es glaube ich auch einen leicht positiven Einfluss, aber nicht so stark wie ich angenommen hätte.

    Gibt es hier noch Tips, wie ich die angesprochenen Unbequemlichkeiten verringern kann? Ich hatte mal eine Hängematte gesehen, die für die Füße kleine Aussparungen hatte, was ich damals für unnötig hielt...

    Die Schultern liegen in einer GE nicht so frei wie in einem Bett, unabhängig von der Schulterbreite. Ein Whip an der Kopfseite kann minimal Abhilfe schaffen. Ist aber auch Gewöhnungssache. Weiterhin gewöhnt sich der Körper irgendwann auch an den "Sweetspot" ,den man finden muss und aus dem man auch schnell abweichen kann. Mit dem linken Fuß wäre für mich ein Hinweis auf HM-Länge.

    Das freie Austrecken der Beine ist für mich mittlerweile das ganze Geheimnis an einer HM. Bin ich müde und kann mich lang austrecken, dann entschädigt das für alle kleinen Unannehmlichkeiten eines HM-Setups.

    Wird die Terrassenüberdachung so aussehen mit den Aluprofiilen als Eckpfosten, wie auf dem 2. Bild zu sehen, geht das doch gut, wenn die HM diagonal unter dem Dach hängt. Ob das Alu das mitmacht , ist eine Frage der Materialstärke. Die Konstruktion hält sich über die Verstrebungen selbst.


    Ich würde dann schauen eine Befestigung zu finden die am Alu aufliegt/anklemmt an je beiden Seite, so dass man nichts bohren d.h. beschädigen muss, an Punkt 1 und 2. Punkt 2 ist an der Wandseite.

    Vielleicht mal 1-2 Fotos machen und hier reinstellen. Gibt genügend Techniker hier die dazu was sagen könnten. Ich kann mir schlecht vorstellen wie Du die Aufhängung haben willst.

    Ich bin doch Stealth-Camper... Watt is denn mit euch?

    Fagorian weißt du wieviel zusätzliche Kosten anfallen bei 3 Yards zu je 9,30 USD?

    19% Einfuhrumsatzsteuer fallen doch erst ab 30€ Warenwert, inkl. Versand an, oder ?

    5€/m bei Extex ist wohl unschlagbar.

    Danke euch.

    Hallo,

    habe gestern einen gebrauchten Schlafsack bei Kleinanzeigen abgeholt, der "zu verschenken" war. Ich wollte daraus entweder einen DIY-TQ oder UQ nähen.

    Um den Kunstfaser-Loft vor Wind zu schützen würde ich gerne einen winddichten Stoff als Shell verwenden der möglichst dünn ist, so wie er auch als UQ-Protector verwendet wird.

    Was verwendet ihr dafür i.d.R.? Gibt es solche Stoffe auch im Camo-Look?

    Danke.

    Du wirst hier vermutlich niemanden finden, der länger hängt und eine Hängematte mit eingenähtem Isomattenfach verwendet. Hängematten mit Isomattenfächern sind ein Gimmick, die Zeltnutzer zum Kauf einer Hängematte bringen sollen. Wer so eine Hängematte kauft, stellt schnell fest dass es nicht besonders gut funktioniert,

    Das habe ich mir auch gedacht. Da fehlt der gleichmäßig verteilte Anpressdruck.

    jok es gibt einfach nix geileres als in einem kuscheligen UQ zu liegen, der einen direkt aufwärmt, so wie eine dicke Daunendecke in einem kalten Zimmer. Ihr habt kein Bock mehr auf Isomatten in eure GE-HM zu legen, wenn ihr einmal diesen Schlafkomfort erlebt habt.

    Die Matte ist breit genug.

    Aber Oberkörper und Po hängen deutlich tiefer als die Beine.

    Nicht tauglich zum Schlafen. Undenkbar für Seiten- oder gar tatsächlich Bauchlage (was in mex. Netzmatten ja gehen soll).

    Ich vermute, sie hat immer noch zu wenig Durchhang in der Längsachse.

    Ich denke das wird sich nicht ändern weil das Material nachgibt. Ich nehme an das ist Baumwolle. Da sinkt man als kräftiger Europäer entsprechend ein.

    Hat Vorteile an sehr heißen Tagen. Einfach in der Netzhängematte schlafen, wenn man das kann, und Ventilator daneben stellen. Da sollte man ordentlich gekühlt werden, rundherum, auch im warmen Dachgeschoss.

    Hm, ich war im Amazonas und konnte dort wenn die Sonne gescheint hat, alles gefühlt staubtrockem bekommen - da Sonne dort so stark. Nur sobald es Nacht wurde oder wolkig oder geregnet war alles sofort wieder feucht. Daher meine Idee mit Drybag - alles was ich nicht oft brauche ordentlich trocknen und dann hinein?

    Ich kenne nur die Regenzeit in Asien, und die hat mich so manches Material gekostet. Nach 3.-6 Wochen Dauerregen und 22-25C°, löst sich jede Spanplatte auf die nicht anständig versiegelt ist. Kannst dabei zusehen wie Taschen, Kleidung und Leder in Deiner Wohnung weggammeln. Ich rede nicht mal vom Regenwald. Du kannst Deine Klimaanlage auf Luftenfeuchtung durchlaufen lassen, was ordentlich Watt zieht.

    Ich denke mal das Theorie und Trocken in den Tropen nicht wirklich existent ist. Durch die hohe Luftfeuchte wird immer etwas Restfeuchte in den Sachen sein, die dann im geschlossenen Drybag nicht mehr abtrocknen kann. Dann fängt es, gerade in Verbindung mit den Temperaturen

    Das ist der Punkt. Du kannst deine Klamotten gar nicht trocken halten. Man kann im Grunde genommen nur die allerwichtigsten Dinge die trocken bleiben sollen lufdicht verschlossen halten und Silikonentfeuchter mit dazu legen.

    Problem ist: Man muss immer wieder an seine Sachen ran. Dafür hat man sie ja auch mitgenommen.

    Mein Tipp für Süd-Ost-Asien: Seid ihr dort unterwegs dann viele gute Klamotten und Kleinkram in Deutschland lassen, und sich im MBK in Bangkok für wenig Geld eindecken. Z.B. T-Shirts, kurze Hosen, Dry bag, Sonnenschutz, Sonnenbrille, Schuhe etc. mit ca. 100€ kommt man schon weit.

    Die guten Klamotten aus Deutschland sind wirklich nicht notwendig und verscheißen unnötig schnell in den tropischen Bedingungen.

    Also ich hatte bisher nur 2 Nächte Indoor und das war warm und bequem.

    Aber "warm" ist zu der Jahreszeit und dann auch noch Indoor auch relativ ;) Auf jeden Fall finde ich die Aufhängung sehr bequem, da keine Schnüre einschneiden, drücken o.ä.

    Deine Idee die Isolation im Sooki Stil zu verwenden hatte ich auch schon, ich nutze den Schlafsack aber aktuell auch noch als Backup für Freunde & Co. Wäre ja auf jeden Fall der Low Budget Wookie

    Mein 200er Apex Sookie ist gut gelungen, aber er ist halt sperrig. Das nervt, aber als sehr robuste Allround-Option bis -2C° hat er seine Berechtigung.

    Mich würde interessieren wie die Standard-Schlafsack-Polyester-Füllung warm hält. Mit Wind o, ohne Windschutz müsste man noch testen. Ich glaube nämlich, dass der Preis von Apex nur so teuer ist, weil es eine Endlosfaser ist die nicht gesteppt werden muss. Ich glaube normale Schlafsack-Füllung hält pro Gramm genauso warm, aber muss halt gesteppt werden.

    Nein, so habe ich das weder gemeint noch gesagt.

    Ich will nur sagen, dass es für Interessenten immer schön ist, zu solchen Events fahren zu können, dass das aber für die Aussteller mit viel Aufwand verbunden ist, der sich erstmal rechnen muss.....

    Das war auch nur Spaß.

    Ich kenne das mit den Messen als gewerblicher Kunde und auch als Mitarbeiter für Hersteller . Leider gehört das dazu. Hersteller die nur über das Internet vertreiben und nie auf Ausstellungen gehen, sind eher Exoten.

    Weil die HM-Branche so winzig ist, ist es eigentlich noch wichtiger sowas mitzumachen, weil es eine der wenigen Möglichkeiten ist, sich von chinesischen Billiganbietern abzuheben.

    Für die Besucher und Interessenten ist sowas ne tolle Sache....

    Und jetzt kommt das große ABER: die Hersteller und Händler sind oft sehr kleine Betriebe. Wenn da jemand zu so einem Treffen kommt ist der organisatorische Aufwand (was nehme ich mit, wie dekoriere ich alles), der zeitliche Aufwand (2-3 Tage, meist ein Wochenende plus Vor- und Nachbereitung) und der Kostenfaktor (Anfahrt etc.) sehr groß. In der Zeit, in der du bei so einem Event bist kannst du nicht arbeiten und mußt hoffen, über evt. eingehende Bestellungen erstmal deine Kosten zu decken.

    (Ich spreche aus Erfahrung, weil ich aus genau diesen Gründen solche Dinge in meinem Fachbereich nicht mehr mache. Die Arbeit, die dahintersteckt ist für Außenstehende oft nicht abzuschätzen)

    Ließt sich so als ob die Veranstaltung schon feststeht, und man schon um die bestmöglichsten Konditionen verhandelt. Ich habe es schon deutlich geschrieben: Ich mache es nicht.

    Ich kenne das alles, aber wenn ihr in der Branche wahrgenommen werden wollt, müsst ihr sowas aus Prinzip mitmachen. Kein Lieferant hat Bock auf Messen, aber es ist Pflichtprogramm. Durch jede Messe entsteht immer etwas.

    Mit den Hängern ins Gespräch zu kommen ist als HM-Hersteller sehr speziell. Das sind Kunden die in eurem Produkt schlafen. Das ist eine besondere Bindung die zwischen Hersteller u. Kunde entstehen kann.

    Klar ist die Hammock-Sparte eine Miniatur-Nische gegenüber anderen Camping-Kategorien, aber ihr seht doch welchen Stellenwert einige Hersteller bereits haben. Das können wir hier im Forum täglich beobachten.