Beiträge von Gironimo

    Hallo,

    weil das Thema immer wieder aufkommt, und Einsteiger bei den verschiedenen Kommentaren der erfahrenen Nutzer den Überblick verlieren können, hier die Möglichkeit alle Vor u. Nachteile der beiden Moskitonetz-Varianten aufzuschlüsseln.

    Ich fange mal mit einer Tabelle an, die vervollständigt werden kann. Ich verzichte gerne auf Anglizismen, bin mit der Begriffsfindung für die deutsche Sprache aber größtenteils überfordert.


    Integriertes MoskitonetzBottom Entry Moskitonetz
    Vorteile:Nachteile:Vorteile:Nachteile:

    + Schützt davor, dass Gegenstände aus der HM herausfallen

    + Mückenschutz auch beim loungen bzw. Kaffeekochen

    + Windschutz

    + Tie-Outs können verwendet werden

    - Läßt sich zum Teil nicht abmontieren. Der Reißverschluß an den Längseiten der HM bleibt bestehen

    - Bei Beschädigung ist Austausch teuer bzw. aufwändig

    - Ein u. Ausstieg benötigt Eingewöhnung. Je nach Reißverschluß zum Teil Fummelei.

    - Hänger können nicht schnell in ihren Underquilt greifen. Bei einer fest vernähtem Seite des Netzes, gar nicht

    + Läßt sich bei Bedarf abmontieren

    + Bei Beschädigung ist Austausch unkompliziert u. günstig

    + Ein u. Ausstieg eher anspruchslos

    + Hänger können in ihren Underquilt greifen (zurechtrücken)

    + Windschutz-Option

    - Einige Modelle schleifen zum Teil über den Boden u. werden dreckig.

    - Größeres Packmaß/Volumen als integr. Netz

    - Bisweilen keine Möglichkeit Tie-Outs zu verwenden


    Vielleicht sollten wir mal eine pro u. contra Tabelle erstellen. Das Argument, dass das Netz das Herausfallen von TQ u. Kopfkissen verhindert ist valide. Das mit dem Kochen ist speziell, aber nicht uninteressant. Das sind Bereiche die nur ein Profi-Daueranwender ermitteln kann.

    Der große Pro u. Contra BE-Moskitonetz Faden, oder so...^^

    Würden das die anderen hier auch unterstreichen? Die Angabe ist ja 20F = -6°C.

    Schläfst Du grundsätzlich gerne draußen an der frischen Luft, dann ist ein Daunen UQ der auch noch bei -1, -2 C° warm hält schon Hammer. Die Möglichkeiten irgendwo spontan zu übernachten steigen damit an.

    Ich bin mit meinem Kufa bei 3C° am Komfortlimit. Es geht auch kühler aber Spaß macht das nicht mehr. Ich nutze meine HM auch um nachts nicht mehr nach Hause fahren zu müssen, wenn ich bei Freunden abends was trinke. Ich hänge mich dann in den Garten ober in das nächste Waldstück. Genau dafür will ich auch in absehbarer Zeit einen Daunen-UQ haben , weil ich dann nicht mehr so penibel nach dem Wetterbericht gehen muss um zu prüfen wie weit die Temperaturen runter gehen.

    Bist Du aber nur ein paar mal pro Saison von Frühjahr bis Früh-Herbst mit dem Fahrrad unterwegs, dann brauchst Du diese Option nicht zwingend.

    Muss es denn ein abnehmbares Bugnet sein?

    Die Arie ist nur 1,42cm breit. Das ist schon wirklich knapp finde ich.

    Ja, zum schräg Liegen ist hauptsächlich die Länge der Matte wichtig, aber die Breite doch auch ein wenig. Ich selbst bin 5cm kürzer als Du (brauche in der Theorie also etwas weniger Länge, aber auch marginal weniger Breite) bei nahezu gleichem Gewicht und habe zur Tempest 11' gegriffen - die ist 1,62cm breit. Für mich dürfte sie vom Liegegefühl zwar noch ein wenig schmaler sein, aber keine 20cm schmaler (vielleicht 10cm).

    Ich schlafe zu Hause fast schon bretthart und mir persönlich reicht der 40D Stoff der Tempest problemlos aus.

    Das ist wieder typisch China. Entweder sind deren Matten für 90% der Hänger zu breit, ..oder eben zu schmal. Lol.

    Ich würde direkt dazu das 12' Tarp nehmen und die leichtere Aufhängung des Herstellers. Für Dich wäre nur noch entscheidend welchen UQ Du nimmst, der gut auf Dein Rad passt. Die meisten Kufa UQs wären zu sperrig, außer vielleicht "Sommer-Modelle".


    Es gibt eigentlich nur 3 Optionen unabhängig ob DIY oder Bestellung:

    1. Einen regulären Kufa-UQ nehmen der bis ca. 3C° warm hält aber das Packmaß eines großen Schlafsack hat.

    2. Einen extra abgespeckten "Sommer" Kufa-UQ nehmen, der ein gutes Packmaß hat, der aber unter ca. 12C° nicht mehr warm hält.

    3. Einen Daunen-UQ vom Typ Wookie o.Ä. nehmen, der alle Anforderungen abdeckt aber dessen Nachteil der hohe Preis ist.


    Ich glaube man kann das drehen und wenden so oft man will, letztlich muss man sich für eine der 3 Optionen entscheiden. Ich habe im August nochmal eine Nacht eine BW-Faltmatte in meine HM gelegt, weil ich auch weniger Zeug schleppen wollte, und das war total scheixxe. Man hat irgendwann ein gewisses Komfortlevel erreicht und dann will man darunter nichts mehr in Kauf nehmen.

    Ich könnte als 11.) noch ergänzen:

    Häng Dich niemals neben ein Gewässer. Liegt die Wassertemperatur über der der Luft, steigt an der Wasseroberfläche Nebel auf, der sich unmittelbar als Tau überall absetzt.

    Das alles kann doch niemand umsetzen geschweige denn sich merken...

    Ich sage die einfachste Lösung ist: Wasserdichter u. atmungsaktiver TQ u. UQ, dann hast Du wenigstens ein angenehmes u. stabiles Klima in Deiner HM. Egal wie stark die Luft mit Wasser gesättigt ist.

    Ah, ich glaube das mit dem kurz halten habe ich auch mal in einem Kommentar von Hammock Fairy gelesen. Das heißt WB schafft es durch die Box eine Matte zu machen, die zwar eigentlich kürzer, aber genauso bequem ist wie eine 11 Fuß HM, richtig?

    Macht WB die Matte dann auch entsprechend schmaler?

    Ist meine Vermutung. Ich habe noch nicht in einer WB gelegen. In was für einer Matte hängst Du denn momentan?

    Wie Mittagsfrost schon schrieb: die Warbonnet Footbox ist Teil des integrierten Netzes. Deshalb ist die Form nicht so einfach zu bestimmen. Ich habe versucht, eine netzlose Hängematte mit einer dreieckigen Footbox zu nähen, habe aber nach 2 Prototypen vorerst aufgegeben. Beide Hängematten waren nicht mit der Blackbird vergleichbar.

    Interessant. Danke.

    Ich nehme an WB hat sich dieses Konzept überlegt, um ihre Matten kürzer zu halten, bei gleichem Liegekomfort. Das spart Material was dem Hersteller und dem Hänger zu Gute kommt

    Ich würde allgemein dieses Footbox-Konzept auch nicht weiter verfolgen, aus dem einfachen Grund weil eine 160er o. 175er Breite bei einer 350er Länge so oder so genügend Platz für die Füße bietet. Den Mehr-Aufwand und die Mehrkosten würde ich eher in einen DIY UQ oder DIY-Tarp investieren.

    Viele Leute haben falsche Vorstellungen von Skandinavien: Die Wildnis gibt es nur, weil Nahrung knapp ist — und deshalb ist auch die Tierdichte gering.
    Mein persönliches Highlight ist eine Kreuzotter, die ich am Rand ihres Ausbreitungsgebietes überhaupt nicht erwartet habe. Elche sind wohl vergleichsweise zutraulich, aber man braucht halt Glück, dass zufällig einer vorbeikommt.

    Ich habe ein Elchpaar aus dem Auto gesehen in Schweden.

    In Nord-Amerika kommt es hin und wieder zu Unfällen mit Elchen. Vornehmlich Bullen in der Brunftzeit. Die können aggressiv werden und sind sehr kräftig.

    Wollte niemanden der gerne in Schweden abhängt verunsichern. Wollte mich nur erkundigen weil hier einige Leute häufig in Schweden im Wald übernachten. Scheinbar ist die Population eher klein.

    Ich bin überfragt mit dieser Footbox, ob das wirklich Sinn ergibt. Durchgesetzt hat es sich scheinbar nicht. Kann mir schlecht erklären wie noch mehr Komfort entstehen soll, wenn man doch bereits diagonal liegt und die Füße nicht über die Seiten hinausragen.

    Probier es aus, aber mach es so, dass Du im schlimmsten Fall die Nähte wieder öffnen kannst und wieder eine Standard-HM-Form hast.

    Hört sich ein bisschen so an, als ob Du bislang noch nicht gut diagonal liegst.

    So viel Glück hatten wir leider bei diversen Trips in Schweden nicht.

    Ist aber wohl auch extrem unwahrscheinlich

    Moch war auf Inseln unterwegs. Da ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering.

    Das Wild hat auch sein Revier und seine Ecken die es regelmäßig aufsucht. Ist man länger an einem Spot, kommen die gerne mal schauen was dort los ist. Mich haben auch schon Wildschweine und Rehe gezielt aufgesucht als ich in deren Revier hing.

    Ich frage nur, weil ich auch schon in Süd-Schweden war und relativ viel Losung am Waldboden gesehen hatte. Ich vermute mal die Wildtier-Dichte ist hoch.