Beiträge von Gironimo

    In Frankreich stellen sich so langsam die C.Plätze auf uns Hängern ein. Zwar etwas oversized, aber drei Matten würden gehen: zwei unten, eine mittig darüber. ;) :P

    Ich gehe auch davon aus, dass viele C-Plätze aufrüsten werden mit Hängemöglichkeiten in den nächsten Jahren. Ich hatte auch schon mit einem Besitzer gesprochen und der fand das Thema interessant. Hänger sind keine Mode-Erscheinung die wieder verschwindet, Dafür löst die HM einfach zuviele Probleme der althergebrachten Bodenbrüterei.

    Interessantes Konzept. Für kurze Strecken durch Matsch bestimmt gute Lösung. Für dauerhaft bzw. richtigen Arbeitseinsatz in Wald und Flur, weiß ich nicht. Testberichte abwarten.

    Seit Juli 23 haben wir soviel Niederschlag bekommen, dass sehr viele Wege matschig sind . Pegel der stillen Gewässer liegt bei uns ca. 1,5m über dem vom Vorjahr. Ich war viel mit Gummistiefel unterwegs dieses Jahr..

    Hallo,

    Ich hatte mir überlegt einen regulären Mumien-Schlafsack zum TQ umzunähen. Es wurde hier im Forum häufig darüber geschrieben, dass man einen Schlafsack einfach als TQ nutzen kann. Das habe ich eine ganze Zeit lang gemacht, wobei mir Defizite aufgefallen sind, die ich nicht mehr länger hinnehmen wollte.

    Das große Problem war die Isolierung von Brust Hals und Schultern. Egal wie ich den Schlafsack gelegt habe, blieb es oben herum kühl. Unter 12C° konnte ich das nicht nutzen und musste normal in den Schlafsack kriechen.

    Um das Problem zu lösen ohne erneut etwas kaufen zu müssen habe ich folgendes ausprobiert: Ich habe einen Teil des Kopf u. Nackenbereichs eines Schlafsack abgenommen und als Wärmekragen an den Brustbereich gesetzt. Zusätzlich habe ich einen langen Tunnelzug an die obere Kante des TQ gesetzt. Der Reißverschluss blieb unberührt, Damit ist er also weiterhin auch noch Schlafsack.

    Ich muss das Teil noch testen, aber erster Eindruck ist gut. Die Kordel des Tunnelzugs lässt sich auch um den Hals legen, so dass der TQ nachts gar nicht mehr verrutschen kann. Den Schlafsack gab es zum Nulltarif bei Keinanzeigen.

    Meine Kreation taufe ich auf den Namen "Top-Quilt-Sack". Ich gehe davon aus, dass andere Hänger das gleiche Problem haben. Hier also mein Lösungsvorschlag.

    Zusätzliche Erklärungen in 3 Videos und den Bildern.

    https://mega.nz/file/sg92FL6D#Ip7j8F2QPHKe38sFtRfIW2pTS7xzPHhvQ0YpLpCXJ38

    https://mega.nz/file/Qh8EgaZK#vaRLfdJbKcibV4L32vP3yJYJtN8gMDZXt1MrsuL6HDQ

    https://mega.nz/file/NkUE3QSD#Mh8FZQa_P4j6t-31ogbwoHpmGJ3I0Sf4mwn_Tu5Ts0I

    Danke für den Bericht, der bestätigt, was ohne bekannte Einschränkung jeder Nutzer einer 'mexikanischen' Hängematte sagt!

    Offenbar waren wir ca. zeitgleich in Mexiko unterwegs. Ich habe mir damals auch verschiedene Regionen mit ihren Knüpfmethoden angeschaut, darunter auch

    - Zipolite (wenig Produktion)

    - Oaxaca (da wird im Gefängnis geknüpft, das widerspricht meiner Vorstellung von Bezahlung der Mitarbeiter)

    - Yuchitan am Pazifik mit seiner Hängemattenschule 🙂, aber nur Poly-Garn. Die wussten damals einfach nicht, woher sie Baumwollgarn bekommen sollten. Ich hatte ihnen noch den Kontakt nach Yucatan vermittelt, weiß aber nicht, ob sie ihn aktiviert haben.

    Hallo Alasiesta.

    doofe Frage: Was ist denn mit Weben bzw. Webereien? Gibt es keine dicken gewebten Stoffe die gleich im kühlen Europa auch die Körperwärme etwas isolieren?

    Das kannst Du knicken. Das Teil ist so schwer, dass ich es mit einer Sackkarre die Treppen runter in den Keller bugsiert habe. Eigentlich brauche ich den dritten Sitz auch nicht, aber falls doch mal, ist er da.

    Übernachten kann man in der Matte nicht, dazu ist sie zu kurz. Aber für eine Pause ist es gut genug. Ich hatte nach einer Möglichkeit gesucht, um mich im

    Job in der Mittagspause mal lang zu machen. Dafür ist es top.

    Wenn ich überlege in was für Körperlagen ich in Überlandbussen, PKWs, Flugzeugen und Schiffen tagelang durch die Weltgeschichte gereist bin, da ist eine zu kurze HM ein Segen gegen. Beine scheinst du ja etwas ausstrecken zu können.

    ok, verstehe das sind Schwergewichte.

    Ein guter Freund war viel für seinen Montage-Job bundesweit unterwegs vor Jahren. Dafür hatte er sich extra einen Opel Kombi Diesel gekauft , den er hinten mit einer Luftmatratze als 120er Bett umbauen konnte. Der konnte zu jeder Tages u. Nachtzeit losfahren und bei einsetzender Müdigkeit am Rastplatz schlafen. Das hatte er gut gelöst, für sich alleine. War aber trotzdem aufwändig u. umständlich.

    Deine Idee mit der HM finde ich viel besser, weil viel praktischer.

    Es passt alles gerade so. Die Zweiersitzbank muss raus. An dem Einzelsitz geht die Matte vorbei. Leider kann man die Lehne nicht weiter vorkurbeln oder den Sitz weiter vorschieben. Der Kopf kommt leicht an die Rückseite der Lehne oder man schiebt den Kopf an der Lehne vorbei. Mal sehen, vielleicht baue ich die Sitzschienen noch um und kann dort die Löcher um 5-10 cm versetzen. Irgendwann.

    Die 2er-Sitzbank kannst Du ggf. "klein"machen und quer ins Fahrzeug stellen.

    Super gelungen. Das ist eine ideale Lösung um schnell auf Raststätten zu übernachten. Überleg mal was Du sonst alles organisieren musst um bequem im Fahrzeug zu schlafen. Hieir nur UQ dranhänger, TQ rein und Augen zu. Absolut der Knaller..

    Ich finde das total super was ihr euch da einfallen lasst, sich zwischen die Säulen des Fahrzeugs zu hängen. :thumbup:

    Hat denn jemand von euch schon mal so einen Aufsatz für die Anhängerkupplung ausprobiert, so wie Shug das gezeigt hat?

    Das finde ich sehr spannend weil es die Möglichkeit bietet ein recht geräumiges "Heckzelt" damit zu verbinden. Ein einfaches Fahrzeug der Golf-Klasse ließe sich somit zu einer echten u. komfortablen Camping-Lösung erweitern, ggf. sogar für 2 Personen. Finde ich genial.

    Ich habe einen superdünnen Climashield Apex Topquilt (Apex 67 g/qm), den ich gerne auf den Schlafsack lege. Der bringt etwas zusätzliche Wärme, und hält die Feuchtigkeit von der Daune ab. Ich habe allerdings noch keine Erfahrungen mit extremen Wetterbedingungen.

    Ich habe auch gemerkt, dass Feuchtigkeit in meinen Kufa-Schlafsack einzieht und der Loft viel länger braucht um sich aufzuwärmen, und die Wärme schlechter hält.

    Extreme Wetterbedingungen sind in dem Fall kalte Nächte um die 0C° mit hoher Luftfeuchtigkeit. Starke dichte Nebelbildung ist ein Indikator dafür. Ab November, Dezember ist das zu erwarten. Wenn Du mit Deiner Kopflampe nur max. 5m weit gucken kannst, dann hast Du dichten Nebel.

    Vielleicht bist Du bei solchen Bedingungen mal draußen. Mich würde interessieren welchen Ansatz Du dabei verfolgen würdest.

    Juhuuu , bin heute auch mal wieder rausgekommen :) .

    Freue mich schon auf die erste Nacht in der Safari XXL .

    Set-up steht und wenn der Wind gegen Abend etwas nachlässt mach ich noch ein paar Wurf auf Meister Lucio .

    Das ist ja total nach meinem Geschmack. Tagsüber fischen und mit 4-Takt Außenborder Strecke machen, und sich abends irgendwo hinhängen. Das sieht mir nach Spanien aus, oder wo bist Du?

    Viel Erfolg!

    Wieso betonst du "Personenwaage meiner Freundin"? Gehst du davon aus, dass sie die manipuliert hat, damit es besser für sie passt?

    :)

    Leute, Personenwaagen und Freundinnen sind gar kein guter Mix. Das sind 2 Themenbereiche die man möglichst trennt und von einander fernhält.

    ...Ich wollte es nur anmerken für alle die die Begriffe unüberlegt verwenden , ohne sich über die Konsequenzen im Klaren zu sein.

    Ansonsten halt gleich auf Kunstfaser zurückgreifen...

    Das Setup muss im Grunde genommen vom Material so aufgebaut sein, wie ein wasserabweisender o. wasserdichter, und winddichter Thermoanzug, für UQ u. TQ.

    1. Lage kuscheliger Stoff innen, 2. Lage Isolierfaser, + ggf. ein dünner winddichter/daunedichter Stoff und 3. außen ein wasserdichter aber atmungsaktiver, z.B. Gore-Tex, Außenstoff (Membran).

    Damit dürfte dann kühle feuchte Luft keine Chance mehr haben, unabhängig ob Daune o. Kufa.

    Klar, das wird dann sperrig und schwer...

    Ein super Taufänger, wenn die Nässe von unten aufsteigt. Wenn es danach aussieht, eher genau das Gegenteil machen.

    Wenn der Taupunkt innen liegt durchaus. Und ist es dann noch schlecht belüftet, wird es durch Kondens vollends zur Tropfsteinhöhle.

    In einem Zelt läuft das Kondenswasser dann im Innenzelt ab, und setzt sich nicht auf dem Schlafsack ab. Das Klima in einem Zelt kann genau in solchen Situationen gegenüber Tarps punkten.

    Ich habe das in einer 0C° kühlen Frühjahrsnacht beim Angeln letztes Jahr erlebt. Mein Kollege hatte sein Karpfenzelt aufgebaut, ich die HM. Als es ab 2 Uhr morgens sehr feucht und kalt wurde, war sein Zelt die deutlich bessere Wahl, weil viel gemütlicheres Klima als eine exponierte Hängematte.

    Hier wurde mal ein Campingplatz bei Kappeln an der Schlei gezeigt, die speziell für HM ein "Ständerwerk" gebaut haben, bestehend aus Baumstämmen in ca. 25cm Durchmesser. Das sah ungefähr so aus:

    Lässt sich z.B. in Sternform erweitern für mehrere Hänger, ohne das man Bäume braucht.

    Von allem was ich bisher an Konstruktionen für Dauer-Draußen gesehen habe, fand ich das am besten. Vielleicht ist Dir das eine Anregung.