Meine spontane Antwort darauf: Warum wäre das notwendig und wie wird dadurch der Ein- und Ausstieg sicherer?
Ihr seid zwar die Outdoor-Experten, aber ich sehe den Nutzen einer Ridgeline darin, beim häufigen Auf- und Abhängen stets den gleichen Hängewinkel zu erreichen, was besonders bei kleineren Hängematten wichtig ist, um die gesamte Liegefläche zu nutzen, Gegenstände daran aufzuhängen oder ein Tarp bzw. Moskitonetz daran zu befestigen.
- Bei großen Netz-Hängematten ist der Aufhängewinkel hingegen nicht so wichtig weil man von diagonal bis quer super darin liegen kann. Abgesehen davon, dass man durch präzise Aufhängepunkte an Wand oder Decken den Winkel genau bestimmen kann.
- Zudem ist bei einer festen Installation der Aufhängewinkel fixiert.
- Außerdem fürchte ich, dass eine Ridgeline ingesamt stärkere Kräfte auf die Befestigungspunkte ausübt. Bei einem Baum macht das vielleicht keinen Unterschied, aber bei einem Wandhaken schon.
Natürlich lasse ich mich gerne eines Besseren belehren
Ich kenne keine 400 x 220 Netzhängematten, stelle mir das aber gleich vor wie eine 330 x 160. Die HM verwindet sich nicht mehr mit einer RL. Dadurch wird die ganze Konstruktion in sich stabiler. Ein Herauspurzeln, weil man im Sitzen das Gleichgewicht verliert, wird mit RL so gut wie unmöglich. Der nächste Vorteil auf den ich mit meinen 100Kg auch nicht mehr verzichten möchte ist mich an der RL hochzuziehen und aufzurichten. Das ist als schwerer Sack viel einfacher mit RL als ohne. Weiterhin ist auch der Einstieg sicherer wenn man zunächst in die RL greift bevor man sein Körpergewicht auf die HM aufsetzt. Die Kontrolle ist viel besser. Das geht natürlich nur wenn die RL in greifbarer Höhe gespannt montiert ist.
Ich weiß nicht wie das die anderen Intensiv-Hänger sehen. Meiner Einschätzung nach können ältere und körperlich weniger agile Menschen sich übel auf die Nase legen mit einer HM ohne RL.