Moin ins Forum! 
Das dauerhafte Hängemattenschlafen im Keller ist mindestens im Sommer ein bauphysikalisches Drama.
Heute morgen hatte ich beim Aufstehen mal wieder 80% Luftfeuchte und bei über +20°C Aussentemperatur lüftest Du auch nix raus, sondern holst Dir mit der "frischen Warmluft" nur noch mehr Feuchtigkeit in die Kellerräume.
Auf Dauer den Luftentfeuchter mit 400W laufen zu lassen ist auch irgendwie shice.
Die Idee eines stationären Hängeplatzes im Garten will mir deshalb auch einfach nicht aus dem Kopf gehen.
Aber die dortigen Bäume lassen die Matte immer im Weg rumhängen, ausserdem mache ich mir doch Gedanken um die längerfristige Wirkung von UV-Strahlung auf`s Material...
Nun denn.
Heute habe ich von meinen Cinch Buckles auf`s Parkett runtergelotet und konnte so die "Mindestdimensionen" eines Hängplatzes ziemlich exakt ermitteln. (Warum der Hängkalkulator auf 470cm kommt...? Wegen der 30° für die Gurte? Keine Ahnung.)

Der im Garten auserkorene Platz (noch immer ein Blumenbeet).
Meine zwei zukünftigen Kopfweiden mit 330cm Abstand reingestellt und die Länge meiner Hängematte zur Veranschaulichung zusätzlich ins Bild gemalt:
Im Grunde die perfekte Lücke.
Nur vom eigenen Haus aus einsehbar, nicht von der Straße. Und Nachbars Hecke im Westen wäre ein guter Seitenschutz vor Wind und Niederschlag.
Ich denke irgendwie über Pfosten und eine daran befestigte Überdachung nach. Ein Tarp braucht mit seinen Abspannpunkten einfach zuviel Platz in der Brteite.
Messen statt Grübeln. Ist-Situation in M1:10 aufzeichnen hilft beim Planen.
Theoretisch könnte ich den Nachbarn fragen, ob ich direkt an seiner Hecke (und damit aber auf seinem Grundstück...) zwei oder drei Pfosten für eine Dachkonstruktion stellen dürfte.
Durch meine Skizze wird aber klar, dass das gar nicht erfoderlich wäre. Ich könnte relativ steil zur Grundstücksgrenze (=meinem Zaun) runtergehen z.B. mit Segeltuch o.ä.. Ausgestiegen wird ja zur anderen Seite.
Große Zimmermannsarbeiten will ich nicht machen. Am liebsten würde ich zwei Rohre in den Boden setzen (einbetonieren) und über`s Sommerhalbjahr zwei Rundpfosten hineinstellen. Über die Dimensionen und Hebelkräfte bin ich mir noch nicht im Klaren.
Aber der ehem. Tischler ist ja mit einem Zimmermann befreundet. Der kann vielleicht ein paar Richtwerte beitragen.
Mal sehen, ob er mit diesem Bild was anfangen kann.