Beiträge von jenshelge

    Ja, Bedava , ich achte sehr auf weiche Kleidung.

    Aber ich kann natürlich nicht zu 100% ausschliessen, das mal was gekratzt hat. Das wäre dann aber wohl noch konzentrierter im Schadbild.

    Zum Waschen mit Flüssigwaschmittel ohne Duftstoffe (Ecover sensitiv) kommt die Matte in einen Kopfkissenbezug mit Reissverschluss und ich wasche sie bei 30°C ohne Schleudergang.

    Die kleinen Schadstellen finden sich exakt dort, wo ich mich hinsetze und dann zur Rückenlage kippe/drehe.

    Ich denke, hier liegt tatsächlich sowas wie Verschleiss/Abrieb/beonderer Materialstress vor.

    Ich schlafe seit elf Monaten fast durchgehend in der Matte plus Chillhängs.

    Das sind schon mehrere hundert Sitz-Liege-Drehungen immer auf der gleichen Stelle...

    Der Stoff ist ein "40D Dream-Tex Nylon".

    Es scheint mir, dass die "Ripstopfäden" alle noch intakt sind und stellenweise nur das "Füllgewebe" fehlt. Trägt also alles noch.

    Haltet Eure Matten mal kritisch gegen Licht.

    Neulich ein paar Mikrolöcher in meiner geliebten HM entdeckt.
    Irgendwo im Pobereich zu verorten. Die "RipStop-Fäden" scheinen jeweils noch intakt zu sein, nur das "Dazwischen" wirkt löcherig.

    hier ist mal der Stoff über eine kleine Lampe gelegt...

    Muss ganz dringend meine Textilien überprüfen, ob ich doch irgendwo "kratzige" Stellen an einer Hose oä. hab.

    Hat mich schon ganz schön erschreckt, muss ich sagen. Bin doch immer sehr vorsichtig mit meinen Sachen. :|

    Ich hoffe, es bleibt "nur" bei diesem Ist-Zustand...

    Gestern habe ich an einem tollen Barfuss-Workshop teilgenommen und dann abends im halbwilden Garten einer älteren Freundin campiert. Das war schön... :)

     

    Die tiefe Morgensonne unter`m Tarp hat mich dann sanft geweckt.
    Und der Specht im Nachbarbaum dafür gesorgt, dass ich auch nicht wieder einschlafen konnte. ^^

    Euch allen einen wunderschönen Sommer-Sonntag!

    Das Onewind-Tarp habe ich auch.

    Tut, was es soll.

    Ich habe die Nähte versiegelt, innen eine Ridgeline eingezogen und 6mm Gummiseilschlaufen an alle Abspannpunkte gemacht, da das Material bei Feuchte doch etwas nachgibt.

    Da ich inzwischen sicher bin, dass ich nicht im Winter draussen hängen werde (hab's probiert), würde ich mir künftig ein Tarp ohne Türen kaufen, dafür lieber 1ft länger, so es denn so etwas gibt.

    Nun ist es aber da und wird also auch genutzt.

    P.S.

    Ich empfehle die Nutzung sig. Snakeskins für das Tarp.

    Macht die ganze Handhabung unfassbar viel bequemer!

    OffTopic

    Ah, mal "kritische" Erfahrungen mit den OneWind Matten, danke.
    Nicht weil ich OneWind nicht mögen würde (hab ja gar keine, nur ein Tarp von denen), sondern weil es mich grundsätzlich interessiert, was vielleicht für die eine oder gegen die andere Matte spricht.

    Ist wahrscheinlich im www rechtlich nicht so ganz einfach, aber im Grunde würde ich mir mal eine Sammlung der "pros und cons aus Erfahrung der Nutzer:innen" über unsere vielen verschiedenen Matten wünschen.

    Back2Topic

    Ich finde die Frage nach dem Unterschied gerechtfertigt...

    Ich habe die Frage so gehört: Lohnt es sich ca. 250 Euro mehr auszugeben? Was bekomme ich da an Mehrwert?...

    Ich möchte Sundance zustimmen, denn ich verstehe duckstances Frage genau so.

    Die XLC misst 335cm, also 11ft. Damit wird sie mgl. für duckstance mit seinen 1,90m etwas kurz sein.

    Der Wookie, so mensch denn einen haben möchte, lässt sich aber auch mit ganz anderen HM kombinieren:

    Hier hängt er unter einer 30€ HM und hat mich wunderbar warm gehalten. :P

    Mglw. wirst Du anfänglich ein paar wenige Nächte am Stück in der Hängematte schlafen (müssen), um alles richtig zu "entdecken", c1sc0 .

    Allein das Aufhängen will ausprobiert und geübt sein. Ich empfehle das YT-Video

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    um erstmal richtig zu verstehen, worum es dabei geht.

    GE-Hängematte NUR mit Ridgeline!

    Um dann in der HM wirklich bequem zu liegen, braucht man auch ein bisschen Zeit.

    Bis mir z.B. aufgefallen ist, wie und wo ich den Po hinlege, hat nochmal einen richtigen Chillschub gegeben.

    Ich fand's von Anfang an bequem, aber machte nach 'ner Woche noch irgeneine unbedachte Bewegung - und WOW!

    Gleiches zum Thema Kopfkissen. Hab etwa drei Monate gebraucht, das richtige für mich zu finden...

    Um es kurz zu machen:

    Ich wünsche Dir ehrlich und von Herzen, dass Du bei nur ein bis zwei Nächten im Jahr (trotzdem) gut schlafen kannst. :sleeping:

    Warum verwendest Du eigentlich keinen Ständer? jenshelge

    Naja, ich hab keinen.

    Würde für mobil auch gar keinen haben wollen.

    Die entsprechenden Podcasts klangen in meinen Ohren sowohl nicht allzu begeisternd als auch die Kaufständer offenbar ziemlich kostenintensiv.

    Daher erwäge ich ja, mir was stationäres und mit irgendeiner Form von Wetterschutz zu bauen.

    Ist ja alles noch in der gedanklichen Reifung.

    Wenn ich baue, kommt Ihr eh nicht drumrum.

    Sollte hier eigentlich auch niemanden mehr überraschen.

    ^^ 8o

    sakura !?! Gibst mal Maße bitte! :saint:

    Mein Freund der Zimmermann äußerte sich vorsichtig, sowas sei aus dem Handgelenk zwar schwer zu schätzen.

    Könnte man berechnen, aber... Jahrzehntelange Berufserfahrung helfe dann doch auch mal weiter. :thumbup:

    80cm Tiefe schätzt er als tragfähig ein. Als Pfosten könnte man hölzerne Stromleitungspfosten nehmen, die haben wohl irgendwas bei 17cm im Durchmesser. 10cm täten`s aber wohl auch, meint er. Entscheidend sei, der Drehmomente wegen, eher die Fundamentbreite: "Ich glaube, da hätte ich mit einer Spatenbreite eher Bauchschmerzen", schreibt er.

    Wüsste auch nicht, wie ich ein 80cm tiefes Loch so schmal ausbuddeln sollte. Das wird bei mir eher ein Krater werden. :)

    OK, jetzt weiß ich eigentlich gar nix mehr außer das ich es testen müsste :/

    Ach, das ist doof und tut mir leid!

    Versuch`s mal mit Reduktion auf das Dir wesentliche.

    Ich hab mich damals von ganz wenigen Grundgedanken leiten lassen:

    - Ein "billiger" Kauf ist ein doppelter Kauf. Also lieber gleich "richtig" kaufen. (Gilt für z.B. Werkzeug ebenso wie für Hängematten.)

    - erstmal nur die Matte, falls das Schlafen vielleicht gar nicht klappt -> Rest dann ergänzen.
    - `ne Matte aus festem Stoff, weil ich keinesfalls durchhängen wollte
    - lieber etwas zu lang (Richtwert 1,9 x Körperlänge = wahrscheinlich gute Mattenlänge). Ich bin mit meiner Größe genau zwischen 11 und 12ft Matten, also hab ich 12ft gewählt. Lieber sicher diagonal liegen können als nochmal eine Matte kaufen müssen, weil die erste doch zu kurz war.

    - ich wollte bei jemandem kaufen, mit dem ich direkt sprechen und ggf. unkompliziert Hilfe oder sogar Rückgabe/Umtausch machen kann. Am Ende habe ich daher bei Alissa gekauft.

    Alle fünf Punkte haben sich (für mich) bewährt.

    Seit August `22 schlafe ich durchgehend in eben dieser einen damals gekauften Hängematte drinnen wie draussen - und habe keine Nacht davon bereut!


    Nachtrag: Ich schlafe in meiner gathered-end-Matte sowohl auf dem Rücken als auch auf beiden Seiten! Und ich drehe mich nachts im Schlaf, ohne dabei wach zu werden. Davon gibt`s sogar ein Beweisvideo, klick in meine Signatur.

    Silbersee hört sich für mich Nordlicht mit 371km Entfernung deutlich erreichbarer an als die 457km nach Herbstein... ;)
    Habe aber nur kurz auf Maps geguckt und nicht weiter recherchiert (z.B. nach DB-Optionen).

    Schön wirken beide Plätze.

    Pöhlde sieht mir nach dem Foto eher nach "Kolonnenhängen" aus. 8o

    Moin ins Forum! :)

    Das dauerhafte Hängemattenschlafen im Keller ist mindestens im Sommer ein bauphysikalisches Drama.
    Heute morgen hatte ich beim Aufstehen mal wieder 80% Luftfeuchte und bei über +20°C Aussentemperatur lüftest Du auch nix raus, sondern holst Dir mit der "frischen Warmluft" nur noch mehr Feuchtigkeit in die Kellerräume.
    Auf Dauer den Luftentfeuchter mit 400W laufen zu lassen ist auch irgendwie shice.

    Die Idee eines stationären Hängeplatzes im Garten will mir deshalb auch einfach nicht aus dem Kopf gehen.

    Aber die dortigen Bäume lassen die Matte immer im Weg rumhängen, ausserdem mache ich mir doch Gedanken um die längerfristige Wirkung von UV-Strahlung auf`s Material...

    Nun denn.

    Heute habe ich von meinen Cinch Buckles auf`s Parkett runtergelotet und konnte so die "Mindestdimensionen" eines Hängplatzes ziemlich exakt ermitteln. (Warum der Hängkalkulator auf 470cm kommt...? Wegen der 30° für die Gurte? Keine Ahnung.)
     

    Der im Garten auserkorene Platz (noch immer ein Blumenbeet).
    Meine zwei zukünftigen Kopfweiden mit 330cm Abstand reingestellt und die Länge meiner Hängematte zur Veranschaulichung zusätzlich ins Bild gemalt:

    Im Grunde die perfekte Lücke.

    Nur vom eigenen Haus aus einsehbar, nicht von der Straße. Und Nachbars Hecke im Westen wäre ein guter Seitenschutz vor Wind und Niederschlag.

    Ich denke irgendwie über Pfosten und eine daran befestigte Überdachung nach. Ein Tarp braucht mit seinen Abspannpunkten einfach zuviel Platz in der Brteite.

    Messen statt Grübeln. Ist-Situation in M1:10 aufzeichnen hilft beim Planen.

    Theoretisch könnte ich den Nachbarn fragen, ob ich direkt an seiner Hecke (und damit aber auf seinem Grundstück...) zwei oder drei Pfosten für eine Dachkonstruktion stellen dürfte.

    Durch meine Skizze wird aber klar, dass das gar nicht erfoderlich wäre. Ich könnte relativ steil zur Grundstücksgrenze (=meinem Zaun) runtergehen z.B. mit Segeltuch o.ä.. Ausgestiegen wird ja zur anderen Seite.

    Große Zimmermannsarbeiten will ich nicht machen. Am liebsten würde ich zwei Rohre in den Boden setzen (einbetonieren) und über`s Sommerhalbjahr zwei Rundpfosten hineinstellen. Über die Dimensionen und Hebelkräfte bin ich mir noch nicht im Klaren.
    Aber der ehem. Tischler ist ja mit einem Zimmermann befreundet. Der kann vielleicht ein paar Richtwerte beitragen.

    Mal sehen, ob er mit diesem Bild was anfangen kann. :P

    ...

    Ich berichte, wenn ich's ausprobiert hab'...

    Wenn es das Zeugs ist, womit auch die Brennkammern von Holzöfen/Kaminen ausgekleidet werden, kannst Du es mit jeder Art Holzbearbeitungs-Werkzeug bearbeiten, das zur Not stumpf werden darf. Feinsäge, Raspel, Schleifpapier. Ist superweich und relativ bröselig.

    Ich habe mit sowas unseren Ofen im Wohnzimmer neu ausgekleidet, weil der Schornsteinfeger darum bat.

    Der Werkstoff an sich ist nur wenig "formstabiler" als Ytong oder Bimsstein.

    Mechanisch sollten Deine sebstgedrehten Spirituspills dann möglichst nicht belastet werden. Also z.B. eine Transportdose verwenden, in der sie nicht groß rumklappern können. Sonst hast Du am Abend nach einer langen Wanderung schlimmstenfalls nur noch Matschpampe in der Dose. ;)