Beiträge von Flogge

    Nur übernachten würde ich dort nicht unbedingt. Damit würde man dann den Goodwill der Region strapazieren.

    Danke für den Tipp mit den Duschen. Übernachten tue ich immer ausserhalb der Ortschaften irgendwo im Wald. Das sollte ja ok sein, oder. Idealerweise bemerkt man mich ja gar nicht :)

    Du kannst auch grob dem Lauf der Rhône folgen und dann am Mittelmeer in die Côte d’Azur einbiegen. Will heissen: Pässe kann man befahren, muss man aber nicht.

    Die Rhone wäre zu weit westlich für mich und ein großer Umweg zu meinem Ziel (Nachbarort von Cannes) Und nun habe ich mir schon mein krasses neues Fahrrad gekauft, jetzt will ich auch sehen, wie es sich am Berg schlägt :)

    Wenn du für die Nächte wirklich im Tal bleibst, könnte das funktionieren. Wenn du Pech hast, erlebst du eine Reihe kälterer Nächte um die 5 °C. Eine "Windsocke" würde ich jetzt nicht unbedingt nehmen. Die brauchst du im Sommer so gut wie nie und du raubst dir die Aussicht. (Ich habe z.B. gar keine Windsocke, passe meine Touren aber entsprechend an.)

    Der Gedanke hinter der Windsocke, die ähnlich viel wie ein Moskitonetz wiegt, war:

    - Mückenschutz ( ja das könnte ich auch mit einem Netz haben)

    - Kleineres, leichteres Tarp, da Regen schräg von der Seite daran ggf. auch abperlt.

    - Temperaturerhöhung im Innenraum (und dadurch ggf. eine leichtere Klasse von Isolation)

    Was meinst du zu den Gedanken?

    Wenn aber zumindest die Temperatur auch ohne Windsocke der leichten Isolation zulässt, dann würde ich ganz klar auch den besseren Ausblick und Lüftung genießen wollen.

    Es gibt die schöne "Jura-Route" fürs Fahrrad oder fürs Mountain-Bike die "Jura Bike"-Route. Diese Routen sind sehr schön (denke ich, da ich die Gegend vom Wandern her gut kenne). Allerdings fährst du da nicht immer ins Tal runter. Da kannst du "Glück" haben und angenehme Nächte erleben.

    Danke für den Tipp, die schaue ich mir mal an. Da ich ca. 110 km pro Tag mache, durchquere ich das Jura vermutlich an einem Tag. Das Bergproblem besteht also auch hier nicht so sehr. Nein, ich habe ein "normales" Gravelbike. Mountainbikerouten können daher mal sein, strebe ich aber definitiv nicht an. Die fressen zuviel Zeit :)

    Danke für deine Einschätzung. Mit meinem bisherigen Überlegungen tendiere ich das Risiko einzugehen und auch mal ein paar kalte Nächte in kauf zu nehmen. Mit der Hoffnung dass das Wetter nachts warm bleibt :)

    Weitere Meinungen/Einschätzungen sind mir aber stets willkommen.

    Hallo liebe Schweizer und alle die sich dafür halten.

    Wie ihr vielleicht schon in meinen anderen Threads gesehen habe, plane ich eine Bikepacking Tour von der Ostsee an die Côte d’Azur. Das bedeutet, das ich in Sachen Gewicht und Packmaß nichts überflüssiges mitnehmen möchte. Anfang Juli komme ich grob über Basel, Neuchâtel, Genf, Annecy runter. Übernachten werde ich immer im Tal unter 1000 Höhenmetern.

    Nun bin ich am Schwanken ob ich eventuell mit einer Komforttemperatur um die 9° (Selva 120, Taiga 150, X-Lite 200 oder vergleichbare) klar kommen werde. Oder ob ich schweren Herzens eine Kategorie höher (Komforttemperatur 2-4°) nehmen muss. Mit welchen Nachttemperaturen muss ich kalkulieren?

    Und wenn ihr meint 9° reichen nicht aus, würde es reichen mein Moskitonetz durch einen Windbreaker zu tauschen anstatt eine Kategorie höher zu nehmen? Klar, die Aussicht und frische Luft ist dann dahin aber was solls :)

    Klar, an der Côte d’Azur brennt die Sonne und man kommt aus dem Schwitzen nicht mehr raus. Aber wie ist das in den französischen Alpen (ca. 800 Höhenmeter)?

    Wie schon angemerkt ist mir Packmaß und Gewicht am wichtigsten, und wenn es an ein paar Tagen während der Tour mal etwas kühler ist, ist das nicht schlimm. Ich möchte aber nicht durchgehend frieren.

    ..."hört" man gerne so nette Hilfsangebote.

    Moin,

    ja Bikepacking ist keine leichte Aufgabe, was aber eventuell den größeren Reiz ausmacht? Warum kommt man als Neuling oft zu den Hängematten von Amazonas? Ganz einfach, weil sie zeitweilig sich gut, also breitflächig online präsentieren. Aber "viel" ist eben nicht gleich "gut" (was einen Liege- & Schlafkomfort angeht). Und so hat der Neuling schlichtweg kaum einen Durchblick.

    Stimmt, bis vor einer Woche, bevor ich hierher kam, hatte ich den Eindruck, das Optimum gekauft zu haben. Und ich kann sogar eine Iso Matte einschieben falls es kalt wird. Ausserdem sind Quilts ja nur was für den Winter, so etwas brauche ich doch im Sommer nicht ;)

    Nun bin ich in den Kaninchenbau gefallen und gucke und rechne seit einer Woche, was für mich passend ist. Letzten Endes gebe ich wohl mehr Geld aus als bei Amazonas aber wenn ich nicht zu krass ans Minimum rangehe, sollte ich sogar noch warm bleiben :)

    Also Kriterium Packmaß und Gewicht kriegst du durch nen leichten Stoff als Single Layer Hängematte in den Griff. z.B. Hexon 1.2. Überbreite (>1.50m) ist auch nicht notwendig.

    Danke für den Hinweis zur Breite. Ich hatte noch keine Vorstellung wieviel notwendig ist und ab wieviel der dekadente Luxus beginnt :)

    Bei der Aufhängung fährt man mit Whoopie Slings ganz gut. Die sind sehr leicht (gibt aber auch noch leichtere Optionen)

    Bei den Aufhängungen habe ich noch nicht den Durchblick. Bisher hatte ich so Bänder mit mehreren Schlaufen in die ich dann einen Karabiner einhake. Von Whoopie Slings habe ich schon mal ein Video gesehen denke ich. Aber welche Optionen gibt es noch. Gibt es da irgendeine Übersicht?

    Beim Moskitonetz fahre ich die Strategie mit separatem Netz. Eigentlich kann man abends ganz gut abschätzen, ob viele Viecher unterwegs sind und danach entscheide ich, ob ich es dran mache oder eben nicht. Frei zu pennen ist eh am geilsten.

    Ohne Zweifel ist frei zu pennen schön :) Mich nerven Mücken aber so sehr, dass ich sonst kaum einschlafen kann. Ein Netz ist für mich also Gold wert. Allerdings überlege ich jedoch gerade das Gegenteil. Travel Sock statt Netz. Dann habe ich zwar gar keinen Ausblick mehr. :-/ Aber die Mücken bleiben draussen und ich kann vielleicht bei der Isolierung eine Kategorie leichter gehen. Ist diese Argumentation in sich schlüssig, auch wenn die Lösung nicht für jedermann gut ist?

    Hallo, bei Interesse könnte ich vielleicht eine ultraleichte Hängematte mit 260 Gramm aus Dutchware Hexon 1.2 Stoff herstellen. Gleiche Größe und Ausführung wie Warbonnet Traveller XL. Leichterer Stoff und dennoch kompatibel mit Warbonnet Wookie und natürlich allen anderen Underquilts. Würde es in einer Woche machen, inklusive Versand. Derzeit marokkanisches Blau, Waldgrün, dunkles Oliv und Braun. Kommt mit Firstleine aus Dyneema, Firstleinen-Organizer, ausgestattet mit Amsteel-Schlaufen, verstaut in Bischofstasche. Ich bin 182 cm groß, 84 Kilogramm schwer und immer wenn ich eine geraffte Hängematte nehme, ist diese eine.

    Das klingt interessant. Eigentlich hatte ich noch nicht vor jetzt schon Sonderanfertigungen machen zu lassen, aber wer weiß vielleicht ist es ja die richtige Zeit. Ich habe aber noch sehr viele ??? in meinem Kopf, wie man dem langen Thread schon entnehmen kann. Hättest du vielleicht Zeit mal zu telefonieren damit wir uns über sonstige Ideen/Optionen und den Preis unterhalten können? Ich schreibe dir meine Nummer per PN.

    Übrigens sehr schöne Fotos auf deiner Seite! :)

    Auf meiner Suche nach dem idealen Setup für mich beim Bikepacking, habe ich Hängematten folgender Hersteller recherchiert:

    Amazonas, Warbonnet, Sea to Summit, Cocoon, Cumulus, Dutchware, Ticket to the Moon, Onewind

    Habe ich noch Hersteller übersehen die für mich interessant wären?

    Kriterien sind Packmaß, Gewicht, mit oder ohne Moskitonetz, für Körpergröße 1,79cm

    Ich habe nun UL Hängematten folgender Hersteller recherchiert, habe ich noch einen Hersteller übersehen der für mich interessant wäre? Amazonas, Warbonnet, Sea to Summit, Cocoon, Cumulus, Dutchware, Ticket to the Moon, Onewind

    Ich habe nun UL Hängematten folgender Hersteller recherchiert, habe ich noch einen Hersteller übersehen der für mich interessant wäre? Amazonas, Warbonnet, Sea to Summit, Cocoon, Cumulus, Dutchware, Ticket to the Moon, Onewind

    Ich habe nun UL Hängematten folgender Hersteller recherchiert, habe ich noch einen Hersteller übersehen der für mich interessant wäre? Amazonas, Warbonnet, Sea to Summit, Cocoon, Cumulus, Dutchware, Ticket to the Moon, OnewindIch habe nun UL Hängematten folgender Hersteller recherchiert, habe ich noch einen Hersteller übersehen der für mich interessant wäre? Amazonas, Warbonnet, Sea to Summit, Cocoon, Cumulus, Dutchware, Ticket to the Moon, Onewind

    Ich hoffe du machst mit deinem Teil bessere Erfahrungen als ich. Zuerst rutschte mir das Ding ständig entgegen des Vorderrades und ich musste ständig daran zuppeln, damit es nicht anfängt zu schleifen. Dann habe ich auf Youtube gesehen, dass man mit Kabelbindern um den Vorbau und die Träger das Rutschen kontern, also verhindern, kann. Das hielt tatsächlich auch erstaunlich gut, bis das dünne Alu direkt am Gewinde brach weil dass Material zu dünn bemessen war.

    Zumindest optisch (den Bilder nach zu urteilen) sieht das Material deines Teils etwas stabiler aus. Ich drücke die Daumen.

    Ja, bisher sieht es gut aus. Ich habe schon 5 Testtouren a 60km am Feierabend gemacht. Und wenn nicht, Werkzeug, Panzertape und Kabelbinder sind immer dabei ;)

    Wenn es bis nächste Woche Zeit hat, habe ich noch eine relativ große Auswahl an Traveler XL und XXL Hängematten auf Lager.

    Ja, hätte es, sofern ich das Material bis zum 20. Juni lieferbar wäre. Toll wäre natürlich bin Freitag 17. Juni oder Samstag der 18. Juni dann könnte ich das vorher noch 1 Nacht testen.

    Vielleicht ist es ja gut das du erst nächste Woche aufmachst, dann kann ich mir noch klar werden was ich will. Das Amazonas Zeug lasse ich dann erstmal zurückgehen. Nun habt ihr es also geschafft ;)

    Das ultimativ simple und kompakte Setup (ähnlich zu dem, was ich verwende) wäre eine z. B. eine Warbonnet Traveler XL, Wooki, passender Topquilt mit Daunenfüllung, 25mm Gurtband mit Dutch Clips und Beetle Buckles für die Aufhängung und eine Travel Sock drum, damit man's leichter handhaben kann (und notfalls als Wind- oder Mückenschutz) - das passt komplett in ein 10l Drybag. Dazu ein passendes Tarp. Da bist du aber schon bei vierstelligen Beträgen.

    Moin DL1JPH, ich konnte gestern nicht einschlafen und habe mir deshalb nochmal deinen Vorschlag genauer angesehen mit der Option das Amazonas Zeug zurückgehen zu lassen. Gibt es Optionen die Warbonnet Sachen in Deutschland oder zumindest EU zu bestellen? Denn wenn ich das auf deren Webseite bestelle, kommt das sicher nicht mehr rechtzeitig an. Noch cooler wäre natürlich ein Laden hier im Norden, bei dem ich das Zeug vorher auch mal physisch sehen kann. Aber da gehen mit mir wohl gerade die Wünsche durch, oder?

    Ich habe bisher nur https://www.outdoorline.sk/en/ultralight-hammocks gefunden, aber bei denen Ist etwas die Warbonnet Traveler XL nicht lieferbar.

    The devil you know... Ich bin was sowas betrifft extrem konservativ. Ein Setup, das nicht auf mehreren kurzen Touren bei verschiedenen Bedingungen gut funktioniert hat, nehme ich nicht auf eine lange Tour mit.

    Ja. Ich habe die Lenkerrolle mit Hängematte und Zubehör, eine 7,5l Satteltasche mit Hygiene, EH-Zeug, Elektronik und Platz für's Tarp oben drauf, eine 2,5l Tanktasche mit Futter und 3x 600ml Wasser im Rahmendreieck. Die kleine Fahrradwerkstatt ist in einer 850ml Fidlock-Tasche unter dem Rahmendreieck. Dazu noch einen 15l UL-Rucksack (Sea to Summit UltraSil) als Reserve, wenn ich mir mal einen größeren Einkauf gönne. Sonst gibt's halt nur Riegel und Käsebrot aus dem Supermarkt. Strom für die Elektronik kommt über einen Dynamo (PedalCell) und eine kleine Powerbank. Ein kurzes Abus Bordo passt noch mit auf die Lenkerrolle und etwas Kleinzeug passt in die Trikottaschen.

    Und was nimmst du so alles an Kleidung im Sommer mit? Ist die Kleidung auch in deiner Satteltasche?

    Wie viele Tage bist du damit am Stück so unterwegs? Auch mal ein paar Wochen oder nur wenige Tage?

    Mit dem Essen halte ich es ähnlich. Aber hast du keine Erste Hilfe Tasche und Medikamente dabei?

    Noch zur Erklärung: Eigentlich wollte ich die Wochen vor der Tour noch meine Ausrüstung ausführlich testen und natürlich auch trainieren. Leider habe ich mir am Montag vor einer Woche mein Knie verletzt und kämpfe gerade darum bis zum 21. wieder heil zu werden. Derzeit kann ich es nichtmal beugen. Aber wenn ich gesund werden sollte muss zumindest die Ausrüstung bis dahin geklärt sein. Ich wollte nur anmerken, dass ich normalerweise nicht so übereilt ohne Test aufbreche, aber die Umstände ;)

    Allein dass Amazonas keine structural ridgeline verbaut die Dir den Durchhang vorgibt, macht es einem Anfänger so gut wie unmöglich die Matte immer gleich und richtig aufzuhängen.

    Ja, da hast du viele gute Punkte angesprochen. Könnte ich die Ridgeline bei den Amazonasmatten nicht nachrüsten? Die müsste doch meines Wissens nur vorne und hinten an der Aufhängung der Hängematte befestigt werden, oder?

    semi-off-topic: In dem transportiere ich bisweilen die Regenklamotten. So finde ich die mit einem Griff, wenn ich mal vom Regen überrascht werde. Zudem habe ich immer einen Rucksack dabei, wenn ich mal Einkäufe machen muss, eine Stadt besichtigen oder nebenbei mit kleinem Gepäck einen Hügel oder Berg "erklimmen" möchte.

    Einen leichten Notrucksack für Einkäufe habe ich auch, ansonsten trage ich den aber nicht auf dem Rücken. Der ist dann im Rahmendreieck.

    Das fragen sich hier auch einige schon sehr lange, noch dazu ist Amazonas zu 100% lernresistent. Hast Du also auf das falsche Pferd gesetzt? Ja sicher. (no offense, wer hier ohne Amazonasschuld ist, werfe den ersten Stein!) Handlungsoptionen sind natürlich rar, entweder ziehst Du mit dem suboptimalen Setup los und wirst trotzdem sehr knapp überleben oder Du suchst nach Alternativen. Habe ich das richtig rausgelesen und Du hast ansonsten noch keinerlei Hängemattenerfahrung oder gar Ausrüstung?

    Hallo grobinger, doch ich war letztes Jahr im September schon 11 Tage mit einer China-Hängematte inkl. Tarp und Decatlon Schlafsack bikepacken. Es hat eigentlich sehr gut funktioniert und ich hatte nicht gefroren. Für dieses Jahr wollte ich mir aber endlich etwas "Besseres" kaufen und da bin ich auf Amazonas aufmerksam geworden. Erst nachdem ich das gekauft habe bin ich über Youtube Videos auf das Forum hier aufmerksam geworden und versuche nun klug zu werden und zu retten was zu retten ist. Meinst du ich würde mit der Amazonas Adventure Hero XXL glücklicher werden als mit der kleinerenAdventure Moskito Hammock Thermo? Für den ganz großen Wurf, alles neu zu durchdenken fehlt mir so knapp vor Start die Muse.

    Für die Tour in zwei Wochen würde ich an deiner Stelle kein unerprobtes Setup mitnehmen. Da wäre mir das Risiko von Überraschungen zu hoch.

    Hallo DL1JPH, leider ist mein einziges erprobtes Setup die China-Hängematte mit Decathlon Schlafsack. Egal welche Macken mein Amazonas Setting auch immer hat, ich vermute es taugt immer noch weit mehr als mein bisheriges erprobtes Zeug.

    Dein Rad ist ein ziemlicher Packesel ^^

    Ich tue, was ich kann um das Gepäck zu reduzieren :) Aber bestenfalls werden einige Taschen nicht ganz so prall sein wie letztes Jahr. Kommst du bei einer 16 Tage + 2 Tour mit weniger Taschen aus?

    Jedenfalls habe ich mit 10l Packvolumen ein zuverlässiges 3,5-Jahreszeiten-Setup

    Das klingt echt gut. 10l hat bisher bereits mein Decathlon Sommerschlafsack :) Aber nach meiner Tour werde ich mir das alles nochmal im Detail ansehen und mit meinen neuen Erfahrungen was Gutes ausdenken. Mal sehen, vielleicht wird es ja auch das von dir beschriebene Setting.

    Danke Waldläufer70 für deine vielen Informationen. Fürs Ausprobieren der verschiedenen Hängematten fehlt mir leider die Zeit. Aber ich versuche mal mit Amazonas Kontakt aufzunehmen und zu fragen ob ich die Matten austauschen könnte und wie deren Meinung zu ihren Größenangaben ist.

    noch eine Frage: war der alte Decathlon Schlafsack ein Kunstfaser- oder Daumenmodell? KuFa isoliert bei Kompression noch etwas besser als Daune...

    Ja, der Decathlon war ein KuFa Schlafsack (Forclaz Trek 500) In der XL Variante auch noch zu groß, aber davon hatte ich vor einem Jahr noch keine Ahnung.

    Interessant, das KuFa hier einen Vorteil gegenüber Daune hat, wusste ich auch noch nicht. Danke dafür. Das macht den Abwägungsprozess nun natürlich nicht einfacher :)

    Moin aus Kiel,

    meine Hängemattenfrage kläre ich ja gerade in einem anderen Post, aber für den Kontext. Ich nutze derzeit eine Adventuere Moskito Hammock Thermo, überlege jedoch gerade auf eine Adventure Hero XXL zu wechseln. Ich nutze die Hängematte beim Bikepacking, Gewicht und Volumen ist also ein wichtiger Faktor.

    Derzeit plane ich für meine Isolation (Sommer) den Sea to Summit Spark SpI Schlafsack zu nutzen. Ja, ich weiß, am Rücken quetsche ich die Daunen und verliere dadurch viel Wärmeleistung. Ich bin jedoch letzten September bereits mit einer Chinamatte und einem Decathlon 10° Schlafsack (viel schwerer und größer als der Spark SpI) eine 11 Tage Tour nach Danzig gefahren. Ich hatte damit im Herbst keinerlei Kälteprobleme und war eigentlich sehr zufrieden.

    Nun ist der Spark SpI mit 340g und 2,5 Liter sehr klein und leicht. Limit Temperatur liegt bei 5° (Auch damit ist er besser als mein alter Decatlon). Bei meiner Recherche der letzten 3 Tage habe ich keine Quilt-Kombination gefunden die ähnliche Werte in Gewicht, Volumen und Wärmeleistung hat (auch wenn ich beim Schlafsack am Rücken etwas davon einbüße).

    Habe ich nur nicht gut genug gesucht?

    Ist ein Schlafsack in der Hängematte bei meinem Anwengungsfall eine sinnvolle Option?

    Nutzt jemand von euch beim Bikepacking im Sommer ebenfalls Schlafsack und Hängematte? Wie sind die Erfahrungen?

    Viele Grüße

    Florian

    Hmm, danke schon mal für diese Info. Ich habe dir mal ein Bild meines Rades (Tout Terrain Vasco) hochgeladen. Sollte es irgendwann also kälter werden, sind Kunstfaser Quilts keine Option für mich, wenn ich nicht auf AnyCages an meinen Gabeln ausweichen will) Die Warbonnet Traveler XL sieht tatsächlich schonmal ziemlich interessant aus, allerdings habe ich zu wenig Zeit um das ganze Konzept zu ändern. Wenn ich das tue möchte ich eh nochmal jedes kleinste Detail durchdenken/rechnen.

    Sehe ich das richtig, dass es für mich mit meinen relativ kleinen 179cm schon kaum mehr Hängematten in der richtigen Größe gibt? Zumindest habe ich nur noch wenige mit 3,35m Stofflänge gesehen und wenn dann sind das meist die XXL Varianten. Dazu eine abseitige Frage: Was machen den dann die richtig großen Menschen (>190cm)?

    Wenn ich dich also richtig lese und gesetzt den Fall, dass ich derzeit noch bei Amazonas bleibe (sprechen weitere für mich relevante Gründe dagegen?) sollte ich unbedingt die Adventure Hero XXL mit 305cm x 160cm Liegefläche (Gesamtlänge 341cm) wählen und die Adventure Moskito Hammock Thermo mit 275cm x 140cm Liegefläche (Gesamtlänge 305cm) zurückgeben?

    Falls ja, für wen haben die denn die Adventure Moskito Hammock Thermo konstruiert, Kinder?

    Danke vorab

    Hallo liebe Experten,

    ich könnte mal eure Meinung zu folgendem Problem gebrauchen. Ich fahre in zwei Wochen 1600km von Kiel bis an die Côte d’Azur. Dazu brauchte ich ein leichtes Sommersetup mit kleinem Volumen. Ich habe mir dazu das Amazonas Adventure Set mit Adventure Moskito Hammock Thermo und Adventure Tarp gekauft. Schlafen wollte ich in einem leichten Sommerschlafsack, dem Sea to Summit Spark SpI.

    Nun habe ich in den letzten Tagen viel gelesen und bei Youtube geguckt und mir dabei auch Gedanken gemacht ob ich das Richtige für mich gekauft habe. Vorweg, komplett was neues schlimmstenfalls mit Bastellösungen wollte ich mir in den zwei Wochen bis Start nicht mehr antuen. Dennoch (obwohl ich kein Problem damit habe für gutes Zeug auch gutes Geld auszugeben) möchte ich ungerne zweimal kaufen. Kalte Temperaturen sind jetzt zwar nicht zu erwarten dennoch sollte das was ich jetzt kaufe auch noch im Herbst gut mit Quilts o. Ä. kombinierbar sein.

    Nun habe ich gehört das die Quilts von Amazonas nicht gerade der Hit sind und teilweise sogar das diagonale Liegen erschweren. Zudem gefällt mir das Gewicht und das Volumen der Amazonas Quilts gar nicht. Ich müsste dann ja wohl auf andere Produkte ausweichen die zu meiner Hängematte passen.

    Nun stellt sich mir die Frage, habe ich mit meinen 1,79cm Körpergröße auf das falsche Pferd/Hängematte gesetzt? Ist sie zu klein? Sollte ich sie gegen die größere Adventure  Hero XXL austauschen? Ich habe im Youtube Channel von "Dennis geht raus" die Formel Körpergröße 1,79cm x 1,9 = 340cm gehört. Ist damit die Größe der Liegefläche (Da hat keine von beiden 3,40m) gemeint oder die Länge der Hängematte (Da käme zumindest die Hero mit 342cm hin)?

    Soll ich also Wechseln um in Hinblick auf künftige Quilts zukunftssicher zu bleiben, oder ist es auch die kleinere Hängematte einigermaßen bequem und zukunftssicher? Nochmal zur Erinnerung, ich nehme gerne ein wenig Komforteinbusen hin, wenn ich damit das Packvolumen und das Gewicht im guten Rahmen halte und ich habe nur noch zwei Wochen Zeit. Zu wenig vielleicht um sich nochmal komplett umzustellen (Da die Schlafgelegenheit ja nur ein Teil des Bikepacking ist und ich mich auch noch mein Rad optimieren muss).

    Danke im Voraus für eure Ratschläge und Gedanken.

    Florian

    Hi, ich bin noch ganz neu hier, und habe auch erst seit 1 Monat mein erstes Gravelbike. Ich hatte auch Probleme meine Frontrolle zwischen den Lenker zu bekommen, ohne dass sie die Schalthebel und Bremsen blockiert. Ich habe das ganze dann mit folgendem Teil etwas nach vorne-unten gehangen:

    Yizhet Bicycle Extender Mount, Double Mountain Bicycle Torch Holder, Bicycle Handlebar Accessories, 25cm
    Yizhet Bicycle Extender Mount, Double Mountain Bicycle Torch Holder, Bicycle Handlebar Accessories, 25cm
    www.amazon.de

    Soweit so ok. Zumindest solange ich meine moosetreks Taschen noch verwende. Ein Harnisch wäre natürlich auch echt fein. Aber das irgendwann mal. Vielleicht hilft das ja hier?