Beiträge von BX.33

    Ich habe mir auch so eine USB-Pumpe, allerfings von Amazon bestellt. Die geht einwandfrei, habe mehrere Matten damit letztens im Zeltcamp aufgepumpt.

    Ich denke wir reden vermutlich sogar von der gleichen Pumpe. War meinerseits nur ein Versuch, diesem omnipräsenten Shop ein wenig Präsenz zu rauben. 😉

    Fenris77  markbeu

    Haven tent bietet u.a. als Zubehör eine universelle Akkupumpe (mit diversen Adaptern) für die Isomatte an. Für meine Thermarest Uberlite, die beim Bikepacking mit Zelt eingesetzt wird, habe ich alternativ eine in D erhältliche und kleinere Version des vermutlich baugleichen Modells dieser Pumpe erworben.

    Kann ich absolut weiterempfehlen, zumal sich Luftmatten damit nicht nur sehr schnell auf-, sondern auch abpumpen lassen. Die Pumpe wiegt 80 g und heißt "Flexitailgear Tiny Pump". Für euch als Haventent-Nutzer ggf. auch interessant?!

    Endlich meine neue Hängematte, eine olivgrüne Warbonnet XLC, ausgepackt, und unter dem Minifly-Tarp aufgehängt und probegelegen. Da es gestern ein schöner und warmer Tag war, blieb der ebenfalls neue charcoalgraue Wookie XL erstmal eingepackt.

    Dafür beschäftigte ich mich mit der Aufhängung des Tarps in unterschiedlichen Höhen, den Minitüren, der Abspannung und dem (Half-)Porch-Mode. Die Hinweise an der Matte wurde "studiert" und verinnerlicht und das Moskitonetz wurde einmal komplett abgenommen und inkl. Footbox und Shelf inspiziert. Weiterhin Early Grey getrunken, Musik gehört, gelesen, abgehangen.

    PS. Hängematte & Wookie wurden am 4. Juli direkt bei Warbonnet erworben. Von Colorado reiste dieses dynamische Duo per US-UPS nach NY und auf der zu vernachlässigenden tranatlantischen Reststrecke dann im privaten Koffer. 8)

    grobinger

    Danke für Deinen Hinweis! :thumbup: Über diesen war ich nur rein zufällig, aber gerade so pünktlich genug gestolpert. Und dann kam der 2. unglaubliche und passende Zufall dazu. ;) Ein ausstehender dritter Zufall in Form einer persönlichen Begegnung würde Dir ein großes Kaltgetränk Deiner Wahl sichern.

    Heute kam aus Colorado über NY und Frankfurt am Main endlich ein Paket bei mir an. Hab erstmal alles drin gelassen und heute nur noch kurz den existenziellen Energieriegel-Halter für die Ridgeline getestet. :P

    Jetzt hänge ich hier immer noch in der Matte und bekomme die vier Buchstaben nicht hoch. :sleeping:

    wuppitom Moin Moin!

    Gut erklärt und schön bebildert. Vielen Dank an Dich!

    Erstmal werde ich bei meiner zweigeteilten Ridgeline bleiben, aber sicherlich beizeiten auch die durchgehende testen. Die Warbonnet Tarps werden das schon erstmal verkraften. :)

    Auf jeden Fall wird zukünftig zwischen Ridgeline und Rinde nach Möglichkeit auch etwas untergelegt. Und die Tarp-Befestigung an der Aufhängung wird auch getestet. Wettervoraussetzungen sind zur Zeit ja recht angenehm für ausgiebige Experimente mit zwischenzeitlichen Häng-Einlagen. 😴👍

    Hier nochmal Fotos von meinem Tarp Aufbau mit meinen Webschlaufengurten ...

    Moin wuppitom

    Auf Deinen Bildern (Danke!) ist zu erkennen, dass Du das Tarp zum Teil auch im 30 Grad Aufhängungsbereich des Webschlaufen-Baumgurtes einhängst/abspannst und nicht nur im baumumschlingenden Teil.

    Ist es bzgl. Tarp denn eher vernachlässigbar, dass dieser Bereich gespannt ist, wenn Du in der Matte liegst, oder eben nicht, wenn die Matte unbelastet ist?

    Ich werde erstmal damit starten das Tarp klassisch mit eigener Abspannung aufzuhängen. Wenn hier dann etwas mehr Erfahrung vorliegt, dann folgt im zweiten Schritt die Methode mit Einhängung in die Hängematten-Aufhängung. Ist ja schon sehr praktisch und vermutlich wesentlich baumfreundlicher.

    grobinger Habe Deine Frage in diesen Faden hier verlegt.

    Zitat von @grobinger 

    Wo genau siehst Du da ein Problem? Das Problem des Wassereintritts über die Aufhängung besteht eigentlich nicht dadurch, dass es auf die Aufhängung draufregnet, sondern dass am Baum das Wasser in Strömen runterläuft.

    -> Das hatte ich mir aus einem Beitrag von Waldläufer70 gemerkt. Schnürsenkel unter dem Tarp. Das müsste doch auch für die Gurte gelten, oder? Aber auch wuppitom hatte ja schon einmal geschrieben, dass das Wasser am Baum der Feind ist und nicht unbedingt die Aufhängung. Bevor ich den ersten Hängemattenaufenthalt mit Tarp bei Regen mitnehmen muss, versuche ich möglichst viele Tipps zu sammeln. Alle (schlechten) Erfahrungen muss man ja nun wirklich nicht selbst machen. ;)

    [...] dann hänge ich das Tarp in die Schlaufen der Daisychain der HM, so dass ich nur ein Paar Baumgurte brauche.

    barfuß und auch Fagorian

    Wird die Ridgeline des Tarps dann

    a) nur in die Schlaufen eingehängt, die den Baum umschlingen, oder

    b) auch in die, die quasi als Aufhängung der Hängematten dienen?

    a)

    + Tarp kann konstant straff abgespannt werden

    - Tarphöhe überhaupt nicht variabel (je größer der Baumabstand, desto geringer der Wetterschutz)

    b)

    + Tarphöhe nach unten variabel

    - Tarphöhe nicht nach oben variabel

    - Ridgeline-Spannung wird durch Hängemattenaufhängung beeinflusst (unbeständig, ggf. Risiko, schlecht einzustellen)

    barfuß Das heißt, dass du gelegentlich vier vollwertige Baumgurte benutzt und mitschleppst? Für Tarps ließen sich doch eventuell auch schmalere und leichtere als die klassischen 25 mm verwenden, oder?! Welche Länge haben deine Tarp-Baumgurte? 2 m?

    Bringt natürlich auch wieder eine Menge Gewicht in den Wanderrucksack. Aber Baumschutz ist mir sehr wichtig, denn Bäume haben meinen höchsten Respekt! <3

    Ich habe mal gemessen, mit welcher Kraft meine Firstschnur gespannt ist. Es waren etwas mehr als 10 kp, was dem Gewicht eines gefüllten Wassereimers entspricht. Das Tarp steckt so etwas locker weg, die Lash-It-Schnur sowieso (ist mMn mit 230 kp Bruchlast angegeben).

    Aber ob es dem Baum gut tut? Hier könnte die Kombination hohe Last und kleine Fläche bei empfindlicher Borke eventuell Schaden anrichten.

    Ich schaue mir deshalb immer den Baum an und entscheide dann, wie straff ich die Schnur spanne.

    Gute Idee mit der Kraftmessung - und sehr löblicher Respekt für die Bäume. Finde ich beides richtig gut! :thumbup:

    Nebenbei echt interessant, dass Du die nicht SI-konforme (und lt. Wikipedia bereits seit 1978 sogar per Gesetz für die Angabe von Kraft unzulässige) Einheit Kilopond benutzt. Das ist ja mal ein richtig schönes "Memorabilia" und ich musste tatsächlich nachschauen, wie das in den geläufigeren Newton umzurechnen ist. ;)

    Werde zu meinem nächsten Ausflug wohl einfach mal meine kleine Kofferwaage mitnehmen und zum Spaß in Serie mit der Tarpschnur einhängen. Dann weiß ich wenigstens mal, wie sich Dein Wassereimer-Richtwert circa in der Tarpschnur anfühlt.

    Was bedeutet "underquilltbedingt"? Ich habe meine Kombi Underquillt, der ja bei mir noch ein Poncholiner ist, so aufgebaut, daß sie auch Liegeseitig unabhängig ist. Gut, ich gehöre jetzt auch nicht zu den Winterdraußenschläfern.

    Hallo sakura ! Ich habe vor zukünftig mit einem Underquilt "Wookie" vom Hersteller Warbonnet abzuhängen. Bei diesem hängt die Isolation diagonal unter der Hängematte und gibt damit mehr oder weniger die Liegeausrichtung vor. Hier muss man sich dann vor einer Anschaffung entscheiden, ob man Links- oder Rechtslieger ist bzw. wird. Diese Herausforderung hast Du mit deinem symmetrischen Underquilt ja aber nicht.

    Ich vermute, dass mir das Abhängen im Herbst und Winter viel Freude bereiten wird und wollte daher eine bestmögliche und praktikable Isolation, damit es schön gemütlich wird, wenn es regnet, schneit und/oder kalt ist.

    Die Seite mit der Schlaufe ist bei mir am Seil vom Hering mit nem Ankerstich verbunden. Da bleibt es dauerhaft dran aber ist bei Bedarf wieder leicht zu lösen.

    Hatte mal probehalber einen einsträngigen Diamantknoten gemacht, sah aber doof aus.

    Einsträngiger Diamantknoten!! 8| Vermutlich hat auch Deine Augenbraue leicht gezuckt, als Du vernommen hast, dass ich mein Tarp zweigeteilt aufhänge. 8o

    Genommen -> Ankerstich in die Schlaufe am Hering, einfacher Knoten. Das schont dann sogar die Abspannleine, wenn die Alukanten des Herings nicht so schön gearbeitet sind. Danke Dir! :thumbup:

    Hi sakura !

    Habe gestern beim Equipment-Experimentieren bei der Cocoon nochmal drauf geachtet, wie es ist, wenn ich in die eine oder andere Richtung der HM den Links- oder Rechtslieger mime. Klar, die Cocoon inkl. halbseitig zu öffnendem Moskitonetz ist prinzipiell symmetrisch, so dass immer sowohl links- als auch rechtsausgerichtet gelegen werden kann.

    Für mich ist es vom "Ausblick her" wohl das besser, wenn ich den Kopf an der Seite habe, wo der Reißverschluss ist und kein Moskitonetz ist, wenn es zur anderen Seite weggeschlagen ist. Somit lege ich die Füße in die Hängematte hinein zu der Seite, an der das Netz festgenäht ist. Mache ich es andersherum (als Linkslieger), dann geht die Hängematte auf der Seite links neben meinem Kopf tatsächlich so hoch, dass ich hier fast nicht mehr rausgucken kann. Quasi nur noch in die Richtung meiner Füße. Siehe Bilder.

    Nachts oder bei vollständig geschlossenem Netz ist es dann natürlich egal, aber "underquilt-bedingt" ;) wollte ich mir den Rechtslieger schon einmal halbwegs konsequent angewöhnen. Die Cocoon soll schließlich bald zur Matte für kurze Ausflüge degradiert werden.

    Gestern konnte ich gegen späten Nachmittag meine sieben Sachen packen und bin mit meinem neuen Equipment gen Park gezogen um ein wenig damit herumzuexperimentieren. Nachdem ich festgestellt hatte, dass es hätten neun Sachen sein müssen und sowohl Heringe als auch ein Taschenmesser fehlten, ging ich dennoch erstmal voller Elan daran das Tarp aufzubauen. Mit ein paar kleineren Stöckchen, die sich zumindest für einen Versuchsaufbau ausreichend fest in den trockenen Boden stecken ließen, konnte ich mir halbwegs behelfen.

    Dank des Youtube-Supports von Dutch ging die Nutzung der Stingerz für die Aufhängung und der Hookworms für die einseitige Abspannung gut von der Hand. Die andere Seite des Tarps spannte ich mit Nama Claws ab und bin mir noch nicht klar, für welche Variante ich mich dann bei einer Vereinheitlichung entscheiden werde. Die Hooksworms sind so herrlich klein und die Nama Claws so super simpel. Mal schauen, wie es dann draußen im Herbst und Winter von der Hand geht ... könnte mir vorstellen, dass das Schlaufenlegen am Hookworm mit kalten Fingern etwas fummelig werden könnte, auch wenn es trivial ist. Jedenfalls sind mir die Hookworms gestern erstmal mehr ans Herz gewachsen als die Nama Claws. Mir gefiel es irgendwie, dass mit einer Schlinge und diesem Miniteil ein absolut solide Verbindung entsteht.

    Das Minifly von Warbonnet in Camo finde ich großartig! Das Muster vom Minfly ist mega! Etwas unauffälliger und nicht diese Tarnflecken von der Bundeswehr- oder dem Jägerstand.

    Und klein ist das Minifly auch, logisch. Da die Aufhängeschlaufen der gestrigen Testhängematte von Cocoon (per Shackle) auf die Beetle Buckles adaptiert wurden, wurden diese insgesamt sehr lang.

    Somit hingen die beidseitigen "Restgurte" nicht (wie es sein sollte) unter dem Tarp herunter. Regen und sicheres Aptropfen wäre so nicht möglich. Dennoch klasse, dass einem sowas bereits auffällt, weil es hierzu Support und Infos im Forum gab. Vor einigen Wochen wäre mir das überhaupt nicht aufgefallen geschweige denn klar gewesen.

    Ansonsten hätte ich gestern gleich da hängen bleiben können, wenn nicht nicht diese frösteligen 20 Grad mit Wind gewesen wären. Echt erstaunlich, wie schnell der cold butt da ist, wenn der Underquilt fehlt. :)