Grundsätzlich sehr gerne! Habe einige diy Hängematten, diy Moskitonetz, einen unglaublich schlecht genähten sookie und einen danach gekauften Original wookie. Bei mir wäre eher wieder ab Ende August möglich.
Beiträge von El Yo
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Sehr viel kann ich nicht beitragen zu dem Thema. Außer, wie es nicht geht. Schwachpunkte waren die Heringe - da hatte ich die Last auf jeweils drei pro Seite aufgeteilt. Den Zug auf die einzelnen Stränge gleichmäßig zu verteilen hätte eine ausgeklügeltere Lösung gebraucht.
Und nur eine Stange pro Seite (hier die Teleskopstangen von Lichtstativen) bewährt sich auch nicht. 😂
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Ich würde das mit ein bisschen seam grip behandeln. Habe damit schon Rucksäcke an stark belasteten Stellen geflickt und einen Riss in einem Zelt - genau dafür ist es auch gemacht. Da braucht es auch keinen Flicken. Konnte mir das zuerst nicht ganz vorstellen, aber die reparierten Stellen sind stabiler als das Gewebe.
Man kann das Loch zuerst auf einer Seite mit Klebeband abkleben, dann von der anderen Seam Grip auftragen. Wenn es trocken ist Klebeband weg und auf dieser Seite noch einmal rauf.
Ich habe gerade gesehen, dass die Tuben jetzt schwarz sind. Würde ggf noch recherchieren ob sich zu den ursprünglich weißen etwas geändert hat.
Viel Erfolg mit der Reparatur!
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Hier auch noch einmal mein Hängeplatz von vor zwei Wochen unter einer überhängenden Felswand.
Die Aufhängung war ein bisschen eine Tüftelei - eine gefädelte Sanduhr, dann sehr weit unten am um den Felsen gelegten Gurt die Hängematte angebunden. Das andere Ende war direkt mit 2 Continuous Loops über eine Felsnase gehängt.
Es hat geregnet, die Felswand hat mich aber schön trocken gehalten. Vor Steinschlag war ich auch geschützt. Und gefallen wäre ich im Falle des Falles etwa 30 cm in lockeren Schotter.
Sieht vielleicht ein bisschen wild aus, war aber im Grunde ganz harmlos. -
Mach ich Levi ! Sorry, war beschäftigt
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Herzlichen Dank, Bedava !
Da hatte ich den nächst größeren im Warenkorb.
Der von Dir verwendete sieht auf den Fotos optimal aus, den werde ich nehmen. -
Danke für die super Doku Bedava !
Kannst du mir vll noch schreiben welchen Reißverschluss du verwendet hast? Ich fülle gerade wieder einen Warenkorb bei ExTex und möchte eine meiner Hängematten mit integriertem Netz ausstatten...
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Danke, klingt gut!
Mit fehlender Verstellbarkeit meine ich, dass das Tarp nicht höher oder niedriger gehängt werden und bei Regen auch nicht nachgespannt werden kann. Ist aber denke ich beantwortet.
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Danke grobinger , das klingt ja vielversprechend! Hast du die shockcord dann zum Anker dazu gehängt oder in die Schlaufe vom dogbone? Und kannst du das empfehlen? Ist es wirklich einfach im Aufbau oder tauchen irgendwelche Probleme auf? Macht sich die fehlende Verstellbarkeit unangenehm bemerkbar?
Vielen Dank!
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Danke Waldläufer70, das sind wertvolle Anregungen! Dogbone statt continuous loop bietet eine Schlaufe zum einhängen von tarp & co. Damit wäre auch der Beetle Buckle wieder im Spiel und diese Diskussion hier nicht komplett off topic 😁
Ich werde berichten.
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Das schaut scheinbar wilder aus als es tatsächlich war.
Wenn etwas nicht gehalten hätte wäre ich etwa 30 cm auf zwar kantigem, aber kleinem und lockerem Schutt gelandet. Unangenehm aber ungefährlich. Die Felswand war sehr kompakt. Steinschlag war durchaus Thema, war auch immer wieder zu hören. Diesbezüglich war dieser Platz der sicherste weit und breit. War mit ein Grund warum ich dort bin übersiedelt bin.
Wegen aufscheuern des Materials hatte ich auch (ganz leichte) Bedenken. Deshalb ein Reserve-continuous loop als Redundanz dazu gehängt.
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Krass! Schreit förmlich nach einer neuen Rubrik für das Hängebuch der Rekorde

haha, ja - nur welche? Prekärste Aufhängung? Kreativste? Dümmste? Oder "Stil-Faktor"?
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Das hängt davon ab welchen Winkel die Baumgurte beim zuvor montierten Tarp einnehmen. Im Extremfall könnte man sie waagrecht zum Tarp spannen. Wenn man dann die Hängematte montiert und sich rein setzt freut sich das Tarp nicht. Daher bisher die Prusik-Schlingen. Und daher die Idee, aus einer Variablen eine Konstante zu machen.
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Danke Hammock Fairy - ich glaube inzwischen auch, dass der Beetle Buckle nicht wirklich für diesen Zweck geeignet ist.
Die Idee dahinter wäre, aus einem Tarp und einer Hängematte eine funktionale Einheit zu machen die von zwei Fixpunkten aus gemeinsam aufgehängt werden kann. Möglicherweise braucht es dazu auch eine fix abgelängte Tarp-Ridgeline die das Konstrukt stabilisiert und das Tarp davor bewahrt zu stark belastet zu werden. Vielleicht ist es auch nicht praktikabel. Ich werde da aber wohl anfangen zu experimentieren. Statt Beetle Buckle vielleicht mit Dreisteg und soft shackle.
Oder ich hänge das Tarp doch extra. Ein Teil der Mühsal entsteht bei mir durch Montage des Tarps auf der Hängematten-Aufhängung. Dann ist Regen und Wind, das Tarp wird zuerst montiert,.... -
Nach mehr als 2 Jahren rumgebastel und der Investition in einen Wooki ist heuer das erste Jahr, in dem meine Ausrüstung auch Outdoor-tauglich ist. Ich stehe jetzt bei 14 Nächten draußen in der Hängematte. Und der gestrige Hängeplatz war ein bisschen speziell. Das Tarp war schon aufgebaut, dann habe ich noch eine Möglichkeit unter dieser überhängenden Wand gefunden. Eine Sanduhr mit dem Baumgurt gefädelt und auf der anderen Seite den Loop über eine Felsnase gelegt. Es hat geregnet, ich war absolut trocken. Und es hat auch die Nacht über gehalten. Jedenfalls ein persönlicher Meilenstein zum "ultimate hang".
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Danke Dir, Waldläufer70 . Das mit den Gummischnüren klingt vernünftig. Abtropfschnüre habe ich jetzt schon drauf; mir ist inzwischen auch eingefallen, dass man - wenn ein Karabiner im Loch die Bedienbarkeit einschränkt - das auch über einen kurzen Loop oder soft shackle im Anker lösen kann, in den man dann beides einhängt. Ist allerings wieder ein Teil mehr...
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kempkes danke Dir! Ich habe selbst keine Beetle Buckles und das wäre Teil der Kaufentscheidung. Habe bei der Aufhängung ohne Hardware schon so ziemlich alles ausprobiert. Und ich habe gemerkt, dass es mir schon relativ wichtig ist dass das schnell und idiotensicher aufzubauen und zu verstellen ist. Vor allem wenn man müde und nass und vielleicht noch bei Regen und Wind möglichst schnell fertig sein möchte. Alternative wären natürlich kleine Karabiner auf den Prusiks, von denen Du gerade andernorts wegen Gewicht abgeraten hast

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El Yo die Bohrung ist schon recht klein, aber ne Lösung würde sich da bestimmt finden. Dann kannst du da schön dein Tarp dran befestigen, welches dann 5 cm über der Hängematten-Ridgeline hängt. Viel Erfolg

Die Idee wäre, längere Continuous Loops zu spleissen damit das von den Längen zusammen passt. Momentan binde ich die Matte entweder direkt in den Gurt oder über über einen Karabiner, der per Marlspiekerschlag am Gurt befestigt ist. Tarp ist mit kurzen Prusik-Schlaufen ein bisschen oberhalb davon am Gurt befestigt.
Was mir Gedanken macht ist die Dehnung bei Regen und ob das ohne verstellbares Element zum spannen praktikabel ist.
Das ist jetzt allerdings schon sehr weit off topic.
Also auch wenn das Loch besetzt ist - ob mit Karabiner oder einem zusätzlichen Loop aus Schnur - ist der Buckle noch verstellbar?
Levi : danke für den Vorschlag, aber ich bin schon ein Freund der stufenlosen Verstellbarkeit. -
Ich hänge mich hier einmal mit einer Frage rein bevor ich einen eigenen Thread aufmache:
Ist es möglich, bei den Beetle Buckles gleichzeitig mit eingehängtem Continuous Loop in das kleine Loch einen Karabiner einzuhängen und sie dann auch noch zu verstellen?
Hintergedanke ist, dass ich gerne ein Setup mit minimalem Aufbau-Aufwand machen möchte. Die Continuous Loops der Matte sollen dann genau so lange sein, dass bei den Beetle Buckles das Tarp eingehängt wird und die Länge gleich passen sollte.
Ob das eine kluge Idee / machbar ist wäre wahrscheinlich Material für einen eigenen Thread...
Würde mich trotzdem über Rückmeldungen freuen! -
Hallo Gregor, willkommen auch aus Wien - und schönen Urlaub!