Beiträge von RomanskyPolansky

    Ist richtig gut geworden.

    Wie ließ sich das Dyneema Gurtband verarbeiten an der Kettenlinie? Hatte auch mal überlegt das zu verarbeiten aber es kam mir etwas zu dick vor und hat den Nachteil dass es sich nicht gut Schmelzen lässt um die Enden zu veröden.

    Vom durchgängigen Dogbone würde ich auch abraten das rutscht ganz gerne mal durch wenn du dich auf eine Seite rauslehnst, habe da schon schlechte Erfahrungen gemacht.

    Ich würde per Larkshead (ankerstich?) Verbinden geht halt nur wenn du zwei Dogbones auf die richtige Länge spleißt.

    Mit den Beetle buckles würde ich Stand heute einen universal loop (Diamantenknoten) nehmen dann gibt es weniger Probleme mit ausfrasen des Amsteel an den Kanten vom Buckle.

    Als Dripline fand ich den Baumwollschnürsenkel am besten und einfachsten.

    Zu den reduzierten Bruchlasten glaube ich dass du generell mit Amsteel viel bis sehr viel Reserve hast. Siehe kommerzielle Produkte aus USA mit ähnlichen Verbindungstechniken. Wenn du deutlich schwächere Schnüre nimmst kann ein Knoten das Zünglein an der Waage sein aber bei Amsteel mach ich mir da weniger Sorgen.

    Alternativ zu den Pvc Rohren kannst du dir aus CFK Rohren nen sehr stabilen Spreizstab bauen der auch im Bereich <100g wiegt, den nimmst für das Kopfende und am Fußende ist die Belastung geringer dort nimmst den Trekkingstock. Dann hast nen Stock über für Porchmode am Tarp.

    schaut gut aus :)

    Wenn du noch mehr Sicherheit für die Verbinder einbauen willst kannst du ein Stück Rundholz einkleben und nochmals bohren dann verteilen sich die Kräfte auf das Seil besser.

    Es sei denn du hast eine gute Möglichkeit zu entgraten die hatte mir damals gefehlt, drum hab ich die Holzeinsätze gemacht.

    Also vorm differenziellen Schnitt brauchst du keine Angst haben, das verhält sich recht simpel die Stege landen nur auf anderen Linien am Oberstoff.

    Klar ist die Planung aufwändig aber auch nicht unmöglich, es kommt meiner Meinung nach darauf an wieviel Gewichtsoptimierung du betreiben willst.

    Soll heißen die Liegerichtung und vor allem Fläche dem Wooki nachempfinden oder eher Liegewiese.

    Der UQ Rechner hat mir sehr geholfen auch grade wenn es um den angepeilten Temperaturbereich geht.

    Mit 600g Daune solltest du locker Richtung 0 Grad kommen, selbst wenn du eine große Fläche isolieren willst.

    Apex hat seine eigenen Tücken, grade viele Lagen passen oftmals nicht unter den Nähfuß musste ich auch schon feststellen.

    Apex hat auch eine Lernkurve und es entfällt halt nur das Kammer nähen.

    Bzgl Stoffen brauchst dir keine Sorgen machen die halten das schon aus.

    Apex braucht keinen daunendichten Stoff aber winddichten Stoff willst du im Grunde doch also landest oder Daune oder Synthetik doch wieder beim gleichen Stoff.

    Hier kannst mal noch schauen, habe bei dem Teil auch Kammern genäht aber musste die Daune beim befüllen nicht seperat wiegen.

    Hast du den Quilt mit differenziellem Schnitt geplant ? Also Innenstoff kleiner als der äußere Stoff.

    Wenn ja dann sind die entstehenden Beulen im Stoff bei der Rechnung nicht enthalten und würde evtl erklären warum du ggf zu wenig Daune drin hast.

    Wenn nicht nehm ich alles zurück und behaupte das Gegenteil:D

    Es bleibt ein Hobby und kostet halt Geld.

    Ich habe auch "günstig" angefangen mit einer Amazonas Matte die war mir dann aber zu kurz zu unbequem usw.

    Über die Jahre habe ich dann mehr und mehr darauf geachtet hochwertiges Equipment zu kaufen und habe es nicht bereut.

    Mit einem Abschlag kannst du hochwertige Sachen auch wieder verkaufen auf dem Amazon Zeug wirst du sitzen bleiben.

    Aber das wurde hier ja auch schonmal gesagt.

    Meine Empfehlung wäre lieber eine 150€ Matte die ich nach 2 Jahren und 10 Nächten für 80€ verkaufen kann als eine 90€ Matte die ab Kaufdatum keinen Wiederverkaufswert hat.

    Aber musst du entscheiden, ich finde es hat auch was besonderes wenn du etwas beim Hersteller kaufst der das extra für dich macht... meine 2cent

    Wenn ich es richtig in Erinnerung habe ist Mara100 gleich dem Allesnäher von Gütermann. Wichtig sind noch die passenden Microtex Nadeln da auch zu Projektbeginn eine Neue nehmen, falls du das noch nicht so handhabst.

    Also mit Allesnäher machst da nichts falsch, die Nähte sehen ja auch nicht ansatzweise die Belastung wie bei einer GE.

    Berichte gerne mal wie sich das Stöffchen verarbeiten lässt bin aktuell auch noch am planen von einem langen BridgeUQ und das Extex Ripstop ist mir zu teuer mit 20€ und mehr.

    Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen und wünsche dir gutes Gelingen.;)

    Etwas Erfahrung mit dem Nähen von Quilts wenn auch nur Underquilt habe ich auch, hatte mal meinen Argon67 UQ vorgestellt.

    Ich hab davor auch noch nicht mit so leichten Stoffen gearbeitet, empfand es aber nicht viel anspruchsvoller als mit den üblichen HM Stoffen.

    Du solltest darauf achten dass der Stoff nicht vom Tisch rutscht und was meine Nähte deutlich verbessert hat den Stoff vor und hinter dem Nähfuß etwas auf Spannung halten. (Sollte eigentlich die Fadenspannung übernehmen aber falls du trotz probieren kein gutes Ergebnis hinbekommst hilft die Technik)


    Moskitonetz hatte ich das gleiche benutzt das du verwenden willst und finde es sehr angenehm zu verarbeiten da es eher fest im Griff ist und entsprechend wenig Dehnung hat.

    Ich hoffe ich konnte dir etwas weiterhelfen.

    Am besten ist es mit den Stoffen ein paar Probenähte zu machen, dann bekommst ein Gefühl für den Stoff und gaaaanz wichtig langsam nähen dann haste Zeit zu korrigieren falls was schief läuft.