Beiträge von HarryOnTrail

    Ok, also entweder ersetzen oder drehmeln... in Ermangelung einer Dremel mit passendem Aufsatz neige ich eher für ersteres. Ich glaube, ich habe die Last unterschätzt, die da drauf liegt und dafür sorgt, dass die kleine Kante dann bei jeder Bewegung wie eine Mini-Säge wirkt...

    Ich habe gerade in deinem Tarp-Faden gelesen, dass du deine Bridge Hammock immer sehr flach aufhängst ...

    Da stellt sich für mich jetzt natürlich die Frage, ob sich das auch auf die Suspension bezieht, denn je flacher der Winkel ist und so höher ist natürlich auch die Belastung und wenn dann statt sagen wir mal 100kg (bei 30 Grad) auf Dauer 300kg (bei ungefähr 10 Grad) wirken scheuert das natürlich mit der Zeit die beste Schnur durch. :/

    Ok, also entweder ersetzen oder drehmeln... in Ermangelung einer Dremel mit passendem Aufsatz neige ich eher für ersteres. Ich glaube, ich habe die Last unterschätzt, die da drauf liegt und dafür sorgt, dass die kleine Kante dann bei jeder Bewegung wie eine Mini-Säge wirkt...

    Da stellt sich natürlich die Frage ob sich der Aufwand lohnt, denn so teuer sind die Teile ja nicht, sie nachzubessern ist aufwandstechnisch wirtschaftlicher Unsinn und wäre nur unter MYOG-Gedanken sinnvoll. Ob Neukauf Sinn macht kann evtl. Treegirl beantworten, die einfach mal in ihre Kiste greift und schaut ob alle so "unsauber" aussehen und wenn ja und es bei anderen Nutzern keine Scheuerschäden gibt bleibt nach Ausschlussverfahren ja eigentlich nur übrig, dass die Dynema-Schnur "empfindlicher" ist. :/

    Aber du liebäugelst ja sowieso mit Spider Straps ... 8)

    So was hätte ich auch gedacht. Und die Haken sind eigentlich auch nicht scharf an den Kanten der Öse. Leider ist das kurze Stück im Wald geblieben, weshalb ich davon kein Foto mehr machen kann, aber mir ist aufgefallen, dass die andere Seite bei genauerem Hinsehen auch leichte Verschleißerscheinungen aufweist (siehe Fotos). Habe ich da am Ende doch was falsch gemacht beim Anbringen des Hooks?

    Gute Aufnahmen und wenn ich mir die Kanten der Haken so ansehe, denke ich dass ich mit meiner Vermutung richtig lag und nacharbeiten und evtl. polieren das Problem eliminieren.

    (Randbemerkung: Ich arbeite mit Metall und saubere Kanten sehen anders aus X/)

    Well, I guess shit happens... 8o Auch wenn der Hintern immer noch schmerzt...

    Hmm? :/

    Ohne jetzt Amazonas ans Bein pinkeln zu wollen scheint es mir doch am Wahrscheinlichsten, dass sich die "Dynema-Schnur" von Amazonas vom Original von AmSteel unterscheidet.

    Ich denke eben nur daran, weil ich mir auch Dynema-Rollenware bestellt habe, die zwar einen guten Eindruck macht und bisher problemlos funktioniert, sich aber MASSIV von AmSteel unterscheidet ... vor allem in der Verarbeitung beim Spleissen.

    Wer weiss, wo sie sich noch anders verhält, als das Original mit dem weltweit Erfahrungen vorliegen. :/

    Gut, ich habe schon an meinem Verstand gezweifelt :D

    Auch ich habe noch nix von Amazonas in der Hand gehabt, sodass ich deshalb natürlich auch nichts darüber sagen kann; ubrigens genausowenig wie über Dutch-Produkte. Nichtsdestotrotz habe ich auch bei qualitätiv hochwertigsten Produkten schon Ausreißer gesehen, die druch die Qualitätskontrolle gerutscht sind.

    Fehlersuche per Ferndiagnose ist allerdings immer ein Fischen im Trüben und nun obliegt es Jyn den möglichen Ursachen nachzugehen oder sich einfach zu sagen "shit happens" 8)

    Natürlich können Spleisse raus rutschen. Ein Spleiss hält vor allem durch die Reibung. Wenn der Bury zu kurz ist, rutscht das Ende über kurz oder lang heraus. Egal ob ein Locked Brummel verwendet wurde oder nicht.

    Wie???

    Ein Locked Brummel KANN nicht durchrutschen, ausser zumindest eine Seite ist komplett aufgedröselt.

    Das ist technisch unmöglich ... das ist wie zwei verschweisste Kettenglieder, die können sich auch nicht lösen ohne dass eines kaputt geht.

    Und dann gibt es gut trainierte die mit 80kg Körpergewicht am Wochenende zum Spaß 30kg Rucksäcke und zwischendurch noch dazu einen Baumstamm über Marathondistanz bringen. Da habe ich mal ein paar Leute in der Schweiz kennen gelernt.

    Das klingt danach, als ob diese Jungs das evtl. beruflich/dienstlich gemacht haben ... ich denke da mal etwas mehr als 30 Jahre zurück, da hatte ich 15 Monate lang Spass in Mittenwald ;)


    Am Ende muss halt jeder rausfinden was ihm Spaß macht.

    Einen Tod muss man sterben, sei es hohes Gewicht, hohe Kosten oder wenig Komfort.

    Es soll sogar Leute geben, die mehr als einen Tod sterben und trotzdem Spaß haben ;)

    Ich sterbe keinen dieser Tode und habe trotzdem oder gerade deshalb Spass :/

    ... und ja, du hast völlig Recht, denn es gibt keine Regel ohne Ausnahmen und das Schöne an unserem Hobby ist doch, dass jeder für sich selbst festlegt, was Spass ist ... es gibt kein absolut "Richtig" oder "Falsch" zumindest solange man keinen anderen schädigt oder gefährdet. 8)

    Wir hatten ja schon hier den Aspekt, dass die Umstände einer Tour (Wetter, Region, usw.) es schwierig macht Gewichte direkt zu vergleichen. Eine Sache die ich glaube auch bedacht werden sollte bei der ganzen Diskussion um Ausrüstungsgewicht ist das Körpergewicht.

    Manche tragen ein höheres Körpergewicht mit sich. Das ist zwar besser gelagert als ein Rucksack, aber mit extra 15 kg am Bauch muss man auch 15 kg mehr tragen.

    Andere wiegen nur 50 kg, da wäre ein 23kg Rucksack Selbstmord. Und auch vollkommen unnötig, bei kleineren Menschen wiegen auch viele Sachen weniger (kleinere Klamotten, Schlafsack, Rucksack...).

    Mit meinem Elbsandsteingewicht (12kg Wasser, 8kg Ausrüstung, 3 kg Fotoausrüstung) bin ich immer noch bei 20% vom Körpergewicht, was vollkommen okay ist für mich auch über weite Strecken.

    (Und wer es genau mag kann noch die fettfreie Körpermasse nehmen und alles Fett am Körper als Zusatzgewicht eintragen:D)

    Die Rechnungen mit den % vom Körpergewicht kenne ich auch, allerdings habe ich andere Zahlen im Kopf (bitte nicht nachfragen, ich weiss nicht mehr wo ich sie gelesen habe ?() Rucksackgewicht bis 10% vom Körpergewicht ist ohne Leistungseinbußen machbar, bis 15% sind auch längere Etappen noch OK und über 15% geht es schon deutlich an die Substanz, deshalb ist mein Ziel meist die goldene Mitte mit ca. 12,5% des Körpergewichtes; ich wiege 85kg macht so ungefähr 10,5kg für den Rucksack ... passt :thumbup:

    Blöd war nur, dass ich meiner Frau von der Rechnung erzählt habe, insbesondere nachdem ich mich mal wieder darüber mockiert habe, dass ihre Ausrüstung (kleineres Zelt, kleinerer Schlafsack, kleinere Klamotten usw.) leichter ist als meine, weil sie kleiner ist als ich.

    Seit dem Zeitpunkt bekomme ich immer mal was von ihrer Ausrüstung in den Rucksack gesteckt, denn sie ist nicht nur kleiner sondern auch 30kg leichter als ich. Dummerweise ist ihre Ausrüstung zwar leichter aber nicht 3,5kg leichter :cursing: also bekomme ich immer ungefähr so viel "aufgebrummt" dass wir prozentual etwa gleich liegen ... damit ist mein UL-Baseweight eigentlich immer im Arsch wenn wir zusammen unterwegs sind ... aber ich bin ja Gentleman und leide ohne zu klagen ... zumindest ab und zu :evil:

    Mein Tarp ist ein 12'' Silpoly und ist auch nass ok musste nicht nachgespannt werden.

    Aber wie gesagt, es geht einfach nix über DCF ... ich liebe meine beiden Zpacks über alles <3<3<3

    Nur eben jetzt zum Ausprobieren wollte ich noch nicht den Sprung zu den DCF-Tarps machen, es sind halt doch 500-600€, die da zu Buche schlagen ... kommt aber vermutlich irgendwann wenn mir das Gebaumel in der Hängematte taugt :/

    Mir geht's da genau so. Ich starte mit 4 bis 5 und wenn ich auffuellen kann, mach ich die auch wieder voll. Ich brauch aber auch gut 3 Liter den Tag ueber bei 8 bis 10 Stunden latschen.

    Mit 4 wirds da manchmal schon wieder eng am naechsten Morgen.

    Hmm, :/ da ticken wir ein bisschen unterschiedlich ... ich VERSUCHE so zu planen, dass ich mit ein bisschen Puffer von Wasserstelle zu Wasserstelle komme und dort dann nicht nur meine Flasche auffülle sondern auch meinen Bauch und dann dementsprechend weniger einpacken muss zumindest in den Rucksack, in den Bauch habe ich es ja reingepackt zumindest bis zur nächsten Pinklepause :D

    In ganz normalen Wäldern, da ist mal ein kleiner Bach an dem ich etwas mitnehme für Abends/ morgens, aber selten Wasser am Lager. 2-3l trinke ich ja an einem normalen Tag Wandern. Sonst mache ich das ja ganz ähnlich wie du, ich habe das für den Tag dabei und fülle auf für Abends. Du trinkst wahrscheinlich nur einfach weniger über den Tag.

    Ok, das klingt schon ganz anders wie "standartmäßig 4l Wasser" ;)

    2-3l (ohne Essenszubereitung) brauche ich auch meist, ich habe es letztes Jahr auf dem Altmühltalpanormaweg auch schon auf bis zu 9l am Tag gebracht 8)

    ... und was deine Tour im Elbsandstein angeht, da habe ich leider keine Geheimtipps, so weit im Osten war ich nicht, ausserdem ist der Malerweg ja auch recht gut erschlossen, sodass die Nachfüllmöglichkeiten auch nur zu einem Überschaubaren Anteil in der Natur genutzt werden mussten.

    By the Way ... schöne Tour, die du da gemacht hast :thumbup:

    Danke!

    Wasser kommt halt sehr stark darauf an wo ich unterwegs bin. 4 Liter ist mein Standart wenn ich die Gegend nicht kenne. Bin ich Norwegen ist es 0 bin ich im Elbsandstein sind es 12.

    Zu Filter/Tabletten: Ich habe einen Sawyer hier, den ich nie nutze. Entweder ist das Wasser was ich finde so mies das ich es auch mit Filter nicht möchte, oder so gut das ich es so trinke. Den Fall dazwischen habe ich selten und dann koche ich es ab.

    Ja, bin nicht der UL Typ, ich trage eigentlich sogar ganz gerne einen schweren Rucksack.

    Gerne 8)

    ... aber mit deinem Wasserhaushalt ist echt krass =O

    4l Minimum (Ausnahme Norwegen) ist echt heftig! Wo bist du denn unterwegs? Man kommt doch ausser auf irgendwelchen Höhenzügen immer an Wasser und selbst da ist es oft nur ein relativ überschaubarer Abstieg, der einen zum Wasser bringt sodass ich nicht so viel Wasser mit mir rumschleppen muss - zumindest nicht den ganzen Tag.

    Ich versuche auch immer abends kurz vor Erreichen des Tagesziels etwa 2l zu bunkern um genug für Abendessen, Frühstück und noch 0,5l für den Weg zur ersten Wasserstelle zu haben. Ich trage selten mehr als 0,5-1.0l Wasser mit mir rum zumindest in unseren Breiten.

    Was mich jetzt aber wirklich interessiert ... warum 12!!!!! Liter Wasser im Elbsandstein? Ich habe letztes Jahr den Malerweg gemacht und dort waren so unendlich viele Möglichkeiten Wasser zu bekommen, dass ich mich schon fast geärgert habe, wenn ich mehr als 0,5l geschleppt habe.

    Was das Filtern angeht solltest du es aber vielleicht doch mal überdenken Wasser nicht unbehandelt zu trinken, denn mal abgesehen von irgendwelchem "komischen Zeug" sind Giardien das was du dir hier am Leichtesten einfängst ... das ist fieses Zeug und nur als Hinweis in Deutschland sind 4 von 5 Hunden Träger/Ausscheider. Ich will jetzt hier keine Panik machen, aber ein Filter hat auch bei klarem Wasser durchaus seine Daseinsberechtigung.

    Nur zu deiner Beruhigung, ich habe die Weisheit nicht mit Löffeln gefressen, ich habe auch immer unendlich viel Wasser mit mir rumgeschleppt bis mir langsam bewusst wurde, dass 1l Wasser 1kg wiegt :/

    Sehr schön :thumbup:

    In Bayern haben wir zwar viel Wald aber eben auch noch diese unsägliche nächtliche Ausgangssperre und leider Gottes auch unendlich viele Tagesausflügler, die neuerdings meinen die Natur für sich zu entdecken.

    Somit kann man mit dem Einrichten eines Lagers eigentlich immer erst nach Einbruch der Dunkelheit beginnen, wenn alle weg sind.