... in einem Hängemattenforum über Zelte zu diskutieren ist eine heisse Kiste ...
... mir wurde schon mit Rauswurf gedroht, weil ich nur das Wort "Boden-Setup" verwendet habe 
Spass beiseite, ich finde es gut auch über den Tellerrand hinauszusehen 
Jetzt aber mal zu den Modifikationen ... wenn man mal davon absieht, dass Modifizieren grundsätzlich Spass macht, sollte man aber durchaus überlegen, welche Modifikationen Sinn machen und welche ein (mehr oder weniger gut durchdachtes) System "verschlimmbessern".
... und bevor jetzt jemand einen Pumpenflash bekommt ... ich besitze diese Zelt bzw. den baugleichen Vorgänger selbst und habe es bei diversen Touren in nahezu allen Wetterlagen bereits verwendet. 
Ich sehe ein paar deiner Modifikationen durchaus kritisch, andere sind nett aber nicht notwendig.
Die Netten aber nicht notwendigen lasse ich jetzt einfach mal raus, denn die sind einfach nur Geschmacksache und über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten. 
Nun aber zu den, in MEINEN Augen, kritisch zu betrachtenden Modifikationen ...
Die Abspannschnüre des Innenzelts, welche du gekürzt hast, sind bei meinem Zelt Shockcords, was in meinen Augen auch sinnvoll ist, denn solltest du mal auf nicht absolut ebenem Boden aufbauen müssen und dein Zeltboden beginnt ein wenig talwärts zu gleiten geben die Shockcords ein wenig nach und du reisst nicht gleich die Laschen aus den Ecken und hast dann ein Loch in der Bodenwanne.
Bei einem Overnighter ist das kein Problem ... nach Hause gehen, flicken und gut ist es, bei einer Mehrtagestour "im Feld" reparieren zu müssen ist "blöd". 
Den Bodenabstand gerade bei diesem Zelt (wir erinnern uns, ich besitze dieses Zelt selbst) fix zu verringern ist durchaus kritisch zu sehen, da durch den relativ hohen Bodenabstand gewährleistet wird, dass man genug Zirkulation hat, um nicht in einer Tropfsteinhöhle zu übernachten ... mit all den daraus resultierenden Begleiterscheinungen, wie z.B. bis zu 400g Wasser, die man mit sich rumschleppt, weil sich das Silnylon vollgesaugt hat und dafür muss es noch nicht einmal regnen, da reicht feuchter Boden, Temperaturdifferenz, Atemluft und Luftfeuchte. Mein Tipp ... Finger weg von der Zirkulation und wenn es mal wirklich so sehr durchs Zelt pfeifft, dann kann man besser die Trekkingstöcke 3-5cm kürzer ausfahren und das Zelt auf der Windseite etwas tiefer zum Boden abspannen.
Der obere Abspannpunkt ist übrigens dafür gedacht, dass man das Zelt ohne Trekkingstöcke aufbaut, indem man diese Punkte mit einem Ast/Baum/externem Hängepunkt/"Exoskelett" verwendet, bei einem "normalen Aufbau" diese mitzuverwenden schadet zwar nicht, bringt aber auch nix.
Das Teilen der Abspannleine sorgt eigentlich auch nur dafür, dass ich 2 Heringe mehr benötige.
Die Modifikation mit den Shockcords an den Türen und den ZPacks-Doublehooks ist echt cool, denn die Originalhooks sind schon echt fummelig vor allem sobald Spannung drauf ist. 
Abschliessend habe ich noch eine OT-Interessensfrage an dich Levi
Alle Leute, die ich kenne ... die mit dieser Art von Zelten unterwegs sind ... fangen irgendwann mal mit dem "Lanshan" an und sofern sie sich verbessern wollen enden sie irgendwann beim Original dem ZPacks Duplex.
Bei dir geht die Evolution genau in die entgegengesetzte Richtung, du hattest das ZPacks Duplex, bist dann zur in Südamerika produzierten europäischen Kopie dem Bonfus Duo gewechselt und bist jetzt beim China-Clone Lanshan 2 angekommen, welches in allen Belangen, abgesehen vom Preis, deutliche Nachteile hat. Geld scheint ja nicht das Argument zu sein, denn du hattest es ja bereits ausgegeben. Wieso wechselt man vom Mercedes zu Dacia? 
... und für die Sparfüchse ... hier ist es nochmal ein paar € günstiger 