Richtig, nach dem Härten ist der Stahl hart und spröde wie Glas und durch das Anlassen wird er weicher und elastisch und das macht man dann bei Temperaturen zwischen 170° und 220° je nach Stahl und mehr oder weniger oft bzw. lang.
Beiträge von HarryOnTrail
-
-
Baust du die Messer vorher auseinander oder kommt das komplette Opinel samt Klinge und "Ring" in die Fritteuse? Wie heiß soll/darf das Fett sein, damit dem Stahl nichts passiert?
Ich gehe doch mal davon aus, dass sie zerlegt sind, denn 180°C (Frittenfetttemperatur) ist die Anlasstemperatur für die gängigsten Messerstähle und die werden davon weich

-
Warum wundere ich mich eigentlich, es ist doch im Grunde naheliegend Heringe zu frittieren

Panade dran und Knobisoße dazu ...

-
Den Ruß wirst du durch beigegeben von 10% Wasser auch nicht ganz los........aber die Rußbildung wird reduziert.
Da ich mein Kochgeschirr immer in einen Beutel packe, ist es mir egal wie der Topf/Pfanne von außen aussieht.
Ich reinige auch nur innerhalb der Töpfe/Pfannen.
Gruß von der Ostsee
Genau

... und wenn wie beschrieben der Abstand zwischen Brenner und Topf stimmt habe ich noch weniger Ruß ... und das bisschen stört nun wirklich nicht

-
... der Hersteller wünscht sich vermutlich immer mehr Loft als die Realität dann hervorbringt

Miss doch mal bitte nach ... es interessiert mich ja schon ob ich richtig liege

-
reicht mir der dickere Wooki bis ca. +8 Grad. Darunter ist es für mich ungemütlich.
Das ist echt krass, das sind 25° Unterschied zu den -17°C

Wenn man also in etwa von der Mitte ausgeht liegt man recht nah an "Otto Normal Verbraucher" und das wäre auch meine Einschätzung gewesen bei 400g 850er Daune, denn so kenne ich das auch.
-
Woher hast Du denn die Angabe zur Lofthöhe?
So wie es da steht ... auf Basis der Daunenmenge, der Angabe 850cuin und der Größe des UQ kann man ungefähr abschätzen wie groß der Loft sein müsste und ausserdem kann ich mir einen meiner Quilts hinlegen, der vergleichbar ist.
Um meine Einschätzung zu verfifizieren könnte ja mal einer der stolzen Besitzer eines 0°F Wooki mal messen ob ich richtig liege.
Meine Schätzung 8-10cm hoher Loft

-
Richtig geil bei -15 da zu liegen

Ohne Wärmflasche, ich hatte Longsleeve + dünne Fleecejacke + Buff + Mütze + Fleeceleggins und normale Socken an.
Kein Underquiltprotector, eine alte Decke als Topcoverersatz.
Schlafsack war der Mountain Hardware Lamina Z Torch (-15C Grenztemperatur, mit dem war ich bisher auch schon bei -17 draußen ohne zu frieren)
WOW

Du scheinst entweder ein harter Hund zu sein oder hast einen Husky in der Ahnentafel oder beides

Auf Basis der Daunenmenge und des daraus resultierenden Lofts hätte ich ihn jetzt etwa so wie Bedava eingeschätzt ... aber ok, der Wooki hat scheinbar nicht umsonst so viele Fans

-
Andererseits bin ich aber auch mit der "schweren" Kombi noch unter 5kg.
Meinst du jetzt dein Baseweight oder nur dein Schlaf-Setup?

Wobei ich jetzt eben mal nachgeschaut habe, was so ein Wooki überhaupt wiegt ... der wiegt ja gerade mal 600g und hat nicht mal 400g Daune drin und dann soll der bis -17°C warm halten?!?
Mal eben eine Frage an die Wooki-Nutzer ... wie ernst kann man die Temperaturangaben nehmen?
-
Danke Dir! Das hört sich ja wenig praktikabel an.
Dann muss ich mir doch Gedanken um ein Sommersetup machen.
Genau wie Bedava sagt

Im Prinzip ist das Einzige, was für ein Sommer-Setup spricht Volumen und Gewicht ... mir persönlich ist es "zu blöd" Unnötiges mit mir rumzuschleppen ... mit dem Risiko, dass ich mich auch mal verkalkuliere

Es ist aber natürlich auch eine Preisfrage, der "Luxus" nicht zu viel schleppen zu wollen kostet einfach noch mal 200€ mehr und das muss es einem einfach wert sein ... oder man hat einfach einen Knall, wenn es um Ausrüstung geht

-
Erwischt. Das war unpräzise. Ich meine reinen Alkohol ohne relevante Wasseranteile, bei dem das Azeotrop überwunden wurde.
Off Topic
Kein Problem, ich dachte nur ich könnte noch was dazulernen.
Reiner Alkohol (>99%) ist meines Wissens nicht stabil und holt sich immer das Wasser irgendwo her ... und wenn es aus der Luft ist oder eben durch Zerfall bis zum stabilen Gemisch.
-
Ich muss jetzt mal ganz dumm nachfragen, ob ich irgendwie falsch in meiner Hängematte liege, denn ich hab bei meinen Hängematten, egal ob symetrisches (Hammockgear) oder asymetrisches (Dutchware) Netz nie das Netz im Gesicht hängen, deshalb nutze ich auch die Tie Outs nicht.

-
Moin zusammen,
ich vermute mal Viertelindianer ist einfach nur das Endergebnis wichtig........ also weniger Ruß. Egal wie genau das zustande kommt

Gruß von der Ostsee
... und genau das hat ja bei MIR nicht funktioniert, Ruß hatte ich trotzdem und da wollte ich wissen ob ICH einen entscheidenden Trick nicht kenne

-
Azeotropalkohol ist reiner, wasserfreier Alkohol. Das Azeotrop ist ein physikalischer Effekt, der dazu führt, dass ich ohne Tricks nicht auf 100% distillieren kann. Deswegen hat Spiritus die 96%. Azeotropalkohol ist dementsprechend teuer und wird nur für wenige Anwendungen gebraucht.
Off Topic
Richtig, aber Azeotropalkohol ist kein Reinstoff sondern ein Gemisch, das sich wie ein Reinstoff verhält ... deshalb ja auch meine Frage an welche Komponenten du da denkst.

-
Vielleicht eine dumme Frage, aber kann ein Underquilt zu warm werden?
Der 0F Wooki ist ja schon ziemlich heftig in der Wärmeleistung. Bei der Matratze zu Hause oder der Isomatte ist das kein Problem, aber der Underquilt geht ja teilweise auch um den Körper.
Ich kann das 0 einschätzen.Und bei den meist langen Lieferzeiten müsste man ja jetzt schon für den Hochsommer ordern. Daher wäre es mir für die erste Hammock Saison eigentlich sehr recht, wenn ich trotz Packmaß und Gewicht den Underquilt erst mal auch im Sommer nutzen könnte.
Wäre super wenn mit da ein erfahrener Hänger weiterhelfen könnte.

Ja, kann er ... aber dazu musst du einfach nur Luft reinpfeifen lassen und du bekommst selbst mit einem 0° UQ bei 15° einen kalten Arsch

-
Jetzt wird es zwar sehr wissenschaftlich, aber ich finde solche Überlegungen durchaus cool

An welches Azeotrop Alkohol Gemisch denkst du denn wenn du Wasser ausschliesst?
Ich vermute mal, dass dieses 9:1 Verhältnis ja nicht einfach aus der Luft gegriffen ist sondern dass auch hier versucht wurde ein annähernd azeotropes Gemisch herzustellen

-
Übrigens noch ein Tipp für die, die Spiritus zum Kochen benutzen und diesen Trick vielleicht noch nicht kennen:
Wenn man das Spiritus im Verhältnis 9:1 mit Wasser mischt, dann rußt die Flamme kaum noch und die Töpfe, Becher, etc. bleiben von unten sauberer. Außerdem hilft es Spiritus zu sparen und brennt genauso gut.
Funktioniert das bei dir wirklich?
Ich hab da nur die Feststellung gemacht, dass es länger dauert und zwar deutlich länger, nicht nur die 10% Verdünnung und dass er bei kühlem Wetter erheblich schlechter zündet, vor allem die Jets.
Zum Thema Ruß am Topf habe ich die besten Erfahrungen gemacht, wenn ich mit dem Abstand zwischen Brenner und Topf gespielt habe. Optimaler Abstand fürs Erhitzen und eine rußfrei Verbrennung ist der Punkt wo die Flamme gerade noch blau ist, sobald es gelb wird gibt es Ruß ... das haben zumindest meine Spielereien ergeben

-
Das ist richtig ... um einen halben Liter Wasser zum Kochen zu bringen brauchst du je nach Kocher 8-10g Gas und 15-20g Spiritus, dafür wiegt eine leere 100g-Kartusche 90-100g und eine Behälter für 250ml Spiritus 10g und wenn es nur um das Gewicht geht kannst du jetzt anfangen zu rechnen was besser zu deiner geplanten Tour passt.
Bei längeren Touren ist ein großer Vorteil, dass du überall Spiritus kaufen kannst (Tankstelle, Supermarkt, Baumarkt, "Tante-Emma-Laden"), Gas-Schraubkartuschen, insbesondere die 100er sind da schon etwas schwerer aufzutreiben. Der Liter Spiritus kostet 2-4€, die äquivalente Menge Gas 18-20€
Gasbrenner sind laut, Spiritus stinkt, Gas ist "idiotensicher", Spiritus macht Spass usw. usw.
Es gibt für alles Vor- und Nachteile, Argumente dafür und dagegen ... letztendlich ist es Geschmacksache und Planung was wann und wo zum Einsatz kommt. Bis auf Benzin habe und verwende ich alles je nach Tour und Lust und Laune.
-
Da Du wahrscheinlich weißt, dass es um unbenutztes Toipap geht, hab ich 'ne Frage. Wie stehst du zu Naseputzen damit und warum?

... ich glaube, ich kann die Male, die ich meine Nase mit Klopapier geputzt habe an einer Hand abzählen und es kann auch jeder handhaben wie er oder sie möchte. Es gibt auch keine logische Begründung dafür, ich mache es einfach nur nicht. Ich verwende auch meine "Kackschaufel" nicht als Pfannenwender, wie ich es kürzlich mal in einem Video eines Bushcarfters gesehen habe.
... und aus ganz pragmatischen Günden passt das mit dem Klopapier im Essgeschirr schon deshalb nicht, weil mein "Poopkit" in der Aussentasche des Rucksacks ist und mein Kochzeug im Rucksack drin ist.
Ich hoffe das waren jetzt nicht zu viele Informationen

-