Der Cucooki ist fertig 😁 Er wiegt 726g.
Ich hab die Cocoon-Aufhängung abgemacht und die Matte ansonsten so gelassen, wie sie ist, interessant, wie der Tunnel mit dem dünnen Stoff genäht ist, fand ich (halb doppelt gefaltet)


Hab mich in die Eldorado gelegt und Kopf und Füße markiert.
Dann die Eldorado abgehängt, Cocoon-Stoff drüber gelegt und Markierung übertragen. Wäre einfacher gewesen, wenn ich das Whipping an der Eldorado aufgemacht hätte, hab ich mich aber nicht getraut, da ich nicht weiß, ob ich’s wieder zu bekommen hätte. Ging aber auch so.
Dann habe ich den Cumulus auf den Cocoon-Stoff drauf gelegt, aber das gleiche festgestellt wie du, dass ich den Winkel ein bisschen verändern muss, da sonst eine Ecke übersteht aber es ging nur um ca. 5-10 cm am Kopf Ende, nicht viel. Es gibt, wie du sagst, auch keinen Längenverlust.
Dann hab ich gesteckt und geheftet, trotzdem tendenziell den Stoff zu Falten zusammengenäht, aber eher keine Daunenkammern erwischt... ich musste die Nähte an zwei Stellen aufmachen. Ich hatte unterschätzt, wie schwierig sich so ein dehnbarer Stoff nähen lässt und dann noch diagonal mit einem Daunengebirge neben einem, das ständig zu wachsen scheint.
So sieht es aus:


Ich konnte nicht einschätzen, ob es eine Rolle spielt, wie locker oder gespannt der Stoff aufgenäht ist… Ich hätte es aber so oder so auch kaum kontrollieren können, habe es also einfach drauf los fest genäht. Im Nachhinein denke ich, dass es ein Vorteil ist, dass der Stoff so leicht und dehnbar ist. Die Daunen können sich gut drunter aufplustern. Andererseits müsste möglich sein, durch straff oder locker aufhängen Einfluss darauf zu haben, wie eng der Cucooki an der Eldorado anliegt.
Eigentlich hatte ich vor, die Cocoon auch weiterhin solo als Gelegenheits-Thermohängematte zu verwenden, das traue ich mich aber glaube ich jetzt nicht mehr, da der Stoff durch die Nähte und die teilweise eingnähten Falten bestimmt belastet ist. Solo weiß ich auch nicht, ob die starke Stoffdehnung nicht doch den Cumulus mit dehnt, kommt mir riskant vor. Soll also als reiner Underquilt verwendet werden.
Whipping fand ich nicht so einfach, wegen den ganzen Nähten, die es schon gibt, der Knubbel ist recht groß. Bisher wollte ich aber auch nichts abschneiden, um mir den Rückweg offen zu halten. Dann habe ich ein Stück Cumulus-Gummikordel fest gemacht und am Eldorado-Knubbel eingehängt.


(sorry, dieses Foto ist irgendwie auf dem Kopf)
Dann hab ich mich zum Testen reingelegt, allerdings bei 1°, und der Komfort wird beim Selva mit 4° angegeben, Grenze bei -4°. Bisher war mir bei 6-8° von oben zu warm, mit dem Taiga 250, und unten warm, aber mit Zugstellen an Rücken und / oder Füßen.
JETZT war mir rundherum lauwarm, aber ohne Zugstellen! Und endlich keine Gummikordeln mehr, die dem Moskitonetz in die Quere kommen, ich musste den Selva nämlich bisher immer zusätzlich auf Kopf- und Kniehöhe über die Ridgeline spannen oder an der Ridgeline einhängen.
Ich würde sagen, der Aufwand hat sich gelohnt! Vielleicht muss ich noch etwas feinjustieren, das mache ich dann, wenn es wieder ein paar Grad wärmer ist, ich habe ja gerade ungeschickter Weise gar keinen Vergleich, was die Temperatur betrifft. Also falls ein Wärmeleistungsverlust des Selva durch Fehlkonstruktion meinerseits entstanden ist, kann ich das gerade noch nicht sagen, aber die Tendenz sieht bisher gut aus 🙂