Hi,
ich habe mir vor meinem Urlaub letztes Jahr auch verschiedene Rucksäcke angesehen. Mittlerweile bestelle ich mir mehrere Modelle einfach nach Hause, probiere es mit meiner eigenen Ausrüstung aus und sende dann entsprechend zurück. PayPal nach 30 Tagen macht es möglich.
(Ich weiß, das ist nicht sehr Umweltbewusst, schlecht für den Einzelhandel und auch nervig für den Postboten, aber das Angebot in den ansässigen Städten gibt es einfach nicht mehr her. Die >3Kg Deuter, Bach usw. bekommt man an jeder Ecke, alles was etwas spezieller werden soll muss man eh bestellen.) Anyway...
Am Ende ist es der Osprey Exos geworden. Er ist nicht UL aber super bequem zu tragen und bietet alles was ich meine zu brauchen. Am Rücken hat er ein durchgehendes Netz was sich super bequem anschmiegt. Ganz anders als der Exped mit dem einzelnen Pads an Schultern und Lende. Davon habe ich den 70er Thunder (baugleich mit Lightning) zu Hause und frage mich mittlerweile echt wie ich den jemals voll beladen tragen konnte
(Die versprochene Belüftung durch das Netz ist allerdings ein Werbegag).
UL hört sich immer gut an, aber man muss auch sehen wo es her kommt. Die Materialien sind sehr dünn, die Spanngurte nur dünne Riemchen, Schnallen winzig klein, Deckelfach und Taschen an den Hüftflossen fehlen usw usw. Klar, wenn der Rucksack weniger belastet wird muss er auch weniger halten, sehe ich ein. Aber wenn man in felsigen Gelände den vollen Rucksack in den Pausen immer mit der Netztasche an den Stein lehnt, damit er schön aufrecht steht, kann am Ende der zwei Wochen auch schon mal Löcher im Material haben.
Am Anfang war ich Feuer und Flamme für den Lundhags Padje, aber auf den trifft so ziemlich alles zu was ich im letzten Absatz beschrieben habe. Mach dir bewusst was du wirklich brauchst und tiff dann eine Auswahl. Ums Probetragen inkl. Gewicht wirst du am Ende nicht drum herum kommen. Und erst dann werden die Unterschiede der einzelnen Modell sichtbar.