Beiträge von Riippumatto-Joerg

    Hier nun Version 2.

    Kann bestätigen, wenn Wind weg dann schlecht zumindest mit den paar Löchlein. Wenn angehoben (Lufteinlass verbessert) dann will die Rakete durchstarten. Optimal wirds aber mit den Abmassen (Doppelwand, Breite vs. Höhe) und der unzureichenden Verarbeitung wohl nicht werden.

    Dann Version 3.

    Das ist kein wirklicher Vergaser mehr, aber Luft kommt gut ran, und ich kann leicht einen Windschutz draufstülpen, sogar im laufenden Betrieb. Mit Windschutz zieht er m.M. noch etwas besser durch den leichten Kamineffekt, aber die Lagerfeuerromantik ist dann auch weg. Hitze ist auch gut entstanden, und brannte lange genug um 0,5l zu erwärmen, und Nachfüllen von oben geht recht leicht - auch ohne den Topf weg zu nehmen.

    Das Video mit dem 10 tin can Bush cooker von BoundryWaters war auch sehr interessant, bau ich evtl. auch irgendwann mal...

    Wow!

    Also ich probiere jetzt auch bissel mit den Holzvergasern herum. Nicht, dass ich den auf Touren mitnehmen will aber ist einfach tolle Spielerei für so einen ausgewachsenen Bub wie mich.

    Drei Dosen hab ich schon vermasselt und diverse Anfängerfehler durch. Aber auf jeden Fall spannend!

    Im Folgebild ist die Anordnung noch falsch, das erste Set hab ich frei Schnauze gebaut, bevor ich mich mit dem Prinzip mehr befasst hatte. Die Luft strömt nur in der inneren Büchse von unten nach oben, also kein "Vergaser". Aber ein Kaffee und frisches Raucharoma im Haar ists schon geworden.

    Eine Version 2 mit eigentlichem Seitenluftstrom wartet auf neues Holz und eine Mittagspause daheim.

    Auch diese vermutlich noch zu grob und nicht dicht genug, auxh der Topfständer ist noch verbesserungswürdig, danach also sicher noch Version 3...

    MrHydeAndMe : Ein weiteres Argument, Mückengitterstoff für die Stege zu verwenden anstatt den unteren Stoff extralang als Welle auszuführen, ist (neben Verrutschen, geringerem Gesamtgewicht und bester Isolation) auch der m2-Preis. Du müsstest für die unterste "Welle" anderthalb oder gar zwei Bahnenbreiten aufwenden, die Stege lägen dabei quasi doppelt...

    EDIT:

    Auch würde es recht schwierig, echtes Differenzial um den ellyptischen Eindruck (Wannenform) deines Rückens herum zu erreichen. Was dazu führen würde, dass entweder Luftlöcher (Beinbereich) zwischen HM und UQ verbleiben oder aber die Zugspannung am äußeren Stoff um den Hintern die Isolation zusammen drückt. Oder gar beides. Ohne Differenzialschnitt ist das nicht nur möglich sondern kaum zu vermeiden. Dann kannst du auch gleich durchsteppen und bei 10 Grad aufhören.

    Übrigens, lass dir Zeit, überlege jeden Schritt. Das Projekt dauert vielleicht mehrere Wochenenden und bereitet bei Gelingen sehr viel Zufriedenheit, den UQ hast du dann viele Jahre ... Oder im negativsten Fall verbucht mans unter "Was gelernt" und fängt von vorne an...

    Ob allerdings der Trangiabrenner unten nicht zu weit weg ist... ? Egal.

    Ich hab noch eine kleien Blechbüchse (Champignons, Erbsen...) ca. 3cm über dem Boden abgeschnitten und umgefaltet, jetzt ungefähr 2cm hoch. Der Trangia Brenner passt da gerade rein (Transport). Den kann ich als Anheiz-Pott im Winter unter den Trangia drunter stellen, auch im Holzbrenner als Firestarter (Spiritus oder Tablette).

    Oder eben Umdrehen und den Trangia-Brenner drauf = angehoben.

    Stichwort Holzvergaser. Besonders auch im Winter eine gute Alternative, denn der geht immer, egal wie kalt es ist. Hier bei -22 Grad in Aktion. Etwas trockenes Holz, etc. kann man bereits präpariert bei sich führen, dann gehts schneller.

    Befüllst du den von oben oder hat der noch eine Öffnung an der Seite?

    Könnte mir auch noch so ein Teil basteln, am besten etwas größer, aus nem Gurkenfässchen, als stationären Holzkocher auf meiner Insel...:/

    Hab mir mittlerweile die 0,5l Trangia-Dosierflasche gekauft, mit der kann ich vor Abreise ohne kleckern (da abgewinkelter Auslass) gut die kleine 100ml-Flasche und den Brenner selbst befüllen. Das reicht dann für zwei bis drei Kochsessions (jeweils ca. 1l), einschliesslich Vorheizen im Winter. Und sollte was übrig bleiben, kann ichs (bei abgeschraubtem Dosier-Aufsatz) leicht in die Trangia-Flasche zurück füllen. Überrascht war ich, dass die Flasche nicht aus Alu sondern Kunststoff ist.

    Bezüglich Brennöffnung, Sauerstoff und Russbildung: Ich denke Kochdauer wird bei mir idR gewinnen, da brilliert der Spirituskocher ja nicht direkt. Das bisschen Russ bekommt man mit einem feuchten Stück Zeitungspapier leicht gereinigt, zumindest soweit, dass nichts mehr abfärbt. Glänzend sauber muss der Topf nicht sein.

    Also alles gut so für mich.

    Sehr cooler Stoff für eine HM 😁

    Du meinst sicher die geblümte? Ja das ist mein schräger Kumpel Alex in einer luftigen Hawaii.

    Weils so schön war, hab ich letzte Nacht noch im Garten gepennt, mit dreifach Thermohosen und dicker Daunenjacke. Zusätzlich noch jeweils 600g Daune unter und 500g über mir. Viel hilft viel - war schön kuschelig...

    Ich hatte vor kurzem eine Skizze von einem Wooki-ähnlichem UQ im Netz gefunden, auf der zu sehen war wie die Isolierkammern angeordnet sind.

    Leider finde ich das nicht wieder. Kann mir jemand auf die Sprünge helfen wo ich das finde?

    Alternativ nehme ich auch die Maße von nem Wooki, gerne auch per PN, sollte ja für den Privatgebrauch in Ordnung gehen:saint:

    Grüße :)

    Meinst du diesen Faden?

    RE: Asym DAUNEN-Underquilt vs. Daunen-Thermo-Hängematte selber nähen


    Bitte beachte, dass das meine eigene DIY-Version ist, auch ein sehr konkreter Tipp eines geschätzten Hängers ist dort zwischen drin dabei, jedoch keine Direkt-Masszeichnung irgendeines Anbieters. Besagten W-UQ kenne ich auch nur vorm Hörensagen (allerdings fast durchweg positiv).

    War heute meinen neuen Trangia und natürlich mein Winter-HM-Set ausrodeln...

    Auch zwei gute Freunde aus unserer "Wald und See"-WartsAb-Gruppe waren dabei.

    Quer über den See gibts so nen feinen Felsen, die Sonne schien, fast windstill, und wir waren heute zum Glück auch die ersten dort. Auch für ein Feuerchen mit Bratwurst und Mittagsbier (um die Uhrzeit noch 0%) hats gereicht. Danach Mittagsschlaf.

    Fein wars...

    Hab ein paar nette kleine Fläschchen gefunden:

    Listerine Reiseflasche 95ml und noch besser: eine kleine Kosmetikflasche von meiner Tochter: 100ml (und schön flach). Beide bekomme ich mitsamt dem Brenner, einer Kunststofftasse und der Deckelzange in den Trangia 27-3 mit hinein:

    Das Tütengezeugs - auch als Leckschutz - kann ich ja noch optimieren.

    Wenn ich etwas mehr Brennstoff mitnehmen will, geht entweder eine 500ml-Listerine-Flasche oder die original Verkaufsverpackung zu 1l.

    (Wobei ich eines Tages sicher auch die 14Eur für eine 500ml Trangia-Dosierflasche aufbringen werde. Aber noch ist ja Winter, kein Urlaub und die Mehrtages-Reiselust noch etwas gebremst.)

    Zum Thema saubere Verbrennung, mit teils abgedeckter Öffnung müsste sich doch auch ein besseres Luft-Brennstoff-Verhältnis erreichen lassen, ohne den Alkohol zum Verdampfen zugegebenen Wassers zu verschwenden. (Das liefe bei mir unter Alkoholmissbrauch!). ZB einen Reduzierring (mit Blechkreuz in der Mitte) basteln und auf den Brenner mit drauf werfen... (Sicher auch nicht neu der Gedanke...?)

    Werd ich wohl am WE etwas Kaffee und Tütensuppe kochen dürfen... und dazu meine HM aufhängen natürlich!

    Selbstverständlich habe ich, trotz fetter Beschriftung, im heißen Sommer einen kräftigen Schluck aus der Wasserflasche gezogen.

    Auch hier lernt man gern mit! :)


    Ich hab erst mal so ein kleines 95ml Listerinefläschchen beiseite gelegt, und bei Bedarf hole ich mir dann später noch die grössere Trangia-Dosierflasche oder was mir bis dahin noch in die Finger kommt.

    An der Stelle noch eine Frage:

    Im finnischen Forum diskutiert man, ob eine 9-10%ige Wasser-Beigabe das Verrussen am Topfboden verringert (oder nicht). Die mitgeteilten Erfahrungen der Wirksamkeit gingen da etwas auseinander.

    Kann mir hier eine/r den Hintergrund erklären? Verbrennt Spiritus bzw. Alkohol mit etwas Wasseranteil "sauberer"? (Zumindest ginge ja sicher etwas an Brennwert verloren?)

    Danke Euch allen, sehr hilfreiche Hinweise.

    Na dann werde ich wohl erst mal keinen Gaseinsatz kaufen, der wäre auch teurer als das ganze Set. Das war hier nämlich mit 39Eur im Angebot (weil Winter?).

    Warum ich Spiritustabletten in Erwägung gezogen hatte, weil ich noch welche rumliegen habe. Aber danke, ich werde sie also NICHT im Trangia verwenden.

    Aber soweit ich weis, gibt es bei Trangia für wenige Euro einen Gel-Brennereinsatz ohne Doppelwand und Düsen. Wenn ich den in Finnland irgendwo günstig bekomme (oder aus nem Stück Blechdeckel selber bastle), könnte ich das zumindest mal probieren. Im Paket mit dem Sawotta Zweigbrenner und besagten Metallstiften wäre das noch ne gute Kombination, die Tabletten hätte ich dann evtl. eh als Anzünder dabei...

    Moin,

    hab mir vor kurzem das Trangia 27-3 UL- Set günstig gekauft. Hab bisher einen simplen Gaskocher (Obendrauf - ohne Windschutz), den holzfeuernden Savotta Happy Stove oder das offene Feuer genutzt.

    Hat jemand mit dem Trangia sowohl mit Spiritus/Alkohol als auch mit dessen Gasbrenner vergleichende Langzeiterfahrungen (also inkl. Brennstoffvorrat usw.)?

    Ich weiss, dass der Gasbrenner leistungsfähiger ist, aber ich bin idR nur auf One-Nightern, Alkohol könnte ich leichter in kleineren Mengen dabei haben und hinterher auch für andere Dinge daheim aufbrauchen. Die Gaskartusche(n) allerdings steht/stehen jahrelang rum, das Gas ist aber dann im Zweifelsfalle immer im unpassendsten Moment leer (also oft dann zwei Kartuschen dabei?).

    Bei Alkohol-Mitnahme, alternativ zur Trangia-Dosierflasche, hab ich das richtig verstanden, dass man den auch in kleineren Tuben lagern und transportiern kann (welchen - bin kein Chemiker)?

    Und kann man im Standard-Spiritusbrenntopf des Trangia auch Gels oder gar Spiritus-Tabletten verbrennen, oder empfehlt ihr da klar, einen extra Brenntopf dafür zu kaufen oder zu basteln?

    Schön am Flüssigbrenner finde ich auch, dass man ihn ggf. mit dem Holz-Happy-Stove kombinieren kann (Volumen). Das wäre dann wieder eine feine Bastelei... :)

    Dank für eure Tipps!

    Naja, manchmal liege ich gern auch mal mit beiden Beinen angewinkelt (geöffnet), das geht mit dem Taiga nur dann, wenn ich ihn etwas weiter Richtung Füsse schiebe. Das Fussteil 10cm kürzer eingefasst wäre für mich optimal, ohne Gewichtserhöhung, die ein breiterer Quilt mit sich brächte. Verbreiterung macht m.M. nur im mittleren Bereich Sinn, also Seitenlage, Knie voll angewinkelt und trotzdem der Hintern und Rücken abgedeckt, dann wäre aber der Gewichtsvorteil dahin, und in Rückenlage wäre das nutzloser Umfang (was ich an meinem DIY Winter-TQ manchmal bemerke).

    Aber da der Taiga v.a. einen Gewichtskompromiss darstellt, und er mich gut durch 3+ Jahreszeiten bringt, find ich ihn (bis auf die etwas zu lange Fussbox) sehr gelungen.

    Hab gestern Mittagsruhe bei -8°C auf der Glasterasse (also gänzlich ohne Wind) mit dem Taiga250 verbracht. Hosen, Socken und Kapuzenpullover, aber keine Daunenjacke. War sehr kuschelig...

    Für eine ganze Nacht draussen (mit Kondensatkühle und ggf. Wind) würde ich das allerdings ohne Daunenjacke, Thermohose und Pelzmütze nicht riskieren...

    Hammock Fairy

    Ist da der angenähte bzw. angeklipste UQ auch an einem oder beiden Enden separat elastisch vorgespannt? Oder "hart" mit der Aufhängung verbunden?

    UliD wie gesagt, bitte poste deine Variante. Ich bin mit der separaten aber seitlich verbindbaren Chilischote auch sehr zufrieden. Aber wenn mal jemand etwas anderes probiert, gibts immer was zu lernen.

    Meine KuFa-Sommerthermomatte ("General Electric") ist auch fest vernäht und durchgesteppt - bin auch mit ihr immer noch sehr zufrieden und gelernt habe ich dabei viel! (Ich bereue keine einzige wieder aufgedröselte Naht, bis es damals passte! :))