Beiträge von Riippumatto-Joerg
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...das gute aber: das Smartphone kommt nah genug runter!!!

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Es gibt doch nichts schöneres als in der Hängematte abhängen und Hängemattenvideos schauen. Am besten unverkrampft mit den Armen hinterm Kopf verschränkt.
Dazu gibts natürlich professionell anmutende Halterungen.
Und dann gibts da auch noch diese:
Achtung, nicht alle sind zum Trekking geeignet!!!
Habt ihr auch noch paar originelle Ideen (Bilder)?
LG Jörg (auch in Finnland kanns mal 30 Grad haben. Da muss man viel trinken hat meine Mutter immer gesagt!)
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infrastellar: Wunderschön, habe das youtube video jetzt angesehen. Ich will mehr!!!
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infrastellar: Ich hasse Google translator. Schaffst du das?
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Ich bin letzte Nacht auf "unsere Insel" gefahren, allerdings mit Benzinantrieb, war schon spät.
Wer die skandinavische Johannisnacht kennt, der weis, bei schönem Wetter ist das pure Magie, wie Weihnachten nur im Sommer, die Arbeit endlich geschafft, für viele beginnt der lang erwartete Sommerurlaub. Alles feiert den Sommer und den längsten Tag des Jahres, und das natürlich die ganze Nacht hindurch. Vor allem, wenns mal nicht regnet oder schneit, sondern Temperaturen jenseits der 20Grad-Marke hat (Luft wie Wasser).
Und natürlich hell und noch recht aktive Wasservögel und anderes Getier.
Die Fahrt über den Näsijärvi-See war erwartungsgemäß recht belebt: sämtliche Sommerhäuser sind belegt und hallen gedämpft mit fröhlichen Geräuschen (diesmal kann ichs nicht hören), von den Saunen steigt Rauch auf, viele Opas und Enkel auf Ruderbooten beim Angeln, Grillgeruch von Fleisch und Fisch, und wenn ich paddeln würde, könnte ich die Klangkulisse noch besser erleben. Das beste vom finnischen Sommer überall hochdosiert spürbar.
Also nach Erreichen der Insel gleich meine neue DIY HM und Mückennetz gespannt und die Nacht unterm Nadeldach der Inselkiefern verbracht. Am Morgen dann auch etwas geschlafen...
Bis mich dann ein Eichhörnchen im Sprung attackierte! Zum Glück hat das Mückennetz aber gut gehalten, das Monster wäre direkt in meinem Gesicht gelandet.
Es hat dann später noch versucht, von oberhalb mich mit seinem enormen Buschelschwanz und barbarischen Geräuschen zu bedrohen, aber ich hatte auch ein enormes...äh...Kopfkissen, und konnte mit meinem Gewicht auch den Baum zum Schwingen anregen, das hat es dann überzeugt, sich andere Bäume zu suchen. (Das Video ist sicher zu gross...)
Hier ein paar Bilder von der " nachtlosen Nacht"...
23:15h:
3:25h:
7:38h:
Hauskaa Juhannusta!!!
Jörg
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Gut investiertes Gewicht!!! Aber auch der Fotograf kanns...
Good stuff!Zoom F1 Audio recorder habe ich auch!!!
Frage an die Admins:
Sollten wir auch einen Thread für Audioaufnahmen im Wald aufmachen? Das ist super Energie für kalte, graue Wintertage...
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infrastellar: Welche Kamera und Optik benutzt du auf Reisen mit Hängematte?
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Jep, spart je einen Gummizug vorn und hinten. Die leicht gestiegene Zuglast auf die Schlaufe sollte die Gummischnur auch auffangen.
Die "Freilauffunktion" bzw. seitlich versetztes Nachgeben des UQ unter der asymmetrischen Liegeform von Fuss und Schultern ist bei langen Leuten evtl. etwas eingeschränkter (?) aber das bekommt man sicher auch in den Griff, indem die Ridgeline nicht all zu straff hängt, stimmt's?
Auf jeden Fall eine interessante Lösung, werd ich auch ausprobieren!

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Mein Selva600 ist Grösse M, also 215cm in der Mitte. Ich selbst bin 178cm gross, mir ist M nie zu kurz gewesen.
Gruss Jörg
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Danke, das macht Sinn.
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So, jetzt wirds Zeit, einen Update zu liefern.
Wie in einem anderen Faden Aus eins mach zwei - mein erstes DIY-HM-Experiment beschrieben, habe ich mir eine etwas längere 335cm GE-Hängematte genäht, damit komme ich nun auch in den Genuss, "ordentlich" diagonal zu liegen (approved by the experts sozusagen). Das ist schon mal gelungen, habe die erste gute Nacht hinter mir (allerdings mit einem recht kurzen und schmalen DD Underblanket, dessen asymmetrische Aufhängung habe ich in jenem Faden beschrieben.)
Zusätzlich habe ich auch mein neues Bugnet getestet bzw. benötigt: Im Schatten des (merke: noch nicht gefällten) Apfelbaumes gab es reichlich Kleingetier. Ich hoffe das Bugnet stört die Erklärungen/ Bilder nicht zu sehr. andererseits ist es eben auch ein realerer Test, den so werde ich die HM und UQ ja auch benutzen.
Da es hier aber hauptsächlich um die asymmetrische Aufhängung des Cumulus Selva 600 geht, also zur Sache:
Variante 4: DIY 335cm GE HM:
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Im Prinzip bin ich genau so verfahren, wie bei der 3m-TTTM (früher beschriebene Variante3), also:
Beide Längsgummizüge durch je einen Karabiner frei umlaufend richtung der Spitzen gezogen, musste nun volle Länge geben. Frei laufend bedeutet hier, wenn ich den UQ an einer Seite weiter nach vorn ziehe, rutscht die andere Seite weiter nach hinten, oder umgekehrt. Diese spannen den UQ also in Längsrichtung an die HM aber bleiben relativ frei = unkritisch für asymmetrische Verspannung später.
Zwei weitere Gummikordel, auch an den Enden des UQs, sind ebenfalls freilaufend über die Ridgeline gelegt und ziehen die UQ-Enden hoch, dank guter UQ-Länge aber ohne einzuengen. Musste als Veränderung aber nun auch hier mehr Länge geben, da die Ridgline nun weiter weg ist.
Nun noch die UQ-Bünde gerade so schliessend zugezogen.
Wenn ich mich jetzt rein lege, bewegt sich der UQ frei mit meinen Füssen mit, ohne einzuengen, und an der Schulter kann ich ihn leicht zurecht rücken.
Als zusätzliche Sicherheit gegen Verrutschen in der Nacht benutze ich nun noch am diagonalen Fussende und Schulterende angebrachte, einseitige Gummikordeln (befestigt an den Schlaufen des UQs bei 3/4), auch hier mehr Länge gegeben als bisher, damit nichts einengt aber Zugspannung zunimmt sobald der UQ sich verschieben würde. Diese klinke ich mit Minikarabinern an der Ridgeline ein. (Siehe Bilder nachfolgend).
Alternativ zu den diagonalen Gummikordeln will ich demnächst Schlaufen an die HM nähen, sodass ich den UQ direkt dort festschnüren oder mit Quilt Hooks sichern könnte, das wurde in der Hängebibel so beschrieben. (Leider gibts die Quilt Hooks nicht bei der Hammockfee? Aber kriegt man natürlich auch mit simplen Schnüren hin.) Ob das dann besser ist als meine Ridgeline-Fixierung, man wirds sehen, wenns fertig ist.
Summa summarum:
Ich meine, mit dem Selva600 UQ geht asymmetrisch dank guter Passform (Anschmiegsamkeit), ausreichend Länge und Breite. Und zwar leichter als mit dem kurzen und schmalen DD Underblanket. Aber eben auch bei einer 11ft / 335cm GE HM und definitiv gut genug für meine Ansprüche diagonal (asymmetrisch) zu liegen. Das funktioniert denke ich am besten, wenn die Längsverspannung wie oben beschrieben FREILAUFEND im Endkarabiner beweglich bleibt (nicht wie bei DD mit einzelnen Längs-Kordeln).
Ich denke, weite Abschnitte sind ähnlich wie von Waldläufer70 detailliert beschrieben Befestigung des Unterquilts unter klassischen Tuchhängematten , mit einer guten Skizze, paar kleine Abwandlungen meinerseits.
Ich persönlich bevorzuge übrigens Gummikordeln statt fester Schnüre, da bei versehentlich falschem Hinsetzen die Spannung aus den Schlaufen rausgenommen wird. Das Einstellen ist aber sicher auch mit festen Schnüren möglich und ggf. sogar wiederholgenauer.
Und: ich will in keinster Weise die gute Idee des asymmetrisch geschnittenen Wooki oder anderer UQs in Frage stellen. Wenn ich noch keinen winterfesten Daunen-UQ hätte (mit dem ich preis/leistungsmässig sehr zufrieden bin), würde ich sicher auch einen Wooki ernsthaft in Erwägung ziehen, die Idee ist einfach überzeugend und sicher den Preis auch wert.
Aber auch den Cumulus Selva (hier 600) kann ich nach wie vor wärmstens empfehlen.

Hier noch paar Bilder. Mit Handie eingefügt, man verzeihe eventuelle Unklarheiten, Fragen beantworte ich gerne:
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Jep, habe auch gerade meine Selva600 trotz warmer Temperaturen an dieser 11ft/335cm HM getestet, ging problemlos, schreibe gleich im eigenen Thread darüber...
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Kurze Frage,
wie beschwert ihr euren DIY-HM-Stoff beim Bügeln und Nähen, damit er nicht andauernd wegrutscht? Nehmt ihr dazu auch das "The Ultimate Hang" Buch?
Bei mir ging das soweit ja ganz gut, aber der Stoff verrutscht immer noch...
(Werd ich mir wohl noch zwei mehr bestellen...)
Jörg
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Habe jetzt mit dem DD Underblanket (für Sommernächte) angetestet, wie ich das mit der neuen, längeren Matte dann im Wald denn hinbekäme.
Wie in einem anderen Faden (dort allerdings zum Selva600) schon andiskutiert, ist dank der stärkeren Asymmetrie beim diagonalen Liegen (an sich ja positiv) das verrutschsichere Anhängen eines Underquilts mit zunehmender Länge der HM schwieriger. TreeGirl hat dazu auch ihre Erfahrungen und Vorschläge geteilt. Nun habe ich erstmals eine eigene Erfahrung mit einer 11ft Hängematte und ordentlicher Diagonallage. 😀
Beim DD Underblanket habe ich nun die besten Diagonal-Ergebnisse so erzielt, indem ich nur jeweils eines der Stirnseiten-Gummikordeln am Fuss-bzw. Kopfende der HM-Aufhängung eingehängt habe. (Dazu auch noch je eine Endlosschlaufe als Verlängerung angebracht.)
Die jeweils andere stirnseitige Kummikordel hängt über die Seite in der Ridgeline und damit hängt der UQ und auch ich weiterhin gut diagonal. Um die Seiten des UQ dicht zu bekommen, habe ich zusätzlich die Längsspanner an den Seiten "zum Körbchen" angezogen, ich glaube etwas mehr als sonst, und extra noch die anderen vier Seitengummikordeln in die Ridgeline eingeklingt. (Das bei den momentanen Aussentemperaturen aber ggf. unnötig.)
Das klingt jetzt mit den 6 Kordeln in der Ridgeline ein bisschen nach Overkill, aber das hält mir auch das (noch behelfsmäßsige) Mückengitter vom Gesicht. Und ausserdem fällt der Topquilt so nicht so leicht an den Seiten raus.
Seitlich engt das aber erstaunlich wenig ein, wenn nur einer der paarweisen Stirnseitenspanner in Längsrichtung genutzt wird, selbst dieser befindet sich jenseits der Mittellinie (siehe Foto).
Mit dem Selva habe ich das (bei 25-30Grad sicher verzeihbar) bei dieser HM noch nicht getestet. Wenn es dann mal dazu kommt, poste ich das im dazu vorgesehen thread.
Kann mir aber durchaus vorstellen, jetzt, da das mit dem Nähen klappt, dass ich eines Tages extra Stoffdreiecke an die Selva annähe, wie von TreeGirl vorgeschlagen. Aufs Gewicht kommts dann (im Winter) eh nicht mehr so an, auf den Immer-perfekten Sitz schon.
Definitiv ist diese 11ft DIY GE- HM mein Liebling geworden - wen wunderts...
(Dann werde ich mir also wohl oder übel weiteren Stoff kaufen müssen, um mein Vorhaben der Brücken-HM auch eines Tages in die Realität umzusetzen...
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So, hier mehr Fakten:
Länge innerhalb Knubbel ca. 335cm also ziemlich genau 11ft.
Breite umgenäht 147cm
Ridgeline habe ich momentan auf ca. 285cm angeknotelt, mit direktem Übergang als Schlaufe, passt direkt zum Einhängen in mein Standardgestell. Oder halt ins Whoopie-Sling-Aufhängungsset.
Bequem ist sie definitiv, werde heute später noch schlafen und UQ testen.
Hier paar Bilder, eher als Projektphasendokumentation, wie so ein Ding aussieht, weiss hier ja eh jeder...
Danke noch mal an TreeGirl und Waldläufer70 für die Auswahlhilfe und Tipps, war alles goldrichtig.
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Hab heute nach meinem Kurzurlaub endlich das Paket von der Hammockfee ausgepackt, bissel mit dem Bügeleisen probiert, ging ganz gut (Danke für den Tipp Waldläufer70) und dann versucht, die Nähmaschine meiner Tochter zu verstehen und zu überreden. Nach ca. 30 min nahm ich dann die Bedienanleitung zur Hand und zur Kenntnis und nach weiteren 1,5 Stunden war die GE-HM dann fertig genäht. Habe mich für den Warbonnet-Knubbel entschlossen, da bei meiner TTTM eine von den drei Nähten begann, sich recht bedenklich zu verlängern. Das wäre mein originaler Plan gewesen. Maurerschnur habe ich auch noch gefunden. Wobei die Knoten bei der Schnur nicht ewig halten, aber sind ja nicht unter Last, hab einfach noch paar Extrarunden und Extraknoten um die Knubbel gesetzt, falls sich da was lockern sollte, hat das ganze Reserven. Und die Woopy-Schlinge hält ja alles beisammen.
Testen kann ich die Matte leider erst morgen, und Maße, Bilder usw. Aber sieht soweit alles vielversprechend aus...
Gruß Jörg
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bogus Ja das geht.
Ich stimme Infrastellar zu, dass der Selva600 etwas schwer ist, und deshalb straff gespannt werden muss. Wenn dir Minusgrade i.d.R. nicht wichtig sind, ist der 300er sicher eine gute Wahl.
Gruss Jörg