Beiträge von Riippumatto-Joerg

    Habe den Durchhang seitlich/unterhalb der Beine nun mit weiteren Steppnähten gezähmt, und gleich auch den frei hängenden Bereich neben den Schultern (dort sparsamer), also in anderen Worten: lose Bereiche, in denen keine Körperlast aufliegt und nutzloser Durchhang theoretisch Luftverwirbelungen ermöglicht.

    Schauen wir demnächst (nachts) obs was gebracht hat, wenn ja, füge ich weitere gezielte Steppnähte im immer noch etwas lockeren Beinbereich hinzu. (Zumindest seitlich des Beinbereichs war der lose Durchhang beachtlich, was den Wärmeverlust im Bereich des Hintern erklären könnte...)

    Furbrain : Habe gerade deinen alten Faden entdeckt:

    Darf ich vorstellen: Der „Hysooqui“ - ein Hybrid aus Sooki und Underquilt

    Ja, dieser Lernprozess klingt sehr ähnlich, deine Messungen und Beschreibungen sind für mich sehr aufschlussreich!

    Leicht abgewandelt verwende ich wie gesagt nicht Apex sonderen anderes, ähnliches Isolations-Material. Es ist Made in Finland, daher der Preis auch nur 6,-/lfm, und hat eine Flächengewichtsangabe 150g/m2 und war ungefähr 2cm unkomprimiert.

    Ob das die selbe gute Isolierleistung hat wie Apex (gleicher oder welcher Spezifikation) kann ich eigentlich nicht sagen, es kann ja auch einfach nur "schwerer" sein als Apex. Aber unter Belastung hängend ist die Schicht am Rücken ca. 1cm oder dicker, es fühlt sich nach Einnähen in Nylon ähnlich wie das Material im DD Underblanket an. Und am Ende ist ja die "unbewegte Luft-Dicke" am hängenden, belasteten Objekt das entscheidendere als die Menge bzw. das Gewicht des Kunststoffgeflechts. Man belehre mich eines besseren, falls ich falsch liege - ich kenne Apex wie gesagt nicht - Hohlfaser?)

    Weis übrigens jemand, benutzt DD Apex für sein Underblanket? Ein- oder zweilagig?

    Ich habe mit einer Schicht meiner Isolation in nicht komprimierender Aufhängung mittlerweile gut bis 10 Grad nachts (wie du schön sagtest: "mit heruntergefahrenem Metabolismus") geschlafen.

    Aber irgendwann gegen 2:30...3:00 nachts - also kurz vor Sonnenaufgang - und zufällig beginnen auch dann die Vögel immer zu lärmen - wache ich regelmässig auf.

    Und bemerkte bei vorherrschenden 9 Grad (laut Wetter-App), dass der Hintern und teilweise Rücken beginnt, sich nach etwas mehr Wärme zu sehnen. Durchhang/Kompression nochmal geprüft: an sich OK. Feucht ists auch nicht, und Wind war da keiner.

    Nehme erst mal an, dass dies eben das Ende der Fahnenstange bei einer Lage Isolation (und meinem Wärmehaushalt) ist, und wenn ich deine Messungen/Erfahrungen und die anderen Angaben im Netz sehe, könnte das durchaus so stimmen. Ich hatte ein Nylon-Shirt + einlagig Fleece-Kleidung an.

    Interessant aber: Habe dann in einer weiteren Nacht bei ansonsten vergleichbaren Bedingungen meine "ELWMS" kontrolliert-locker drunter gehängt, also die Isolationsschicht zumindest verdoppelt plus zusätzlicher Windschutz überall herum, und ich wachte trotzdem wieder ca. 2:40h auf - auch 10 Grad, mit dem gleichen leicht unterkühlten Gefühl an Po und Rücken. Mit Handtest minimal lose Luft dazwischen sicher gestellt, war soweit alles i.O.

    Drehen auf die Seite half m.E., auf der Seite gelegen war eigentlich alles erst mal wieder warm. Zurück auf den Rücken und 5 Minuten = wie vorher. (Bin am Ende aber rein, da ich einen wichtigen Tag vor mir hatte und noch etwas Schlaf brauchte.)

    Das konnte einfach nicht mehr nur die Isolation sein. (?)

    Verringerter Dampftransport ?

    Hmm, beim vorherigen "Ausatmen-Drucktest" durch die jeweiligen Nylonstoffe war der Wannen-Nylonstoff durchlässiger also der 70d ripstopp meiner Hängematte. Und in der Nacht fühlte sich auch alles trocken und normal an.

    Oder ob die Isolation jetzt eigentlich zu locker (statt zu straff) hängt?

    An den Beinen hängt sie nun ja wie gesagt merklich durch, nachdem ich die Nähte noch mal verrückt (die Wanne gelockert) hatte. Ist da eventuell noch zu viel "bewegliche Luft" zwischen der HM und Isolationsschicht (?). Andererseits an Po und Rücken eigentlich kaum Durchhang (aber auch nicht wirklich straff - erwärmte Luft könnte also in Richtung der Beine verschoben worden sein - zumindest nicht ganz weg wie bei einem lockeren UQ...)

    Oder könnte das verringerte Durchblutungs-Wärmetransportleistung durch langen, gleichmässigen Druck an der selben Körperstelle sein? Kleidungsbedingte Druckstellen vielleicht?

    Also wie gesagt, ich bin zufrieden mit der Thermomatte aber ich denke da ist noch Potenzial drin, das ich gerne noch ausreizen würde. Was schön ist: Ich darf weiter tüfteln und probeliegen. :)

    - Entweder ziehe ich auch noch eine zweite Isolationsschicht ein, dann aber wieder mit Erhöhung des Gewichts und Volumens. Kosten sind bei 12 weiteren Euro eigentlich kein Thema.

    - Eventuell werde ich auch noch mal sehen, ob ich die untere Wanne doch wieder lokal verenge oder gar den Isolationsflies punktweise an die HM (von Hand) locker ansteppe, um sicher zu gehen, dass der Fliess am Rücken zwar unkomprimiert hängt aber eben dessen Oberseite sicher an der HM anliegt und Luftzirkulation innerhalb der Wanne verringert wird. (Dass Po und Rücken immer stärkeren Durchhang haben als die Beine ist ja nicht zu vermeiden.)

    - Vorher werde ich vielleicht auch noch mal testen, ob ich eigentlich auch mit zusätzlichem Daunen-UQ bei 10Grad und zu ungefähr gleicher Zeit und Kleidung (und ansonsten gleichen Schichten) auch frösteln würde, und wie sich dann der Rücken und Hintern anfühlt.

    - Oder aber ich gebe mich mit 10Grad einfach als gutem Kompromiss zufrieden und nehme für alles was tiefer geht meinen Daunen-UQ mit.

    (- Von meiner ELWMS werde ich wohl den schweren Schlafsack wieder abtrennen, und dann schauen wir, was ich daraus noch mache. Daunen-UQ noch besser anheften -> Cumuluuki? Irgendwas muss ich ja tun, bis das Tarp-DIY-Kit endlich ankommt... :) )

    Sieht nicht schlecht aus. Wusste gar nicht, dass es sowas gibt, deswegen hatte ich meine Thermomatte (sehr ähnlich) selber genäht.

    Die Menge 1000g an Apex Isolationsmaterial ist mehr als doppelt zu dem, was ich in meiner Thermomatte verwendet habe, sodass die Temperatur-Angabe m.E. realistisch ist. Wobei man die selbe sicher auch iberhalb 15 Grad gut benutzen kann.

    Vorteile: Windgeschützte Isolation, kein Verrutschen, volle Isolationsbreite auch bei angewinkelten Beinen, kein UQ mehr nötig mitzunehmen und anzubringen (ausser im wirklich frostigen Winter-Einsatz),

    Nachteil bzw. Umgewöhnung: das Packmass als ganze Wurst (bekommt man aber immer noch gut quer in den Rucksack gestopft), und im Vergleich zu Daunenisolation (Temp.) ein wenig höheres Gewicht.

    So, Wintertarp-DIY-Set und ein wenig Leichtmetall und Flechtware bestellt.

    Danke TreeGirl für das aufschlussreiche Telefonat! Werde demnächst mal testen, wie stark ich mein(e) Tarp(s) noch spannen kann - die Shock cords an den Spannseilen werde ich wohl auch doppeln oder durch stärkere ersetzen, offenbar geht da noch mehr, was dann ja auch das Tarp deutlicher straffen dürfte.

    ( Mittagsfrost : mein DD ist noch unberührt! :) Offenbar liegt dem RSbtR- Kit genug Stoff für einen Packbeutel bei, damit werde ich evtl. beginnen.)


    Gibts zu den Tarp-Verspannkräften übrigens Richtwerte (sagen wir in N oder kg-F)?

    LG Jörg

    Das mit der Überbreite kann Vorteile in Knie-angewinkelt-Lage haben, das finde ich positiv bei meiner DIY Thermomatte (isolierte Breite 140cm). Allerdings beschränkt dann manchmal der TQ eher als fer UQ, also würde ichs beim Cumulus evtl. auch zweimal überlegen, ob die Extra-Breite da mit dem extra Gewicht und Kosten in sinnvollem Verhältnis steht.

    Mit meinem Selva 600 M bin ich Längen- wie Breitenmässig immer gut gefahren, bin aber nur 1,78m lang. HMn11ft...9,5ft.

    Danke Furbrain ! Auch für dein Vertrauen! :)

    Nein, ich glaube die Stoffzuschnitte überlasse ich erst mal noch den Experten, zumindest beim ersten "richtigen" Tarp. Als ich im Video gesehen hatte, wie gross die Aussenterasse der Dame war (JellyFish wars glaube ich, jedenfalls die, deren pdf-Schablonen auch Mittagsfrost schon genutzt hat), damit sie die ganze Stoffbahn überhaupt an diesem windstillen Tag halbwegs faltenfrei ausgelegt bekam, wurde mir ganz anders. 8|<X

    Hammock Fairy : ok, ich melde mich dann per shop-email, sobald ich mich entschlossen habe. Danke erst mal!

    OK Danke für die Informationen. Falls ich bestelle, werde ich dich natürlich nicht für die Anleitung heranziehen. Zum Glück gibts ja gute Beschreibungen im Netz und Tarp-Näh-Erfahrene hier im Forum, und am Ende geht so ein Projekt immer auf meine eigene Kappe. Ganz Anfänger bin ich denke ich nicht mehr, aber gehe auch davon aus, dass bei so einem schon etwas anspruchsvolleren Projekt nicht alles 100% wie im Film läuft, ich werde erste Nähversuche definitiv zuerst an einem ähnlichen dünnen und rutschigen Stoff vornehmen. ZB. eben erst mal an meinem DD PU-Nylon Tarp Hand anlegen (auch wenn Mittagsfrost jetzt die Haare zu Berge stehen. :)) Ist halt moralisch eh schon verschlissen, und deutlich günstiger, wenn was schief läuft.

    Hammock Fairy Hast du übrigens ähnliche (Sil-Nylon) Stoffreste für erste Nahtversuche, die du beilegen könntest? Farbe dann egal.

    Gruss Jörg

    Ja, das mit dem Optimierungswahn könnte stimmen (bei mir, und theoretisch zumindest).

    Gleichzeitig isses oft auch Banane, wenns mal nicht so 100%ig passt aber schnell eine Idee testen hilft.

    Danke für die Kommentare bisher, bitte mehr!

    Auch Danke an Waldläufer70 für die alternative Sichtweise. Bestätigt zumindest meine Vermutung, dass jedes neue Stück u.U. angepasste Herangehensweise erfordert.

    Achso, bewege mich unaufhaltbar Richtung DIY Kit. Hammock Fairy hast du auch ne Empfehlung und was ich dabei (und den Kettenlinien/Arbeiten) beachten muss? Im Shop gibts noch Wintertarp-Zuschnitte?

    Danke, LG Jörg

    Hmm, naja ein Bettlaken ist nicht genau das selbe. Ich meine, manche Fehler muss man einfach wirklich machen, damit man von ihnen lernen kann. :)

    Aber eigentlich hast du insofern einen guten Punkt gemacht: Was hindert mich daran, im Nähladen im Nachbarort Restware Nylonstoff zu 9 Eur zu kaufen und diverse Übungsstücke mit geschwungenen Linien zu nähen. Mein Gefühl sagt mir, dass das mit dem Optimieren des Kettendurchhanges so eine Versuch-und-Irrtum-Sache ist, Material- und schnittabhängig...

    ( Fagorian: Ist PU-beschichtetes Ripstop Nylon. https://www.ddhammocks.com/product/DD_Superlight_Tarp)

    Hallo,

    Was meinen die Tarp-Experten?

    ich hatte im anderen Faden laut nachgedacht, ob man nicht ein Diamond/Rechteck- oder sonstiges "gerades" Tarp auch hinsichtlich Windflattern verbessern könnte, indem man ihm an Teilen der Kanten Kettenlinien verpasst. Also die Kanten Kettenlinienförmig einnäht.

    (Oder noch simpler: mit kurzen Gummizügen an den Halblängenabspannern zur Ridgeline hin strafft - aber diese Variante erst mal wieder vergessen).

    Konkret denke ich beim DD UL 3x2.9 Tarp nach, alle 1.5m-Kanten (ausser die an der asym- Ridgeline) so zu straffen, denn dieses, in der Asym-Diagonale oder einfach längs verspannt, würde dann durchaus noch genug Abdeckung haben. und straffer hängen. (In der Full-Diamond-Verspannung wärs natürlich nicht mehr zu gebrauchen.)

    Jetzt haben beim Hexagon die Innenwinkel ja alle sehr angenehme 120 Grad, und der Catenary-Anfangswinkel liegt (bei Jellyfish) wohl bei ungefähr 90Grad (?)

    Da beim Diamond-Tarp die Innenwinkel entweder 90Grad oder (bei der halbierten Seitenlängenabspannung angesetzt) 180 Grad sind, müssten die Cat-Anfangswinkel ja bei (erst mal dumm geschätzt) ca. 60 Grad oder ca. 120 Grad liegen. Vielleicht kann man die Anfangswinkel und Kettendurchhang ja auch variieren (mehr oder weniger Spannung auf den Stoff?)

    Könnt ihr mir folgen, und macht das überhaupt Sinn? Hält der Stoff 60-Grad-Ecken (bei ausreichend dimensionierten Zugentlastungen) aus?

    Die Kante der Ridgelineverspannung hätte wie gesagt keinen Cat cut, da das die nutzbare TarpLänge des vorliegenden DD Tarps weiter verkürzen würde.

    Wie genau sollte man den Anfangswinkel (oder anders: Den Durchhang) der Kette auslegen, damit die Stoffdehnung gleichmässig und ohne viel Falten verteilt wird, wenn man KEINE Hexagonalform hat? Gibts dazu Faustormeln oder Berechnungen?

    Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich das überhaupt so machen werde, oder doch lieber mit einem "vernünftigen" Winter- oder Hextarp-DIY-Kit anfangen sollte. Aber die Herausforderung reizt natürlich, und das DD hab ich ja schon. (Und wenns schief geht, haben wir alle was zu lachen!8o)

    Feine Sache! Auch ich habe einen Baum an einer Stelle im Garten, wo ich gerne hängen möchte, also bau ich dein Projekt eventuell mal nach.

    V.a. nehm ich gern vorliegendes Restmaterial aus vergangenen Projekten (bin ich ein Messie?). Z.B. das Holzgestell, aus den Überresten eines unserer Apfelbäume, wie in einem anderen Faden beschrieben. (In dessen Zusammenhang ich auch meine Hose flicken musste, da die Kettensäge ein Eigenleben entwickelt hatte.) Eines führt zum anderen, aber alles führt zur Hängematte... ^^

    Heute habe ich meine Viertelsocke noch etwas verfeinert:

    Alle alten Säume, Stoffreste und RVS entfert, zum "Teilen" des Materials (für den Bischopsbag und ein weiteres noch n.d. Projekt) verkürzt und neu umsäumt. Und in 4 Ecken und 4x mittig elastische Schlaufen angenäht.

    Das beste (wie fast immer bei solchen Mini-Nähprojekten):

    nebenbei entdeckt, wofür man das Stöffchen NOCH verwenden kann:

    abspannbares Bodentuch oder Mini- (Wind-/Sonnen-) Tarp zB.

    Auch das Annähen von kraftaufnehmenden Schlaufen (für mein späteres Tarpprojekt?) hat eine steile Lernkurve hingelegt, hab bei den 8 Schlaufen mindestens 10 Arten des Annähens ausprobiert! ^^

    Der Bishopsbag und die sowieso vorhandenen Plastikkarabiner und Gummikordeln des Mückennetzes helfen mit bei der Befestigung. Bei Aufbruch wird alles zusammen entweder in den Beutel (oder alternativ in den XL-Sleeve) mit reingestopft, jahreszeitlich ggf. Mückennetz inklusive.

    Bilder (hier ohne UQ, dessen Ende ja dann innerhalb der Viertelsocke steckt, dafür mit meiner Thermomatte):

    Definitiv, aber günstig ist er deswegen auch nicht geworden. Zum Glück brauch ich ihn ja nicht, auch das Dank DIY: mit meiner DIY-Thermomatte (Aufpreis f. Isolation 18€ und 500g) und dem Cumulus Selva600 UQ bin ich sicher ähnlich gut für den nächsten Winter gerüstet.

    Das Nähen hat mir aber wirklich eine kleine neue Welt eröffnet. Eine (gekaufte) Ausrüstung ist ja gut und schön, aber bereits nach der zweiten HM bekommt man schlechtes Gewissen. Braucht man denn das, schon doppelt Geld ausgegeben, und was ist den nun wirklich besser geworden? Selbstgebasteltes Gear dagegen braucht keine Berechtigung. Die zweite DIY Hängematte ist bereits doppelter GEWINN. Und mit jedem Projekt fallen einem drei neue ein, die Herausforderung und auch Fertigkeiten wachsen.

    Das einzige was mir dabei Sorgen macht, ist die Suchtgefahr.

    :)

    Jep, dem kann ich so zustimmen. Die Steppnähte sind erforderlich damit der Flies innen nicht verrutscht, also unkontrollierte Kältebrücken erzeugt. Meine Steppnähte habe ich umlaufend am Rand (mit Ausnahme der Ecken) vorgenommen, sodass diese den Flies längs wie quer grob in Form halten aber ich nie direkt auf den Steppnähten liege.

    Ich hab heute (nach getesteten 10Grad mit dabei 1cm Schichtdicke am Hintern = kalt) übrigens auch vom Kopfende her weitere ca. 10cm (Kettenlinienförmig) zugegeben, also in Summe nun ca. 27cm, jetzt hängt der Aussenstoff am Hintern/Rücken leicht und an den Beinen spürbar durch. (Einengen geht ja am Unterstoff nun leicht, falls ich ihn doch wieder straffen will.) Ein Nachttest steht noch aus. Quer habe ich nur ca. 7cm Übermass am Unterstoff, da spannts weniger. Wobei direkt im Bereich des Hinterns auch quer noch etwas Reinrücken der Nähte denkbar wäre.

    An die Null-Grad-Marke vermute ich komme ich jetzt entweder mit Schlafsack (statt TQ) oder mit weiterem UQ-Protektor (bzw. zweiter Sandwich-HM unten drunter, also +500g) heran. Vielleicht sogar ohne (?). Mit 5-8Grad wäre ich mit meiner jetzigen Lösung (ohne weitere Schichten) aber zufrieden. Den Winter-UQ gibts ja auch noch...

    Hier übrigens der Packsack meiner Thermomatte, gerade fertig geworden, und 99% recycelt (ausser dem Nähgarn):

    :thumbup::)

    ...heute auch in ähnlichen Absichten getestet. Bei mir sieht die asymmetrische Diagonalabspannung (lt. Derek Hansen) so aus.


    Also die beiden Türchen ganz umgeklappt und deren Guyline durch die gegenüberliegende Schlaufe zum Boden.

    Insbesondere wenn ich meine 3x2m ELWMS

    als isolierten UQ+Windschutz unter meine 11ft drunterhänge, sollte das ganz guten Schutz bringen. Die Idee, extra Türen ranzunähen/klipsen hat natürlich auch was.

    Nur die Kettenlinien fehlten mir dann noch.

    Auch dazu spinne ich noch ein wenig, ob man die Kanten einer jeden 1.5m-Länge zum Cat-Cut umnähen könnte. Da deren mittlere Abspannpunkte in dieser und den meisten anderen Abspannungsoptionen praktisch sowieso immer unverspannt bleiben. Die ungenutzten Abspannpunkte dann entweder ganz weg oder nach innen versetzt.

    Mit Ausnahme der Seiten mit den Firstenden natürlich, die zu verkürzen wäre ja Quatsch.

    Macht das Sinn? (Webrichtung natürlich nicht optimal usw... aber einen Versuch wärs doch mal wert?

    Gruss Jörg

    ...heute morgen noch mal die asymmetrische diagonale (335cm?) Diamondaufhängung getestet, sehr viel besser. Aber auch hier finde ich Ridgeline unterhalb irgendwie ausgewogener.

    Doch nun mal wieder zurück zum Thema (das ich mal wieder fein auf Abwege geführt habe):

    SirWesley (oder wer sonst sagen kann):

    Gibt es mit dem Paria weitere Langzeiterfahrungen?

    Es ist ja offenbar (wie viele hochwertige Tarps) aus Silnylon gemacht.

    Irgendwo habe ich gelesen, dass Polyester besser in der UV- Stabilität wäre. Gibts dazu was zu sagen? Spielt da auch die Beschichtung eine Rolle?

    Gruß Jörg

    OK, Webrichtung, klar.

    Auch denke ich sind die Enden beim Hex offenbar weniger stark abgewinkelt als beim Diamond (90Grad flach). Da passt kein vernünftige Kettenlinie mehr rein.

    Das mit den Dellen kann ich nun auch bestätigen, aber zum Glück v.a. zwischen den Halbseitenabspannern also an den Seiten, da staut sich zumindest kein Wasser. Liege gerade in meinem Diamond-DD, und so richtig straff wurde es nicht. Ridgeline unten drunter ging noch halbwegs, aber da momentan Wolkenbruch-artige Wassermengen vom Himmel kommen, und rein um zu verstehen, was denn da nun der Unterschied ist, habe ich das nochmal geändert und das Stöffle noch unter die Ridgeline drunter gezogen. Ist m.E. schlechter geworden mit den Dellen.

    Ja, ich seh den Vorteil eines richtigen Cat-Cut-Hex!

    Folgende Fragen waren mir in der Nacht noch gekommen:

    Schon mal darüber nachgedacht, das DD umzunähen, also diagonal legen, überflüssiges weg und v.a. Kettenkurven rein?

    Vielleicht wirds ja sogar noch ein Hex...

    Rannähen (um mehr Länge bzw Türen zu erhalten, erwähntest du ja schon...

    Gruss Jörg