Beiträge von Riippumatto-Joerg

    Jep, danke euch schon mal.

    Aber klar doch, unbedingt ausprobieren! Erstens verringert es wesentlich

    die Knickbelastung und verbessert damit die Sicherheit und zweitens besteht die Möglichkeit, daß die Hängematte noch bequemer wird. Außerdem lernst Du eine Menge über Brückenhängematten.

    Danke dir, ich denke, so mach ich das. Kost ja auch nix ausser etwas Sägen am Besenstiel der Schwiegermutter.

    :/

    Wenn du näher am Kopfende bequem liegen möchtest, so denke ich, müsste dort der Stoff stärker gespannt sein, so dass du weniger einsinkst: also längere Stäbe oder besser schmalerer Stoff.


    Es war eher so, dass (bei zentraler Lage) der Hintern zu tief und der Kopf wie auch die Beine zu hoch lagen (Banane).

    Bei weiterer Überlegung auf meiner kurzen Fahrradtour inzwischen kam mir in den Sinn, dass meine Maurerschnur-Ridgeline u.U. zu kurz war und ich deshalb immer noch zu konservativ aufgehängt hatte. Mittlerweile habe ich noch 5m Dynema (2.7mm? mit Mantel) gefunden, werde also auch dahingehend noch weiter experimentieren.

    Ich glaube hier begreift man gut, um wieviel komplexer so eine Brückenhängematte ist. Bei einer GE lässt sich die Ridgeline-Länge relativ einfach über die Gesamtlänge abschätzen (ausrechnen) und dient damit als Hilfsmittel, den richtigen Durchhang relativ sicher zu finden.

    Bei der Bridge hingegen sind offenbar eine große Zahl verschiedener Parameter zu berücksichtigen, einschliesslich der Stoffelastizität, Gewicht, bevorzugte A****-Position innerhalb der Kurven, die Kurvensteilheit selbst, natürlich die Länge, der letztliche Hängewinkel (unter o.g. komplexer Last!), die Stockbreite(n), die Dreiecksseitenlängen, noch was?

    Es schent also, der einzig richtige Weg zur optimalen Ridgeline geht nur über probeliegen, wieder raus, ändern, nachspannen, Gurte lösen und höhenverschieben, nochmal reinlegen, usw.. Oder gibts da einfache Modelle?

    Aber egal, das ist ja genau das Schmankerl dabei, fertig kaufen kann ja jeder!

    Gruß Jörg

    Aus schierer Ungeduld hab ich nicht gewartet, bis ich in den Wald komme, sondern hab unsere zwei knorrigen Apfelbäume genutzniest.

    Die guten Nachrichten zuerst:

    1- Ich bin wohlauf. (Ich weiss, ihr habt Euch alle schon unheimliche Sorgen gemacht. Alles ist OK! :D)

    2- Alles hat gehalten. (Das freut meine geschwollene Ingenieurenbrust natürlich insbesondere.)

    3- Ich bin so froh, es gibt Verbesserungspotential, ich kann also weiter machen. (Mehr im folgenden).


    Das Aufhängen war trotz vorher vorbereiteter Schnell-mal-das-hier-Ridgeline (Maurerschnur) eine langwierige Prozedur. Alles gab unheimlich nach. Vor allem die elastische Matte selber - im Liegebereich - aber auch die gesamt Aufhängung inkl. Bäume aufgrund des flachen Anfangswinkels und der dadurch hohen Kräfte. Am Anfang ging ich recht naiv auf geschätzte 25Grad ohne Last und sass erst zwei Mal durch. Der Winkel verändert sich unter Last enorm, mehr als erwartet.

    (Ich muss die Dehnung irgendwann mal unter Last nachmessen!)

    Nach mehreren Anläufen (tiefer und noch straffer hängen) gings dann halbwegs. Das Bild zeigt dies wegen der Perspektive mglw. nicht so richtig.

    Hineingelegt und von der noch starken Bananenlage doch überrascht. Noch mal raus und noch mal gestrafft. Noch vorsichtiger wieder rein, etwas besser aber noch nicht 100-%ig. ich lag relativ mittig.

    Dann versuchte ich mich mit den Händen am Rand in Richtung Fussende zu ziehen. Das wurde deutlich besser. Als ich die Waden/Kniekehle ungefähr unter der Spreizstange hatte, wars super bequem, auch die Schuhablage mit ihrer "Schlüpfergummi"-Kordelspannung gab (ungeplant) in genau richtigem Masse nach:

    So konnte man es richtig aushalten. Nicht nur die Beine waren jetzt perfekt und sehr bequem gestützt und nicht mehr überdehnt, auch der Oberkörper schien jetzt sehr viel flacher zu liegen.

    Am Kopfende war jetzt gefühlt allerdings fast ein Meter nutzloser Platz. (!)

    Dies, und das bessere Liegegefühl zum Fussende hin, hat dich Waldläufer70 wohl auch zum Verschieben der Kurve veranlasst(?).

    Aber hier verstärkt wohl das enorme Nachgeben des elastischen Stoffs am Körperschwerpunkt, je nach Position über der Stoffbreite, dieses Phänomen noch zusätzlich.

    Dann habe ich das ganze mit eingelegter, recht steifer Schaum-Isomatte noch mal getestet, mit ähnlichem Ergebnis. Gut ist, dass man mit der ganzen Isomatte, wenn man erst mal gerade darauf liegt, schön längs rutschen kann (mit den Händen an den Rändern ziehen), beim Finden der optimalen Liegeposition im Realbetrieb also sicher hilfreich. Einen Underquilt muss man dann eben gleich sehr Fusslastig anbringen(?).

    Alles in allem bin ich mit der Liegeposition mit den Beinen unter dem Spreizstab sehr angetan.

    Ich denke, ich werde als nächstes mit kürzeren Stöcken (zumindest für das Fussende) experimentieren. (Was meint ihr, das düfte doch noch mal was bringen?)

    Auch denke ich nähe ich noch vier alternative Spreiz-Aufhängeschlaufen weiter zur Mitte hin an (die Matte ist momentan für dieses elastische Material und diesen Kurvenschnitt unnötig viel zu lang.) Dann kann man wählen bzw. probieren, welche Spreizpunkte sich wie auswirken. Ggf. die unnötigen danach entfernen und die jeweiligen Ablagen (Stoffüberhänge) effektiv vergrößern.

    Im Prinzip käme das auch einem Kurvenversatz gleich, je nachdem wie ich die Spreizpunkte versetze. Mal sehen.

    Eine Option ist auch weitere Verengung in der Mitte, was aber praktisch einem Neuanfang gleich käme, da die ganze Umnähung dann weg und erneuert werden müsste.

    Über kurz oder lang, zumindest für ein Folgeprojekt, wuerde ich aber sicher eine Materialänderung erwägen, also weniger elastisch. ZB zur Doppelbodenmatte abändern. Aber zum Auftrennen ists momentan definitiv noch zu früh.

    Wie vermutet und gehofft, wird hier also noch viel und lange getüftelt und abgeändert. Eine neue Reise hat begonnen.

    Bin einerseits, was das Material angeht, nun durch eigene Erfahrung etwas klüger, andererseits aber auch froh, erst mal einen Prototypen aus Altmaterial genommen zu haben.

    Auch habe ich noch über drei Meter AmStahl und noch nie SoftShackles gespleisst. Eine ordentliche Ridgeline muss her, Mückenschutz, UQ-Tests usw.

    Herrlich!!!

    Weiter gehts!!! :)

    ...letzte Nacht habe ich noch mal in meiner grünen, flauschigen Cumulus-Wolke geschlummert,

    bevor ich heute in den Wald gehen will, meine waaghalsige Recycling-Brückenhängematte zu testen.

    Ich frage mich natürlich nicht ohne Spannung, was wird mit mir passieren?

    Schlafe ich zukünftig lieber in anderen Betten? Oder einfach in weiteren? Vielleicht auch nur im Krankenhausbett?

    Die Latte Matte hängt hoch!

    (Momentan noch mit 30 Grad... )

    ...und weiter geht's:

    Beim Spleissen hat mir das hier geholfen:

    Externer Inhalt m.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Auf dem Bild kann man anhand der Falten sicher schon raten, wo die Nähte spannen. Na mal sehen, morgen hänge ich sie mal auf.

    Die Hutablagenkordeltunnel muss ich auch noch anpassen...

    Bis die Tage,

    Jörg

    Sieht gut aus!

    Hast du mal probiert, direkt darin zu liegen? Der Trägerstoff ist doch eine HM (?). Du schriebst zwar was von plastikartig, aber im Winter trägt man ja eh mehr am Leib, vielleicht ist das Erlebnis dann ja anders. Damit wäre die Isolation immer direkt am Körper, und paar 100g Gewicht sparts auch...

    ???

    Danke Fagorian für deine wieder sehr ermutigenden Worte! Da fühlt man sich so richtig zu Hause!

    Danke auch Waldläufer70 für deinen fachmännischen Rat und deine Geduld!


    Also los geht’s.

    Wie schon im sehr guten Faden von Waldläufer70 angedeutet, habe ich nun endlich begonnen, meine erste Brückenhängematte zu kreieren.

    Bzw. eigentlich hat das ganze seine Wurzeln ja hier (da bin ich wohl ein klein wenig vom ursprünglichen Weg abgekommen).


    Die Entstehung der Schablone für die Kurven habe ich hier und hier beschrieben.

    Im folgenden Bild seht ihr die (nun leider geschlachtete) Eierlegende Wollmilchsau. Hat mich lange Überlegung und viele Tränen gekostet, aber jede Sau endet halt irgendwann entweder als Schinken oder als Brückenhängematte.

    Ich wollte wie gesagt erst mal recyclen und experimentieren, bevor ich gleich neues Material bestelle und alles perfekt mache (was ist schon perfekt?). Auch je nachdem, ob ich nun zum notorischen Brückenschläfer werde oder nicht. (?)

    Die Spezifikation des Nylon-Stoffs ist mir unbekannt aber er scheint recht dehnbar, ich werde also entweder sehr weich liegen oder sehr hart aufschlagen, je nachdem.

    Diese Dehnbarkeit hat mich auch schon beim Anzeichnen der Kurven einiges an Nerven gekostet. Falls ich nach diesem Projekt noch mal eine „exakte“ Brückenhängematte machen will, muss ich den Stoff vorher aufwändig festpinnen, und sicher sowieso weniger dehnbaren Stoff wählen. Bügeln sowieso.

    Mein guter Freund Augenmass hat dieses Mal beim Stoffhalten geholfen, während die Knie ihn immer wieder verschoben haben. Man hätte die Schablone natürlich auch festpinnen oder ankleben können, aber so arbeitet doch kein Künstler!

    Das Nähen hat mich dann auch noch die letzten Zentimeter meiner ersten Rolle Gütermann Mara 70 gekostet, die ich mal bei der Hammock-Fairy gekauft hatte. (Wirklich gute Ware! Gerne wieder!)

    Beide Kantenvernähungen sind aber nun mit jeweils 3 Nähten soweit fertig und akzeptabel. Wobei ich jede Umlegung mit jeweils einer neuen, einzelnen Naht versehen habe. Was heisst, dass nur eine einzige Naht - die letzte - durch alle Lagen hindurch geht.

    Den zweiten Rollsaum wollte ich deshalb gleich zweimal komplett umlegen und beide Nähte nachher nebeneinander hindurchnähen, das ging aber kräftig schief – der Stoff ist dafür viel zu dehnbar, das musste ich also wegen zu starker Verzerrung wieder auftrennen. Sobald ich mehr Garn habe, setze ich eventuell noch eine vierte Naht auf jeden Saum, rein gefühlsmässig ist das dann besser.

    Die Tunnel hatte ich übrigens als erstes vernäht, dafür hätte ich allerdings lieber dünneren Garn nehmen sollen, wäre schneller gegangen und dann hätte es eventuell auch für die vierten Nähte noch gereicht.

    Die gespannte Liegefläche ist knapp über 2m, den Kurvendurchhang habe ich erst mal mit je 16cm gewählt, so symmetrisch wie das meine Genauigkeit eben hergab. Die schmalste Stelle ist ca. 1,05m, und die breiteste (flach ausgelegt) ca. 137cm.

    (So richtig viel Raum für weitere experimentale Verengungen - mit neuen Rollsäumen - ist da also nicht wirklich. Bestenfalls noch ein Mal kann ich die Schere ansetzen, falls nötig.)

    Als Stöcke nehme ich fürs erste die Alpinskistöcke meiner Tochter, die sind ca 120cm lang (effizient etwas kürzer, wenn eingehängt). Wie sich der Durchhang damit anfühlt: schauen wir mal, dann sehen wir schon. Für die Stöcke muss ich mir noch geeignete Aufnahmen basteln, entweder einfach aus gelegten Amsteel-Schlaufen oder aus Gurtmaterial genäht. Je nach erstem Hängetest.

    (Für eine spätere Variante übe ich mich eventuell noch im 3D-Drucken??? Ist ja auch bald Weihnachten...)

    Die überstehenden Enden der original knapp 3m langen ELWMS-HM habe ich einfach unbeschnitten belassen und mit weiteren Tunneln für die Aufhängungs- Leinen links und rechts versehen, das werden dann also gleich die Hut- und die Sandalen- und Klopapierablage. Auch die abgeschnittenen Stoffstreifen und den Packbeutel werde ich sicher noch verwenden.

    Die AmSteel-„Drahtseile“, etwas mehr (kräftigen) Garn sowie ggf. stärkere Gurte für die Schlaufen kaufe ich die Tage noch und dann geht’s weiter. Dann könnte ich endlich auch mal spleissen lernen.

    (Die Arbeitswoche liegt auch dieses Mal irgendwie wieder total dumm und unterbricht die schöne Bastelei. Mit dem Fertigstellen, Test-Liegen und ggf. Ausflug mit Krankenwagen muss ich mich also noch etwas gedulden. Aber vielleicht schneits ja auch bis dahin, dann falle ich ja auch weicher…)

    Soviel erst mal für heute.

    Euer Jörg!

    Nachdem ich in verschiedenen Fäden schon versucht habe, einen eigenen roten Ebensolchen für meine optimale Hängematte zu finden, auch andere Fäden mit langer Fragerei zu "bereichern" (oder zu entführen?), wird es langsam Zeit einzusehen, dass es das ja eventuell gar nicht gibt.

    Und Zeit, diesen neuen Faden zu öffnen.

    (Querlinks / Referenzen folgen, werde sicher auch alte Fragen hier noch einmal neu stellen, der Ordnung halber).

    Mein Hauptziel ist mir absolut und völlig klar:

    Es gibt keins. Ich will jedenfalls probieren, testen, auftrennen, umnähen, viele Fehler begehen und viel Vergnügen haben. Hoffentlich unverletzt bleiben.

    Ich bin von Geburt an eher sparsam, von daher recycle ich gern, nehme alte Projekte und Stoffe her und ändere sie ab, und mache eben gern auch alle Fehler selber anstatt vernünftig zu sein und immer auf die Erfahrenen zu hören. Das heisst, hören/lesen schon, und dankbar sein. Aber eben gerade selber schön scheitern ist doch der Spaß heute! 8o

    Diese Failures möchte ich dann auch gern teilen, falls jemand genau so unvernünftig sein möchte und meine Dummheiten noch mal selber zu erfahren (oder gar zu toppen).

    Mehr in Kürze!

    Jörg aus dem frostigen Norden.

    ...hier nach dem Neustart = nach dem Druck. (Diese Version nur mit EINER Durchhangvariante, also bevor ich die alternativen Kurven aufgetragen hatte.)

    Wie man sieht, muss man die Papiere an den KURVEN ausrichten, nicht am Papierrand, bevor man sie verklebt, da der Drucker das Papier u.U. nicht ganz gerade rein zieht. Dabei hilft, wenn man von der Seite schaut und wenn man eine gerade Hilfslinie (Grundlinie) mit im Modell hat. Auch hilft es, ein Papier exakt am Ende der gedruckten Linie zu schneiden und auf das nächste überlappend und exakt aufzulegen.

    Die Druckabweichung auf einen Meter Länge war bei mir übrigens weniger als 5mm (also 0.05%), was ich durch Abschneiden des 5mm-Endes quasi entfernt habe.

    Die Gesamtabweichung von der Kurve nach Zusammenkleben ist hier geschätzt 2...5mm auf einen Meter ausgefallen, was man beim Anlegen am Stoff nach Augenmass noch ausgleichen kann. Die Abweichung am Ende durch Anzeichnen, Stoffzerrung, Schnitt und Nähen ist sicher entscheidender.

    Waldläufer70 , ich denke, dein Tipp mit der Schnur ist genau so gut oder je nach Gegebenheiten besser. Ich hatte keinen guten Faden zur Hand, und auch konnte ich nichts anpinnen/aufhängen, da wir gerade Gäste im Haus hatten. Probier ich später aber noch aus!

    Eine Frage an der Stelle:

    Macht sich eine grössere reale Stoffbreite nachteilig bemerkbar, auch wenn der Spreizstab derselbe wäre? Schulterspannung oder so?

    Ich will nämlich erst mal mit der vollen verfügbaren Stoffbreite an den breitesten Stellen beginnen, und mich dann langsam an mein Optimum herantasten, also ggf. noch tiefer ausschneiden und neu vernähen. Am Anfang (beim allerersten Prototyp) hängt man also "tiefer", bei späteren Versionen dann "höher" (im Querschnitt gesehen). Wegen der neu umnähten Seitenkanten wird ja auch der Stoff jedesmal schmaler.

    Ich will also nicht gleich alles abschneiden und das nächste Mal mit komplett veränderten Stoffeigenschaften wieder ein neues Optimum suchen. Spätestens bei Version 3 sollte es dann (für diesen vorrätigen Stoff) soweit passen, dass ich sinnvolle Schlussfolgerungen für mein nächstes Projekt ziehen kann. So die Idee. Aber macht das Sinn?

    Zum Drucken der Schablone habe ich noch weitere Optionen überlegt. Da eine "echt" gespannte Schnur möglichst schwer sein sollte, um die Form verzerrungsfrei abbilden zu können, was ich momentan nicht vorrätig habe, und ich auch keine 2m lange Kunststoffleiste habe, bin ich folgendermassen (fast) vorgegangen:

    - Eine gute Catenary curve im Internet gesucht und gefunden, in dem Falle bei Wikipedia "Catenary",

    - Das Bild abgespeichert und Ränder abgeschnitten,

    - Das Bild in ein geeignetes Office-Program eingefügt,

    - Die Grösse in den Objekteinstellungen auf meine Wunschgrösse eingestellt (zB. Gerade Länge 200cm x Durchhang 16cm),

    - Eine zusätzliche Hilfs-Masslinie eingefügt (Mittellinie also hier bei 1m)

    - Für experimentelle Zwecke und zur vielseitigeren Nutzung auch noch für andere (grössere) Durchhänge w.o. kopiert und per Bildgrösse angepasst,

    - Das ganze in 100% ausgedruckt (für kleinere Durchhänge braucht man 8 A4 Seiten Querformat, oder eben 4 falls nur die speigelbildliche Häfte verwendet, für die grösseren Durchhänge könnte eine zweite Druckreihe also 16 Seiten nötig sein).

    - Habe bisher noch nicht gedruckt (mein Windows-Druckertreiber spinnt mal wieder und will einen Neustart) aber wenn das Druckmass nicht 100% übereinstimmt, kann man das anhand der Mittellinie nachmessen, in den Druckereinstellungen nachskalieren und neu drucken.

    - Anreihen, evtl. Papierränder abschneiden, verkleben, die gewünschte Kurve ausschneiden.

    Hier ein nachbearbeitetes Beispielbild des Gesamtdrucks.

    (Das ganze liegt mir als pdf und originales Excel vor, was sich für den Druck besser eignet muss man dann probieren. Beim Excel muss man aufpassen, die Reihen und Spalten nicht zu verändern, oder zumindest danach die Bildgrösse zu überprüfen. MSFT "verbessert" da gern Dinge, die man nicht immer selber will.

    Wie ich das xls und pdf hier einstellen kann, muss ich noch nachlesen - Tips?):

    Sagt mal, wie markiert ihr eigentlich die Kettenlinie vor dem Zuschnitt, rechnet ihr das in gewissen Abständen mit cosh aus oder druckt ihr euch auch (angereihte A4-?) Schablonen aus (geeigneter Web-Calculator?) Oder einfach die Tiefe der Kurve (zB. 20..25cm) angetragen und den Rest von kunstvoll geschwungener Hand (wohl kaum...)?

    Gibt es auch +/- Richtlinien für angepasste Kurventiefe je nach Stoffdehnung und Nutzergewicht, oder ist die Kettenkurven-Tiefe rein eine Frage des Längenverhältnisses und Aufhängewinkels?

    An meiner GE-HM gibts so langsam nichts mehr zu vertüfteln. Am besten, ich mach mich jetzt so langsam mal an mein erstes Brückenhängemattenprojekt, wie schon seit langem angedacht. Erst mal zum Lernen und Experimentieren, nicht unbedingt gleich zur Perfektion.

    Entweder ich nehme meine kurze China-HM, die ich noch rumliegen habe und nicht mehr wirklich benutze, und zerschnippele die, dann tun die Fehler nicht gleich so weh. Und wenn was einreisst (an den Stockaufnahmen?) dann erfahre ich auch gleich die Statik der Br-HM in ihre vollen Tiefe (bzw. Flachheit). Viel interessanter, als wenn alles einfach nur passt, oder? (Und was für die Enkel.)

    Oder ich bestelle halt alles und muss mir gleich richtig Mühe geben. Der Gedanke schmeckt mir aber erst mal nicht so, v.a. mit dem Versand aus D dauert das hier in Finnland leider immer so ewig.

    Mit den Spreizstöcken fange ich wie gesagt sicher erst mal einfach an, eben wie zu Zeiten, als man die Brücken-HM erfand. Wobei ich deine Warnungen zur Bruchlast natürlich beachte, Waldläufer70!

    massa 's Stockaufnahmetaschen fand ich übrigens gut, sowas könnte ich mir auch fürs erste nähen. Ich habe auch Versionen mit Wanderstöcken gesehen, allerdings waren die Aufhängungen dort recht einfach und die Stöcke bogen sich beachtlich durch. Hätte aber schon Idenn, wie man das besser machen kann.

    (Später dann vielleicht auch etwas Dutchware, aber dafür darf schon erst mal wieder Frühling werden.)

    Also Danke im Voraus,

    Jörg aus dem bald tief verschneiten Finnland...)