Posts by Riippumatto-Joerg

    Find ich auch, gute Arbeit und hast du sicher viel erfahren dabei.


    Ich denke übrigens darüber nach, den oberen (körpernahen) Stoff meines Selva 600 kürzer zu fassen, evtl. erst mal probeweise mit Klebeband. Davon verspreche ich mir (im Winter, wenn meine Chilischote nicht mehr ausreicht) vom Selva etwas mehr Differenzial-Durchhang auch unter strafferer Aufhängung und dadurch weniger Kompression der Daune am Hintern. Der Selva 600 verschenkt dort meiner Meinung nach etwas von seinem Isolationspotential - der Differenzialschnitt ist etwas sparsam, am Hintern ist er damit, trotz 600g Füllung, entsprechend meiner Erinnerung aus dem letzten Winter dünner als mein selbstgenähter UQ mit 250g Daune. Das muss ich zumindest noch mal vergleichend testen.


    Aber wie das bei deinem Selva ist, kann ich nicht sagen. Ist ja ein ganz anderes Modell mit anderer Füllung und anderem Differenzial. Jedenfalls straffer an den Körper ran sollte besser sein, das hast du sicher schon bemerkt?

    ...bin erst mal wieder zurück an den Anfang, da die Isolation eben wichtiger Teil meiner Thermomatte ist. Mit Unterkniekissen erreiche ich eigentlich in Originalausführung einen sehr ähnlichen Liegekomfort.


    Also Ergebnis: Unentschieden.


    Dann heute das ganze noch mal an einer anderen Discount-HM 3m (mit solchen angenähten Verbreiterungsstreifen und aus billigem also recht stretchigem Seidenstoff) getestet.


    Ergebnis nach Mittenverkürzung: Wadenkalb unerträglich, Komfortverbesserung in optimaler(?) Lage fraglich, finden der Optimallage: schwierig.

    Also bei kurzen und elastischen Stoffen ist mein Ergebnis klar negativ.

    Gestern noch die Schnurbart- oder Kamelkurve (oder "Zweikurvenkurve") probiert, und ja das wird noch mal besser (Schulter).


    Eine Nebenwirkung der Mittenverkürzung habe ich allgemein noch festgestellt: Man liegt jetzt leicht neben der bisherigen optimalen UQ- Isolationslinie, muss man also ggf. nachstellen...

    Folgende Erfahrungen:


    Mit Mittenverkürzung 8cm w.o. war wie gesagt die Überstreckung in den Knien weg.

    Also angenehmer als "normal".


    Aber meine Frau (die in der HM meist liest und sowieso kleiner ist als ich) meinte, dass es vorher irgendwie bequemer war.


    Ich selbst hatte noch bemerkt, dass die Schulter am Rand weiter raus rutscht als sonst. Nicht schlimm aber merklich. Dachte aber, das liegt an meiner gewählten knapperen Verkürzung innerhalb 120cm Breite.


    Also Umkehrprobe: Verkürzungen wieder raus und noch einmal wie ursprünglich aufgehängt.

    Ergebnis: Knie ohne Unterkissen wieder leicht überstreckt und die Schulter wieder sicher innerhalb der Mattenkante.


    Dann nochmal neu gewhippt, auch diesmal verkürzt 8cm aber mit sanfterer Kurve über die gesamte Breite 145cm:

    Wieder ist die Knieüberstreckung weg und wieder (ähnlich wie vorher) rutscht die Schulter recht weit raus an den Rand.


    Hab dann mit Hin-und-herrutschen probiert, ob ich den Oberkörper weiter in die Mitte bekomme bzw. worans liegt:

    Das Rausrutschen am Rand ist offenbar der veränderten Schwerpunktlage geschuldet: Die mittig (gegenüber) liegende Schulter liegt nun "höher am Hang" im Vergleich zur äußeren Schulter, die resultierenden Kraftkomponenten verschieben den Optimalbereich für den Oberkörper weiter nach aussen = zur Kante hin.


    Werde nun über einen asymmetrischen Kurvenverlauf nachdenken, oder (wie bei Waldläufer70 ) die Verkürzung ggf. wieder etwas verringern. Oder mich einfach an die bessere Aussicht auf meiner linken Seite gewöhnen. (?) Richtig unangenehm ist das eigentlich nicht.


    Nachvollziehbar? Deckt sich das mit Euren Erfahrungen?


    Edit: Fussteil höher hängen hilft m.E. auch etwas (gerade getestet).

    Hab jetzt auch das zweite Ende verkürzt, und nach mehreren Whip-Versuchen mit teilweisem Durchrutschen einen Aufbau, der erst einmal die Kurven (und mich) hält.


    Bin bei ungefähr 8cm Gesamtverkürzung innerhalb 120cm auf knapp 11 Fuss, die Nutzlänge ist jetzt aber sicher durch den (temporären) Whipp generell etwas kürzer geworden, als es vorher war.


    Ich denke, der Liegekomfort geht in Ordnung und gerader ist es natürlich auch geworden (rein logisch und visuell gesehen), den Unterschied so genau zu spüren wage ich jetzt aber noch nicht zu behaupten.


    Das Baby-Kalb in der Wade ist nicht deutlich weniger aber auch nicht deutlich stärker geworden, mein schlapp aufblasbares Kniekissen wird also sicher hin und wieder noch Einsatz finden. Aber definitiv hab ich auch ohne Kniekissen praktisch keine durchgedrückten Knie mehr.


    Ridgeline ist jetzt erst mal raus (da ich die Whips für diese Experiment komplett neu gestaltet habe). Ersetze ich später, wenn ich mir sicher bin.


    Jetzt lass ichs erst mal ne Weile dabei, dann sehen wir weiter...


    Edit:

    Für die Aufhängung hatte ich noch zwei Dogbones frei. Die Maurerschnur habe ich immer noch drin, da die Whips sonst zu leicht bis zur Naht des alten Tunnels durchgerutscht waren und damit die Kurven wieder weg. Auch Whip nach youtube rutschte mit Dogbones durch. Geht sicher mit Endlosschlaufen besser(?). Für die entgültige Version nähe ich also vielleicht die Kanten noch mal neu...


    In wieweit spielt dabei eigentlich die RL-Länge bzw. der Durchhang allgemein eine Rolle, wie mehr oder weniger komfortabel man bei differenziellem Whip liegt?


    Man könnte annehmen, wenn ich die Mittenbereiche kürzer fasse, sollte ich auch die RL etwas kürzen... (im Hängetest kann ich bisher aber noch keinen klaren Unterschied feststellen.)


    Was ist da Eure Erfahrung?

    Danke für die Hinweise auch an Hammock Fairy , jetzt hab ichs endlich begriffen: Den Kurvenfaden näht ihr nicht durch, um ihn als visuelle Hilfe beim Whippen zu nutzen, sondern eben, um den Stoff damit für den Whipp einfach und millimetergenau zusammenzuraffen! Natürlich!!!


    Liege gerade in meinem ersten Prototypen (w.o., ohne Isomatte) und bin immer noch zufrieden damit. Ist natürlich noch lange nicht gerade aber eben schon etwas höher, und brauche eigentlich schon kein Kniekissen mehr unbedingt (Langzeittest?).


    Werde auf jeden Fall weiter experimentieren. Erst mit dieser (11ft, 70den RSN, 145cm breit) und später mit breiteren Matten => grösserem Liegewinkel, einfach um alles mal selber zu erfahren. Vielleicht verbessere ich am Ende auch meine Dutzendfuss, aber erstmal sehen. Die ist eben sowieso lang genug und auch sonst meine perfektionierte "Unterwegs-Matte" (dont touch a running system).


    Die Idee, eine richtig kurze Matte mit agressivem Whipp zu schaffen, finde ich vom Ansatz her übrigens auch interessant, v.a. für jemand, der/die wie du hin und wieder wochenlang zu Fuss unterwegs ist und sowieso nicht Basketballspielerstatur. Ich würde da auf jeden Fall weiter testen, mit welchem Stoff und Schnitt usw., wär dann sicher auch ein interessantes Nischenprodukt (?). Evtl. kombiniert mit einem leichten Unterkniekissen, dann kann die Kurve etwas konservativer ausfallen?

    Heute habe ich an meiner 11ft General Electric Thermomatte das Verkürzen der Mittenbereiche getestet. Vorbild: Dieser ausgezeichnete Bericht von Waldläufer70 .


    Ich hab erst mal nur eine Seite testweise neu gewhippt, ohne meine Nähte aufzudröseln, und dazu deine Wertetabelle alle 10cm als grobe Richtlinie genommen, aber ungefähr verdoppelt (da nur eine Seite). Mit Filzstift die Whipplinie grob angezeichnet. Sicher nur +/-5mm genau aber nach Augenmass iteriert (das Whippen selbst bekomme ich ohne Hilfsmittel noch nicht genauer hin, ob man am Whipp-Falz eine grosse Nadel gegen anfängliches Verrutschen durchstecken könnte? So eine Nadel wie für Doppelbelege im Supermarkt an der Kasse früher?).



    Dabei habe ich nur die ca. 120cm in der Mitte kurvig verjüngt, die Ränder gerade in voller Länge belassen. Wodurch der Durchhang an den Fersen und am linken Arm noch etwas ausgeprägter werden sollten, was ich in dieser HM immer als angenehm empfunden habe.



    Das Ergebnis war trotz geringer Genauigkeit so ermutigend, dass ich als nächstes beide Seiten etwas genauer (mit Bügeln und ggf. neu umnähen) bearbeiten werde. Danke Waldläufer70 für die tiefen und breiten Experimente und deren Berichte!


    Noch ein Kommentar an @TreeGirl :

    Ich kann dennoch nachvollziehen, welche "Nebenwirkungen" du meintest: wenn man es übertreibt, wird die Mitte zu "hart" und "unruhig", dadurch leidet dann der Komfort wieder irgendwann, vermute ich. Und es ist eben immer sehr subjektiv.



    Auf jeden Fall wieder eine feine Spielerei für mich! Werde ab und zu berichten.


    (Admins, falls dazu ausser bei den kurzen Fragen und Antworten gerade doppelt diskutiert wird...)

    an einer tatsächlichen 90°-Hängematte (Quer-Hängematte). Eine GE-Hängematte ist das dann nicht mmehr.

    Jep. Dann sind wir bei einer Tuch-Cross-HM.


    Aber deinen Faden les ich mir definitiv durch! Offenbar kanns auch mit kleineren Winkeln gelingen (pro Raumnutzung, pro Gewicht usw.)


    Ok, Zeit, das in einem separaten Faden zu verfolgen, klingt super spannend. Danke für Eure Hinweise!

    Hat schon mal wer bei einer GE die Enden so gewhippt, dass man in bester Schräglage (nahezu) komplett gestreckt liegt? Also Mittenbereiche um mehrere 10cm kürzer whippen? Ist sicher keine Sache von 5 Minuten aber könnte das gelingen?

    ...muss jetzt noch folgendes anmerken:


    Im Bild ist mein Jüngster aus dem verglasten Multimediakino ins Freiluft-Multimediakino umgezogen:

    Die blauen Sitzpolster (die aus der Ferne wie riesengrosse Heidelbeeren aussehen) sind zu Mückendurchstechschützern umfunktioniert.


    Dann noch Bären-News:


    - In Ost-Finnland sind wir zum Glück keinem begegnet. (Dort sind sie häufigsten.)

    - Morgen hat meine Frau auf einem Teddy-Fels- (Nallekallio-) Campingplatz angemietet.

    - Direkt danach las meine Frau eine Bekanntmachung der Polizei, dass in unserer Heimatstrasse ein vollwüchsiger Bär gesichtet wurde. Quasi am Stadtrand der grössten Binnenstadt Skandinaviens.

    - Ich schlafe heute Nacht, wie eingeweihte wissen, in einem Bä(e)renburrito (oder auch Chilischote) direkt an einem fischreichen Fluss im Wald mitten in der Blaubeererntezeit.


    Na dann mal Gute Nacht!

    =O

    Ich habe Ruka im Sommer noch nie so belebt (voll??) gesehen…und eine Kugel Eis über 4€

    Ruka überlebt. Ja war erstaunlich voll da für Sommer. Andererseits für (Post-)Covid-Sommer war ich auf schlimmeres vorbereitet.


    Heute in Pudasjärvi auf dem Weg an die Westküste. Das angekündigte kühlere Wetter in Lappland treibt uns allmählich zurück ins südlichere Finnland. Hier das Bild für die Kommende Nacht, ich schlaf in der Grünen, meine Frau im Blauen und die Jungs im Weissen:


    Naphtet : falls wir uns auf den Straßen des Ostens entgegen gekommen sind: Wir haben eine weisse Automatik-Grusshand und idR. zwei Gruß-Fuss-Sohlen im Cockpit (mein rechter Arm hatte begonnen zu schmerzen):