Beiträge von Riippumatto-Joerg

    Danke erst einmal für die Anteilnahme. Deswegen fühlt man sich in diesem hochwertigen Forum eben so zu Hause! :)

    Was ich vermutlich machen werde:

    - Erst mal die Risse flicken. Klebestreifen oder am besten mit vielen Zickzackstichen Reststücke drüber nähen. (Erfahrungen?)

    - Es würde vorr. wieder reissen, wenn ich mich erneut mit Händen aufstütze, ich muss also vermutlich die Ridgeline fertig machen und straff spannen, damit ich einen Haltegriff oben habe.

    - Und Ein-/Aussteigen ohne Händeabstützen üben, um mein Unterbewusstsein zu schulen (ML = Man Learning).

    - Das werde ich vermutlich erst einmal nur mit der schmalen und steiferen Exped M tun, die verrutscht vermutlich nicht so leicht.

    - Meine Exceltabelle in ein 2D- oder gar 3D-Modell mit tatsächlichen Seilvektoren wandeln, damit ich auch die tatsächliche Mattenform simulieren kann. Dann gelingen die Iterationen sicher flotter.
    Ich will die Kurvenform bildlich vor mir sehen, bevor ich die Knoten löse und neu spanne, zumal das Neu-Knoten sowieso am besten auf dem Teppichboden mit meinen Nerven harmoniert.

    - Dann neu knoten und weiter tüfteln...

    Die nicht so guten:

    - Die Matte hängt ohne Last klar fusslastig.

    - Die dünne LW selbstaufblasende Matte hat so natürlich keinen Bock, die HM längs zu versteifen, sondern rutscht unter mir Richtung Fussende aus dem hinteren Fach heraus (sich faltend).

    - Auch wenn ich es schaffe, mich (durch vorheriges Umlegen des Fuss-Drittels) einigermassen vernünftig rein zu legen, rutsche ich letztlich trotzdem Richtung Fussende. (Aber gut, die Fadenlängen kann man ja noch korrigieren.)

    -Beim Aussteigen stützte ich mich wie gewohnt mit den Händen auf dem Stoff neben dem Hintern ab, wodurch mir das " "Zahnfleisch" je eines Zahnes links und rechts eingerissen ist.

    Erst mal nachdenken und Tee trinken...

    Danke!

    Also hier jetzt erst mal alles verknotelt (und die Kopf- und Fussränder natürlich vorher vernäht und verschlüpfergummit):

    Habe natürlich auch doppelte Schnur-Länge über zwei Nachbar-Zähne gelegt also von 1 auf 2, von 3 auf 4 und so weiter.

    ( Baumkind , du hattest von 1 auf 20, von 2 auf 19, hatte ich das richtig verstanden? )

    Die (einzelnen) Längen hatte ich nach Euren Excel-Angaben vorgenommen (meine kürzeste Länge allerdings erst mal 100cm, die längste am Fuss 124cm usw., inkl. Zahnstoff). Hatte jede einzelne exakt mit Zugabe geschnitten und versucht, genau zu arbeiten.

    Aber das Verknoteln habe ich wohl nur +/-1cm genau hinbekommen, war alles sehr rutschig und fummelig, bis man den Knoten dann endlich fest gezogen bekam. Da hat sich meine etwas knappe Schnurzugabe von 20cm gerächt. Man sieht sicher, dass einige Schnüre straff und direkte Nachbarn locker hängen.

    Wird später Schnur um Schnur verbessert, sicher nichts neues für Erstknoter wie mich.

    Ich habe je ein Ende 5cm Schnur genommen sofort fest verknotet. Sehr fummelig. Das andere Ende der Doppelschnüre 15cm Überstand und diees Ende als halbfertigen Becket noch nachstellbar.

    Morgen gehts dann weiter: Hängeplatz suchen, Wackersteine rein, die lockersten der Schnüre nachbessern, und dann hoffentlich das erste Mal probeliegen!

    :)

    Die Einschubtaschen für die Thermomatte(n) sind fertig:

    Von oben:

    mit einer M-Matte:

    mit 2 selbstaufblasenden LW-Matte(n):

    Mit je einer M und einer LW:

    ...und das ganze von unten:

    Ich weiss, die M ist nicht optimal, zwei selbstaufblasende sicher auch nicht, aber das sind nun mal die Matten, die ich bereits besitze, und im Sommer auf ner Wandertour hab ich ggf nur die schmale M dabei. Um es zu testen, die Taschen mussten in der Reihenfolge klein zu gross angenäht werden. Und eine vernünftige LW kann ich mir später immer noch zulegen.

    Aber insbesondere auf die Kombi M+LW zusammen bin ich gespannt!

    (Theoretisch habe ich sogar noch genug Stoff für eine 1m breite, 2m lange und lockere Einschubtasche für einen zusätzlichen Cumulus unten rein für den Winter, aber das hebe ich mir für später auf.)

    So, a'gzeichnet is!

    Stofflänge komplett 250cm, davon 30cm für den Fussrand und 20cm für den Kopfrand. Breite 155cm inkl. Zähne.

    Habe 22 Zähne pro Seite gewählt, auf 200cm x 100cm "Liegefläche" verteilt (bin knapp 180cm lang). Den Schwerpunkt habe ich mittels Pi und Daumen auf 120cm von der Fusskante ab angenommen, da war bei Liegeprobe neben dem Stoffstück mein unterer Rücken.

    Wie man auf den Bildern hoffentlich sieht, schräge ich v.a. die fussseitigen Zähne zunehmend an. Die Zähne von oberer Rücken bis unterhalb Hintern sollten gemäss meines Verständnisses ungefähr gerade abstehen, da dort die Seilprojektionen auf den meisten Bildern fertiger Produkte rechtwinklig vom Stoff abgehen. Wie genau ich das angezeichnet habe, muss man von den Bildern erraten. Obs passt, werden wir sehen. Hat viel mit räumlichem Sehen und Zweckoptimismus zu tun.

    Wiird fortgesetzt ...

    Nach langer Pause (die ich beinahe ausschließlich meiner Familie und der Rückkehr an den Arbeitsplatz gewidmet habe), feure ich mich jetzt mal selber an und verkünde, dass es bald weiter geht. Morgen noch den Umzug meiner Großen in die ferne Unistadt durchführen, aber dann!

    Habe mittlerweile reichlich HM-Stoff bestellt, ebenso Dyneema-Schnüre und auch Mückengitter und Kleingetier.

    Das Zuschneiden der Zacken nehme ich vorr. in gemittelte Seilrichtung geneigt vor, also am Boden mit Tape irgendwie fixieren, mit einem Faden und Kreide die projizierte Seilrichtung pro Zacke vorzeichnen, später heissschneiden. Irgendwie möchte ich versuchen, die Zacken vorm Verknoten so einzurollen (evtl. platt zu bügeln), dass die Heisschneidkanten nach verknoten innen verdeckt liegen. Evtl. mit einer kurzen Naht an der Spitze drübergenäht, mal sehen.

    Möglich, dass ich auch Bänder (ähnlich der Vorgehensweise von Flip ) über die Schnittenden drüber nähe (kosmetisch und als Weiterreissbarriere).

    Baumkind : Ist meine Annahme richtig, dass eine dünnere und weichere Matratze die Unterschiede der Seillängen pro anliegender Körperbreite (also Schulter vs Taille etc.) spürbarer macht?

    In Bezug auf "Fusstasche" (bzw. Herausrollschutz von Kleinzeug in der Matte), wie viel extra Stofflänge (zusätzlich zu den angenommenen 2m) würdet ihr mit heutiger Erfahrung vorsehen, oder ist das bei fest angebrachtem Mückenzelt an sich irrelevant?

    Gruß Jörg

    Riippumatto-Joerg kann bestimmt ein paar finnische Tips beisteuern.

    Also bei den Mücken in Finnland gilt: Nach den ersten 10000 Stichen ist man immun! Also kein Problem!


    Aber ich persönlich stehe auf Autan, lange Kleidung und Mückennetze. Hutnetz ist OK aber niemals weiss, dann wirst du total geblendet. Und manche Arten krabbeln da ohne weiteres am Rand rein und machen dann drinnen ne Party. Die Hutkrempe muss auch weit genug sein, da sonst die Ohren anliegen.

    EDIT: Bei mir war auch schon mal ein schwarz-gelb gestreiftes Hummelkostüm im Einsaz, aber das wäre touren-abhängig abzuwägen...

    Manchmal hilft am Ende nur noch wirklich laut fluchen und wie verrückt um sich schlagen (Nervenzusammenbruch).

    Gratuliere!

    Es sieht aus als ob du recht gerade liegen würdest. Bin mal gespannt, ob du noch grössere Änderungen vornehmen wirst oder ob du auf Anhieb eine für dich passende Matte hingekriegt hast

    Danke!

    Nee bissel muss es schon weiter gehen mit dem Testen und Tüfteln. Wie gesagt: Der Herbst steht vor der Tür. Und irgendwie sind ja genau Herumverbessern das Salz und Probeliegen das Pfeffer in der Suppe.

    Aber der erste Liegeeindruck war durchaus viel versprechend, in Rückenlage (mit Einschub-/Fixiertaschen) hätte ich durchaus schon vergleichbar mit einer GE-Diagonallage inkl. Kniekissen gelegen, nur bereits ohne Schulterdrücken.

    Seitenlage konnte ich so noch nicht wirklich testen (Verrutschen der Isomatte), aber vermutlich müsste das ganze dafür noch etwas flacher ausfallen(?).

    Aber ein weiteres ist mir jetzt definitiv klar: Man verbraucht so eben zwei Hängematten, einschliesslich zweier Aufhängungen, obwohl bereits die kleinere der beiden an sich genug Quer-Liegefläche bietet. Um das Projekt so weiter zu optimieren (Einschubtaschen für die Isomatte(n), präzise Formexperimente, etc.) hätte ich beide Hängematten unumkehrbar mit Stoffverlust anpassen müssen.

    EDIT: Falls das doch wer tun will und eben Stoff den Schnüren vorzieht, es war dennoch bequem und machbar. Die Form kann man noch mittels Enden umklappen + fixieren + wippen dem eigenen Liegekomfort anpassen. Auch Stück für Stück (Naht für Naht).

    Im folgenden belasse ich nun aber eine der HMn wie sie ist und ändere nur die andere:

    Die kleinere der beiden ist meine vergangene "Golden Kate" Bridge. Für eine Brückenhängematte war mir der Stoff aber zu dehnbar. Man hing entweder zu weit durch oder das Material war mir (bei flacherer, strafferer Aufhängung) immer zu nahe der Belastungsgrenze.

    Aber als Quer-PrototypB ist die Stoff-Form (mit den bogigen, verstärkten Seiten) an sich schon fast fertig vorbereitet. Ich könnte ggf. die vier Gurt-Enden entfernen, entscheide ich später. Evtl. nutzen sie mir ja noch.

    Ich werde vorraussichtlich separat vorbereitete Zackenstreifen oder Zick-Zack-Riemen zur Schnüraufnahme rannähen. Verstärkt sind die Ränder ja schon, muss mal sehen, was meine Restekiste da noch hergibt.

    Bleibt noch die Dynema-Schnüren-Bestellung (plus Mückengitter, Reißverschluss...)

    Hier ist mein erster Prototyp.

    (Die Plan-Skizze nochmals zur Erklärung = Seiten-Ansicht, die Zahlen bitte ignorieren.)

    Ich hoffe die Bilder erklären sich einiger Massen von selbst.

    Die Bünde der grünen "Fussmatte" habe ich differenziell ca. 10cm auf jedem Knie-zugewandten Ende umgeklappt, mit je einer Naht angeheftet und dann gegen den Wulst gewippt und gebunden.

    Die blaue "Oberkörper-Matte" ist erst mal unverändert, der hellblaue Seitensaum mitsamt Nähten liegt unter dem Oberschenkel nicht unangenehm.

    Die dünne, selbtsaufblasende Isomatte ist nur zum testen, noch nicht verrutschgesichert.

    Fazit steht noch aus, aber für den ersten Versuch durchaus zu gebrauchen...

    ...

    einen Thread aus dem Nachbarforum ans Herz, dort sind ja auch einige bekannte Gesichter:

    Danke, super! Muss den noch mal genauer durchlesen, aber einen entscheidenden neuen Punkt zur Vereinfachung konnte ich schon entnehmen. Immer gut, den Blick auch mal nach links und rechts abschweifen zu lassen...

    Ich habe mit den groben Angaben von Konradsky begonnen und habe immer wieder optimiert.

    Ok, ich denke ich hab mittlerweile durch die Skizzen und Angaben von Baumkind eine ungefähre Idee, aber wenn mir mal jemand die Start-Dimensionen zB. als PN schicken mag, bin ich natürlich nicht böse.

    aber mit diesem Thread ist es wieder geweckt ;)

    Eben! :thumbup:

    Wenn du oben einen Karabiener verwendest ,

    kannst du zum kürzen eines " Schnurpärchens "

    einfach betreffende Stelle 2 / 3 / mal um den Karabiener wickeln.

    Das spart viel Knoterei , oder Wubislings .

    Danke, klingt eigentlich fast zu simpel um es clever zu nennen, aber so ist das meist!

    Eine Idee, die mir auch vorschwebte, man kann die Fäden zwei-farbig ausführen, zB. die Knie und den Rückenbereich anders, und diese Bereiche (wie schon gesehen) auch als verstellbare Whoopies belassen, andere letztlich fix.

    Eventuell kann man die Doppelschnüre der verstellbaren Bereiche auch weiter zusammenfassen, dann zwei Whoopies statt vier, oder als Gurtversteller oder so was. Dann kommt man den Draumr-Vorteilen etwas näher ohne alle Nachteile zu bekommen?

    Noch zum Thema "schnurlos":

    Mir war eingefallen, dass ich noch eine günstige Supermarkt-HM und einen verunglückten Brücken-Prototypen rumliegen habe. Sobald ich heim komme und Zeit habe, probier ich einfach mal folgendes aus (ähnlich dem link, den Hammock Fairy erwähnte):

    Ich gehe davon aus, dass das nur ein Versuch auf dem Wege bleibt, aber spielen ist ja die höchste Form des Studierens, nicht?

    Danke für die guten Links Hammock Fairy. So eine Lang-Breit-Version mit differenzieller Quer-Aufhängung finde ich auch immer noch sehr interessant!

    (Könnte man eigentlich zwei verschiedene Endenpaare auf den jeweilig gegenüberliegenden Seiten herstellen, zB. mit bogigem Tunnelzug und Dreifachnaht?!? Und dann je nach Baumabstand die eine oder andere Version nutzen? Die mittige Naht, die die beiden Bahnen verbindet, würde klassisch gehangen am Rand platziert sein, als Doppellagige. Nur so ein Gedankenspiel... :/

    Die Entwicklung meines Querliegers habe ich mitsamt Irrtümern und Problemen in diesem Faden hier dargelegt. Ich habe meine Irrwege ebenfalls dokumentiert, für den Fall, dass jemand das nachbauen möchte.

    Jep, diesen meinte ich. Nochmals vielen Dank dafür!

    (Der automatische Hinweis am Ende des Fadens schlug vor, lieber ein neues Thema zu eröffnen, was ich dann hiermit getan hatte.)

    Dass sie immer noch im Einsatz ist, spricht für sich! :thumbup:

    hangloose : Alles klar. Wie du auch sagst, jeder auf seine Art. (Vielfalt ist Reichtum.)

    Hab mit meinem Freund ein Probeliegen in der Draumr vereinbart. Er hat eine LW-Matte.

    Ich hab allerdings Vorbehalte, mir gleich noch eine LW-Matte zu besorgen. Ich hab die M und dann noch zwei breite (schwere) selbstaufblasende sowie einige Schaumstoffmatten rumliegen. Da ich ohne weiteres mit unterschiedlichen Einschüben (nähender Weise) und Doppellungen experimentieren kann, sehe ich das erst mal nicht als Hindernis anzufangen. Aufrüsten geht später immer noch.


    Falls ich ein "Multi-string"- DIY-Projekt beginne, würde ich gern noch ein wenig "spielen", was die besagte Verstellbarkeit angeht. Da ich nicht in eine Serienproduktion einsteigen will, muss ich weniger an Dinge denken, die die Profis unter Euch beachten müssen. ZB. was das Gewicht oder die Einfachheit angeht. Und dabei natürlich möglichst viele Lernkurven befahren und ähnlich Baumkind mit Euch teilen. Und wenn ich das gemacht habe, werde ich sicher verstehen, was du Cross Hammock meintest. :) Aber ich hab zumindest paar Ideen, wie man die Draumr-Umsetzung noch abwandeln könnte...

    Naja, im Moment sinds noch viele ungeordnete Gedanken. Die Vorplanung ist immer am schönsten!

    Noch was zu Island: Ich lag falsch, es gibt durchaus Bäume. Aber auch sehr viel Wind. Vielleicht sehen "Hängematten" hier deshalb eher so aus:

    In der Anwendung auf diesem Bild muss man aber noch an der waagerechten Ausrichtung arbeiten...

    Hab mittlerweile gemerkt, dass meine Exped Synmat7 nur 183x52cm hat. Das ist wohl zu knapp für sowohl Draumr als auch Cross Hammock. ?(

    Andererseits kann ich (möchte ich) ja nähen...

    An der Stelle nochmal besonderen Dank an Baumkind, deinen Versuchen und ehrlichen Berichten habe ich sehr viel entnehmen können!

    Hallo Ihr lieben, ich hab Euch vermisst! :)

    Die Ereignisse in der Welt haben meine Aufmerksamkeit etwas vom HM-Forum in andere Richtungen verschoben, das Liegen im Wald habe ich mir aber noch nicht abgewöhnt.

    Die gute Nachricht: Meine Frau hat diesen Sommer dank Hitze schon mehr Nächte draussen verbracht als ich manchmal in einem ganzen Jahr. Und jetzt will sie auch eine bequemere Matte haben als "nur" meine 11-Fuss General Electric. :)

    Also eine weitere "lange" nähen oder vielleicht doch noch etwas über den Hängemattenrand schauen?

    Brücke habe ich ja schon mal probiert, zugegebener Massen mit zu wenig Anfangsinvestition, verfolge ich sicher auch eines Tages weiter.

    Querliegen wäre jetzt definitiv mal an der Tagesordnung!

    Ich habe einige der alten Fäden durchsucht, zumindest Konradsky , Baumkind, Cross Hammock und Hammock Fairy haben da viel Wissenswertes geschrieben und auch die Videos von dendronaut bzw Sacki waren lehrreich. Hab ich wen übersehen?

    Korrigiert mich aber die meisten Beiträge zum 90-Grad-Prinzip (von sehr schönen Reiseberichten abgesehen) sind schon etwas in die Jahre gekommen, sodass sich eine Auffrischung (neuer Faden) zum Thema lohnt? Oder wo sollte ich noch mal rein schauen?

    DIY interessiert mich natürlich immer, der Herbst naht und damit regnerische Wochenenden, die ich glücklich an der Nähmaschine verbringen könnte.

    Allerdings wenn ich absehe, wieviel Knowhow in so einer Cross Hammock offenbar steckt, so viele Hüte kann ich gar nicht aufsetzen, wie ich "Hut ab" nehmen müsste.

    Mich würde noch eine Variante interessieren, die die Lastverteilung zu den Fäden ähnlich gut löst wie die Cross Hammock aber etwas leichter zu nähen wäre.

    Oder irgendwas, womit man die 2x 20 Lastpunkte noch mal auf weniger "Einstellungen" zusammen fasst, zB Fussteil, Knie, Hintern, Rücken, Kopf oder sowas.

    Dass die vielen Fäden zwar etwas abschrecken, aber am Ende eben Gewicht sparen und eben komfortable Lastverteilung ermöglichen und in der Praxis doch gar nicht so problematisch sind, sehe ich aber prinzipiell ein. Das ist wohl die simple Genialität dabei.

    ( Cross Hammock : ermöglicht eines deiner Modelle bereits jetzt das Hochziehen des Kniebereichs, zusätzlich zum Kopfbereich, um einen gemütlichen Sitz ähnlich des Draumr zu erreichen? Theoretisch geht das doch mit Whoopies, oder? )

    Ein Freund würde mir eventuell sein Draumr 3.0 System günstig verkaufen. Ich glaube, der Fußsack ist ihm zu eng geworden (?).

    So zum Pro/Con-Erfahrungen sammeln wäre das natürlich auch erst mal was. Dann wäre auch gleich ein Tarp dabei...

    Oder ein Cross Hammock Kauf direkt oder gebraucht kommt natürlich theoretisch in Frage, dann passt zumindest der Liegekomfort und das Gewicht auf Anhieb(?). (Passt das mit Exped Synmat 7M plus evtl. zusätzlich Schaumstoff darunter? Könnte man ja zusätzlich noch ein Fach drunter nähen, oder?)

    Eine Sache, die mir wichtig wäre: Leichte Benutzung und Ein-/Aussteigen mit Mückengitter auch unter Zeitdruck und im Dunkeln bei grossem Mückenaufkommen möglich. (Mit GE geht das für mich gut. Mit Quer-HM? Protection vs Versatility?)

    Lasst mich wissen, was ihr denkt. (Auch als PN OK. )

    Jetzt geht's erst mal nach Island. Leider ohne HM da keine Bäume da so wirklich. Wär ja an sich ne nette Challenge, in Island aufregende Hängeplätze zu finden... :/

    Hab mir aus ner geschätzt 40-Jahre-alten Kuusamo- Skibindung und aus geschätzt 20-Jahre alten Touren-Langlaufski des verblichenen Schwiegervaters ein paar "Wald-Ski" gebastelt, mit denen kann ich mit Winterstiefeln (also ohne Skistiefel) losziehen...

    War dann natürlich auch noch skilaufen auf unserem "Haussee"...