Beiträge von Riippumatto-Joerg

    Moin Felix !

    Länge: Ich bin 178cm, mein Projekt kennst du ja, die von mir verwendete Länge finde ich für mich perfekt. Also 20cm extra sollte für dich passen?

    Kordelzug am Fussende und das runde Daunenkissen hab ich nicht bereut. statt des Kissens geht sicher auch ein paar Wollsocken reingestopft.

    Den Kragen am Hals empfehle ich als dringend erforderlich.

    Bestelle etwas mehr Stoff und übe vorher das nähen damit, dann klappts schon. Allerdings war mein Taffeta etwas dicker als dein anvisiertes.

    Lass dir Zeit, dann gelingt es sicher!

    (Wer schneller lebt, ist eher fertig!) :)

    Die Daune hat meiner Meinung nach nichts damit zu tun. Ist vielleicht die Hülle aus Polyester?

    Könnte sein.

    Meine Fleecesachen sind 100% Polyester.

    Die TQ-Hülle ist Taffeta. Ist wohl Nylon mit einer dünnen Beschichtung innen (tbc).

    An der HM ist noch Polyester in Form von Isolation drunter (Thermomatte), und darunter der Selva.

    Aber ja, die trockene Luft und reichlich KuFa- (Fleece auf Taffeta) Reibung plus die elektrisch isolierte Aufhängung sind eine sehr effektive Kombination im Trennen von Ladungen. Dazu meine ungebremsten Geistesblitze!

    Man müsste fasst mal überlegen, ob man in ein Rippstopp-Gewebe (und in die Aufhängung) auch leitende Fasern einarbeiten könnte...

    Mittagsfrost :

    Naja, ich gebe ja zu: So ein klein wenig geniesse ich das Gebritzel ja schon! Ich hab mich immer gefragt, warum mein Puls in der Hängematte regelmäßig steigt, sich die Wangen rosig färben, und (im Sommer) alle Insekten auf mich fliegen. Allerdings, und das macht mir Sorgen, riecht es hin und wieder eben auch leicht nach verbranntem Eiweiss. :/

    (Kommt daher übrigens auch der Begriff "Bären-Burrito"?)

    Aber mal ganz im Ernst, diejenigen, die das Problem nicht kennen:

    Nutzt ihr auch Fleecekleidung?

    Habt ihr das auch nach mehrtägigem Frost mal probiert?

    Oder was ist bei Euch anders? Das TQ-Material vielleicht - ich muss das mal mit dem Taiga probieren...

    (Bei mir reicht es schon, wenn ich den TQ (Taffeta und 730er unbehandelte Daune) durch die Wohnung trage/schleife, um zur/von der HM zu kommen. Ich vermute also der TQ ist das Hauptübel und weniger die Hängematte selber, wobei die sicher auch ihren Teil beiträgt, da eben schlecht geerdet und Reibung...

    Jetzt, wo der Winter mit reichlich Frost die Luftfeuchtigkeit in Schach hält, entwickelt sich mein Daunenquilt zum wahren Elektroschocker. Mann, was hab ich in letzter Zeit nach dem Aussteigen aus der HM schon gewischt bekommen!!! Wobei sicher auch meine Fleece-Sachen und die Filzpantoffeln ihren Teil beitragen...

    Die Energie (die Wucht des Überschlages) ist gelegentlich jedenfalls enorm. Die Aufladung scheint v.a. innerhalb des Daunenquilts zu entstehen, bei der momentanen niedrigen Luftfeuchtigkeit. Oder an der Taffeta-Aussenhülle(?).

    Mal paar ganz naive, mehr oder weniger ernst zu nehmende Fragen in die Runde, sicher werde ich dieses super interessante und enorm wichtige Thema des ESD-Schutzes beim Abhängen auch selber noch weiter untersuchen...:P:

    - Hat sich der eine oder andere Hänger mal damit beschäftigt, bzw. gibts dazu lustige Anekdoten?

    - Ist das Problem mit bestimmten (HM-, Quilt- bzw. Fallschirmbau-) Materialien in den Griff zu kriegen, also ist zB. Seide besser als Taffeta oder Rippstopp-Nylon?

    - Ist Apex in puncto ESD besser als Daune?

    - Ist beschichtete Daune besser als unbeschichtete?

    - Schon mal was durch den Überschlag zerstört worden, zB. Spannkraft der Daune verringert oder Smartphone oder Wasserglas vor Schreck fallen gelassen?

    - Müssen sich Träger von Herzschrittmachern anders auf das Hobby vorbereiten?

    - Sollte man den Brennstoffvorrat immer separat einpacken?

    - Funktioniert AmSteel auch als Erdungskabel?

    - Sollte man Buchen suchen und Eichen weichen?

    - Könnte man die gespeicherte Ladungs-Energie nutzen, zB. als Schaukelgenerator?

    Fragen über Fragen!!!

    barfuß , ja, hier in Südfinnland wo ich wohne sind es schon fast wieder 9 Tageslichtstunden, von Lübeck nach Tampere sind das weniger Breitengrade als bspw. nach München. Oberhalb des Nordpolarkreises geht im Winter die Sonne ja für einige Wochen gar nicht mehr auf, aber selbst dort scheint die Sonne jetzt schon wieder einige Stunden am Tag.

    Tag-Nacht-Karte

    Ich habe den Winter in Lappland noch nie selber erlebt, aber viele sagen, dass es dort aufgrund des sichereren Schnees letztlich heller ist als bspw. bei nassen, dunklen Wintern "im Süden". Und tagsüber, wenn die Sonne zwar unterhalb aber nahe des Horizonts wandert, ist praktisch die ganze Zeit "blaue Stunde". (Wobei das bei wolkenverhangenem Himmel dann eher dunkelgrau sein dürfte.)

    Ob ich das da oben in Lappland einen Winter lang aushalten würde, v.a. wenn die Temperaturen ständig unter -20Grad sein können, ich weiss es nicht... (Eventuell könnte man vor dem Kamin zwei feste Wandhaken im Abstand von 3,50m-6m anbringen? :/)

    Diesen Winter habe ich mir fast jede Woche einen extra Tag frei genommen, um etwas mehr Zeit für die Familie, Frischluft, etwas Krankenbetreuung und auch geistige Selbstpflege zu haben, dadurch sind auch die DIY-Projekte hier im Forum voran gekommen, und auch meine Endorphine haben sich gut entwickelt! Auch so kommt man gut über den langen Winter. :)

    Für euch paar Bilder aus Finnland. Dieser Winter ist mal ordentlich, haben praktisch seit Weihnachten ausreichend Schnee und seit über einem Monat auch kräftig unter Null, heute morgen warens -20.

    Habe meinen DIY TQ und UQ ab und zu mittags bei bis zu -8 Grad getestet (:thumbup:) aber muss zugeben, habe lange nicht mehr draussen geschlafen, was ja noch mal was anderes ist. Aber bald ist wieder mal Urlaub...

    Bezüglich Mückennetz, auch ein volles Bugnet hat Vorzüge: man hat genug Platz für allerlei Krimskrams unter sich, Jacke wie Hose, und wenn der Schlafsack oder Topquilt mal aus der HM rausrutscht, ist er nicht gleich nass sondern ist immer noch "drinnen". Im Winter ist da drinnen auch ein ein etwas entschärftes Kleinklima. Das volle Bugnet kommt aber mit 100-300g Mehrgewicht (im Vergleich zu angezippter oder Halb-Netz-Lösung und natürlich je nach Materialwahl).

    Aber ich selber überlege auch, an eine HM mal ein Mückennetz fix oder abnehmbar anzunähen, einfach ums mal zu probieren.