Beiträge von Riippumatto-Joerg

    Nach einer wundervollen Nacht im Wald verging ein ebenso phantastischer Tag an der Nähmaschine:

    Es wurde dann also doch ein allumschliessendes Netz, aber eben mit reichlichen Tunnelöffnungen, ein Ende mit 50cm RVS, sodass das Aufbauen jetzt sehr viel leichter vonstatten geht.

    Das Gesamtgewicht des Netzes dabei: 232g, ich habe nur die Öffnungen und die RVS-Enden mit breitem Textilband verstärkt. Alles andere hält dank des flexiblen Netzstoffes ja auch so.

    Ich denke da folgt jetzt sicher noch eine wunderbare Sternnennacht draussen!

    Letzte Nacht war ich mal wieder mit den Jungs im Wald. Oh wie schön ist Panama!

    Das Tarp ist immer noch manuell. ;)

    Die Ü-Eier-Schnur-Organizer sind Klasse, lass ich definitiv dran.

    Mücken gabs noch fast keine aber probegehangen hab ich mein zukünftiges 12ft - Bugnet schon mal, und genauer Maß genommen. Wird wohl doch ein allumschliessendes Netz werden, mit großer Tunnelöffnung. Ist einfach flexibler und geräumiger für meine Gewohnheiten.

    Freue mich jetzt aufs Nähen und das nächste Mal.

    Und ja, das weisse da ist Schnee. Aber nicht mehr lange...

    Gruß Jörg.

    Dafür habe ich eine Ablage

    Nochmals danke für die alternativen Meinungen.

    Was auch immer ich jetzt mache, sollte wenigstens eines der bisherigen Nachteile der jeweiligen Lösung beseitigen.

    a) Allumschliessendes Netz aber gerade so groß, dass es nie am Boden schleift, nur soviel Gewicht wie absolut nötig aber auf einer Seite ein reichlicher Durchgriff, um einfache Tunnelmontage zu ermöglichen.

    Braucht sicher zwei Bahnen a 150cm, -Verschnitt.

    oder

    b) ein angenähtes Netz mit soviel Ablage auf der Schulter-/Kopfseite, dass das Netz aufgrund der Beladung dort nie im Gesicht hängt, dabei notfalls auch ohne Tieouts auskommt. (Eine Jacke, Flasche oder Handy hat man als kleines Gewicht immer dabei. Tieoutschlaufen kann man ja trotzdem vorsehen).

    Ausserdem muss man die Tür komplett über die RL zurückklappen können. 2 RVS a 1.50m dort geplant.

    Am gegenüberliegenden Fussende, oder knapp davor, nur ein kurzer RVS, um dort bei Bedarf mal durchgreifen zu können. (Noch zwei weitere RVS wären zwar schön, dann könnte man flexibler zusteigen oder ggf. das Netz mal komplett verstauen, aber auch wieder Gewicht, Komplexität und sperriger. Mal sehen.)

    Das Netz darf die Lage-Bequemlichkeit nicht stören, sollte also m.E. nicht zu straff sitzen, nur das Ablagegewicht verhindert Flattrigkeit.

    So jedenfalls meine letzte Idee.

    Hier ein Sicherheitsnadel-Prototypenbau an meiner 11er.

    Vermutlich ähnlicher Ansatz bei der XLC?

    Wie genau ich die RVS platziere, TBC.

    Das schöne: 150cm Breite reicht dazu voll aus...

    Vom "liegend justierbaren" Topcover animiert, in diesem Faden mal noch (nicht ganz) themenfremd die Frage:

    Hat schon mal einer ein nachts LIEGEND entfaltbares und auch einigermassen windstabil gesichertes Tarp erfolgreich entwickelt und getestet? So mit "Leinen los" geht das sicher, dass einem bei Regen- und Wind-Aufkommen das Ding hinunter ins Gesicht und dann um die Ohren fliegt. Aber ich meine so richtig? Halt, dass man abends das Tarp mit gutem Gewissen erst mal vertäut lassen kann und es dann erst bei Bedarf "gesetzt" wird? Vielleicht mit dem Mückennetz als "Rollbahn" und kleinen Gewichten oder umgelenkten Zurrleinen an den Guylines oder so?

    Gruß Jörg

    Wow! :thumbup:

    Genau das erste Wort, das mir auch in den Sinn kam! Tolle Ideen, schöne Umsetzung, viele gute Gedankenanstöße.

    Ich fand auch die Idee cool, das Topcover unter das Mückennetz zu ziehen. Hatte Topcover nie so recht verstanden aber so machts Sinn für mich.

    Willst du noch ein Tarp "integrieren", zB ähnlich der Hennessy-Lösung anklippbar an der Aufhängung? Regnen wirds ja sicher auch mal...

    Und wie verhält es sich mit Kondensation (unten wie oben) im Realeinsatz?

    Danke fürs Teilen und meinen Respekt!

    Gruß Jörg

    Mein DD hat jetzt auch diagonale Tuchaufhängung. :thumbup:

    Passt ausgezeichnet an meiner 11er (auch an der 12er wirds mit Verlängerung sicher gehen) und das Mehrgewicht (ca.100g) der Stoffes und Endgummis habe ich fast durch den Wegfall der ursprünglichen Kordelaufhängungen und Minikarabiner (-84g) ausgeglichen.

    Wobei ich auf die 4 umlaufenden Kordelstaffer nicht verzichten werde, die KuFa-Schicht ist dann doch zu steif, um bei vernünftiger Zugspannung rundum genug abzudichten.

    Werde den neuen "DD" jetzt wohl "Elbflorenz" taufen? (Oder doch lieber "Weisse Flotte"?)

    :/

    Gruß Jörg

    Noch ne kurze Frage:

    Wie würdet ihr diesen 10mm- Schlitz in orange daunendichtem Pertex Quantum reparieren? Ist ne leichte Daunenjacke. Klebenaht? Hitze? Mit Nadel und Faden stopfen?

    Klebeflicken bestellen wäre die letzte Möglichkeit, das Zeug zu bestellen dauert hier mindestens 2 Wochen, und orange eben...

    Oder hält dieses Dyneema oder anderes gutes Klarsichtklebeband auf Pertex?

    Würdet ihr mir abraten, an meiner (recht dehnbaren) Golden Kate Brücken- HM eine zweite Schicht Stoff am Selben Rollsaum (Seiten) mit 2 Nähten anzunähen? Die bestehenden Rollsäume dazu ein weiteres Mal einzurollen? Die Idee wäre etwas Verringerung des Durchhangs und evtl. Isomatteneinschub. Bissel schmaler würde es dann natürlich auch.

    Macht Sinn oder voll daneben?

    Danke Euch. Klingt alles logisch. Auch Hammock Fairy die von dir genannten Vorteile eines integrierten Netzes kann ich fast alle so unterschreiben. Ausser: ich habe mich nachts im Dunkeln durchaus schon auf die herunterhängende Netztür in meiner integrierten Hennessy gesetzt. Und dort hängt auch gern mal Netz im Gesicht herum. Aber du sprachst ja auch von GUT gemachten Netzen (mit Tieouts an den richtigen Stellen), was auch mein Ansatz war. Gut fand ich in drler Hennessy auch, dass alles immer schön "drinnen" bleibt. Die Warbonnet-Lösung ist dann sicher noch Klassen besser und geräumiger.

    Tja was mach ich nun. Am Ende wird die Schere wieder Gewalt über meine Hand ausüben, und bis die Tragweite der Situation dann bis zum Grosshirn durchgedrungen ist, habe ich eine Entscheidung...

    Und weil wir gerade (Jahreszeit-bedingt) die Vor- und Nachteile von Mückennetzen, Fussboxen, Ablagefächern und Gesamtsystem-integration diskutieren können: Was seht ihr als Vorteile bzw. Nachteile des angezippten gegenüber eines allumschliessenden Netzes?

    Frage deshalb, weil ich an meiner 11-Fussigen mit dem Ganzmattennetz eigentlich recht zufrieden war, nun aber für meine Dutzendfuss was neues brauche.

    Allumschliessendes (vs. angezipptes) Mückennetz:

    + ich kann alles mögliche unter mir "fallen lassen" (Jacke, Flasche usw.), es gibt massig Platz

    + Keine Tieouts nötig, das Netz hängt immer weit weg vom Gesicht (das UQ und der nach unten ziehende Netzboden sorgen dafür). Man kann natürlich aber auch Tieouts anbringen.

    + Man kam ohne das Netz zu öffnen immer an alle Teile heran zB. den UQ im Fussbereich prüfen

    + falls gewünscht, kann man Teile des UQ in der Ridgeline einklinken (ok bei einem Wooki braucht man das ja nicht, bei meinem modifizierten Selva im Prinzip auch nicht mehr, beim Sommer-DD-UQ muss ich das momentan aber noch)

    + Das Netz fungiert auch als UQP bzw. Socke bzw. modifizierbar

    + Man kann es ganz daheim lassen

    + Keine RVSse direkt an der HM nötig

    - mehr Gewicht (ca. 100g je nach gewähltem Material und RVS-Längen)

    -- mehr Packvolumen

    -- mehr Fummelei

    - keine Fussbox (da bin ich noch nicht 100% im Klaren aber zumindest kann seitlich leichter was runterrutschen)

    0 Sonstiges?

    Das sieht jetzt etwas biased aus, deshalb will ich gern von euren Meinungen/Erfahrungen lernen. :)

    Gruß Jörg