Beiträge von Hammock Fairy

    Bitte erst ausprobieren, bevor du urteilst. Ich habe diese Lösung jetzt so oft getestet das ich zu besagtem Entschluss gekommen bin, dass das eine Lösung ist.

    Deine Lösung ist vergleichbar mit einem Airbag im Auto: im Falle eines Unfalls ist es besser, einen funktionierenden Airbag zu haben als keinen -- aber noch besser ist es, Unfälle ganz zu vermeiden. Ich habe mich oft genug unfreiwillig in meinen Wooki gesetzt und dabei regelmäßig Gummibänder, Gummischnüre und sogar Mini-Karabiner gesprengt. Glücklicherweise ist mir nie ein Wooki gerissen - aber ich werde mich garantiert nicht absichtlich in meinen Wooki setzen. Zumal der Quilt auch beim Bodenkontakt kaputt gehen kann. Deshalb ist deine Sicherung für mich kein Ersatz für eine Strategie die ein In-den-Quilt-setzen verhindert.

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    Faden zu Verstellbarer Aufhängung für Wooki, welche durch rutscht, wenn man sich rein setzt (Lösung am Ende des Fadens).

    Ich setze mich lieber gar nicht erst in den Wooki, anstatt darauf zu vertrauen, dass die Aufhängung nachgibt. Insofern bin ich nicht der Meinung, dass eine eventuell vor dem Wooki reissende Aufhängung die ultimative Lösung ist.

    Genauso wenig hätten mir aber reflektierende Bänder am Wookirand geholfen. Das Problem ist ja nicht der Wooki, sondern die Hängematte, die zusammenfällt ohne das man es merkt. Wenn man also tatsächlich auf die Augen vertraut, wären reflektierende Bänder an den Rändern der Hängematte hilfreicher.

    Meine Unfälle hätte aber eine solche Lösung auch nicht verhindert, da ich in der betreffenden Situation nie geschaut habe. Wenn einen die Tie-Outs an der Hängematte nicht stören, ist das die einfachste und sicherste Lösung. Außer man hatte Glück und hat rechtzeitig einen UQP von Warbonnet mit doppelter Reißverschlussschiene gekauft. Der mit der Hängematte verbundene UQP verhindert wirklich zu 100% das Hineinsetzen in den Wooki. Ich hoffe, dass Warbonnet diesen UQP bald wieder ins Programm nimmt. Ansonsten empfehle ich, sich von Anfang an daran zu gewöhnen, vor dem Hineinsetzen in die Hängematte immer alle losen Kanten zu greifen - z.B. mit der rechten Hand die vordere Hängemattenkante greifen und mit der linken Hand die hintere, und den Hintern dazwischen platzieren. Dann geht garantiert nichts schief.

    Es kommt wohl auf die Größe des Lagerfeuers an. Osterfeuer brauchen natürlich mehr Brennholz. Ich habe meinen Hobo auch schon ein oder zwei Stunden als Campfeuer benutzt, und ebenfalls nur mit Stöckchen gefüttert. Man muss natürlich häufiger nachlegen - aber ich hatte sonst eh nichts zu tun. Die Feuergröße war aus meiner Sicht erstaunlich, und man braucht halt kein Feuerholzwerkzeug mitschleppen.

    Hobokocher

    Es gibt genügend Diskussionen für das für und wieder von Hobos und den verschiedenen Modellen. Was die meisten dieser Diskussionen allerdings voraussetzen ist dass zumindest halbwegs trockenes Holz zur Verfügung steht. Bei diesem Trip musste ich feststellen das es je nach Gegend schon eine Herausforderung sein kann brennbares Material zu finden. Ohne Säge und entweder einem Beil oder einem stabilen Messer ist das Zerkleinern von dickeren Stämmen/Ästen praktisch nicht machbar.

    Auf meinem Hobokocher habe ich meine ganze Mahlzeit mit einem kleinen Säckchen Ästchen gekocht - Fassungsvermögen vielleicht 1 Liter. Um am Rastplatz nicht dumm da zu stehen, wenn es kein geeignetes Totholz gibt, habe ich auf den letzten Kilometern gesammelt. Dabei habe ich wirklich nur Zweige und Ästchen gesammelt, die sich problemlos brechen ließen (maximal fingerdick). Ich habe weder Säge, noch Beil oder sogar Messer gebraucht. Aber wie weit man mit so wenig Holz kommt hängt sicherlich von der Bauweise des Holzkochers ab. Ich hatte nie einen Mangel an Brennstoff, habe aber doch häufiger mit Spiritus gekocht, weil der Topfboden über dem Holzfeuer immer so zusaut.

    Du meinst, du willst einen symmetrischen Daunen-Wooki haben? So etwas produziert derzeit niemand. Und ob Cumulus das hin bekommt? Deren Hängemattenkompetenz hat mich bisher nicht vom Sockel gehauen.

    Bei mir steht ein symmetrischer UP-Sooki auf der To-Do-Liste, aber erfahrungsgemäß ist der erste Prototyp nie perfekt. Momentan nähe ich den fünften Climashield Sooki, und habe trotzdem noch Kleinigkeiten, die ich nächstes mal besser machen will. Bis ich mich an Daune wage, fließt sicherlich noch einiges Wasser die Donau hinab.

    Das hängt von mehreren Faktoren ab. Zum einen muss die Variante bei Warbonnet bestellbar sein. Momentan sind alle Varianten bis auf Dunkelrot und Herbstorange nicht lieferbar. Ich muss also auch warten, bis Netze in anderen Farben wieder bestellbar sind. Wenn ich bestellen kann, dauert es meist 8-12 Wochen bis meine Bestellung verschickt wird. Plus 1 Woche für die Lieferung. Im bestmöglichen Fall würde es also ca. 2 Monate dauern.

    Wenn man sein Netz nicht beschädigt hat, sondern lediglich ein Upgrade machen will, ist die Frage ob es nicht sinnvoller ist, sich gleich eine XLC zu bestellen. Das geht schneller, und man bekommt auch gleich den doppelendigen Packsack dazu. Bestellungen bei Warbonnet sind seit Beginn der Pandemie einfach eine Geduldsprobe.

    Nur Eldorado Netze. Da die Unterseite der XLC-Ablage aus Stoff ist, möchten die meisten Kunden den gleichen Stoff in der gleichen Farbe wie ihre Hängematte. Ich kann aber leider nicht 20 Varianten vorrätig halten. Vor allem weil sich bei den Stoffen auch eine Menge tut. Erfahrungsgemäß wird auch immer genau die Variante gewünscht, die nicht vorrätig ist. Und am Ende habe ich 10 Netze in nicht mehr lieferbaren Stoffen und Farben übrig, die keiner mehr kaufen will. Das ist der Nachteil, wenn der Hersteller so viele Auswahlmöglichkeiten bietet.

    PS: Interessant ist auch, dass die im Video und auf den Fotos links gezeigte Isomatte gar nicht angeboten wird. Die zum Kauf angebotene Isomatte (Fotos bei der Bestellung) ist eine völlig andere.

    Wie gesagt, die Qualität ist häufig schlechter. Und ich würde mich nicht auf offensichtlich kopierte Marketing Videos verlassen. Aber im Gegensatz zu echten Scammer-Seiten gibt es Fotos, die das tatsächliche Angebot zeigen. Wenn du auf das Produkt klickst, das du kaufen willst, wird dir ein Foto von der angebotenen Hängematte gezeigt. Das sieht nicht so professionell aus - aber zusammen mit dem Preis lässt es mich das darauf schließen, dass ich keinem Betrüger auf den Leim gehe. Natürlich bekomme ich kein Haven Tent. Wenn ich auf Ali ein Gucci T-Shirt kaufe, bekomme ich ein T-Shirt auf dem Gucci steht, und das sich im besten Fall nicht von einem echten Gucci T-Shirt unterscheidet, weil Gucci in der gleichen Fabrik produzieren lässt. Aber nach europäischem Recht ist ein Gucci T-Shirt nur echt, wenn der Markeninhaber sagt dass es echt ist. Das Beispiel von Klamotten ist natürlich extrem, weil es zum größten Teil nur noch um Image geht und nicht um Qualität oder Design. Aber das Prinzip ist ähnlich. Willst du ein Haven Tent haben, musst du bei Haven Tent oder einem offiziellen Haven Tent Händler kaufen. Wenn du nur eine Haven Tent ähnliche Hängematte haben willst, kannst du auch auf Ali bestellen.

    Das Video ist das Original-Video (im Video sieht man Derek, den Hersteller des Haven Tent). Die Hängematte kann unmöglich das Original sein! Also genau einer der genannten Fälle! Also keinesfalls dort bestellen!

    Woher weisst du, dass die "Ali-Kopie" nicht die gleiche Hängematte ist wie das Haven Tent? Wo lässt denn Haven Tent produzieren? Auf der Haven Tent Webseite gibt es dazu keinerlei Angaben, aber die Tatsache, dass Kickstarter benutzt wurde, lässt stark darauf schließen, dass der Erfinder die Hängematten nicht selbst näht oder von Angestellten nähen lässt. Wenn du dir anschaust, was für Produkte sonst so auf Ali angeboten werden, kommst du schnell zu dem Schluss, dass es fast ausschließlich Produkte sind, deren Originale auch in China produziert werden.

    Der Preis auf Ali macht mich nicht stutzig. Das Haven Tent mit Isomatte kostet momentan 310,00 €. Der Ali-Klon kostet 83,71 €, die dazugehörige Isomatte 33,48 € - also 117,19 € für das Paket. Das Haven Tent Paket beinhaltet aber bereits Zoll und Mehrwertsteuer. Für den Privatimporteuer kommt nur die Mehrwertsteuer dazu - er zahlt dann ca. 140 €. Das ist zwar immer noch deutlich günstiger, aber durchaus realistisch. Der Ali-Verkäufer hatte ja keine Entwicklungskosten und bietet keinen nennenswerten Service an. Vielleicht verwendet er auch günstigeres Material. Das schlägt sich dann im Preis nieder.

    Bisher wurde ich bei Ali nicht betrogen. Allerdings war die Qualität mit wenigen Ausnahmen meist deutlich schlechter. Der günstige Preis ist also nicht ganz so günstig wie es den Anschein hat. Für mich ist Ali vor allem als Bastler interessant. Experimente mit ungewissem Ausgang tun bei einem Klon weniger weh als beim Original.

    Da wirfst du aber zwei Punkte in einen Topf. Was du beschreibst sind Scammer-Seiten, wo populäre Hängematten (meist wurden sie über Kickstarter oder ähnlichen Crowdfunding Seiten finanziert) für einen lächerlichen Preis angeboten werden. Amok war z.B. häufiger Opfer von solchen Betrügern. Wenn die Gier bei offensichtlich zu vielen Leuten nicht das Hirn ausschalten würde, würden sich solche Betrugsseiten nicht rentieren. Ich glaube die Amok Draumr wurde für $20 angeboten. Welcher seriöse Händler würde ein Produkt, das beim Hersteller das zehnfache kostet so günstig verkaufen? Einmal 30 Sekunden darüber nachgedacht, schon weiß man, was Sache ist.

    In diesem Fall wird das Produkt jedoch vom eigentlichen Produzenten angeboten. Ich gehe davon aus, dass Haven Tent in China produzieren lässt. Warum? Weil es billiger ist als wie z.B. Dutch und Co. für Arbeitskräfte im eigenen Land zu zahlen. Aber es gibt eben nicht nur Vorteile. Jeder kennt den Deal, auf den man sich einlässt, wenn man in China produzieren lässt. Der Auftraggeber spart kurzfristig Geld für Arbeitskräfte, überlässt dem Produzenten aber mehr oder weniger das Design. Der bessert seine Verdienste auf, indem er das Produkt dann auf eigene Rechnung verkauft. Ist das fair? Aus Sicht des Auftraggebers natürlich nicht. Andererseits war ihm die Problematik bekannt. Der Käufer muss letztendlich selbst entscheiden, was ihm wichtig ist. Bei einem Kauf in China spart er Geld, erhält aber wenig bis keinen Service. Auch die Qualitätskontrolle fehlt meist. Service kostet eben. Frech ist nur, wenn der Kunde in China kauft, und den Service beim Händler einfordert oder sich bitter beschwert, weil das Produkt nicht seinen Vorstellungen entspricht.

    1) gibt es irgendwo in Deutschland einen Verkäufer für die XLC, wo man das Stück probeliegen kann und mal auf und abhängen kann und so?

    Ich bin Händler für Warbonnet und biete auch mehrere Möglichkeiten an, ausgewählte Ausrüstung zu testen. Wenn du nur mal kurz probeliegen willst, kannst du in Deggendorf vorbei kommen. Ich hänge dir fast alles auf, was ich da habe. Wenn du eine Nacht probeschlafen möchtest, kannst du entweder zu einem Treffen kommen, an dem ich teilnehme. Oder du kannst Ausrüstung bei mir mieten.

    Alternativ kannst du fragen, ob dir jemand aus dem Forum seine Warbonnet-Ausrüstung zeigt oder sogar leiht.

    2) welches Tarp macht am meisten Sinn ( ich weiß, doofe Frage, aber ich weiß nicht, wo ich anfangen soll :/

    Alle Warbonnet Tarps schützen dich vor Regen. Wieviel Wetterschutz und Privatsphäre du brauchst, musst du aber schon selbst wissen. Ich würde die Tarps wie folgt einteilen:

    • Minifly: am kleinsten und leichtesten; ausreichender Regenschutz aber nicht ideal wenn man tagelang bei Regen darunter abhängen muss; es schützt die Hängematte, aber nicht viel mehr; gutes Sommer- bzw. Schönwettertarp oder Thruhiker bzw. UL- / Minimalistentarp.
    • Thunderfly: mittelgroß und mittelschwer; guter Regenschutz; eher für Nutzer geeignet, die sich bewegen, nicht für Dauercamper; gutes Dreijahreszeitentarp und Kompromiss zwischen UL und UH.
    • Mountainfly: groß und schwer aber wegen der Mini-Türen kein Wintertarp; eigentlich nur sinnvoll, wenn du aus irgendeinem Grund keine vollen Türen haben möchtest, aber trotzdem viel Breite.
    • Superfly: groß und schwer; Wintertarp; bietet maximale Privatsphäre und maximalen Windschutz; natürlich das ganze Jahr über nutzbar aber bei gutem Wetter u.U. unnötig schwer.

    3) wie warm ist so ein wookie unterquilt? Ich will den Sommer und ein wenig Frühjahr und Herbst wandern. Im Sommer habe ich mir beim ersten Mal in einer Hängematte echt den arsch abgefroren, und dann eine Isomatte genutzt (wenig Komfort finde ich) aber wenn es zu warm ist, kann ich auch nicht schlafen

    Wie warm ist eine Jacke? Die Antwort ist: das hängt von der Isolierung der Jacke und von deinem Kälteempfinden ab. Die meisten männlichen Dreijahreszeitenhänger kommen mit einem 20°F Wooki gut zurecht. Kaltschläfer und Frauen verwenden gerne einen 0°F Wooki.

    4) machen doublelayer und dazwischen irgendwas im Sommer Sinn? Und wenn ja was?

    Nein, macht keinen Sinn. Es sei denn, du heisst "Der mit dem Pad tanzt" und schmorst gerne im eigenen Saft.

    Verstehe ich dich richtig: du willst statt "Hängematten & Testberichte" lieber "Tuchhängematten", "Brückenhängematten" und "90° Hängematten" als eigene Unterforen haben? Ich würde das nur für sinnvoll halten, wenn es genügend Threads zu den einzelnen Hängemattentypen gibt. Das sehe ich derzeit eher nicht. Und zu viele Unterforen machen das Hängemattenforum einfach unübersichtlich und schwierig zu navigieren.

    DL1JPH - gibt es vielleicht die Möglichkeit, Tags zu abonnieren? Das setzt natürlich voraus, dass die Threadersteller ihren Thread (richtig) taggen.