Bei Stoffen aus so leichten Fäden (20D, 30D) kann sich eine Fadenverschiebung negativ auswirken. Wenn sich die Fäden auf eine Seite verschieben, müssen die Fäden auf der anderen Seite mehr Gewicht tragen. Wenn dann ein Faden nachgibt, muss der Faden daneben noch mehr Gewicht tragen und gibt schneller nach. Dann reißt die Hängematte sehr plötzlich. Bei Stoffen aus schwereren Fäden ist eine Verschiebung aber nicht so dramatisch.
Beiträge von Hammock Fairy
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Mit dem 10D-Stoff als Wooki habe ich keine Erfahrung. Aber es gibt Leute, die sich aus 10D Argon einlagige Hängematten gebaut haben. Das würde ich nicht unbedingt empfehlen - aber wenn es das aushält, sollte es die Spannung die das Gummiband maximal aushält problemlos wegstecken. Problematisch sind eher Spitzenbelastungen wie sie beim versehentlichen Hineinsetzen entstehen.
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Mich stört etwas mehr Stoff an den Füßen nicht. Und ich kann etwas hin und her rutschen und mir eine Ablage für den Arm schaffen

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Das macht dann auch Sinn, wobei der Druck in der einlagigen Matte dann vieleicht zu hoch sein könnte.
Warum sollte der Druck bei einer einlagigen Hängematte zu hoch sein? Es ist egal ob du eine einlagige oder eine doppellagige Hängematte hast. Der Wooki ist nicht lasttragend. Es sollte immer ein elastisches Element in der Aufhängung sein, damit der Quiltstoff nicht überlastet wird.
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Da mein Rucksack häufiger mal Bodenkontakt hat, und beim Lageraufbau meist länger auf dem Boden steht, möchte ich ihn ungern mit in die Hängematte nehmen. Wenn das Lager aufgebaut ist, bleibt ohnehin nur noch wenig im Rucksack. Eigentlich nur noch die Lebensmittel und kaum genutzter Kleinkram (wie z.B. Erste Hilfe Set). Die Lebensmittel möchte ich auch nicht in der Hängematte haben, falls sich doch mal Mäuse eingeladen fühlen sollten. Deshalb ist es kein Problem, den Rucksack an das Fußende zu hängen. Normalerweise ziehe ich das Regencover auf, so dass der Rucksack zum einen selbst vor Regen geschützt ist, und zum anderen einen gewissen extra Regenschutz für die Hängematte bietet.
Bisher war das die für mich beste Lösung. Ich habe es mal mit einer Gear Hängematte versucht, aber außer dass das wieder mehr Gewicht bedeutet, wollte ich meine Hängematte nicht so hoch hängen, dass der Rucksack noch darunter passt.
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Das Thema heißt zwar Wooki Safety, aber mir geht es eher darum das Verrutschen zu verhindern. Es stört mich nicht wirklich, aber es kommt schon vor, dass ich den Wooki an der linken Seite ab und an etwas hochziehen muss.
Mein Wooki verrutscht so gut wie nie. Ich habe ihn aber auch neu gewhippt und darauf geachtet, dass der Zug hoch bleibt.
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Nein, ich wüsste nicht, dass Warbonnet sich dazu geäußert hätte. Letztendlich besteht das Problem mit jedem Underquilt. Am besten ist es, man gewöhnt sich an, beim Hineinsetzen in eine netzlose Hängematte beide Seiten der Hängematte zu greifen, bevor man sich setzt. Bei einer Hängematte mit integriertem Netz muss man nur die Einstiegsseite greifen. Aber mir sind die Unfälle immer nur mit netzlosen Hängematten passiert.
Grundsätzlich macht es die Sache komplizierter und unflexibler, wenn man den Underquilt an der Hängematte befestigen möchte. Der Warbonnet Underquilt Protector mit der doppelten Reißverschlussschiene war gut um das Hineinsetzen zu verhindern - aber er hat eben neue Probleme (Überlastung des RVs) geschaffen. Jede Lösung wird immer nur für einige Hängematten gut funktionieren. Deshalb ist es am besten, man ändert sein Verhalten. Das kostet nichts, wiegt nichts und funktioniert mit allen Hängematten.
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Mit so einer Abspannung verlierst du halt den Vorteil, das Tarp zum besseren Windschutz dichter an der Hängematte abspannen zu können.
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Mein Problem mit Klettband ist, dass das Häkchenband sich in alles verhakt, wenn es offen liegt. Ich habe zwei Hängematten beschädigt, und mehrere Wollshirts. Seitdem trenne ich Klettbänder sofort ab, wenn sie in der Nähe von empfindlichen Stoffen zum Einsatz kommen.
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Gewissermassen kann ich mir eine Konstruktion vorstellen, wo eine Querhängematte nicht wie bei dieser Idee aus zwei Hängematten mit Naht unter den Oberschenkeln ausgeführt ist, sondern aus drei (oder einer plus zwei elastischen Stoffen), wo die Nähte links und rechts vom Körper verlaufen, und der Aufhängungsstoff wie gesagt etwas elastischer ist.
Der Stoff in dem man liegt, kann ja dann weniger dehnbar sein...
Einen Versuch wäre es wert. TreeGirl du arbeitest sicher in Gedanken schon daran?Nein, ich arbeite nicht daran, weil fast alle Stoffe quer schwächer sind als längs, und du dir mit den Nähten wieder einen Schwachpunkt in die Konstruktion holst. Ich glaube auch nicht, dass du die Dehnbarkeit zum positiven eingrenzen kannst, wenn nur die Mitte aus einem wenig dehnbaren Stoff ist. Bei dem original Design kannst du allerdings für die Fußhängematte einen deutlich leichteren Stoff verwenden.
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Liegst du - wie auch auf dem Rücken - diagonal und hast die Beine soweit angezogen, dass die Oberschenkel im rechten Winkel zum Oberkörper sind?
Nein, ich liege entweder mit ausgestreckten oder nur leicht angewinkelten Beinen.
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Ein Schlafsack ist breit genug für eine symmetrische Isolierung. Wenn es dir um das Gewicht geht, läuft es ohnehin auf Daune hinaus. Ich finde meine symmetrischen Sookis sehr angenehm, weil ich liegen kann wo ich will. Und ich kann sie auch einem Linkslieger zur Verfügung stellen. Im Übrigen wiegt mein symmetrischer Sooki aus 200 g/m2 unter 1 kg. Viele Billigunderquilts mit miserabler Passform wiegen mehr.
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Wenn ich Zeit finde, nähe ich erstmal ein Tarp und dann schaue ich mal nach diesen Wookinachbauten, das interessiert mich, aber da muss man sich ja richtig reindenken.
Wenn du den Underquilt ohnehin nur zu Hause verwendest, näh ihn mit Climashield Apex. Wenn du ihn symmetrisch isolierst, ist das überhaupt kein Hexenwerk. Vor allem wenn du ohnehin eine professionelle Näherin bist. Ein symmetrischer Sooki ist einfach eine Decke, bei der die Isolierung nicht über die ganze Fläche geht. Du schneidest ein langes Rechteck für den Tragerstoff; säumst die langen Seiten und nähst Tunnelzüge an die kurzen Seiten. Dann schneidest du ein kurzes Rechteck aus dem Climashield und aus dem Deckstoff, und nähst beides auf den Trägerstoff. Im letzten Schritt raffst du die kurzen Seiten und hängst den Quilt so unter die Hängematte, dass er gut anliegt. Fertig. Wer sich Barfußschuhe näht für den ist das ein Kinderspiel. Ich brauche für einen Sooki mehrere Tage - du nähst das vermutlich an einem Nachmittag.
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Ich habe es nie geschafft, eine Isomatten-Lösung für die GE-Hängematte zu finden, die wirklich gut funktioniert hat. Mein Hauptgrund damals nicht sofort in einen Daunen-Underquilt zu investieren war aber nicht die hohe Investition, sondern auch die Frage "was mache ich, wenn ich keine Bäume finde?" Ich habe nur 2 Monate und 1 Radtour durchgehalten bis ich mir einen ordentlichen Underquilt bestellt habe. Meiner Erfahrung nach ist es sinnlos, nach einer eierlegenden Wollmilchsau die auch noch billig ist zu suchen. Wenn es die gäbe, würden wir sie alle benutzten.
Wenn du bei einer GE-Hängematte bleiben willst, würde ich mir einen Wooki anschaffen - oder einen Klon nähen. Den kann man mit einer kurzen Evazote-Matte ergänzen. Falls man mal gezwungen ist, auf dem Boden schlafen, kommt man damit durch die Nacht.
Wenn du wirklich oft auf den Boden ausweichen musst, würde ich mir eine Cross Hammock oder ein Haven Tent holen. Wenn du aber häufiger als 50% auf dem Boden schlafen musst, würde ich gleich ein Zelt einpacken.
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Ich würde dir die Anschaffung von "
" empfehlen. -
Dass Du das Edge bei gleicher Breite wie das Minifly für zu schmal hälst, überrascht mich nur ein wenig. Ich habe selbst habe im Minifly die eine oder andere Gewittersturmnacht gut überstanden.
Ich halte es zu schmal für Hängematten mit sehr großem Durchhang. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich mit meiner relativ flachen WBBB jemals seitlich direkten Regen abbekommen hätte. Nur Rückspritzer vom Boden waren gelegentlich ein Problem. Sobald ich meine Beine aus der Hängematte hängen hatte, bin ich allerdings nass geworden.
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Wie geschrieben: ich hatte bei mehreren Hex-Tarps Probleme mit Regen von den Enden. Auch im Wald. Obwohl das Tarp auf der Hängematten-Ridgeline auflag. Hier ein Beispiel von einer 11' Dream Hammock unter dem Edge:
An einem Ende habe ich meine Regenjacke über die Hängematte gehängt, um die Hängematte besser zu schützen:
Leider war das Licht sehr schlecht, aber hier kann man erahnen, wie viel von der (unbeladenen!) Hängematte seitlich nicht geschützt werden:
Das sind aber halt schon ganz verschiedene Dinge, wenn man zb wie Bedava ein Lesovik Heksa verwendet, hat man auf jeder Seite nochmal 30cm mehr Abdeckung und im Wald kann man die Matte auch höher hängen, als das mit einem Tensa4 ginge.
Richtig, aber ich habe ja auch auf die Frage geantwortet, ob ein Hex-Tarp der Größe 335 cm x 245 cm eine 350 cm lange Hängematte mit einer 290 cm langen Ridgeline ausreichend schützt. Das Lesovik Heksa ist mit 360 cm x 300 cm wesentlich größer, und bietet deshalb natürlich auch mehr Schutz. Ich verwende das 335 cm x 245 cm große Edge normalerweise mit meiner nur 300 cm langen Blackbird, die auch wesentlich weniger Durchhang hat, und hatte nicht nur auf Campingplätzen oder mit dem Tensa4 Regen auf der Hängematte. Nichts Dramatisches, aber eben auch nicht schön.
Btw verstehe ich nicht, warum die seitliche Abdeckung unzureichend ist beim Warbonnet Edge, aber beim Minifly gemeinhin als ausreichend gilt.
Wer sagt das? Die seitliche Abdeckung ist identisch. Aber durch die Mini-Türen ist man an den Enden deutlich besser geschützt. Und von dort kommt der Regen meistens rein. Ich würde sagen, dass der Regenschutz an den Enden von einem Tarp mit Türen mindestens einem 60 cm längerem Hex-Tarp entspricht. Eher besser, weil die Türen eben weiter herunter kommen.
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Grundsätzlich gilt: warmer Underquilt mit nicht so warmer Top Isolierung funktioniert - in Maßen jedenfalls. Umgekehrt funktioniert es nicht. Aber ob ein 0°C Underquilt mit einem 10°C Schlafsack für dich bei 5°C noch warm genug ist, musst du selbst herausfinden.