Welche Wooki-Länge sinnvoll ist hängt nur von der Hängemattenlänge ab. Die isolierte Fläche ist bei beiden Wooki-Größen identisch. Bei einer Hängemattenlänge von 230 cm
passt auch der normale Wooki nicht. In dem Fall würde ich zuerst die Hängematte upgraden, und mir dann einen Wooki XL holen. Bei 180 cm Körpergröße wirst du irgendwann sowieso eine längere Hängematte anschaffen - deshalb würde ich nicht in einen kurzen Wooki investieren.
Beiträge von Hammock Fairy
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Die leichteste Aufhängung gelingt dir mit Baumgurten und Whoopie Slings.
Das ist schon lange veraltet. Ich glaube die derzeit leichtesten Aufhängungen sind entweder Becket Hitch mit UHMWPE Gurten, oder Turtle Ties mit Dyneema Half Bones und UHMWPE Baumgurten. Letztendlich unterscheiden sich die Aufhängungen in dieser Klasse aber nur noch um wenige Gramm, deshalb würde ich da nehmen was mir am besten gefällt. Ich opfere beispielsweise den Komfort von Beetle Buckles und Baumgurten nicht um gerade mal 50 g zu sparen.
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Was spricht dagegen, Taschen nachzurüsten? Also nicht unbedingt an der Matte selbst, sondern als Ergänzung zu den Seilen?
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Warum nicht umgekehrt: den Spreizstab an den Füßen ersetzen und am Kopf beibehalten? Dann spart man zwar nicht ganz soviel Gewicht ein, aber falls die Stöcke brechen, tun sie es wenigstens nicht so nah am Gesicht. Und die Belastung ist an den Füßen auch nicht ganz so groß.
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Wenn es Gurtschlaufen sind: Ankerstich durch die Seilschlaufen. Wenn es sich nicht festziehen soll: noch einen Stock o.ä. in den Ankerstich stecken.
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Oder Mantis Klemmen
Kein Knoten, aber sehr nutzerfreundlich und sauber. -
Von den Tensa Produkten bin ich nicht sehr überzeugt. Bodenbeschaffenheit spielt hier auf jeden Fall eine große Rolle und die Tarpabspannung lässt zu wünschen übrig. Beim Tensa4 kommt dann noch, wie angesprochen, die Gleichgewichtsproblematik dazu und ich habe es auf Hangs mehrfach erlebt, wie das Gestell beim Einsteigen oder auch mitten in der Nacht zusammengeklappt ist.
Das müssen dann aber Neubesitzer gewesen sein, die noch nicht viele Erfahrungen mit dem Tensa4 sammeln konnten. Ich habe viele Gestelle ausprobiert, aber die Tensahedron-Konstruktion war bei weitem am besten. Ich hatte noch nie mit der Bodenbeschaffenheit Probleme. Und die Tarp Extensions braucht man nur, wenn das Tarp 12' oder länger ist. Meine 11' Tarps passen ohne Probleme ohne Extensions. Und zusammenklappen tut das Gestell nur, wenn es nicht oder nicht gut verankert ist, und die Hängematte entweder zu zentriert oder zu kopflastig aufgehängt wird. Natürlich habe ich auch ein paar Abgänge hinter mir. Das lässt sich nicht vermeiden wenn man die Funktionsweise kennen und beherrschen lernt. Aber wenn man den Bogen raus hat, steht das Gestell bombenfest. Kein Vergleich zu Turtle Dog Gestellen, 2-Stangen-Gestellen, Hasenohr-Gestellen, oder sogar Pipe Stands.
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Wofür brauchst du denn so eine lange Aufhängung? Wenn du deine 3,50 m langen Baumgurte mit 2 m langen Whoopie Slings verlängern musst, würde das bedeuten, dass du einen Baumabstand von mindestens 7 m bis 11 m hast. In meinen fast 12 Hängejahren musste ich meine Aufhängung vielleicht 5x verlängern, weil die Bäume zu weit auseinander standen und/oder sehr dick waren. Wenn ich mich richtig erinnere, war das aber immer nur auf Campingplätzen der Fall, auf denen ich keine große Baumauswahl hatte. Auf der anderen Seite habe ich mich aber sehr oft über die langen Gurtenden geärgert. Deshalb nehme ich beim nächsten mal kürzere Gurte mit.
Im Prinzip kannst du deine Aufhängung auf viele unterschiedliche Arten verlängern. Wenn du wirklich regelmäßig lange Distanzen überbrücken musst, und es nicht auf ein paar Gramm mehr oder weniger ankommt, würde ich einfach längere Gurte besorgen.
Wie bereits vorgeschlagen, kannst du aber einfach einen doppelschlaufigen Gurt mit einem Ankerstich am Baumgurt befestigen. Nicht schön, aber es funktioniert.
Mit einer Whoopie Sling würde ich nur verlängern, wenn die Bäume mindestens 8 m weit auseinander stehen. Und es ist halt mühsam, die Whoopie Sling zwischen Hängematte und Klemmschnallenaufhängung zu installieren (und anschließend wieder zu deinstallieren).
Wenn die Distanzen wirklich ständig stark variieren, würde ich in ein maßgeschneidertes Aufhängesystem investieren. Mein Favorit sind kürzere Baumgurte (z.B. 3 m) mit Beetle Buckles und je nach gewünschter Aufhängelänge Whoopie Slings oder Dog Bones dazwischen. Da die Beetle Buckles nicht fest mit der Hängematte verbunden sind, kann man ratzfatz eine Verlängerung dazwischen bauen.
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Ja, eine gute oder besser passende Nähmaschine ist Gold wert
Es macht keinen Spaß, ständig gegen die Macken einer Maschine zu kämpfen. -
Hat jemand Erfahrungen oder eine Meinung zu dem Teil hier:
Bushbox
Ich bitte wieder einmal darum, den Titel des Threads zu lesen: Kurze Frage - kurze Antwort.
Eine kurze Frage mit einer kurzen Antwort wäre z.B. "ist der Underquilt XYZ asymetrisch geschnitten?" für die es sich nicht lohnt, einen eigenen Thread aufzumachen. Das Abfragen von Erfahrungen oder Meinungen hat mit Sicherheit eine Vielzahl von vermutlich langen Antworten zur Folge. Und Wochen oder Monate später ist es schwierig die Diskussion wieder zu finden, weil sie tief vergraben in einem über 1.000 Posts langen Thread liegt.
Im Zweifelsfall macht doch bitte lieber einen Thread für eure Fragen auf. Es ist auch kein Problem, wenn der Thread wider Erwarten kurz bleibt. Wenn hilfreiche Antworten gegeben werden, ist es später viel einfacher, das Thema zu finden und auch darauf zu verlinken. Danke euch.
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Deswegen plane ich je 1 m Airline Schienen. Die Mitte kommt jeweils auf die berechnete Höhe. So hab ich dann hoffentlich genug Reserven.
Guter Plan
Ich würde die vom Rechner vorgeschlagenen Werte aber trotzdem draußen grob überprüfen. Die Warbonnet Hängematten sind etwas speziell. -
Nein, es geht darum die optimalen Höhen für die Aufhängepunkte zu berechnen. Abstand ist 4,3 m.
Auch das wirst du ohne Praxis nur sehr grob berechnen können. Der Aufhängewinkel der XLC ist eher 20°-25° als 30°, und die Ridgelinelänge dürfte bei ungefähr 3 m liegen. Ich gehe davon aus, dass du Haken in Wände schrauben möchtest und kann davon nur abraten. Ich habe schon eine Menge Haken in Wände geschraubt und es hat bei mir noch nie auf Anhieb geklappt, die für die XLC perfekten Punkte zu finden. Ich würde deshalb in Zukunft immer flexible Aufhängemöglichkeiten installieren wenn irgend möglich. Zumindest hilft es, wenn man an einer Seite die Höhe variieren kann.
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Was in all den Themen um Rucksäcke immer etwas vernachlässigt wird, ist die Tatsache, das er auch passen muss! Bei 35L evtl nicht ganz so wichtig, weil das geringe Gewicht nicht wirklich viel Druckpunkte triggern kann. Aber wenn es mal Richtung 70L geht merkt man schon deutlich wie unterschiedlich die einzelnen Fabrikate auf den eigenen Rücken passen.
Genau das. Wobei ich die Grenze eher in Kilogramm als Liter bestimmen würde. Bis grob geschätzt 6 kg Gewicht ist die Passform nicht wichtig. Aber spätestens ab 10 kg macht ein passender Rucksack einen gewaltigen Unterschied. 9 kg in einem schlecht sitzenden aber leichten Rucksack sind ab ein paar Kilometern eine Qual, während 11 kg in einem gut sitzenden Rucksack auch nach 10 km kaum zu spüren sind.
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Das 120er Garn mit der 70er Nadel scheint zu funktionieren.
120er ist schon sehr dünn. Das würde ich wirklich nur für unbelastete Säume benutzen.
Für die Ridgeline würde ich das 120er Garn mit ca. 2mm Stichlänge nehmen
Ich würde mindestens 2,5 mm Stichlänge nehmen. 2 mm ist sehr dicht.
Konntest du die Unterfadenspannung nicht richtig einstellen? So schwer sollte das eigentlich nicht sein.
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Wie lang mach ich die xlc im Hängemattenrechner?
Du meinst um den perfekten Aufhängewinkel zu errechnen? Die XLC hat eine strukturelle Ridgeline die dir den richtigen Aufhängewinkel vorgibt. Siehe auch The Blackbird Video und Hängematte richtig aufhängen. Der Hängemattenrechner wird dir in diesem Fall nicht weiterhelfen.
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Sofern die Naht keine Last trägt (Säume an den Seiten), kannst du auch ein dünnes Garn verwenden. Für die Ridgeline und die Tie-Outs würde ich aber eine Garnstärke verwenden, die der Belastung gewachsen ist.
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Sind denn die Säume zusammen gezogen? Wenn so viel Länge tatsächlich durch ein Zusammenziehen des Saumes verloren geht, müsste das deutlich zu sehen sein. Da müsste die Hängematte am Saum ein bisschen wie ein Rock am Bund aussehen.
Grundsätzlich habe ich festgestellt, dass man die Endlänge nicht exakt berechnen kann. Mit der Zeit habe ich die Maße einfach durch Versuch und Irrtum ermittelt. Bei einer Tunnelzug-Hängematte mache ich beispielsweise die Tunnel je 4,5 cm breit. Die Saumzugabe liegt bei ca. 0,7 cm. Wenn ich eine 335 cm lange Hängematte nähen will, müsste ich rein rechnerisch also ca. 346 cm Stoff zuschneiden. In der Realität sind es aber 350 cm. Wobei die Endlänge dann immer noch etwas variieren kann, aber 335 cm zumindest nicht unterschreitet.
Natürlich setzt die ganze Rechnerei voraus, dass du den Stoff zuverlässig gleich vermisst. Gerade dünne Stoffe dehnen sich leicht. Das heißt du denkst vielleicht, du hast 350 cm abgeschnitten, aber eigentlich hast du den Stoff beim messen um ein paar Zentimeter gedehnt. Der Saum den du nachher misst dehnt sich jedoch nicht mehr.
Unter Umständen ist es auch eine Kombination von Faktoren, inklusive der Fadenspannung. Ich kenne das Alterfil S80 nicht, aber wenn es ähnlich dick wie das Gütermann Mara 70 oder sogar dicker ist, musst du die Unterfadenspannung anpassen. Bei den Haushaltsmaschinen ist die Unterfadenspannung auf normale Garne (z.B. Gütermann Allesnäher bzw. Mara 100) eingestellt. Wenn das Garn deutlich dicker ist, klemmt es zu stark. Um beim Garnwechsel nicht immer an der Spulenkapsel herumschrauben zu müssen, habe ich mir deshalb für jede Garnstärke die ich (häufig) benutze eine eigene Spulenkapsel zugelegt. Im Handbuch für deine Nähmaschine müsste beschrieben sein, wie fest die Unterfadenspannung eingestellt sein sollte. Normalerweise solltest du die Spulenkapsel mit eingelegter Spule am Faden hoch halten können, ohne dass der Faden sofort abrollt. Aber wenn du die Kapsel sachte wie ein Jojo bewegst, sollte der Faden bei jedem Ruck ein paar Zentimeter abrollen. Wenn du richtig fest ziehen musst, ist die Spannung zu hoch.
Bei der Nadelstärke würde ich mich im Zweifelsfall auch auf die Empfehlung des Garnherstellers verlassen. Wobei ich beim Mara festgestellt habe, dass ich auch eine Stufe runter gehen kann, ohne dass es hakt.
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Ich kann den Deuter ACT Lite 35 + 10 SL sehr empfehlen. Ich bin zwar 165 cm, aber bei der Einstellung vom Tragesystem ist noch Platz für kürzere Rücken. Mit ca. 1,6 kg gehört der Deuter zwar nicht zu den leichtesten Rucksäcken, aber der Tragekomfort ist für mich so viel besser als alle anderen Rucksäcke die ich ausprobiert habe. Ich wollte auch erst einen Osprey kaufen - aber im direkten Tragevergleich (mit Gewicht bei Globetrotter) war der Deuter einfach der klare Gewinner.