Beiträge von Hammock Fairy

    Dafür kann auch nichts brechen oder verloren gehen.

    Es mag zwar keine Hardware geben, die brechen kann - wobei ich wirklich noch nie gehört habe, dass jemandem eine Schnalle gebrochen ist - aber Gurt oder Schlaufe können immer noch reißen. Der Verschleiß ist bei Knoten meiner Meinung nach sogar höher. Und selbstverständlich kann dir der Gurt auch verloren gehen. Ich habe außer einem Hering noch nie etwas verloren. Wer dazu neigt, Dinge zu verlieren für den macht es keinen Unterschied ob er Hardware oder Knoten verwendet.

    Entweder müsste ich die Titan-Teile am Kopfende aufsägen (und damit schrotten) oder ich versuche es nach der Methode, bei der die Stockspitzen ähnlich wie die Stifte der Spreizstäbe in den Öffnungen der Titan-Teile sitzen und die Stockgriffe mit AmSteel hinter den Stockspitzen eingehängt werden.

    Meine Lösung für dieses Dilemma wäre es eine weitere Brückenhängematte ohne Hardware zu nähen :saint:

    Ich habe dazu noch die Sew-In-Hooks im Gurt. So kann man auch bei vielen Ästen problemlos die Höhe ändern ohne die Hängematte wieder abnehmen zu müssen.

    Du meinst Sew-On Dutch Clips?

    Alternativ gingen auch die Dutch-Hooks dafür, aber die kann man verlieren.

    Dutch Hooks sind zu klein und zu schwach für die Hängemattenaufhängung. Meintest du Dutch Whoopie Hooks? Ich glaube nicht, dass die mit Gurten funktionieren, die für Klemmschnallen wie die Dutch Beetle Buckles geeignet sind. Dazu braucht man meiner Meinung nach dünnere bzw. flexiblere Gurte wie UHMWPE Becket Hitch Gurte.

    Wenn es schnell und stufenlos gehen soll, verwende Klemmschnallen. Da hast du eine große Auswahl. Wenn es möglichst billig sein soll, such dir eine der vielen Aufhängungen mit Stahlklemmschnallen aus. Wenn es etwas leichter aber immer noch günstig sein soll, schau dir die Klemmschnallen-Aufhängung von Warbonnet oder die June Bug Buckles von Dutch an. Auch aus AustriAlpin Dreistegen kann man sich eine zuverlässige Aufhängung basteln. Die Luxusvariante wären die Titan Beetle Buckles von Dutch. Nicht billig aber leicht - und man kann die Hängematte von den dreckigen bzw. nassen Baumgurten getrennt einpacken.

    Die idiotensicherste bzw. kindersicherste und trotzdem noch relativ leichte Aufhängung sind UHMWPE Webschlaufengurte. Entweder die Hängematte wird mit starken Karabinern eingehängt, oder mit Dutch Mantis Titanklemmen.

    Alle anderen Aufhängungen sind meiner Meinung nach fummeliger.

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    Ja, die Hemmschwelle liegt in unseren Breiten höher. Ich habe meine ersten Übernachtungen in Neuseeland und den USA gemacht, wo man an vielen Orten legal wild campen darf. In Deutschland hatte ich immer Hemmungen, weil ich keinen Ärger haben wollte. Da hilft es, wenn man Gleichgesinnte findet. Vielleicht verirren sich einige Berliner mal weiter in den Süden? Du kannst ja einfach mal posten.

    Wenn dir eine zweite Komponente wie ein Liner zu umständlich ist, du darauf bestehst einen Schlafsack statt einer Bettdecke zu benutzen (der Art deiner Fragestellung nach zu urteilen gehe ich davon aus, dass du zu Hause abhängst), und du den Geruch loswerden willst gibt es nur eine Lösung: Waschen, waschen, waschen.

    Du könntest ja überlegen, ob du dir eine Art Bettbezug bastelst, den du z.B. mit Druckknöpfen am Schlafsack befestigst. Dann kannst du einfach den Bezug waschen.

    Selbst ich als unangefochtene Weltmeisterin im Frieren brauche keine Daunenjacke beim Laufen. Um 5 Uhr Morgens auf den ersten Metern mag das noch ganz angenehm sein, aber spätestens nach 500 m wäre mir das zu warm. Auch deshalb wird meine Daunenweste nicht nass oder (übermäßig) dreckig, so dass ich sie selbstverständlich als Ergänzung zum Schlafsack nutze.

    Im Camp stellt sich mir die Frage ob ich meinen Schlafsack als Jacke / Mantel nutzen will nicht, denn beim Kochen wäre mir das zu gefährlich (Funkenflug, Kleckereien), und wenn es so kalt ist, dass ich zusätzliche Isolierung brauche, lege ich mich ohnehin gleich wieder in die Hängematte und mummel mich ein :saint:

    Ich komme mit zugenähten Footboxen gar nicht zurecht, und ziehe eine Footbox die komplett (!) mit einem Reißverschluss geschlossen wird jederzeit allen anderen Konstruktionen vor. Ich reguliere meine Körpertemperatur aber auch zum größten Teil über die Füße. Die Füße komplett aus der zugenähten Footbox ziehen ist mir meist zu kalt und auf jeden Fall zu umständlich. Wer seine Temperatur über den Oberkörper reguliert hat mit einer zugenähten Footbox aber vermutlich keine Probleme.

    Könntest du das bitte näher erklären? Danke.

    Was möchtest du erklärt haben? 7/64" AmSteel wiegt weniger als ein leichter UHMWPE Gurt, und ein leichter UHMWPE Gurt wiegt weniger als ein Spider/Poly Gurt. Ergo wiegt eine Aufhängung aus 7/64" AmSteel und UHMWPE Gurt etwas weniger als eine Aufhängung gleicher Länge aus UHMWPE Gurt und beide wiegen weniger als eine Aufhängung gleicher Länge aus Spider/Poly Gurt.

    Gibt es Erfahrungen dazu von Leuten, die es gern am Kopf warm haben?

    Ich verwende nur noch kapuzenlose Schlafsäcke mit einer separaten Kapuze (Hood). Als notorische Kaltschläferin sind mir Top Quilts ab ca. 15°C einfach zu kalt. Einen Deckenschlafsack kann ich über 15°C problemlos halb geöffnet als Top Quilt benutzen, und wenn es kälter wird kann ich ihn schließen.

    Da ich es am Kopf gerne warm habe, trage ich fast das ganze Jahr über eine Kapuze. Zuerst habe ich Kapuzen mit Daunenfüllung verwendet, aber da die Daune bei Vielnutzung auch viel gewaschen werden muss aber irgendwann trotzdem nicht mehr so gut bauscht, habe ich eine Climashield Kapuze angeschafft, mit der ich sehr zufrieden bin. Eine separate Kapuze hat für mich nur Vorteile. Zum einen behindert sie mich nicht bei der Schlafsacknutzung, zum anderen kann ich sie bei sehr kaltem Wetter auch tagsüber tragen. Und ich kann sie mit jedem beliebigen Schlafsack bzw. Top Quilt verwenden.

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    Die Sorgen und Bedenken anderer kenne ich auch zur Genüge. Lustig ist, dass die gleichen Leute keinerlei Bedenken haben, wenn man Nachts alleine in der Zivilisation unterwegs ist. Aber schön, dass du dich nicht davon abhalten lässt.

    280 cm? Hier wird unter "Additional information" die Länge mit 300 cm und die Breite mit 145 cm angegeben.

    In der Beschreibung steht:

    The load capacity of the BushBed is 200kg; its size is 2,8m x 1.4m, therefore even a very tall person can sleep comfortably in both the classical and Brazilian positions.

    Da kann sich der Hersteller aussuchen, was für eine Hängematte er dann verschickt. So oder so, ich denke es gibt bessere Optionen.

    280 cm x 140 cm = Kinderhängematte.

    Oder eine Hängematte für extreme Minimalisten.

    Dafür verstehe ich den Sinn der Konstruktion nicht. Wenn man Insektenschutz braucht ist der Socke vermutlich zu warm bzw. zu stickig. Wenn man Windschutz braucht ist er zu zugig. Für Langschläfer bietet er vielleicht etwas Lichtschutz - aber auch nicht mehr als ihn ein Tarp bieten würde, das man ohnehin dabei hat.

    Soweit ich weiß sollte meine HM mindestens 280cm haben ist mehr da noch besser oder wird es ab einer gewissen Länge unnötig oder glatt unbequemer?

    Der Liegekomfort wird definitiv mit zunehmender Hängemattenlänge nicht schlechter - nur nicht mehr spürbar besser. Was schlechter wird sind Gewicht, Packvolumen, grö´ßere Baumabstände und zunehmend höhere Aufhängepunkte. Der Liegekomfort verhält sich zur Hängemattenlänge etwa so:

    Der Komfortzugewinn beim Umstieg von einer 250 cm langen Hängematte auf eine 300 cm lange Hängematte ist enorm. Eine 450 cm lange Hängematte dürfte dafür nicht wirklich bequemer sein als eine 400 cm lange Hängematte. Das ist das Gesetz vom abnehmenden Ertragszuwachs. Je nachdem, welche anderen Faktoren wichtig für dich sind (z.B. Ausrüstungsgewicht), gilt deshalb: so lang wie nötig, so kurz wie möglich. Welche Hängemattenlänge dieser Regel entspricht ist unterschiedlich. Ich bin beispielsweise 165 cm groß und für mich liegt der Punkt bei einer Hängemattenlänge von ca. 320 cm. Eine 320 cm (10.5') lange Hängematte ist für mich deutlich spürbar bequemer als eine 305 cm (10') lange Hängematte. Bei einer 335 cm (11') langen Hängematte spüre ich auch noch eine leichte Verbesserung, aber ab da kann ich mit geschlossenen Augen keinen Komfortzuwachs mehr bemerken. Bei einem größeren Menschen verschiebt sich dieser Punkt nach oben.

    Welche Hängemattenlänge für dich am bequemsten ist, müsstest du ausprobieren. Bei 180 cm Körpergröße würde ich aber bei mindestens 320 cm anfangen. Den normalen Wooki würde ich nur für Hängemattenlängen von ca. 305 cm bis ca. 320 cm empfehlen. Da du ihn auf jeden Fall an die jeweilige Hängematte anpassen musst (siehe hier), ist es auch möglich ihn mit sehr viel längeren Hängematten zu verwenden. Ich würde aber ab einer Länge von 320 cm einen Wooki XL nehmen.