Ich habe noch nie gesehen, dass sich eine Mücke durch eine kleine Öffnung quetscht. Normalerweise fliegen sie an und landen direkt am Zielort. Die Reißverschlüsse an den Warbonnet Hängematten schließen alle nicht besser ab. Aber ich kassiere Stiche fast immer nur, weil Arme, Hände oder Füße in Netzkontakt zu liegen kommen.
Beiträge von Hammock Fairy
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15 mm ist inakzeptabel. Und wenn du das Band 2x um den Baum legst, sparst du auch kein Gewicht mehr. Warum nicht gleich 25 mm Band nehmen?
Was die Whoopie Slings betrifft: die sind wie schon angesprochen nicht mehr die leichteste Option und verbrauchen sehr viel Platz. Wenn du maximal Gewicht sparen möchtest, nimm UHMWPE Gurte und stelle die Länge mit dem Becket Hitch ein.
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Bei mir ist da meines Wissens noch nie ein Insekt durchgekommen. Welche Insekten sollten sich deiner Meinung nach da durch quetschen?
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Soweit mir bekannt ist, ist das Übernachten in der Natur ohne Erlaubnis des Landbesitzers in Deutschland, Frankreich und Spanien nicht erlaubt, unabhängig davon, ob du nun ein Zelt oder eine Hängematte benutzt. Die Frage ist nur, wie streng es in den jeweiligen Gegenden gesehen wird.
Sofern du dich unauffällig verhältst, und nicht in problematischen Gebieten (z.B. Naturschutzgebiet) übernachtest, dürftest du in Deutschland keine Probleme haben. Nach allem, was ich gelesen habe, sieht es in Frankreich ähnlich aus. Ob es ausreichend Bäume zum Aufhängen der Hängematte gibt, würde ich vorab abklären - z.B. mit Hilfe von Google Earth.
Ab Saint-Jean-Pied-de-Port wird es mit Sicherheit schwieriger. Ich habe beim Laufen immer ein Auge auf potentielle Hängemöglichkeiten gehabt, und es wäre zum Teil nicht einfach gewesen, Bäume zu finden. Dazu kommt, dass der Camino Frances schon 2015 extrem stark begangen war und genügend Anwohner definitiv von den Pilgermassen genervt waren. Wenn ich mit der Hängematte (oder dem Zelt) nach Santiago pilgern wollen würde, würde ich einen weniger populären Jakobsweg wählen. Wobei sich mir dann die Frage stellen würde, warum ich überhaupt den Jakobsweg gehe. Für mich waren das Laufen und die Leute ausschlaggebend, und ich denke, dass ein wichtiger Teil von dem, was den Jakobsweg ausmacht, nach dem Laufen passiert, d.h. in den Herbergen und Orten. Das entgeht dir aber, wenn du alleine irgendwo wild kampierst.
Weiterhin würde ich dir stark ans Herz legen, vor dem Aufbruch mindestens 3 Nächte (besser mehr) mit deiner Ausrüstung im Wald zu verbringen. Wenn du einmal unterwegs bist, ist es nicht mehr so einfach, Probleme mit der Ausrüstung zu beheben.
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Herzlich Willkommen im Forum!
Ich bin den Camino Frances 2015 gelaufen, war aber tatsächlich froh meine Hängematte zu Hause gelassen zu haben. Der Weg ist so stark begangen, dass die Umgebung ziemlich stark verschmutzt ist und die Anwohner entsprechend genervt sind. Dazu geht der Weg häufig durch Landschaften ohne (viele) Bäume. Aber da das hier der Vorstellungsbereich ist, mach doch bitte einen eigenen Thread im passenden Unterforum auf. Dann geben wir dir gerne mehr Antworten.
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Herzlich Willkommen im Forum, hommack!
Ich stelle mir das Schlafen in einer "normalen" Hängematte immer ungemütlich vor, wenn die Arme keine Freiheit haben, hab es aber noch nie selber ausprobiert, wie sind eure Erfahrungen damit?
Da fragst du im falschen Forum
Die meisten von uns schlafen in "normalen" Hängematten und finden sie absolut nicht ungemütlich. Da das hier der Vorstellungsbereich ist, gehe ich nicht mehr ins Detail. Du kannst aber gerne einen Diskussionsthread im passenden Unterforum aufmachen. Dann bekommst du sicherlich mehr Antworten. Letztendlich hilft aber nur selbst ausprobieren. -
Richtig geiler Shop den du da hast. Ist das alles auf Lager und die angegebenen Lieferzeiten stimmen?
Alles was grün gekennzeichnet ist, ist auf Lager und die angegebenen Lieferzeiten stimmen.
HM, UQ u. TQ beschaffen? Bei Ripstopbytheroll habe ich was gesehen, aber hatte noch nicht die Muße mich mit einer Bestellung zu beschäftigen. Ich finde im deutschen Web keinen für mich passenden Camo-Ripstop in einer erträglichen Preisklasse.
Da hast du gleich das Hauptproblem identifiziert: Camo-Muster sind durch die Lizenzgebühren extrem teuer. Die Nachfrage nach höherpreisigen Stoffen ist ohnehin schon gering, deshalb werde ich leider nicht noch teurere Stoffe importieren. Aber Ripstop by the Roll hat zur Zeit einen Sale - da solltest du fündig werden.
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Ich wollte das Mara 70 auch beschaffen, finde es aber weder bei Ebay noch bei Amazon, und habe dann erstmal 120er genommen. Gerade nochmal gesucht. Ich finde kein Mara 70.
Tja, nicht immer haben die Möchtegern-Monopolisten alles im Angebot. Dafür habe ich Mara 70 auf Lager. Wenn du einen Warbonnet Whip machst, kannst du aber auch problemlos Mara 120 verwenden.
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Ist das der Tunnelzug oder nur eine Probenaht?
So lange du auf die notwendige Anzahl der Stiche kommst, kannst du auch eine Zickzack-Naht verwenden. Ich sehe nur keinen Vorteil darin, zumal längere Stiche meiner Erfahrung nach eine größere Angriffsfläche bieten. Je länger der Stich ist, desto leichter bleibt man aus Versehen daran hängen und zieht Schlaufen.
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3 Reihen mit simplen geraden Stichen. Allerdings würde ich für lasttragende Nähte Mara 70 nehmen. Die Stärke der Nähte ergibt sich aus der Bruchkraft des Garns x Anzahl der Stiche. Wie schon öfter erwähnt sind die Tunnelzugnähte aber nicht der Schwachpunkt, sondern der Stoff selbst. Je mehr Stiche, desto mehr verteilt sich die Kraft - wobei die Einstiche aber auch nicht zu dicht sein sollten. Ich verwende einen 2,5 mm Stich und hatte noch nie eine gerissene Naht.
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Herzlich Willkommen im Forum!
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Nachtrag: bei der Verwendung einer Isomatte in Kombination mit einem Decken-Underquilt verliert der Underquilt meist an Isolierwirkung, weil die Isomatte ihn an noch mehr Stellen wegdrückt als der Körper. Aber da du die Ridgerest verwendest, gehe ich davon aus, dass es hauptsächlich um die Isolierung der Seiten geht, denn die Ridgerest alleine sollte eigentlich warm genug sein, dich bis an -10°C zu bringen.
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Mit "Langlebigkeit" meine ich die Bauqualität des UQs. Sie soll nicht schäbig sein. Von Cocoon UQs habe ich sehr Gemischtes gehört was die Qualität der Arbeit angeht.
Was meinst du mit "Qualität der Arbeit"? Kosmetische Geschichten wie gerade Nähte? Oder gehen Nähte auf bzw. sind Kammern nicht geschlossen? Ich habe keinen Cocoon Underquilt, kann also kein Urteil abgeben. Die Cocoon-Ausrüstung die ich habe, ist mir in dieser Hinsicht aber nicht negativ aufgefallen. Bei meinem über 15 Jahre alten Synthetik-Schlafsack ist erst nach ca. 9 Jahren Dauernutzung (d.h. 300 Nächte/Jahr) der sehr dünne, seidene Innenstoff aufgerissen. Alles andere ist noch top in Ordnung. Einzig und alleine das Design ist verbesserungswürdig.
Die Frage, ob Daune oder Kunstfaser ist grundsätzlich. Da ich sonst so viel Daune-Sachsen (Schlafsäcke und Jacken) besitze, habe ich Lust Kunstfaser zu probieren. Der UQ von GramXpert mit 267g/m2 kann ich noch leisten. Mit der Gewicht und dem Packmaß kann ich auch leben.
Wenn Gewicht und Packmaß kein Problem sind, und du warm schläfst, dürftest du mit Apex 267 vermutlich bis an die 0°C kommen, bevor es kühl wird. Wenn du ohnehin eine Isomatte verwendest, kommst du vermutlich auch bis an die -10°C heran.
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Mit einem Budget von ca. 200€, welchen UQ würdest du kaufen?
Für eine Gathered End Hängematte?
Mir geht es hauptsächlich um Wärme und die Langlebigkeit des Quilts.
Was verstehst du unter "Langlebigkeit"? Bei sachgemäßem Gebrauch wird jeder Underquilt Jahrzehnte halten. Wenn du aber grob mit deinen Quilts umgehst, würde ich Synthetik empfehlen.
Ich habe den Cocoon Down Underquilt und der GramXpert Apex 267 gefunden.
Da stellt sich eben die grundlegende Frage: Daune oder Synthetik?
Soll es warm sein und liegt der Fokus auf "günstig" bezahlst du mit Gewicht > Synthetik
Soll es warm sein und liegt der Fokus auf "leicht" bezahlst du mit Geld > Daune
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wenn ich mich nicht verzähle habe ich durch einen doppelten Tunnel 4 Lagen. Oder bin ich da etwas doof?
Das ist klar - aber meine Frage war: warum ist es von Vorteil wenn die Nähte durch 4 Lagen gehen statt durch 3?
Also könnte ich mir ganz viel Arbeit und Stoff sparen indem ich das so mache?
So mache ich es. Allerdings setze achte ich darauf, dass der Umschlag zwischen der 2. und 3. Naht endet, damit die Aufhängung die Schnittkante nicht aufdröselt. Ich mag es nicht, wenn aus den Tunnelzugenden Ripstopfäden hängen.
Ich hoffe mit meinen 80kg sollte die Belastung nicht so hoch sein, dass ich Angst vor einer Katastrophe muss.
Die meisten Hersteller geben für 70D-Stoffe ein "Comfort Rating" von ca. 180 kg an. Das heißt, dass für viele schwerere Hänger die Dehnung unbequem wird. Belastbar sind die meisten Stoffe aber um ein Vielfaches. Das Problem sind eigentlich immer Beschädigungen am Stoff und nicht das Körpergewicht.
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Oder spricht die Erfahrung gegen meine Theorie?
Nein, das kann ich bestätigen.
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Ja, das war Absicht und hat mir die Arbeit echt erschwert 😅
Im Grunde genommen habe ich das gemacht weil:- alle Nähte 4 anstatt 3 Lagen greifen
Verstehe ich nicht. Warum sollen die Nähte durch 4 Lagen gehen?
- die CL sich erst durch 2 Lagen Stoff reißen muss
- jede Lage auch umsäumt ist und die CL somit weniger Chancen an den Zugpunkten in den Stoff zu reißen.
Ich habe es noch nie erlebt, dass sich eine Schlaufe durch eine Lage Stoff gerissen hätte. Die Schlaufe bewegt sich normalerweise kaum im Tunnelzug, und da der Tunnelzug aus einer doppelten Lage Stoff besteht, ist er auch doppelt so stark wie eine einfache Lage Stoff. Selbst bei Packsäcken mit Tunnelzugöffnung habe ich noch nie das Problem gehabt, dass sich die Kordel durch den Stoff gesägt hätte. Wenn Hängematten reißen, dann entweder direkt unter dem Tunnelzug oder in der Liegefläche.
Ist das zu viel? Das ist auch der Grund warum ich dachte ein Zugtunnel braucht mehr Stoff.
Wie gesagt: die Schwachpunkte liegen an anderen Stellen. Außerdem ist der 70D Stoff von ExTex ohnehin sehr robust. Wenn du trotzdem Sorge hast, dass die Belastung an der Aufhängung zu hoch sein könnte, ist ein Warbonnet Whip die bessere Wahl und auf jeden Fall stärker als ein doppelter Tunnelzug.
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Ui, ein komplett gedoppelter Tunnelzug... Ist das Absicht?