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Wie schon von Mittagsfrost angesprochen: mach einfach einen neuen Faden mit dem Thema Ausrüstungsberatung auf, dann bekommst du ausführlichere Antworten als hier im Vorstellungsbereich ![]()
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Vielleicht passender zur ursprünglichen Frage: meine Wärmflasche lag einfach am tiefsten Punkt in der Hängematte unter mir. Bis auf die Wärme habe ich sie eigentlich nicht gespürt. Denke, man kann sicherlich auch kaltes Wasser so aufbewahren. Nur sollte die Flasche wirklich absolut dicht sein.
Warum nicht gleich einen passenden Topf kaufen? Ich glaube nicht, dass es teurer ist als einen passenden Topf schweißen zu lassen.
Vargo BOT-HD - 1000 ml
Evernew Ti Pasta Pot M - 1000ml
Gibt sicherlich noch mehr Töpfe dieser Art. Ich hatte bisher aber den Eindruck, dass das Wasser in einem breiten Topf schneller kocht, und dass das Essen nicht so schnell anbrennt.
Warum nicht warm machen und als Wärmflasche mit in die Matte nehmen?
Ich habe meine Nalgene Flasche häufiger als Wärmflasche benutzt. Das Wasser riecht am nächsten Tag scheußlich nach Plastik. Ich kippe selbst Wasser weg, das in einer Plastikflasche ein paar Stunden lang in der prallen Sonne gestanden hat, weil ich das Gefühl habe, Plastiktee zu trinken. Das kann nicht gesund sein.
Wenn ich vor hätte, das Wärmflaschenwasser am nächste Tag zu trinken, würde ich auf jeden Fall eine Metallflasche verwenden.
Also wie viel besser ist dann die Webart des Stoff aus der Mountainserie im Vergleich zu Hexon? Bzw. worin besteht der Unterschied bei der Werbung?
Die Betonung liegt auf "Hybrid". Die MTN Hybrid Stoffe sind im Gegensatz zu den Hexon Stoffen aus zwei verschiedenen Garnstärken gewebt. Im Fall vom 1.7 MTN Hybrid ist der Ripstop-Teil aus 120D Garn und die Füllung aus 40D Garn. Der stärkste momentan erhältliche Hexon Stoff ist komplett aus 40D Garn gewebt. Deshalb ist das 1.7 MTN Hybrid deutlich robuster als das 1.6 Hexon.
Vielleicht ist Sugru für sowas zweckdienend? Ich habe einiges mit dem Zeug gemacht/repariert.
Oder vielleicht Gorilla Plastic.
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Ich müsste 500 Stück abnehmen. Und bei dem Gewicht bezweifele ich einfach, dass sie sich verkaufen.
Schade, das angegebene Gewicht von 2,27 g stimmt nicht. Ein Roperoller wiegt 0.8 oz statt 0.08 oz - also 22,6 g. Um ehrlich zu sein hatte ich mich schon etwas gewundert, wie sie es schaffen, einen Roperoller leichter zu machen als eine Nama Claw. Ich schätze bei diesem Gewicht besteht kein Interesse mehr.
Ich selber gebe sehr wenig Wärme ab. Deshalb war es für mich immer schon ein Problem in einem Bett zu schlafen, weil ich kalt war bevor die Matratze warm war. Deshalb habe ich 30 Jahre lang jeden Abend das Bett (und mich) mit einem Heizlüfter angewärmt. In der HM ist das besser, weil das Anwärmen der Isolierung einfach leichter ist als das einer Matratze. (Ich kenne das aber auch von Stühlen: wenn ich mich auf einen setze, auf dem direkt vorher jemand anderes saß, fühlt er sich warm an. Wenn ich drauf saß nicht....)
Das geht mir ähnlich (aber im Gegensatz zu dir kann ich selbst bei hochsommerlichen Nachttemperaturen nicht ohne Underquilt schlafen), aber das erklärt trotzdem nicht, warum du keinen Unterschied zwischen dem 20° und dem 0° Wooki merkst. Der 0° Wooki ist deutlich wärmer - er hat ja auch knapp 100 g mehr Daune. Wenn er nicht besser wärmt als der 20° Wooki gibt es irgendwo ein Problem. Sitzen beide Wookis gleich fest? Hast du mal versucht, den 0° Wooki kürzer zu whippen oder auf andere Weise fester zu spannen? Wenn das auch keine deutliche Verbesserung zur Folge hat, würde ich mich fragen, ob du evtl. einen 20° Wooki mit 0° Schild bekommen hast.
Wenn daran Interesse besteht, kann ich versuchen die Roperoller zu importieren. 2.27 g pro Stück ist ja ziemlich leicht für so einen Seilspanner. Aber natürlich nichts für UL Hänger...
Ich habe beide Wookis, merke aber eigentlich kaum einen Temperaturunterschied zwischen beiden und beim 0-Wooki friere ich unter +10 Grad. Allerdings bin ich auch nicht bereit mehrere Lagen Klamotten übereinander zu ziehen, weil ich das extrem unbequem finde. Da fühle ich mich total eingeengt.
Das hattest du ja schon mal geschrieben und es hat mich damals schon sehr gewundert, da du deutlich wärmer schläfst als ich, und ich den 20°F Wooki gerade mal bis ca. 19°C verwenden kann, bevor ich anfange zu frösteln. Der 0°F Wooki funktioniert für mich aber bis mindestens 0°C. Tiefere Temperaturen hatte ich bisher noch nicht. Hast die Daune mal aufgeschüttelt bzw. darauf geachtet, dass ausreichend Daune in den wichtigen Bereichen ist? Daune sammelt sich am tiefsten Punkt, wenn man sie nicht gelegentlich aufschüttelt, und dann fängt man natürlich früher an zu frieren.
Handelt es sich beim 0°F Wooki evtl. um den Quilt, der gerissen ist und repariert wurde?
Bei meinen Townsend Brückenhängematten, bei denen eine verstellbare Ridgeline mitgeliefert wird, sorgt ein Verkürzen der Ridgeline dafür, dass die Mitte absackt und die Hängematte nachgiebig wird. Das Liegegefühl ist näher an eine GE Hängematte dran und eignet sich für Rückenschläfer. Verlängert man die Ridgeline, wird die Mitte angehoben und die Hängematte wird wie Waldläufer70 schon geschrieben hat härter. Diese Einstellung eignet sich gut für Bauchschläfer. Als Seiten-/Rückenschläfer stelle ich die Ridgeline irgendwo dazwischen ein. Allerdings sind die Townsend Hängematten so geschnitten, dass sie auf diese Weise reagieren. Bei meiner ENO SkyLite konnte ich z.B. keine großen Änderungen feststellen.
Nachtrag: wie flach sich die Brückenhängematte liegt ist im Übrigen größtenteils vom Design abhängig und nicht vom Aufhängewinkel. Die Warbonnet Ridgerunner und die Eureka Chrysalis haben beide z.B. eine eingebaute Oberkörpererhöhung. Die bekommst du auch mit einem flacheren Aufhängewinkel nicht weg.
Nein, es gibt keine Formel. Brückenhängematten unterscheiden sich extrem: je nachdem wie lang das Aufhängedreieck ist, wie lang die Spreizstäbe sind, wie lang und breit der Stoffkörper ist, wie tief die Kettenlinien sind muss die Brückenhängematte ganz anders aufgehängt werden. Ich habe mittlerweile 7 verschiedene Brückenhängematten, und jede hat einen anderen Aufhängewinkel. Es bleibt dir also nur Versuch und Irrtum.
Ich sehe nicht wie man das sinnvoll machen kann. Egal ob du das Apex "stauchst", faltest oder steppst, es entstehen immer Falten und damit Hohlräume. Schneide die überstehende Isolierung ab und hefte sie über besonders kälteempfindliche Bereiche (z.B. Torso) für mehr Isolierung. Oder stopfe damit ein Hängemattenkissen. Oder hebe es auf, bis sich eine Anwendung ergibt.
Ich nutze im Moment die Cocoon Ultralight Mosquito (325cm lang) oder die TTM King size (320cm lang) mit TTM Tarp oder alternativ Rab-Tarp... Wie gesagt, bisher noch ohne Underquilt.
Jetzt stellen sich mir folgende Fragen:
- Wooki XL oder doch der normale Wooki? -> hier bin ich eigentlich schon beim XL, aber der ist ja eher für die Backbird mit 335cm ausgelegt... wobei ich da sicher was basteln kann um die 10-15cm zu überbrücken...
Grundsätzlich passt der Wooki nicht ohne Anpassung der Aufhängung unter Hängematten anderer Hersteller. Und man sollte sich nie blind auf die Längenangaben der Hersteller verlassen. Meiner Erfahrung nach stimmen die selten. Die Ticket to the Moon Hängematten sind z.B. in der Realität nur zwischen 285 cm und 295 cm lang. Auf 320 cm kommt man nur, wenn man die Seilschlaufen und die Metallhaken mitrechnet. Über die Cocoon kann ich nichts sagen. Aber wenn sie tatsächlich 325 cm lang ist, ist der Wooki XL vermutlich schon etwas zu lang. Wenn du bei diesen Hängematten bleiben möchtest, empfiehlt es sich, einen regulären Wooki anzuschaffen. Wenn du langfristig mit längeren Hängematten liebäugelst, nimm den Wooki XL und whippe ihn kürzer.
- welchen Wooki XL... direkt der Scandinavian? Oder doch "erstmal" den bis -16°C oder nen ganz anderen?? Ich hab jetzt (im Moment und noch) nicht vor bei Minusgraden draußen im Wald zu hängen... aber man weiß ja nie...
Wenn du das ganze Jahr über draußen hängen möchtest, und nicht mehr Gewicht als nötig mitschleppen möchtest, brauchst du ohnehin 2 Underquilts. Wenn du nur von Frühjahr bis Herbst draußen schläfst, und nicht auf 100 g mehr oder weniger achtest, reicht ein Underquilt. Persönlich wähle ich einen Underquilt, der mich auch bei der tiefsten zu erwartenden Temperatur noch ausreichend wärmt. Da ich extrem kalt schlafe, und bei unter 0°C nicht mehr draußen schlafe, heißt das für mich ein 0°F Wooki. Ein wärmerer Schläfer kommt beim gleichen Temperaturbereich noch locker mit einem 20°F Wooki aus. Du musst dich also selbst einschätzen.
Was ist das denn? Gibts da ein deutsches Wort, aus dem man auf den Gebrauch/Nutzen schließen kann?
Nein, es gibt kein deutsches Wort. Es sei denn du erfindest eines. Ein SPE ist ein Isomattenüberzug mit isolierten Flügeln.
Ist das Packvolumen bei einer snakeskin größer, als bei einem sauber gefaltetem Tarp?
Ja.